Virus? Welches Virus? Die Schachmeisterschaft der Ärzte

In der Schachszene sind Ärzte bestens vernetzt. Tragen sie ihre Meisterschaft aus, wird selbige auf den größten Schachseiten üppig angekündigt. So war es auch 2020. Unsere Freunde vom Schachbund haben auf das bevorstehende Turnier in Bad Homburg hingewiesen, ebenso unsere Freunde von ChessBase, und zwar am 27. Februar. Am Tag zuvor hatte Italien 150 Infizierte … Virus? Welches Virus? Die Schachmeisterschaft der Ärzte weiterlesen

Wer den Kandidaten auf die Finger guckt: Schmücker, Pähtz, Ragger, Souleidis, Huschenbeth

Hinsichtlich der Liveübertragung des Kandidatenturniers haben wir allein auf Youtube die Qual der Wahl. Die FIDE überträgt, chess.com, chess24. Außerdem das (wegen Corona für Besucher geschlossene) Schachcenter in Saint Louis. Dazu Twitch: ChessBase Deutschland sendet ausschließlich dort, das deutsche chess.com ebenfalls. Auf unserer Live-Seite zum Kandidatenturnier haben wir den englischsprachigen Stream von chess24 eingebunden. Dort … Wer den Kandidaten auf die Finger guckt: Schmücker, Pähtz, Ragger, Souleidis, Huschenbeth weiterlesen

Bist du Profi oder Amateur? Nationalspieler honorieren, zweiter Versuch

Aus Sicht unseres Schachbunds sind Frauen halb so viel wert wie Männer. Zumindest gilt das, wenn sie in der Nationalmannschaft spielen: Frauen bekommen generell das halbe Honorar der Männer. Eine Frechheit, eine Diskriminierung, ein Anachronismus aus einer Zeit, als Deutschland keine Ausnahmespielerin hatte. Wir haben das schon vor gut einem halben Jahr angeprangert, das war … Bist du Profi oder Amateur? Nationalspieler honorieren, zweiter Versuch weiterlesen

Ist Holländisch eine gute Eröffnung?

Hängt davon ab, über welches Holländisch wir reden 😉 Unter dem Namen „Holländische Verteidigung“ verbergen sich eine Reihe von Aufbauten, die zwar gemeinsam haben, dass Schwarz 1.d2-d4 mit 1…f7-f5 beantwortet, sich aber ansonsten deutlich unterscheiden. Auch hinsichtlich ihrer Qualität. Schon nach dem ersten Zug sehen wir, dass Holländisch zwar ambitioniert, aber auch ein zweischneidiges Schwert … Ist Holländisch eine gute Eröffnung? weiterlesen

Elisabeth Pähtz kommentiert: Keine Kompromisse

Mit ihrem hart erkämpften Schwarzremis gegen WM-Herausforderin Aleksandra Goryachkina hatte sich Elisabeth Pähtz beim Grand Prix die Gewissheit erarbeitet, dass sie im 12-köpfigen Feld der Weltklassespielerinnen würde bestehen können. Aber "bestehen" allein war ihr noch zu wenig. Je mehr weitere Unentschieden folgten, desto mehr wollte Pähtz einen vollen Punkt. Das galt auch in Runde sechs, … Elisabeth Pähtz kommentiert: Keine Kompromisse weiterlesen

Elisabeth Pähtz kommentiert: Jungstar mit Wissenslücken

Heute reiht sich die beste Schachspielerin, die es jemals in Deutschland gab, in die Riege unserer Gastautoren ein. Elisabeth Pähtz hat unlängst beim Grand Prix im russischen Skolkovo ihre Zugehörigkeit zur Weltklasse eindrucksvoll unterstrichen. Exklusiv für die "Perlen vom Bodensee" kommentiert Pähtz zwei ihrer zentralen Partien dieses Turniers, dessen Teilnehmerinnen um zwei Plätze für das … Elisabeth Pähtz kommentiert: Jungstar mit Wissenslücken weiterlesen

Kein Entwicklungsland, keine Entwicklungshilfe: die Deutschen müssen es schon selbst machen

Die „neue“ FIDE ist angetreten, Schach in Entwicklungsländern mit Macht zu fördern. Als die ersten Dworkowitsch-Dollar Richtung Afrika flossen, schien das nur logisch. Aber nun bemüht sich der Weltverband obendrein, Schach in Ländern anzuschieben, die eher nicht der traditionellen Definition eines „Entwicklungslands“ entsprechen: Polen und Finnland?! Wenn sie schon in Finnland und Polen das große … Kein Entwicklungsland, keine Entwicklungshilfe: die Deutschen müssen es schon selbst machen weiterlesen

Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (II): „Das Stückwerk muss aufhören, die Ignoranz auch“

Elisabeth Pähtz hat eine lange Liste angefertigt. Darauf aufgeführt: all die Vorfälle aus der Vergangenheit, die ihr bis heute bitter aufstoßen, vier A4-Seiten, auf denen sich kleine Demütigungen und Zurückweisungen aneinanderreihen. Das Problem ist nur, wer will das heute noch alles wissen? Das zweite Problem: Wo Pähtz sich gedemütigt fühlt, würde ihr Gegenpart in diesen … Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (II): „Das Stückwerk muss aufhören, die Ignoranz auch“ weiterlesen

Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (I): „Warum nicht eine Prinzengruppe für Mädchen?“

Seit mittlerweile Jahrzehnten steht Elisabeth Pähtz in der Rangliste der deutschen Schachfrauen einsam über den Dingen. International kratzt sie an der Weltklasse, national dürfte sie neben Vincent Keymer das mit weitem Abstand bekannteste Gesicht des deutschen Schachs sein. Ihre Medienpräsenz nutzt Pähtz auch, um für ihre Sache zu streiten - das Frauenschach. Zu wenige Frauen … Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (I): „Warum nicht eine Prinzengruppe für Mädchen?“ weiterlesen

Nach dem Pähtz-Rücktritt: Wie der Schachbund Nationalspieler honorieren sollte (21. Jahrhundert)

Je sichtbarer ein Schachmeister in der Öffentlichkeit ist, je mehr Leute ihn oder sie kennen, Anteil nehmen, desto besser dient dieser Meister dem Schach. Eine dem Schach verpflichtete Organisation sollte zu bezahlende Spieler in allererster Linie danach honorieren, wie sehr sie dem Schach als Zugpferd nutzen. Bilden wir doch mal die Top 5 der größten … Nach dem Pähtz-Rücktritt: Wie der Schachbund Nationalspieler honorieren sollte (21. Jahrhundert) weiterlesen