Elisabeth Pähtz kommentiert: Keine Kompromisse

Mit ihrem hart erkämpften Schwarzremis gegen WM-Herausforderin Aleksandra Goryachkina hatte sich Elisabeth Pähtz beim Grand Prix die Gewissheit erarbeitet, dass sie im 12-köpfigen Feld der Weltklassespielerinnen würde bestehen können. Aber "bestehen" allein war ihr noch zu wenig. Je mehr weitere Unentschieden folgten, desto mehr wollte Pähtz einen vollen Punkt. Das galt auch in Runde sechs, … Elisabeth Pähtz kommentiert: Keine Kompromisse weiterlesen

Elisabeth Pähtz kommentiert: Jungstar mit Wissenslücken

Heute reiht sich die beste Schachspielerin, die es jemals in Deutschland gab, in die Riege unserer Gastautoren ein. Elisabeth Pähtz hat unlängst beim Grand Prix im russischen Skolkovo ihre Zugehörigkeit zur Weltklasse eindrucksvoll unterstrichen. Exklusiv für die "Perlen vom Bodensee" kommentiert Pähtz zwei ihrer zentralen Partien dieses Turniers, dessen Teilnehmerinnen um zwei Plätze für das … Elisabeth Pähtz kommentiert: Jungstar mit Wissenslücken weiterlesen

Kein Entwicklungsland, keine Entwicklungshilfe: die Deutschen müssen es schon selbst machen

Die „neue“ FIDE ist angetreten, Schach in Entwicklungsländern mit Macht zu fördern. Als die ersten Dworkowitsch-Dollar Richtung Afrika flossen, schien das nur logisch. Aber nun bemüht sich der Weltverband obendrein, Schach in Ländern anzuschieben, die eher nicht der traditionellen Definition eines „Entwicklungslands“ entsprechen: Polen und Finnland?! Wenn sie schon in Finnland und Polen das große … Kein Entwicklungsland, keine Entwicklungshilfe: die Deutschen müssen es schon selbst machen weiterlesen

Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (II): „Das Stückwerk muss aufhören, die Ignoranz auch“

Elisabeth Pähtz hat eine lange Liste angefertigt. Darauf aufgeführt: all die Vorfälle aus der Vergangenheit, die ihr bis heute bitter aufstoßen, vier A4-Seiten, auf denen sich kleine Demütigungen und Zurückweisungen aneinanderreihen. Das Problem ist nur, wer will das heute noch alles wissen? Das zweite Problem: Wo Pähtz sich gedemütigt fühlt, würde ihr Gegenpart in diesen … Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (II): „Das Stückwerk muss aufhören, die Ignoranz auch“ weiterlesen

Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (I): „Warum nicht eine Prinzengruppe für Mädchen?“

Seit mittlerweile Jahrzehnten steht Elisabeth Pähtz in der Rangliste der deutschen Schachfrauen einsam über den Dingen. International kratzt sie an der Weltklasse, national dürfte sie neben Vincent Keymer das mit weitem Abstand bekannteste Gesicht des deutschen Schachs sein. Ihre Medienpräsenz nutzt Pähtz auch, um für ihre Sache zu streiten - das Frauenschach. Zu wenige Frauen … Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (I): „Warum nicht eine Prinzengruppe für Mädchen?“ weiterlesen

Nach dem Pähtz-Rücktritt: Wie der Schachbund Nationalspieler honorieren sollte (21. Jahrhundert)

Je sichtbarer ein Schachmeister in der Öffentlichkeit ist, je mehr Leute ihn oder sie kennen, Anteil nehmen, desto besser dient dieser Meister dem Schach. Eine dem Schach verpflichtete Organisation sollte zu bezahlende Spieler in allererster Linie danach honorieren, wie sehr sie dem Schach als Zugpferd nutzen. Bilden wir doch mal die Top 5 der größten … Nach dem Pähtz-Rücktritt: Wie der Schachbund Nationalspieler honorieren sollte (21. Jahrhundert) weiterlesen

Leitsätze, Kochrezepte und Strukturtransformationsfragen

Großmeister Jan Gustafsson beschreibt Schach als einen fortwährenden Konflikt zwischen seinem Verlangen, nicht zu denken, und dem, nicht zu verlieren. Natürlich meint er das augenzwinkernd. Schach ist so ein großartiges Spiel, eben weil es uns zwingt zu denken. Schach führt jeden von uns, ob Elo 800, 1800 oder 2800, an die Grenzen seines Denkvermögens. Das … Leitsätze, Kochrezepte und Strukturtransformationsfragen weiterlesen

Holland in Not auf der Grundreihe – Keymers erster Sieg in Wijk

Beim traditionellen Kräftemessen der Weltbesten in Wijk an Zee zu Beginn jedes Jahres war in den 2000ern nur ein Mal ein Deutscher mehr dabei, Arkadij Naiditsch 2014, der sich 2013 durch den Gewinn der B-Gruppe fürs A-Turnier qualifiziert hatte. Bis Ende der 90er-Jahre, als Doc Hübner noch im Saft stand, durfte die deutsche Nummer eins … Holland in Not auf der Grundreihe – Keymers erster Sieg in Wijk weiterlesen