Jetzt kommt die zweite Welle: „Jeden Tag ein neuer Rekord“

Auf der weltgrößten Schachplattform chess.com haben jetzt erstmals an einem Tag mehr als drei Millionen Menschen Schach gespielt. Das teilt chess.com-CEO Erik Allebest in einem Blogpost mit - und gesteht ein, dass der anhaltende, jegliche Erwartung bei weitem übertreffende Ansturm seinen Technikern Schwerstarbeit beschert: "Wir sind dankbar, und wir arbeiten so hart wir können." Gleichwohl … Jetzt kommt die zweite Welle: „Jeden Tag ein neuer Rekord“ weiterlesen

Carlsens Rückkehr zu chess.com

Das Verhältnis von Magnus Carlsen zur größten Schachplattform chess.com war im Lauf der Pandemiemonate zunehmend von atmosphärischen Störungen geprägt. Die US-Firma ebenso wie die norwegische Schachgruppe versuchten, dem rasant steigenden Interesse am Schach mit neuen Angeboten gerecht zu werden. Das führte zu Bildern wie diesem von der Magnus Carlsen Chess Tour ... chess24 hat es … Carlsens Rückkehr zu chess.com weiterlesen

Endstation Nepomniachtchi: Blübaum Zweiter beim Titled Tuesday

Mehr als 600 Schachmeister waren angetreten, zwei blieben übrig: WM-Kandidat Ian Nepomniachtchi und die deutsche Nummer eins Matthias Blübaum. Letzterem misslang der finale Schritt, der nötig gewesen wäre, um zum ersten Mal einen Titled Tuesday zu gewinnen. Mit 2:0 setzte sich der Russe durch, Blübaum wurde Zweiter. Dass er diese so prächtig begonnene Auftaktpartie gegen … Endstation Nepomniachtchi: Blübaum Zweiter beim Titled Tuesday weiterlesen

Schach, die Mutter allen eSports: Willkommen im Milliardenbusiness

Wer Schach spielt, kennt die Leier: "Aber Schach ist doch gar kein richtiger Sport." Nun kannst du jemandem, der das sagt, ausführlich erklären, warum es doch einer ist - oder es lassen, wenn der andere Sport darauf reduzieren will, dass der Sporttreibende hinterher schwitzt. Jetzt taucht, etwas überraschend, eine neue Leier auf: "Aber Schach ist … Schach, die Mutter allen eSports: Willkommen im Milliardenbusiness weiterlesen

Schach-Kraftprotz chess.com

Der Online-Schachboom lässt sich auch am Alexa-Ranking der weltweit größten Schachseiten ablesen. Chess.com hat gemeldet, die Seite sei 14 Jahre nach ihrer Gründung als Nummer 299 nun erstmals unter den Top-300-Websites des Internets platziert, Folge eines rasanten Aufstiegs. Zu Beginn der Pandemie war chess.com kaum unter den Top 500. Der zu Amazon gehörende Alexa-Service (ähnlich … Schach-Kraftprotz chess.com weiterlesen

Firouzja-Svane 0:1, Nakamura-Meier 0:1

Was hierzulande nachwächst, lässt sich Dienstag für Dienstag auf chess.com besichtigen: Woche für Woche gelingt es einem deutschen Nachwuchsspieler, im mit Großmeistern der (erweiterten) Weltklasse gespickten Blitzturnier für Titelträger auf chess.com in der Spitzengruppe zu landen. Vor drei Wochen ließ der 14-jährige Robert Prieb, der für die SG Bochum in der Verbandsklasse spielt, als 31. … Firouzja-Svane 0:1, Nakamura-Meier 0:1 weiterlesen

Die Millionen-Show

Die international bekanntesten deutschen Schachspieler sind leicht aufzuzählen. Christof Sielecki, Vincent Keymer, Jan Gustafsson, Elisabeth Pähtz. Jetzt hat sich noch jemand dazugesellt: Kevin Andreas Teller aus Berlin, 23 Jahre alt, chess.com-Blitz-Rating 562. So wie Sielecki international eher als „chessexplained“ bekannt ist, kennt man Teller eher als „Papaplatte“, hauptberuflich Twitch-Streamer, dessen Programm gut 800.000 Menschen folgen. … Die Millionen-Show weiterlesen

Hikaru Nakamura, Turnierspieler a.D.

Hikaru Nakamura war die Nummer zwei der Welt. Speziell in den schnellen Disziplinen gehört er immer noch zu den Allerbesten. Gerade erst hat sich der fünfmalige US-Meister und ehemalige WM-Kandidat beim Magnus Carlsen Invitational bis ins Finale vorgekämpft und dort dem Gastgeber und Weltmeister einen Kampf auf Augenhöhe geliefert. Am Dienstag hat er einmal mehr … Hikaru Nakamura, Turnierspieler a.D. weiterlesen

Nicht den Springer unterschätzen

Bobby Fischer behauptete einst, er könne jeder Frau auf dem Planeten Erde einen Springer vorgeben und würde sie doch besiegen. Es ist nicht bekannt, dass ihm jemand widersprochen hat. Könnte AlphaZero Bobby Fischer einen Springer vorgeben? Diese Frage ist natürlich theoretischer Natur, und es bleibt ungeklärt, wie viel Material nötig ist, um eine bestimmte Elo-Differenz … Nicht den Springer unterschätzen weiterlesen

Endlich ein Rivale

Neulich haben wir an dieser Stelle das Erscheinungsbild der ersten Mannschaft der OSG Baden-Baden bejammert. Wie ein Mäzen pumpt Wolfgang Grenke große Mengen Geld in eine Weltklassetruppe, anstatt wie ein Sponsor darauf zu bestehen, als Gegenleistung Aufmerksamkeit und Imagegewinn zu bekommen. Marketing findet in Baden-Baden nicht statt, unser Spiel hat nichts davon, schade. Würde jemand … Endlich ein Rivale weiterlesen

Ist Holländisch eine gute Eröffnung?

Hängt davon ab, über welches Holländisch wir reden 😉 Unter dem Namen „Holländische Verteidigung“ verbergen sich eine Reihe von Aufbauten, die zwar gemeinsam haben, dass Schwarz 1.d2-d4 mit 1…f7-f5 beantwortet, sich aber ansonsten deutlich unterscheiden. Auch hinsichtlich ihrer Qualität. Schon nach dem ersten Zug sehen wir, dass Holländisch zwar ambitioniert, aber auch ein zweischneidiges Schwert … Ist Holländisch eine gute Eröffnung? weiterlesen

Alireza Firouzja: „Seit acht Jahren spiele ich jeden Tag Blitz. Für irgendetwas muss das ja gut sein.“

Ohnehin wären während der Schnell- und Blitzschach-WM in Moskau alle Augen auf Alireza Firouzja gerichtet gewesen, den besten Jugendlichen der Welt und obendrein ein großer Freund der schnellen Disziplinen. Nachdem kurz zuvor der iranische Verband seinen Spielern die Teilnahme in Moskau untersagt hatte, sagte sich Firouzja von eben diesem Verband los, um trotzdem teilnehmen zu … Alireza Firouzja: „Seit acht Jahren spiele ich jeden Tag Blitz. Für irgendetwas muss das ja gut sein.“ weiterlesen

Gens una sumus? Nicht im Schach960

Am Brett hat Hans-Walter Schmitt, Elo 2071, selten für Aufsehen gesorgt. Und doch ist er einer der besten Köpfe des deutschen Schachs, der beste womöglich. Ob WM-Kampf, Großmeisterturnier oder Kindertraining: Was Schmitt organisiert, das funktioniert, und wen er fördert, der gewinnt. In fast drei Dekaden als Schach-Macher lag Schmitt nur ein Mal daneben. Nicht in … Gens una sumus? Nicht im Schach960 weiterlesen