Schach in der Sportschau: Hoffnungsträger, Machtkampf und ein großer Grieche

In der Reihe “Sport inside” plant die Sportschau am kommenden Sonntag einen ausführlichen Schachbeitrag. Niklas Schenk, Autor des knapp zehnminütigen Films übers deutsche Schach, skizziert den anhaltenden Boom unseres Spiels, porträtiert den deutschen Hoffnungsträger Vincent Keymer und den deutschen Verband. Ungekürzt ist das Werk schon jetzt auf Youtube zu sehen.

Seit Wochen geht das Gerücht, der WDR arbeite an einem langen Schachbeitrag, habe mit mehreren Leuten aus der Szene gesprochen, auch über die Krise im Leistungssport. Insbesondere die Spitze unseres Schachbunds sei gar nicht so glücklich damit. Jetzt ist der Beitrag fertig, und er hat einen Star: Georgios Souleidis, ein Schachspieler, der sich vor einer Kamera komfortabel fühlt, eloquent agiert, der zudem keinen Anlass bietet, ihm unangenehme Fragen zu stellen.

Der Big Greek erzählt vom Wachstum seines Youtube-Kanals seit März. Mittlerweile schauen mehr als 70.000 Menschen zu. Souleidis erklärt Magnus Carlsens Bestrebungen, sich ein Schach-Imperium zu bauen, und hofft, dass Vincent Keymer hierzulande einen Boris-Becker-Effekt auslösen kann. Im Beitrag dichtet die Sportschau Vincent Keymer ein Remis gegen Magnus Carlsen beim Grenke Chess Classic 2019 an, zeigt sogar den Händedruck mit dem Weltmeister am Ende der Partie. Nur war die nach langem Kampf verloren gegangen.

Werbung

2.000 Mitglieder verloren?

Souleidis nimmt die Zuschauer mit in sein Schlafzimmer mit der Schreibtischecke, das ihm mittlerweile auch als Arbeitszimmer dient. Schach auf Youtube ist für den Hamburger Schachmeister und -trainer längst zum Job geworden. “Es ist lukrativ, es lohnt sich”, sagt Souleidis. Allein der Youtube-Kanal sichere ihm rund 4.000 Euro monatliche Einnahmen, heißt es in dem Beitrag.

Hofft auf den Boris-Becker-Effekt: “The Big Greek” Georgios Souleidis.

Auch wenn sie kaum Gegensteuern seitens unseres nationalen Verbands ausgelöst hat: Die bange Frage nach der Mitgliederentwicklung steht im Raum, seitdem wir nicht mehr von Angesicht zu Angesicht Schach spielen können. Nun meldet die Sportschau, 2.000 der 90.000 Vereinsmitglieder seien dem Schach seit Pandemiebeginn verlorengegangen. Diese Zahl ist nicht falsch, aber eine kaum verlässliche Momentaufnahme, ergab eine Anfrage dieser Seite beim Schachbund.

Im April 2020 seien es sogar 4.000 Mitglieder weniger als im April 2019 gewesen, nun seien es im Vorjahresvergleich 2.000 weniger, lässt Ullrich Krause mitteilen. “Beide Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen. Eine echte Vergleichbarkeit kann nur die Januar-Zahl liefern, weil die Höhe der Beitragszahlung Anfang Januar ermittelt wird und dann für das ganze Jahr gilt, d.h. die Vereine haben erst zum Jahresende etwas davon, wenn sie die ausgetretenen Mitglieder abmelden”, sagt Krause. Deswegen gilt unverändert die unlängst vom DSB-Präsidenten formulierte Befürchtung, “dass Ende Dezember noch viele Abmeldungen erfolgen werden”.

“Gezwungen zu reagieren”: DSB-Präsident Ullrich Krause.

Wenn wir die gegenwärtigen Chancen nicht wahrnehmen, “bleiben wir halt ein kleines Brettspiel für Nerds und Opas – das immerhin die deutsche Aufstellerbranche fast im Alleingang am Leben erhält”, haben wir unlängst in diesem Beitrag geätzt. Nun wissen wir dank Sportschau, dass sogar unser Präsident einen der ungezählten Schachaufsteller daheim vorhält, um ihn vor der Skype-Kamera repräsentativ entrollen zu können.

Den Ursprung der Krise im Leistungssport datiert Krause im Sportschau-Beitrag auf August/September 2020. Eine erstaunliche Einschätzung. Jeder, der es wissen wollte, wusste seit mindestens zwei Jahren, dass der Bundestrainer sich beim Umgang mit seinen Schützlingen zu oft nicht an Regeln zivilisierten Miteinanders orientiert. Und lange vor August/September hatte eine Nationalspielerin ihrem Kollegen in aller Öffentlichkeit mitgeteilt, man habe ihm ins Gehirn gebissen. Tags darauf verweigerte sie bei der Deutschen Online-Meisterschaft den sportlichen Wettkampf.

Die ewige Baustelle

Würde beim DSB jemandem an Compliance liegen, die Regeln für solche Fälle stehen in der Konzeption Leistungssport: Die Kaderspieler sind zu “angemessenem Verhalten und Auftreten” anghehalten, zu “Fairplay”, dazu, dem Ansehen des DSB (“dem Ansehen des Schachs” sollte dort stehen) zu dienen und sich nicht grob unsportlich zu verhalten. Wer dagegen verstößt, wird bestraft.

Spieler-Allianz geschmiedet: Georg Meier.

Im Fall Pähtz führten die Verstöße nicht einmal zu einer Ermahnung. Und sie führten dazu, dass Georg Meier sich von seinem Verband allein gelassen und vorgeführt fühlte. In der Folge schmiedete der Großmeister eine seltene Allianz der Einzelkämpfer, die im offenen Brief der zwölf Kaderspieler gipfelte. Und selbst der kam nicht, wie Krause gegenüber anderen Medien verbreitet, “in überraschendem Tempo”, sondern war eine Woche lang angekündigt – und wäre zu vermeiden gewesen. Es hätte sich nur auf Seiten der Empfänger jemand zu der Einsicht durchringen müssen, dass sich diese Sache nicht aussitzen lässt.

“Wir waren gezwungen zu reagieren”, sagt Krause nun. Vor zwei Jahren etwa, als bekannt wurde, dass der Bundestrainer minderjährige Spielerinnen zusammenstaucht, bis Tränen fließen, wäre eine Reaktion tatsächlich angemessen gewesen. Anstatt an der Seite des Leistungssportreferenten Haltung zu zeigen, wurde dieser Referent monatelang entmachtet, bis er das sich ausbreitende System aus Gefälligkeiten, Lagerdenken, Ignoranz und alternativen Wirklichkeiten nicht mehr stützen wollte. “Moralisch abgewirtschaftet” habe unser Führungsduo, rief Andreas Jagodzinsky zum Abschied beim Hauptausschuss.

Sichtbar sein, wo die neuen Spieler sind

Als Ullrich Krause einst antrat, hatte er die Öffentlichkeitsarbeit als zentrale Baustelle identifiziert. Viel passiert ist auf dieser Baustelle seitdem nicht. Drei Jahre später hat er nun gegenüber der Sportschau neben dem Leistungssport ein weiteres Mal die Öffentlichkeitsarbeit als eine von zwei “großen Baustellen” genannt. Und er kündigte wie unlängst im Hauptausschuss an, sich dafür professionelle Hilfe zu holen. Das eigentliche Problem, die Attitüde, Schach und die Schachspieler zu verstecken, anstatt sie ins Schaufenster zu stellen, kam nicht zu Sprache.

Das Schach steht seit Monaten vor einer bizarren Kombination aus Krise und Gelegenheit. Der Sportschau-Beitrag kratzt in dieser Hinsicht bestenfalls an der Oberfläche, indem er den Gegensatz zwischen einem boomenden Spiel und einem mit sich selbst beschäftigten Verband herausarbeitet. Ein mahnender Sportschau-Zeigefinger geht in die falsche Richtung, er zeigt auf den DSB-Youtube-Kanal und dessen 65 Abonnenten.

Wenn das organisierte Schach die neuen Schachspieler erreichen will, muss es dort sichtbar sein, wo sie sich tummeln – auf Youtube. So weit, so richtig. Nur scheint sich unser Verband dieser einfachen Wahrheit nicht länger verschließen zu wollen, vorerst bedarf es keiner Mahnung mehr.

Über den überfälligen “offiziellen” deutschen Schachkanal von DSB, Ländern und allen, die sonst noch mitmachen wollen, werde zumindest nachgedacht, hat uns unlängst der Berliner Vizepräsident Paul Meyer-Dunker berichtet. Insofern besteht auf diesem Feld Hoffnung, dass viele überschaubare Einzelprojekte zu einem gemeinsamen zusammenwachsen, relevante Reichweite aufbauen und damit im Sinne unseres Sports arbeiten.

Ein Klick, schon beigetreten. Der Schachclub ML Kastellaun hat es auf seiner Website vor- und viele andere haben es seitdem nachgemacht.

Den zweiten mahnenden Zeigefinger richtet die Sportschau auf die deutschen Vereine, wieder die falsche Richtung. Die deutschen Vereine spielten auf den großen Schachwebsites keine wahrnehmbare Rolle, heißt es.

Tun sie doch, sei es in der Lichess-Bundesliga, wo zweimal wöchentlich tausende Spieler in ihren Vereinsteams den Wettkampf suchen, sei es in der Clubs League, die chess.com im April 2020 gegründet hat und in der der eine oder andere deutsche Verein mitspielt. Und überhaupt, was soll das?

Auf den Schachplattformen sind die deutschen Schachvereine längst integriert. Jetzt können sie Beth Harmon als Vehikel nutzen, um sich in ihrem lokalen Umfeld ins Gespräch zu bringen.

Tatsächlich stehen unsere Vereine vor einigen Herausforderungen, die von der Sportschau angemahnte ist nicht darunter. Unmittelbar geht es darum, das Vereinsleben aufrecht zu erhalten, zur Überbrückung neue Spiel- und Trainingsformate zu erfinden und zu etablieren. Außerdem gilt es, Hürden für Mitglieder und Interessierte abzubauen: Vereine sollten ihr Lichess- oder chess.com-Team prominent auf der Homepage verlinken und zum Mitspielen einladen. Mittlerweile sind viele Vereine dem Kastellauner Beispiel gefolgt.

Obendrein ist Fantasie gefragt, um dem Verein in seinem lokalen Umfeld schon jetzt Sichtbarkeit zu verschaffen. Nie war es derart angebracht wie jetzt, den Vereinsauftritt in den Sozialen Medien aufzupeppen oder ihn, falls nicht vorhanden, erst einmal zu gründen. Ein Schachverein muss ja nicht nur über sein Spielgeschehen berichten, um sich ins Gespräch zu bringen, auch das eine Frage der Fantasie. Ein Beispiel dafür, wie Schachvereine Beth Harmon für sich spielen lassen können, haben Schachgeflüster-Macher Michael Busse und wir unlängst aufgezeigt:

Mittel- und langfristig stehen die Vereine vor der Herausforderung, den Boom des Bildschirmschachs in Eintritte beim Vereinsschach zu transformieren. Sie werden im Sinne eines breiteren Angebots hybrid werden, die in der Krise erfundenen Spiel- und Trainingsformen zum festen Teil des Vereinsgeschehens machen müssen. Und während manch kleiner Verein die Pandemie nicht überleben wird, steht manches Team, dessen Mitglieder sich erst auf einer Schachplattform gefunden haben, vor der Herausforderung, sich in einen “richtigen” Schachverein zu verwandeln.

“Auf den großen Websites spielen deutschen Vereine keine Rolle”? Diese Feststellung der Sportschau ist nicht nur falsch, sie geht an den tatsächlichen Herausforderungen vorbei.

Sven Noppes von den Schachfreunden Deizisau ist natürlich viel zu freundlich, Mumpitz als solchen zu benennen und eine relevante Frage einzufordern. Er beantwortet den konstruierten Vorwurf, indem er eine unter anderem von seinem Verein längst beantwortete Frage konstruiert. “Die Vereine müssen Antworten finden, wie sie sich auf den Plattformen integrieren können”, sagt Noppes.

3.3 23 votes
Article Rating
Werbung

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

56 Comments
Most Voted
Newest Oldest
Inline Feedbacks
View all comments
Claus Seyfried
1 Jahr zuvor

Selten so eine gute Reportage über “Schach in Deutschland” gesehen. Quatsch, stimmt nicht, noch NIE! Super Schnitt. Großes Kompliment an Autor Niklas Schenk und alle Protagonisten.

Smicek
Smicek
1 Jahr zuvor

Wenn ich mich als komplett Außenstehender, der mit organisiertem Schach nix zu tun hat, mal kurz einmischen darf: Das alles hier liest sich unendlich kleinkariert. Und abschreckend.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Dem kann ich vollumfänglich zustimmen.
Anstatt sich zu besprechen um eine gemeinsame Lösung zu finden, versucht man andere auszutricksen und nur sein Ding durchzusetzen.

Sepp
Sepp
1 Jahr zuvor

Bin über den Google Algorithmus hier gelandet und nach dem recht tiefblickenden und offenen Beitrag schockiert über die Kommentarspalte. Solch ein borniertes und sich selbst rechtfertigendes Gehabe ist vermutlich das, was eben dieser Artikel kritisiert: Nicht so viel Zeit auf Rechtfertigung, auf das Beharren von Antiquiertem, auf Wortglauberei verwenden! Aufstehen, in die persönliche und transparente Diskussion gehen, offen sein und neue digitale Wege gehen. Die nächste Generation hat definitiv keine Lust auf alles (ja alles, und vermutlich auch dieses Kommentar) in dieser Kommentarspalte. Troll out! PS: TBG und ähnliche Persönlichkeiten haben das Schachgame in Deutschland in einem Jahr weiter nach… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Sepp

Zitat: ” … borniertes und sich selbst rechtfertigendes Gehabe … “
Damit ist der Umgang der DSB-Spitze recht gut beschrieben.
Vielleicht hat man aus den Fehlern gelernt und es ändert sich in den nächsten Monaten etwas.
Persönliche und transparente Diskussion wäre auf jeden Fall zu begrüßen.

Peter
Peter
1 Jahr zuvor

Mit dem angedichteten Remis von Keymer gegen Carlsen kann der Beitrag doch eigentlich nicht auf Sendung gehen, oder?

Anton
Anton
1 Jahr zuvor

Mich würde es brennend interessieren, was die Vizepresidentin Sport, Olga Birkholz, die immerhin schon seit 2019 im Amt ist, getan hat, um die Krise im Leistungssport abzuwenden. Oder dürfen Frauen heutzutage nicht mehr kritisiert werden?

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Anton

Hat wohl 1,2 Berichte geschrieben . Sportprogramm/e habe ich nicht gefunden, gehört auch Breitensport zum Vizepräsident Sport. Gibt es schon Programme für die Zeit nach der Pandemie außer die Verkündung von rücklaufenden Zahlen. Wer ist für online Angebote zuständig gehört doch auch zur sparte Sport. In der Suchfunktion dieser Seite habe ich nichts gefunden. Wer nichts macht macht auch keine Fehler.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Olga Birkholz habe ich im letzten Jahr auf dem Mädchen- und Frauenkongress in Weimar kennengelernt.Sie habe ich dort nicht gesehen.
Wenn es gegen Frauen geht, dann werden Sie mutig, aber ohne Argumente. Bei Kritik an Männern kuschen Sie. 🙂

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Sie können mich in Weimar auch nicht gesehen haben ich war in Monschau in der Eifel. Nett dass sie Frau Birkholz kennen gelernt haben, was wollen sie damit sagen ?

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Ich habe Frau Birkholz dort für das Schach arbeiten sehen. Olga Birkholz brachte sich zudem als Referentin in zwei Workshops unmittelbar in den Kongress ein.
Mal sehen ob Sie das schaffen auf der DSJ-Seite zu finden.
Das Stichwort habe ich Ihnen ja schon gegeben. Ist also nicht besonders schwer. 🙂

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Naja Referieren über das Ehrenamt vor Schülerinnen wäre doch eher ein Referat für Öffentlichkeitsarbeit.
Auf jeden fall ist Weimar sehenswert da würde sich jeder Referent drum reißen . Haben sie Frau Birkholz nur arbeiten sehen oder auch kennengelernt wie sie schreiben. Auf dem Gruppenfoto vor dem Schillerdenkmal habe ich euch beide nicht gesehen. War ja nur eine kleine Gruppe von 30 Personen. Aber ihre persönlichen Unterstellungen (Mal sehen ob Sie das schaffen auf der DSJ-Seite zu finden) sind beleidigend und unter Schachfreunden nicht angebracht, ist aber ihr Stil seit Jahren.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Sie haben doch selbst geschrieben, dass Sie nichts gefunden haben und Frau Birkholz offensichtlich Untätigkeit unterstellt. Von daher ist es doch klar, dass Sie mit dem Finden Probleme haben. Ich musste noch nicht mal suchen, weil ich selbst dabei war. Wer sich nicht benehmen kann, der bekommt auch von mir keine zuvorkommende Behandlung. Das sollten Sie schon gemerkt haben. Und natürlich ist es typisch, dass Sie Frau Birkholz Urlaub in Weimar unterstellen. Und es war auch keine Schülergruppe. Alles falsche Unterstellungen Ihrerseits. Jeder wird von mir so behandelt, wie er sich benimmt. Und da sind Sie eben rasselnd durchgefallen. Und… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Ich habe geschrieben das ich auf der Suchmaschine dieses Forum nichts gefunden habe. Bleiben sie mal Sachlich. Und sie erlauben sich hier laufend über benehmen zu schreiben, wer sind sie ? Also ehrlich ich kann mir keine Person vorstellen die sie so behandeln wie es unter Menschen üblich ist.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Zitat: Ich habe geschrieben das ich auf der Suchmaschine dieses Forum nichts gefunden habe. Zitat Ende
Nein, das haben Sie nicht geschrieben. Bitte einfach nur die eigenen Texte lesen.
Und wer sind Sie? Nur weil Sie nicht richtig suchen wird Untätigkeit unterstellt?
Wer so “argumentiert” bekommt von mir natürlich einen Gegentext. Suchen Sie erst mal ordentlich und sammeln Sie nachvollziehbare Argumente, bevor Sie jemanden öffentlich der Untätigkeit beschuldigen.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Wo habe ich jemand wörtlich mit Untätigkeit beschuldigt ?
Das interpretieren sie doch wieder hinein.

Mein Zitat bitte nachlesen.
“In der Suchfunktion dieser Seite habe ich nichts gefunden”
Man, man, man meine verstorbene Mutter hatte immer einen besonderen Begriff für Leute die alles verdrehen und verbiegen wollen.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Meine Kritik bezog sich auf den ersten Satz und den letzten Satz.
Ok, ich hätte auch den vorletzten Satz genauer lesen sollen. Also mein Fehler in diesem einen Punkt. 🙂

Werner Berger
Werner Berger
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Ja, im ersten Wahlgang war Deventer gewählt worden, was der Sitzungsleiter leider nicht erkannt hat.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Werner Berger

Lesen Sie sich einfach die Begründung des Schiedsgerichtes durch. Wenn Sie da etwas nicht verstehen, dann dürfen Sie auch gerne fragen. 🙂

Werner Berger
Werner Berger
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Im Gegensatz zu Ihnen habe ich die Begründung verstanden, ich brauche sie mir nicht noch einmal durchzulesen.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Werner Berger

Ich nehme Ihnen ab, dass Sie fest daran glauben die Begründung des Schiedsgerichtes verstanden zu haben.

Sicherlich glauben Sie auch, dass die DSJ-Anträge beim diesjährigen außerordentlichen Kongress des Deutschen Schachbundes zu Unrecht zugelassen wurden.

Sie müssen damit leben, dass ich diese Dinge anders beurteile und die Realität doch wohl eher meine Sichtweise bestätigt hat. 🙂

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Anton

Natürlich dürfen auch Frauen kritisiert werden, aber wo sind denn Ihre Argumente?
Und warum äußern Sie sich anonym?
Haben Sie vor Frauen Angst? 🙂

Anton
Anton
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Ich wundere mich einfach nur, dass Frau Birkholz sich bisher noch gar nicht geäußert hat, obwohl sie für den Leistungssport zuständig ist.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Anton

Vielleicht wurde das von den Männern verboten.
Der eine vergisst mit den Leuten zu sprechen bevor er schwerwiegende und falsche Entscheidungen verkündet und der andere hat keine Ahnung über die Kassensituation.

Anton
Anton
1 Jahr zuvor

Dann wundere ich mich jetzt darüber, dass die Spieler und insbesondere Herr Jagodzinsky die zuständige Vizepräsidentin nicht einbezogen haben. Laut Satzung wäre das doch der richtige Weg gewesen.

Anton
Anton
1 Jahr zuvor

Meine Verwunderung nimmt kein Ende: Von einem Mediator höre ich jetzt zum ersten Mal. Aber das liegt vermutlich daran, dass Frau Birkholz in Ihrer Berichterstattung keine Rolle spielt, obwohl sie wie gesagt die Verantwortung für den Bereich Leistungssport hat.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Es soll Leute geben, die eine solche Vorgehensweise beklatschen.
Was die Umgangsqualität angeht, steht dieses Präsidium mehrheitlich auf der untersten Stufe, wie man das schon mehrfach bewiesen hat.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Vielleicht schaut man mal, was in dem Dokument “Konzeption zur Leistungssportförderung im Deutschen Schachbund” steht.
Zitat: “Die an der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen Beteiligten haben eine soziale und pädagogische Verantwortung und stellen den zu Fördernden in den Mittelpunkt.”
Allein schon deswegen hätte man auf die Beschwerden der Kaderspieler sofort reagieren müssen. Man muss nur die eigenen Regelwerke ernst nehmen. Warum tut man sich da so schwer.

Krennwurzn
Krennwurzn
1 Jahr zuvor

ChessBase ist der große Ungenannte im Beitrag – die Hamburger haben Corona auch ein wenig verschlafen …

trackback

[…] bis drei Köpfe gerollt waren, die Nationalspieler revoltierten und die Sportschau verwundert feststellte, dass das Spiel zwar in aller Munde, aber sein Verband damit beschäftig ist, sich selbst zu […]

trackback

[…] zehnminütiger Schachbeitrag in der Sportschau? Noch vor Monaten wäre das undenkbar gewesen, obwohl der Altersschnitt der ARD/ZDF-Zuschauer oft […]

Walter Rädler
Walter Rädler
1 Jahr zuvor

Wer wie Klaus Zachmann, Peter Kalkowski, claus Seyfried oder Daniel Hendrich unter seinem realen Namen schreibt, überlegt sich seine Worte besser als Leute, die unter Pseudonym oder falschem Namen schreiben.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Walter Rädler

Da muss ich widersprechen, zumindest was mich angeht. Ich schreibe das was ich denke und da muss ich auch nicht nachdenken, weil ich meine Meinung kenne. Im Gegensatz zu den anonymen Schreibern stehe ich aber zu meinen Texten und kann diese auch begründen. Dies gilt allerdings für positive und negative Kritik. Ich würde natürlich lieber positive Kritiken schreiben, aber hierzu schafft die DSB-Spitze nicht besonders viele Anlässe. Ich hatte auch schon mehrfach geschrieben wie man es besser machen kann. Krause hat sich mittlerweile dazu bekannt, dass er beispielsweise beim Kader/Trainer-Thema Fehler gemacht hat. Das Problem ist aber, solche einfachen Fehler… Weiterlesen »

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
1 Jahr zuvor
Reply to  Walter Rädler

Lieber Herr Rädler, da überschätzen Sie mich aber gewaltig 🙂

Walter Rädler
Walter Rädler
1 Jahr zuvor

Lieber Herr Hendrich, wir sind wahrlich nicht immer einer Meinung, aber sie stehen mit ihrem richtigen Namen dahinter und das finde ich wichtig und gut.

Krennwurzn
Krennwurzn
1 Jahr zuvor
Reply to  Walter Rädler

Realname vs. Pseudonym

Irren ist menschlich, aber wer den Radiergummi vor dem Bleistift verbraucht, der übertreibt 😉

Werner Berger
Werner Berger
1 Jahr zuvor

“dass der Bundestrainer minderjährige Spielerinnen zusammenstaucht, bis Tränen fließen” – Den deutschen Frauen und Mädchen – ausgenommen allein Elisabeth Pähtz – fehlt jede Härte, die für Erfolge auf internationaler Ebene unabdingbare Voraussetzung ist. Wenn ein Trainer geschasst wird, der sie aus ihrer Wohlfühloase holen wollte, ist das ein sicheres Indiz dafür, dass sich das in Zukunft gar nicht erst ändern soll.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Werner Berger

Ich dachte schon, dümmer geht’s nimmer.
Sie haben mich vom Gegenteil überzeugt. 🙂

Stefan Meyer
Stefan Meyer
1 Jahr zuvor
Reply to  Werner Berger

Ok, Ihr Erfolgsrezept als Bundestrainer wäre es also, gegenüber Kindern und Jugendlichen verzugsweise einen Kasernenhofton anzuschlagen. Na, dann wollen wir mal hoffen, dass sich der DSB nicht für Sie entscheidet.

Von Oasen beim DSB ist mir nichts bekannt, sehr wohl aber davon dass “sich wohlfühlen” ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist – übrigens nicht nur im Schach, sondern auch im Beruf oder in der Schule.
Solche “neumodernen” Ansätze passen sicherlich nicht in Ihr verstaubtes Weltbild, in dem auch Netflix ein “Unterschichten-Fernsehprogramm” ist – siehe Ihr Kommentar zum Beitrag “Wie Schachvereine jetzt Damengambit spielen sollten”.

Kleingeist
Kleingeist
1 Jahr zuvor
Reply to  Werner Berger

Frau Paehtz bricht als allererste zusammen, deshalb traut man sich ja nichtmal sie zu ermahnen. Ich glaube Werner Berger ist eine frustrierte Memme, die sich nicht trauen würde solche Äußerungen von Angesicht zu Angesicht zu tätigen – typischer Internet-Troll. Ein Nichtsnutz ohne Respekt oder Anerkennung für Leistungen die er nie erbringen könnte.

Stefan Meyer
Stefan Meyer
1 Jahr zuvor
Reply to  Kleingeist

Das unterschreibe ich nicht! Ich wende mich gegen die von Herrn Berger geäußerten Ansichten aber nicht gegen den Menschen Werner Berger. Beleidigungen wie “Nichtsnutz” haben hier in der Diskussion nichts zu suchen.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Ich empfehle Registrierung mit dem richtigen Namen und Veröffentlichung des Textes nach Freigabe.

Stefan Meyer
Stefan Meyer
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Noch besser wäre es, wenn jeder nur das schreibt, was er sich auch traute, öffentlich zu äußern. Dann bräuchte Herr Schormann keine Kommentare freigeben, sondern könnte seine wertvolle Zeit für seine journalistische Arbeit nutzen!

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Stefan Meyer

So habe ich das bisher auch gemacht.
Möglicherweise habe ich einen Gendefekt, ich habe keine Angst meine Meinung zu sagen.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor

Werter Herr Schormann auf diese Ansage habe ich lange
gewartet unsachlich und persönliche Beleidigungen haben im Forum nichts zu suchen, in keinem.

Roland Schmitt
Roland Schmitt
1 Jahr zuvor

Aus meiner Sicht der beste Kommentar in diesem Blog, dazu noch von seinem Erschaffer! Die Überlegung, Kommentare zu löschen, könnte freilich oft allzu leicht als Zensur verstanden werden. Die Angabe von richtigen Namen wäre sehr zu begrüßen, die Überprüfung derselben freilich mit möglicherweise nicht unbeträchtlichem Mehraufwand verbunden.
Generell ist die anonymisierte Form der Kommentierung ganz gleich auf welcher Plattform einer der größten Hasstreiber seit Einführung dieser Möglichkeit auf Twitter & Co.

Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor

Hallo Herr Schormann, hier finden Sie meine uneingeschränkte Zustimmung. Bei solchen Fällen von Beleidigungen durch Trolle muss der Betreiber der Seite dringend eingreifen. Ich erinnere bei dieser Gelegenheit daran, dass ich vor Monaten in einer Diskussion zum Thema DSB/DSJ Beleidigungen und sogar Drohungen durch einen Troll namens “Sachertorte” hinnehmen musste. Dies wurde mir irgendwann des Guten zuviel, weshalb ich mich in einer privaten e-Mail an Sie gewandt habe und um Unterstützung in dieser Angelegenheit bat. Wer erhält schon gerne Drohungen von Unbekannt. Diese Mail blieb von Ihnen gänzlich unbeachtet (und leider unbeantwortet). Es wäre die Gelegenheit unter Schachfreunden gewesen, diesem… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor

Wie immer ein gelungener Kommentar. Schreiben sie doch bitte öfter.