Neuanfang?

Blübaum, Donchenko, Keymer, Nisipeanu (alphabetische Reihenfolge) - ein Bullenvierer, das stärkste Quartett, das Deutschland seit Jahrzehnten bei internationalen Wettbewerben vertreten hat. Und, wer weiß, vielleicht klopft schon sehr bald Arkadij Naiditsch an und stellt den deutschen Verband vor die Frage, ob er nicht seine einstige Nummer eins und einen weiteren Spieler mit 2700-Potenzial in diese … Neuanfang? weiterlesen

Rogozenco ist nicht mehr Bundestrainer

Der Deutsche Schachbund löst das Arbeitsverhältnis mit Bundestrainer Dorian Rogozenco auf. Das teilte der Verband am Montagabend auf seiner Website mit. Die Trennung ist Folge eines anhaltenden Konfliktes, der zum Rücktritt des Leistungssportreferenten, des Kapitäns der Frauen-Mannschaft und schließlich einem Nationalmannschafts-Boykott von zwölf Kaderspielern und -spielerinnen geführt hatte (wir berichteten ausführlich). Über die genauen Umstände … Rogozenco ist nicht mehr Bundestrainer weiterlesen

Aufstand der Kaderspieler

12 von 19 B-Kaderspielern und -spielerinnen des Deutschen Schachbunds stehen für Einsätze in der Nationalmannschaft nicht mehr zur Verfügung, solange Dorian Rogozenco Bundestrainer ist. Das haben die Spieler und Spielerinnen jetzt in einem von Aktivensprecher Daniel Fridman unterzeichneten Schreiben an die führenden Funktionäre des deutschen Schachs mitgeteilt. Bevor sie ihr Schreiben absetzten, haben die Spieler … Aufstand der Kaderspieler weiterlesen

Auferstanden aus Ruinen: Als Günther Jauch die DDR-Flagge hissen ließ

Die Dissidenten feierten die Wende, und sie blieben nicht unter sich. Ein ehemaliger Stasi-Spion war eingeladen: Heinrich Burger. Der war ein Anhänger des Sozialismus geblieben. Aber als er nach seiner Freilassung im Westen im Arbeiter- und Bauernstaat lebte, entwickelte er eine "kritische Distanz" zu den Verhältnissen in der DDR. Und er baute vertrauensvolle Beziehungen zu … Auferstanden aus Ruinen: Als Günther Jauch die DDR-Flagge hissen ließ weiterlesen

Missverständnis? Frauen-Teamchef Alexander Naumann schmeißt hin

Alexander Naumann steht als Kapitän der Frauen-Nationalmannschaft nicht mehr zur Verfügung. Naumann stand unter dem Eindruck, für die Nominierungen der Frauen zuständig zu sein. In einem Gespräch mit Bundestrainer Dorian Rogozenco wurde ihm nun mitgeteilt, dass das nicht der Fall ist. Diese Einschätzung bestätigt DSB-Präsident Ullrich Krause in seiner neuesten "Mitteilung": Nominieren sei Sache des … Missverständnis? Frauen-Teamchef Alexander Naumann schmeißt hin weiterlesen

Betr.: Leistungssport

Der per Brandbrief vollzogene Rücktritt des Leistungssportreferenten Andreas Jagodzinsky offenbart gleich einen Strauß von Problemen im DSB-Leistungssport. Und wer dachte, wenigstens auf der Dauerbaustelle Frauen-Nationalmannschaft sei alles gerichtet, wurde eines Besseren belehrt. Wir haben bei Aktivensprecherin Sarah Papp nachgefragt - und erfahren, dass eine weitere Nationalspielerin erwägt, künftig für einen anderen Verband als den deutschen … Betr.: Leistungssport weiterlesen

Arkadij Naiditsch (35): „Ich war überspielt.“

Arkadij Naiditsch hat sich jetzt gegenüber der Rochade Europa zum ersten Mal öffentlich zu seinem Leistungsloch der vergangenen Monate geäußert. "Ich war überspielt", sagte er am Rande des Bundesliga-Meisterschaftsturniers zu seinem Absturz von knapp 2740 auf gut 2600 Elo binnen weniger Monate. Zu seinem heutigen 35. Geburtstag darf Naiditsch feststellen, dass die Krise vorbei ist. … Arkadij Naiditsch (35): „Ich war überspielt.“ weiterlesen

Mit Pähtz gegen Ungarn: 0,3 Sekunden fehlten zum Viertelfinale

Raj Tischbierek, Chefredakteur der Schach, wähnt sich in einem Online-Albtraum, in dem die Kultur unseres Spiels rasant den Bach runtergeht. Anstatt am Brett schachliche Meisterwerke zu schaffen, zocken Weltklassegroßmeister am Bildschirm auf Zeit, und im meistbeachteten Turnier des Jahres 2020 spielten - Anfänger. Ob Großmeister Tischbierek das Achtefinale der Online-Olympiade zwischen Deutschland und Ungarn verfolgt … Mit Pähtz gegen Ungarn: 0,3 Sekunden fehlten zum Viertelfinale weiterlesen

Ohne Pähtz gegen Indien und China

Die erste Vorrunde war ein Spaziergang. In der zweiten kommts knüppeldick. China und Indien werden unter Deutschlands neun Gegnern in der Top-Division sein. Will die Mannschaft in die Playoffs kommen, muss sie in ihrer Gruppe mindestens Dritter werden - ohne Elisabeth Pähtz am ersten Frauenbrett. Pähtz hat darum gebeten, nicht weiter mitspielen zu müssen, so die offizielle Sprachregelung.

Online-Olympia: Jetzt geht’s los

163 Nationen, mehr als 1.500 Spieler: An diesem Wochenende beginnt die Online-Olympiade, ein nie dagewesenes virtuelles Kräftemessen der Schachnationen. Unter anderem Deutschland, die Schweiz und Österreich sind mit von der Partie. Bis sie eingreifen, werden aber noch gut zwei Wochen vergehen. Erst einmal sind Schach-Großmächte wie Guam, Haiti und die Fidschi-Inseln am Zug. Im März, … Online-Olympia: Jetzt geht’s los weiterlesen

Pähtz vs. Meier vs. DSB

Die Kaderspieler des deutschen Schachbunds sollen künftig einen „Ehrenkodex“ unterschreiben, der sie am Brett und abseits davon zu zivilisiertem, fairen Verhalten verpflichtet. Das ist eine Folge des andauernden Konflikts zwischen Elisabeth Pähtz, Georg Meier und dem DSB, der unter anderem dazu geführt hat, dass Georg Meier sich vom DSB lossagen will, um künftig für Uruguay … Pähtz vs. Meier vs. DSB weiterlesen

„Glaube nicht mehr an einen Sinneswandel“: Georg Meier will weg

Georg Meier will nicht mehr für den DSB spielen. Diese Konsequenz zieht der langjährige Nationalspieler aus einem seit der Deutschen Internetmeisterschaft schwelenden Konflikt um einen beleidigenden Tweet von Elisabeth Pähtz, den zu löschen die Führungsriege des Deutschen Schachbunds ihre Spitzenspielerin nicht bewegen konnte. Meier besitzt neben der deutschen die uruguayische Staatsbürgerschaft, künftig will er für … „Glaube nicht mehr an einen Sinneswandel“: Georg Meier will weg weiterlesen

Bist du Profi oder Amateur? Nationalspieler honorieren, zweiter Versuch

Aus Sicht unseres Schachbunds sind Frauen halb so viel wert wie Männer. Zumindest gilt das, wenn sie in der Nationalmannschaft spielen: Frauen bekommen generell das halbe Honorar der Männer. Eine Frechheit, eine Diskriminierung, ein Anachronismus aus einer Zeit, als Deutschland keine Ausnahmespielerin hatte. Wir haben das schon vor gut einem halben Jahr angeprangert, das war … Bist du Profi oder Amateur? Nationalspieler honorieren, zweiter Versuch weiterlesen

Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (I): „Warum nicht eine Prinzengruppe für Mädchen?“

Seit mittlerweile Jahrzehnten steht Elisabeth Pähtz in der Rangliste der deutschen Schachfrauen einsam über den Dingen. International kratzt sie an der Weltklasse, national dürfte sie neben Vincent Keymer das mit weitem Abstand bekannteste Gesicht des deutschen Schachs sein. Ihre Medienpräsenz nutzt Pähtz auch, um für ihre Sache zu streiten - das Frauenschach. Zu wenige Frauen … Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (I): „Warum nicht eine Prinzengruppe für Mädchen?“ weiterlesen