Neuanfang?

Blübaum, Donchenko, Keymer, Nisipeanu (alphabetische Reihenfolge) – ein Bullenvierer, das stärkste Quartett, das Deutschland seit Jahrzehnten bei internationalen Wettbewerben vertreten hat. Und, wer weiß, vielleicht klopft schon sehr bald Arkadij Naiditsch an und stellt den deutschen Verband vor die Frage, ob er nicht seine einstige Nummer eins und einen weiteren Spieler mit 2700-Potenzial in diese Truppe einbauen möchte. Die Indizien dafür mehren sich.

So oder so, DSB-Präsident Ullrich Krause hat Recht, wenn er von “hervorragenden Aussichten für die kommenden Jahre” spricht. Natürlich ließe sich über Nachhaltigkeit debattieren, darüber, ob nicht eine Neuauflage des Erfolgsmodells Prinzengruppe angezeigt wäre. Ob generell diejenigen, die in den jungen Jahrgängen nachrücken, ideal gefördert werden. Aber unmittelbar sieht es sportlich sehr gut aus.

Abseits dieser Perspektive stellt sich der Leistungssport im Schachbund als Scherbenhaufen dar. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es gelingt aufzukehren und die Basis für einen Neuanfang zu schaffen. Eine gewaltige Aufgabe nach allem, was zuletzt zerbrochen ist. Ein Neuanfang wäre gegeben, wenn Vertrauen aufgebaut, Vetternwirtschaft abgeschafft, das Prinzip Verlässlichkeit eingeführt und der gemeinsame Fokus auf den sportlichen Erfolg gerichtet ist – das Fundament für unseren Bullenvierer, die Schacholympiade 2021 auf die Hörner zu nehmen.

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Immerhin, sie reden miteinander: Unser Präsident (links), seine Spieler und Spielerinnen. | Foto: Deutscher Schachbund

Ob das, was am Samstag passiert ist, im Sommer 2021 als der Beginn des Neuanfangs im DSB-Leistungssport gelten wird, werden wir sehen. Immerhin, alle Beteiligten reden miteinander, das ist tatsächlich neu, und damit allein hätte manches verhindert werden können, was zuletzt unter anderem zwei Rücktritte und eine Trennung verursacht hat.

18 von 25 Kaderspielern, das Präsidium, der Geschäftsführer/Sportdirektor und der Leistungssportreferent trafen sich am Samstag zu einer Online-Konferenz, um laut DSB “die Weichen für einen Neuanfang in den Nationalmannschaften” zu stellen. Dreierlei wurde vereinbart: Dieser Konferenz werden weitere folgen, Spieler werden in die Gestaltung künftiger Trainings und in die Suche nach einem (bis zum Kongress 2021 kommissarischen) Nachfolger von Leistungssportreferent Andreas Jagodzinsky einbezogen.

Aufgeschoben oder aufgehoben?

Bei dessen Rücktritt bleibt es trotz der erkennbaren Absicht unserer sportlichen Leitung, aus dem hausgemachten Desaster der vergangenen Monate und der daraus folgenden medialen Klatsche zu lernen. Auch wenn es jetzt scheint, als solle im Leistungssport ein Klima der Gemeinsamkeit hergestellt werden: “Ich bleibe bei meiner juristischen Einschätzung, dass Regelungen der Finanzordnung vom ehemaligen Bundestrainer und dem DSB-Geschäftsführer Fenner nicht eingehalten worden sind. Das Präsidium sieht das anders. Deshalb und vor allem weil der Geschäftsführer mehrfach ohne mein Wissen mindestens versucht zu haben scheint, im Leistungssportbereich vollendete Tatsachen zu schaffen, werde ich auf dem Hauptausschuss am 12. Dezember zurücktreten”, teilte Jagodzinsky auf Anfrage dieser Seite mit.

Nicht nur im Schach, auch im größten Sportverband führte eine Konferenz am Wochenende zu einer Mitteilung am Montag. Aber während beim Fußball der Bundestrainer bleibt, wird es beim Schach bis auf Weiteres keinen geben. Die Suche nach einem Nachfolger von Dorian Rogozenco ist zumindest aufgeschoben. Sollte es künftig nach den Wünschen der Spielern gehen, wird es keinen Nachfolger geben. Die Herren wünschen sich je nach Anlass gezielt verpflichtete Honorartrainer. Die Damen hingegen drängen auf einen Damen-Bundestrainer mit allen Rechten, die so ein Amt mit sich bringt. Diese beiden Themen werden bei künftigen Konferenzen des Leistungssportressorts eine zentrale Rolle spielen.

Ob sich die Herren einen neuen, alten Mitspieler wünschen? Einem Bericht der Zeitschrift Schach zufolge (siehe hier) geht im Schach-Buschfunk das Gerücht, dasss Arkadij Naiditsch wieder für Deutschland spielen will. Dem Vernehmen nach ist seine Vereinbarung mit dem aserbaidschanischen Verband abgelaufen. Allerdings würde ein Wechsel Geld kosten, selbst wenn der aserbaidschanische Verband dem deutschen die fünfstellige Wechselgebühr erlässt: Neben einer einmaligen Gebühr von 250 Euro würden laut FIDE-Handbuch mindestens 3.500 Euro Registrierungsgebühr fällig, abhängig von Wohnort und Zeitpunkt der Registrierung beim neuen Verband.

Trotz mehrfacher Nachfrage dieser Seite wollte sich Naiditsch dazu nicht einlassen, nicht einmal beantworten, ob er sich vorstellen kann, wieder für Deutschland zu spielen. “Es gibt nichts Neues”, sagte Naiditsch wiederholt, und das, obwohl sein wenig später aktivierter, deutschsprachiger Twitch-Kanal zumindest für die deutsche Schachszene eine notierenswerte Neuigkeit ist.

Auf Twitter ist “mein alter Freund Arkadij” (Georg Meier) jetzt auch. Getweetet hat er dort nur einmal, um seinen Twitch-Kanal vorzustellen. Darüber hinaus gab es wahrscheinlich nichts Neues mitzuteilen.

Deutschland, Europameister 2011: (von rechts) Arkadij Naiditsch, Georg Meier, Daniel Fridman, Jan Gustafsson. | Foto: Europäischer Schachverband

(Titel: Screenshot via Deutscher Schachbund)

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Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Einen gezielt verpflichteten Honorartrainer für die Männer halte ich auch für sinnvoll.
Und wenn die Damen einen Damen-Bundestrainer mit allen Rechten, die so ein Amt mit sich bringt, haben wollen, dann ist das auch in Ordnung.
Männer und Frauen sind eben unterschiedlich, das sollte man berücksichtigen.
Und wer den respektvollen Umgang nicht beherrscht, der sollte erst gar nicht engagiert werden.
Ich hoffe, dass die DSB-Spitze jetzt daraus gelernt hat.

Thomas Richter
Thomas Richter
1 Jahr zuvor

Nett, Arkadij Naiditsch – gerade wieder ganz unten in der top100 angekommen – als “Spieler mit 2700-Potenzial” zu bezeichnen. Nach eigener Aussage hatte er ja viel mehr Potenzial, konnte aber die mit dem Wechsel ins Schachparadies Aserbaidschan verbundenen (beiderseitigen) Erwartungen nicht erfüllen. Wenn er tatsächlich wieder für Deutschland spielen sollte, gäbe es einen Präzedenzfall im Nachbarland: Vor Jahren wechselte Ivan Sokolov im Streit mit dem niederländischen Verband (zurück) nach Bosnien. Er war allerdings schon etwa ein Jahr später wieder Niederländer, da Bosnien finanzielle Zusagen offenbar nicht eingehalten hatte. Nett auch, im verlinkten Naiditsch-Artikel das Zitat von Jan Sprenger abzukürzen: “Rein… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas Richter

Persönlich halte ich nicht viel von Legionären die von Verband zu Verband hüpfen gerade da wo der Geldhahn am meisten tropft. Nun komme ich wieder auf das Thema Reform 1+2 Bundesliga mit den Leasing-Truppen aus ganz Europa. Eine Reform bringt zwar nicht sofort Linderung bis die möglichen notwendigen Maßnahmen greifen. Macht uns aber unabhängiger und die Liga sicher auch interessanter für einheimischen und am ende mehr nationale Spieler mit einer DWZ nah an 2700 oder gar drüber. Wie schon von einem Mitschreiber geschrieben “holt euch die Bundesliga zurück”(ich glaube Herr M.Langer war der Mitschreiber).Dazu, dass die 1+2 Bundesliga keine mediale… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor

Thema : Jugend DSJ Verein
Malte lässt seine Mitglieder im Unklaren was die letzte Vorstandsitzung
betrifft. Keine Infos über Inhalte und Ergebnisse in Protokollform.

Der Termin (Verhandlung) Kündigungsschutzklage von Herrn Schulz ist auch schon Vergangenheit, wie war es denn Ausgegangen. Was hat der Richter oder Richterin gesprochen.
Hat jemand Info ?

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor

Heißt übersetzt Kündigungsschutzklage abgewiesen. Es bleibt ja noch die 2.Instands.
Danke für die Info.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Der gesetzliche Kündigungsschutz greift nur bei Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern. Von daher kann keine Kündigungsschutzklage abgewiesen werden, weil diese erst gar nicht zugelassen wird.
Allerdings musste man sich an die Kündigungszeit von 7 Monaten halten, weswegen das bezüglich der Freistellung, die die DSB-Spitze unbedingt haben wollte, eine sehr teure Angelegenheit war. Da wurde richtig Beitragsgeld verbrannt.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Hallo Herr Zachmann,
ihre Beiträge sind sehr einseitig contra DSB. Ein Schelm der böses dabei denkt.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Da irren Sie sich, das sind die Fakten. Es steht jedem frei zu widersprechen und entsprechende Fakten zu benennen.
Des Weiteren habe ich die DSB-Spitze auch schon gelobt, wenn man etwas richtig gemacht hat.
Leider hat man in der Vergangenheit vieles falsch gemacht, insbesondere in den letzten 12 Monaten.
Wenn man von mir Lob hören will, dann muss man nur weniger Fehler machen.
Und Beitragsgelder zu verbrennen, dafür wird es von mir kein Lob geben.
Andere können ja gerne klatschen, ich werde das nicht tun, zumal ich auf zwei Ebenen für Beitragsgelder verantwortlich bin.

Thomas Schumacher
Thomas Schumacher
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Es sind die alternativen Fakten des Herrn Zachmann. So kann er schon nicht benennen, welche Beitragsgelder in welcher Höhe “verbrannt” worden sein sollen. Gegen eine Kündigung kann man selbstverständlich auch dann gerichtlich vorgehen, wenn das Kündigungsschutzgesetz in sachlicher Hinsicht keine Anwendung findet. An der Zulassung wird eine solche Klage niemals scheitern, höchstens an der fehlenden Begründetheit.

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas Schumacher
Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor

Ich sehe auch keine Fakten in den Beiträgen von Herrn Klaus Zachmann :-((.Fakten als Fakten zu betiteln ohne Belge ist schon übel.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Über die Fakten wurde doch ausführlich berichtet (teilweise sogar auf der DSB -Seite), aber ich wiederhole diese gerne noch einmal. Außerdem können Sie sicher sein, dass Herr Berger sofort belehrend eingeschritten wäre, wenn ich falsche Fakten benannt hätte. Und dass ich die DSB-Spitze bezüglich der Kehrtwende gelobt habe, können Sie beim Bericht „Rogozenco ist nicht mehr Bundestrainer“ nachlesen. Was die DSB-Spitze falsch gemacht hat, können Sie auch bei „Die Superklatsche“ und den dort benannten externen Quellen nachlesen, da sind viele Punkte sehr gut aufgeführt. Diesen benannten Fakten können Sie gerne widersprechen, aber bitte auch mit Begründung. Es ist auch Fakt,… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Ich kann nur ein Fakt nachvollziehen. Die Freistellung von Herrn Schulz. Jedoch ist das nach einer Kündigung auch zwingend notwendig aus arbeitsrechtlichen Grund. Hintergründe der Kündigung kennen sie die auch. Alles andere sind die gleichen Berichte vom Schachticker und Perlen vom Bodensee ohne Belge woraus sie Fakten beziehen. Wenn sie ihre Fakten aus genannten Seiten beziehen ohne Belege über welche Summen sprechen wir. Zitat: “Und wer den respektvollen Umgang nicht beherrscht, der sollte erst gar nicht engagiert werden. Ich hoffe, dass die DSB-Spitze jetzt daraus gelernt hat”. Ihnen ist aber auch Fakt bekannt dass das Duo Bastian/Langer den BT eingestellt… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Offensichtlich haben Sie mit dem Lesen Schwierigkeiten, aber das ist nicht mein Problem. Es soll ja auch Leute geben, die Corona leugnen. Zumindest haben Sie jetzt mal zugeben müssen, dass die strittige Freistellung des DSJ-Geschäftsführers ordentlich Geld gekostet hat. Und wenn Sie den genauen Betrag wissen wollen, einfach bei Google „Gehaltsrechner für Arbeitgeber“ eingeben, den ersten Link anklicken und die Daten eingeben. Da kommt eine fette 5-stellige Summe heraus. Und die Freistellung war überhaupt nicht notwendig, zumindest wenn es nach einem Teil des DSB-Präsidiums gegangen wäre und der gesamte DSJ-Vorstand war auch anderer Meinung. Von daher haben auch die Kader-Spieler… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Ordentlich Geld gekostet sind nicht meine Worte , dass interpretieren sie rein. Ich habe “Geld
gekostet “geschrieben.
Ne warum soll ich Forschen wenn sie es nicht wissen will ich es auch nicht wissen. Ich brauche keine Ratschläge sondern Zahlen.
Malte war Herr Schulz so wichtig das er beim Kongress seinen besten Mitarbeiter verraten hat, Malte ist auf alle Kompromisse eingegangen, auch den betreff Herrn Schulz.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Sie sind aber ganz schön naiv. Was glauben Sie denn welches Gehalt der DSJ-Geschäftsführer bekommt?
Wenn Sie nicht rechnen können, dann ist das sicher nicht mein Problem. Bruttogehalt für ein halbes Jahr plus ca. 24 % Lohnnebenkosten.
Es wundert mich nicht, dass die DSB-Spitze so willkürlich schalten und walten kann, wenn die Delegierten sich zumindest teilweise nicht für wichtige Details interessieren.
Ich hoffe, dass die Kassenprüfer einen besseren Job machen. Aber es ist auch gut möglich, dass man sich da auch nicht für 5-stellige Details interessiert.
Wir werden sehen und die Presse wird berichten. 🙂

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Welche Presse Schachticker u. die Perlen. Glaube eher sie Mimen den naiven was das Netzwerk 2 betrifft.
Wieder ein Fake von ihnen ich bin kein Delegierter der berechtigt ist auf dem DSB Kongress zu Stimmen.
Ich glaube nicht das der DSB schalten und walten kann ,
dafür sorgen die Präsidenten der LV. Auch ihr Landespräsident ist stimmberechtigter Delegierter.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Die Kader-Spieler und DSJ bewegen deutlich mehr als der AKLV, zumindest was die Wirkung nach außen angeht.
Und wo habe ich behauptet, dass Sie ein DSB-Kongress-Delegierter sind? Sie sollten langsamer lesen, dann klappt das auch mit dem Verstehen besser.
Ihre Netzwerktheorie ist auch sehr abenteuerlich. Damit übertreffen Sie sogar ihr Rechenverständnis. Aber das ist nun wirklich nicht mein Problem. 🙂

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Ihr Problem ist um den heißen Brei drumherum zu schreiben und den Kern nicht zum schmelzen zu bringen. Zahlen auf dem Tisch ich will es gern von ihnen erfahren .Vielleicht haben sie kein Rechenverständnis oder Ahnung was Herr Schulz monatlich von dem DSB bezogen hat ,ich hätte auch kein Problem damit.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Sie müssen doch nur Ihren Kollegen in NRW fragen, der ist doch DSB-Vizepräsident für Finanzen. Oder weiß der das auch nicht? Das sieht dann aber sehr schlecht aus. Das wäre dann auch eine Erklärung dafür, dass die Kassenprüfberichte zu langer Diskussion auf dem DSB-Kongress geführt haben. Wenn man noch nicht mal weiß was die Fehlentscheidungen kosten oder sich dafür nicht interessiert, dann ist das auch nicht entscheidungsrelevant, zahlen müssen ja die Vereine. Das ist eine etwas merkwürdige Denkweise. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass DSJ, die Kaderspieler und einige DSB-Referenten aufbegehren. Herr Berger hat schon grottenschlecht argumentiert, aber Sie… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Sie übertreffen sich auch in …….. !
Denke auf der Ebene langweiligen wir hier die Leser.
Persönliche Anfeindungen mache ich nicht mit.

Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Sie verweigern sich den Fakten, das ist tatsächlich langweilig. Da finden Sie meine absolute Zustimmung. Gut ist auch, dass Sie es endlich eingesehen haben. Vielleicht kann Ihr Kollege aus NRW demnächst berichten, wie viele Fördergelder durch die Fehlentscheidung im letzten Jahr genau verloren gegangen sind. Sicher ist, dass es eine fette 5-stellige Summe ist. Ich finde es nur schade, dass wenn man schon Fehler macht, nicht dazu steht. Das Verhalten der Kader-Spieler und der DSJ hebt sich da wohltuend ab. Die setzen sich ganz offen für ihre Sache ein und verweigern sich nicht den Fakten. Das ist absolut vorbildlich. Aber… Weiterlesen »

Gerhard Streich
Gerhard Streich
1 Jahr zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Kleine Zwischenbilanz:   vor 1 Tag: Klaus Zachmann reply to Peter Kalkowski vor 1 Tag: Peter Kalkowski reply to Klaus Zachmann vor 1 Tag: Klaus Zachmann reply to Peter Kalkowski vor 1 Tag: Peter Kalkowski reply to Klaus Zachmann vor 1 Tag: Klaus Zachmann reply to Peter Kalkowski vor 16 Stunden: Peter Kalkowski reply to Klaus Zachmann vor 14 Stunden: Klaus Zachmann reply to Peter Kalkowski vor 13 Stunden: Peter Kalkowski reply to Klaus Zachmann vor 12 Stunden: Klaus Zachmann reply to Peter Kalkowski vor 12 Stunden: Peter Kalkowski reply to Klaus Zachmann vor 12 Stunden: Klaus Zachmann reply to… Weiterlesen »

Schachfan
Schachfan
1 Jahr zuvor

Ich würde mich freuen, wenn wir in Deutschland zum einen schachliche Erfolge mit einer Nationalmannschaft hinbekommen könnten und dann daraus auch entsprechende Wirkung in der Öffentlichkeit hinbekommen würden. Bin gespannt ob das geliefert wird oder, wie so oft im Schach, das alles an den Persönlichkeiten und Animositäten untereinander scheitert. Popcorn und Cola habe ich bereit, unterhaltsam wird das allemal 🙂

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Markus
Markus
1 Jahr zuvor

Neuanfang? DSB? Bester Witz des Jahres!