Betr.: Wolfgang Uhlmann (†)

In den Jahren seiner Regentschaft, speziell während der hochpolitischen WM-Matches gegen den Dissidenten Viktor Kortschnoi, konnte Schachweltmeister Anatoli Karpov auf jede mögliche Unstertützung zugreifen. Und von der gab es im schachaffinen sowjetischen Riesenreich jede Menge. Aber als es darum ging, eine Waffe gegen Kortschnois Französische Verteidigung zu präparieren, suchte sich Karpov Hilfe nicht bei einem … Betr.: Wolfgang Uhlmann (†) weiterlesen

Schach, die Mutter allen eSports: Willkommen im Milliardenbusiness

Wer Schach spielt, kennt die Leier: "Aber Schach ist doch gar kein richtiger Sport." Nun kannst du jemandem, der das sagt, ausführlich erklären, warum es doch einer ist - oder es lassen, wenn der andere Sport darauf reduzieren will, dass der Sporttreibende hinterher schwitzt. Jetzt taucht, etwas überraschend, eine neue Leier auf: "Aber Schach ist … Schach, die Mutter allen eSports: Willkommen im Milliardenbusiness weiterlesen

Die Millionen-Show

Die international bekanntesten deutschen Schachspieler sind leicht aufzuzählen. Christof Sielecki, Vincent Keymer, Jan Gustafsson, Elisabeth Pähtz. Jetzt hat sich noch jemand dazugesellt: Kevin Andreas Teller aus Berlin, 23 Jahre alt, chess.com-Blitz-Rating 562. So wie Sielecki international eher als „chessexplained“ bekannt ist, kennt man Teller eher als „Papaplatte“, hauptberuflich Twitch-Streamer, dessen Programm gut 800.000 Menschen folgen. … Die Millionen-Show weiterlesen

„Die Coronakrise hat nur Entwicklungen beschleunigt, die es eh gab“

Drei Stunden seiner Zeit wären Christof Sielecki eine Schachpartie wert. Sechs oder sieben nicht, schon gar nicht, wenn noch Hin- und Rückfahrt dazukommen. Sollte sich ein Weg finden, Betrügern im Onlineschach das Handwerk zu legen, "gehen mir die Argumente fürs Nahschach aus", sagt der Internationale Meister, der für den SV Dinslaken in der NRW-Liga spielt, … „Die Coronakrise hat nur Entwicklungen beschleunigt, die es eh gab“ weiterlesen

Als der schnelle Andrew beim Quarantäneschach vorbeischaute

Gäbe es eine Bullet-Weltrangliste, auf den ersten vier Plätzen stünden wahrscheinlich diese Herren: Alireza Firouzja, Hikaru Nakamura, Magnus Carlsen - und Andrew Tang. Der US-GM und Spezialist für schnelle Bedenkzeiten tauchte am Sonntag zum 19. Spieltag in der Quarantäne-Bundesliga auf und half seinem Team "The House Discord Server" bei der erfolgreichen Titelverteidigung. Wie es seine … Als der schnelle Andrew beim Quarantäneschach vorbeischaute weiterlesen

Wer den Kandidaten auf die Finger guckt: Schmücker, Pähtz, Ragger, Souleidis, Huschenbeth

Hinsichtlich der Liveübertragung des Kandidatenturniers haben wir allein auf Youtube die Qual der Wahl. Die FIDE überträgt, chess.com, chess24. Außerdem das (wegen Corona für Besucher geschlossene) Schachcenter in Saint Louis. Dazu Twitch: ChessBase Deutschland sendet ausschließlich dort, das deutsche chess.com ebenfalls. Auf unserer Live-Seite zum Kandidatenturnier haben wir den englischsprachigen Stream von chess24 eingebunden. Dort … Wer den Kandidaten auf die Finger guckt: Schmücker, Pähtz, Ragger, Souleidis, Huschenbeth weiterlesen

Infektionsgefahr: Küssen verboten

Über allem steht die Frage nach dem Grenke-Open ab dem 9. April in Karlsruhe. Würde es ausfallen, ließe sich eine Veranstaltung dieses Formats mit ihrem internationalen Teilnehmerfeld nicht kurzfristig absagen. Nach jetzigem Stand findet das größte Open Europas statt. Den potenziell 2000 und mehr Teilnehmern bleibt nichts anderes, als die Daumen zu drücken (bitte nur … Infektionsgefahr: Küssen verboten weiterlesen

Ein Schachpodcast. Auf Deutsch!

Im Vergleich zu heutigen Schachkindern war Christof Sielecki ein Spätstarter, seine Spielstärke hat er sich erarbeitet. "Eher arbeits- als talentgetrieben", sagt er über sich - und ergänzt, dass laut Garry Kasparow die Gabe, hart und fokussiert zu arbeiten, ja auch ein Talent ist. Wo er das sagt? Im neuen Podcast "Schachgeflüster", dem einzigen deutschsprachigen Schachpodcast. … Ein Schachpodcast. Auf Deutsch! weiterlesen

Respekt, Magnus!

Fabiano Caruanas Aufgabe anzusehen, zerriss dem Beobachter fast das Herz. Fast drei Wochen hatte er den Weltmeister auf Augenhöhe bekämpft, um dann im Tiebreak mit leichter Hand vom Brett gefegt zu werden. Wenige Minuten später auf der Pressekonferenz kämpfte Caruana wieder, mit den Tränen dieses Mal - und fand doch ausschließlich anerkennende Worte für seinen … Respekt, Magnus! weiterlesen