TSV Schönaich
Zitat von Conrad Schormann am 23. Juli 2024, 9:58 Uhrhttps://www.krzbb.de/inhalt.schoenaich-schoenaichs-junge-schach-sterne-mit-grossen-erfolgen.fd62e634-525a-4caf-8810-fe6a034d5480.html
Zusammenfassung (AI):
Tobias Kölle vom TSV Schönaich erzielte bei der Junioren-WM in Indien einen beeindruckenden fünften Platz. Mit 8 Punkten aus 11 Partien (6 Remis, 5 Siege) verpasste er das Podium nur aufgrund der Feinwertung. Nach einem schwierigen Start mit zwei Remis gegen schwächere Gegner kämpfte sich Kölle mit 3 Siegen und 2 Remis zurück ins Feld. Nach weiteren Remis und einem entscheidenden Sieg in der zehnten Runde setzte er in der letzten Runde alles auf eine Karte und gewann.
Marius Deuer nahm am Spring Festival in Budapest teil, einem Turnier für GM-Normen. Der 15-Jährige holte aus den ersten 8 Runden 5 Siege, darunter einen bemerkenswerten Schwarzsieg gegen Großmeister Kantor. In der letzten Runde traf er auf den gleichaltrigen Leonardo Costa. Beide benötigten einen Sieg für die GM-Norm. Deuer konnte jedoch keinen Vorteil aus der Eröffnung ziehen und verlor die Partie. In einem anschließenden Turnier in Ungarn sammelte er mit 6 aus 9 Runden 23 Wertungspunkte, wodurch er seinem persönlichen Höchstwert nahekam.
Moritz Weishäutel, ein Neuzugang, spielte beim 8. Bodenseeopen in Bregenz. Nach 7 Runden lag er mit 6 Punkten an der Spitze, jedoch verpasste er die IM-Norm aufgrund unglücklicher Auslosung und fehlender ausländischer Gegner. In den letzten beiden Runden verlor er unnötig und belegte schließlich den zehnten Platz, gewann aber 9 Elo-Punkte. Seine couragierten Auftritte ohne ein einziges Remis lassen auf eine erfolgreiche nächste Saison hoffen.
Enya Wang war bei den deutschen U12-Meisterschaften erfolgreich. Sie lag nach 6 Runden nahe an ihrem Setzplatz und schob sich nach einem Sieg und einem dramatischen Remis in Runde 8 auf Platz 8 vor. In der letzten Runde verlor sie, erreichte aber dennoch den neunten Platz, eine Verbesserung gegenüber ihrem elften Platz im Vorjahr. Wang qualifizierte sich außerdem souverän für das Finale des Mädchen Grand-Prix im August in Kassel, ein Beweis für ihre kontinuierliche Trainingsfortschritte.
Die Erfolge dieser Talente steigern die Vorfreude auf die nächste Saison im TSV Schönaich. Bevor diese beginnt, steht jedoch noch das Final 4 um den württembergischen Pokal und die Qualifikation zur deutschen Ebene an.
Zusammenfassung (AI):
Tobias Kölle vom TSV Schönaich erzielte bei der Junioren-WM in Indien einen beeindruckenden fünften Platz. Mit 8 Punkten aus 11 Partien (6 Remis, 5 Siege) verpasste er das Podium nur aufgrund der Feinwertung. Nach einem schwierigen Start mit zwei Remis gegen schwächere Gegner kämpfte sich Kölle mit 3 Siegen und 2 Remis zurück ins Feld. Nach weiteren Remis und einem entscheidenden Sieg in der zehnten Runde setzte er in der letzten Runde alles auf eine Karte und gewann.
Marius Deuer nahm am Spring Festival in Budapest teil, einem Turnier für GM-Normen. Der 15-Jährige holte aus den ersten 8 Runden 5 Siege, darunter einen bemerkenswerten Schwarzsieg gegen Großmeister Kantor. In der letzten Runde traf er auf den gleichaltrigen Leonardo Costa. Beide benötigten einen Sieg für die GM-Norm. Deuer konnte jedoch keinen Vorteil aus der Eröffnung ziehen und verlor die Partie. In einem anschließenden Turnier in Ungarn sammelte er mit 6 aus 9 Runden 23 Wertungspunkte, wodurch er seinem persönlichen Höchstwert nahekam.
Moritz Weishäutel, ein Neuzugang, spielte beim 8. Bodenseeopen in Bregenz. Nach 7 Runden lag er mit 6 Punkten an der Spitze, jedoch verpasste er die IM-Norm aufgrund unglücklicher Auslosung und fehlender ausländischer Gegner. In den letzten beiden Runden verlor er unnötig und belegte schließlich den zehnten Platz, gewann aber 9 Elo-Punkte. Seine couragierten Auftritte ohne ein einziges Remis lassen auf eine erfolgreiche nächste Saison hoffen.
Enya Wang war bei den deutschen U12-Meisterschaften erfolgreich. Sie lag nach 6 Runden nahe an ihrem Setzplatz und schob sich nach einem Sieg und einem dramatischen Remis in Runde 8 auf Platz 8 vor. In der letzten Runde verlor sie, erreichte aber dennoch den neunten Platz, eine Verbesserung gegenüber ihrem elften Platz im Vorjahr. Wang qualifizierte sich außerdem souverän für das Finale des Mädchen Grand-Prix im August in Kassel, ein Beweis für ihre kontinuierliche Trainingsfortschritte.
Die Erfolge dieser Talente steigern die Vorfreude auf die nächste Saison im TSV Schönaich. Bevor diese beginnt, steht jedoch noch das Final 4 um den württembergischen Pokal und die Qualifikation zur deutschen Ebene an.
Zitat von Conrad Schormann am 12. Februar 2026, 21:29 UhrTSV Schönaich verspielt Sieg im Abstiegskracher
Quelle: Stuttgarter Nachrichten – „Drama im ersten Abstiegsendspiel – TSV Schönaich hofft auf zweite Chance“, 11.02.2026 (Abo)
Der TSV Schönaich hat im vorletzten Doppelspieltag der 2. Schach-Bundesliga eine große Chance auf den Klassenerhalt vergeben. Das berichtet Stuttgarter Nachrichten. Gegen den SV Walldorf steuerte das Team lange auf einen klaren Sieg zu, verlor aber am Ende mit 3,5:4,5.
Führung aus der Hand gegeben
Der Plan ging zunächst auf: Tobias Bärwinkel, Noah Geltz und der elfjährige Yunqi Li hielten mit sicheren Remis die hinteren Bretter. An den Spitzenbrettern lagen die Schönaicher aussichtsreich. Edvin Trost hatte die bessere Bauernstruktur, Carles Diaz Camallonga einen Mehrbauern, Bryan Smith setzte seinen Gegner unter Druck, Chris Beyer gewann ebenfalls einen Bauern, und Kapitän Moritz Reck legte mit einem Figurenopfer den gegnerischen König frei.
Doch das Blatt wendete sich. Smith verlor in Zeitnot den Überblick, Reck musste ins Dauerschach. Diaz Camallonga glich zum 3:3 aus. Trost geriet in ein schlechtes Damenendspiel, Beyer stellte seinen Mehrbauern ein. Nach 100 Zügen stand eine unnötige Niederlage, obwohl zwischenzeitlich sogar ein 6:2 möglich schien.
Klare Niederlage gegen Eppingen
Tags darauf unterlag Schönaich dem SC Eppingen mit 2,5:5,5. Bärwinkel fiel kurzfristig aus, Nils Stukenbrok sprang ein. Smith gewann seine Partie, Trost, Diaz Camallonga und Geltz erreichten Remis.
Entscheidung fällt in Bayern
Damit läuft alles auf ein Abstiegsfinale am letzten Wettkampfwochenende hinaus. In Bayern trifft der TSV zunächst auf den SC Garching, anschließend auf den SC Bavaria Regensburg.
TSV Schönaich verspielt Sieg im Abstiegskracher
Quelle: Stuttgarter Nachrichten – „Drama im ersten Abstiegsendspiel – TSV Schönaich hofft auf zweite Chance“, 11.02.2026 (Abo)
Der TSV Schönaich hat im vorletzten Doppelspieltag der 2. Schach-Bundesliga eine große Chance auf den Klassenerhalt vergeben. Das berichtet Stuttgarter Nachrichten. Gegen den SV Walldorf steuerte das Team lange auf einen klaren Sieg zu, verlor aber am Ende mit 3,5:4,5.
Führung aus der Hand gegeben
Der Plan ging zunächst auf: Tobias Bärwinkel, Noah Geltz und der elfjährige Yunqi Li hielten mit sicheren Remis die hinteren Bretter. An den Spitzenbrettern lagen die Schönaicher aussichtsreich. Edvin Trost hatte die bessere Bauernstruktur, Carles Diaz Camallonga einen Mehrbauern, Bryan Smith setzte seinen Gegner unter Druck, Chris Beyer gewann ebenfalls einen Bauern, und Kapitän Moritz Reck legte mit einem Figurenopfer den gegnerischen König frei.
Doch das Blatt wendete sich. Smith verlor in Zeitnot den Überblick, Reck musste ins Dauerschach. Diaz Camallonga glich zum 3:3 aus. Trost geriet in ein schlechtes Damenendspiel, Beyer stellte seinen Mehrbauern ein. Nach 100 Zügen stand eine unnötige Niederlage, obwohl zwischenzeitlich sogar ein 6:2 möglich schien.
Klare Niederlage gegen Eppingen
Tags darauf unterlag Schönaich dem SC Eppingen mit 2,5:5,5. Bärwinkel fiel kurzfristig aus, Nils Stukenbrok sprang ein. Smith gewann seine Partie, Trost, Diaz Camallonga und Geltz erreichten Remis.
Entscheidung fällt in Bayern
Damit läuft alles auf ein Abstiegsfinale am letzten Wettkampfwochenende hinaus. In Bayern trifft der TSV zunächst auf den SC Garching, anschließend auf den SC Bavaria Regensburg.
Zitat von Conrad Schormann am 5. März 2026, 12:19 UhrTSV Schönaich steigt aus der 2. Schach-Bundesliga ab – ein halber Brettpunkt entscheidet
Quelle: Stuttgarter Zeitung – „Nur ein halber Brettpunkt hat gefehlt – TSV Schönaich muss absteigen“, 3. März 2026, mre (Abo)
Der TSV Schönaich steigt aus der 2. Schach-Bundesliga ab. Am Saisonende fehlte im entscheidenden Kellerduell ein halber Brettpunkt zum Klassenerhalt. Das berichtet Stuttgarter Zeitung.
Nach zehn Jahren in den höchsten deutschen Spielklassen endet damit vorerst die Bundesligazeit des Vereins. Bereits in der vergangenen Saison hatte Schönaich den Abstieg nur knapp vermieden.
Schwieriger Start in Regensburg
Das Abschlusswochenende fand in Regensburg statt. Die Begegnung gegen den SV Garching begann für Schönaich unter schwierigen Umständen. Wegen Problemen bei der Anreise starteten alle Spieler mit acht Minuten Zeitstrafe.
Auch am Brett lief es nicht besser. Die Begegnung endete mit einer 2,5:5,5-Niederlage.
Entscheidung im Duell mit Bavaria Regensburg
Damit benötigte Schönaich am folgenden Tag einen Sieg gegen Gastgeber SC Bavaria Regensburg. Der Gegner trat nicht in Bestbesetzung an, weshalb die Ausgangslage als ausgeglichen galt.
Nach zwei Stunden Spielzeit zeichnete sich an keinem Brett eine klare Tendenz ab. Harald Keilhack gab ein Weißbrett remis. Kurz darauf geriet Schönaich in Rückstand, als Noah Geltz einen taktischen Angriff gegen seine Königsstellung hinnehmen musste.
Auch bei Edvin Trost endete die Partie remis. In der Zeitnotphase nach vier Stunden verloren die Schönaicher endgültig die Kontrolle über das Match.
Moritz Reck entschied sich im 39. Zug für eine Verlustvariante. Daniel Garcia Ramos und Chris Beyer standen in ihren Partien schlechter, ihre Gegner steuerten sichere Remis an. Die Siege von Bryan Smith und Carles Diaz Camallonga reichten nur noch zum 4:4-Endstand.
Letzte Hoffnung auf Klassenerhalt
Nach dem Saisonfinale bleibt dem TSV Schönaich nur eine Möglichkeit auf den Verbleib in der Liga: der mögliche Rückzug eines anderen Vereins. Ohne eine solche Entwicklung endet die Bundesligazeit des Vereins nach einem Jahrzehnt.
TSV Schönaich steigt aus der 2. Schach-Bundesliga ab – ein halber Brettpunkt entscheidet
Quelle: Stuttgarter Zeitung – „Nur ein halber Brettpunkt hat gefehlt – TSV Schönaich muss absteigen“, 3. März 2026, mre (Abo)
Der TSV Schönaich steigt aus der 2. Schach-Bundesliga ab. Am Saisonende fehlte im entscheidenden Kellerduell ein halber Brettpunkt zum Klassenerhalt. Das berichtet Stuttgarter Zeitung.
Nach zehn Jahren in den höchsten deutschen Spielklassen endet damit vorerst die Bundesligazeit des Vereins. Bereits in der vergangenen Saison hatte Schönaich den Abstieg nur knapp vermieden.
Schwieriger Start in Regensburg
Das Abschlusswochenende fand in Regensburg statt. Die Begegnung gegen den SV Garching begann für Schönaich unter schwierigen Umständen. Wegen Problemen bei der Anreise starteten alle Spieler mit acht Minuten Zeitstrafe.
Auch am Brett lief es nicht besser. Die Begegnung endete mit einer 2,5:5,5-Niederlage.
Entscheidung im Duell mit Bavaria Regensburg
Damit benötigte Schönaich am folgenden Tag einen Sieg gegen Gastgeber SC Bavaria Regensburg. Der Gegner trat nicht in Bestbesetzung an, weshalb die Ausgangslage als ausgeglichen galt.
Nach zwei Stunden Spielzeit zeichnete sich an keinem Brett eine klare Tendenz ab. Harald Keilhack gab ein Weißbrett remis. Kurz darauf geriet Schönaich in Rückstand, als Noah Geltz einen taktischen Angriff gegen seine Königsstellung hinnehmen musste.
Auch bei Edvin Trost endete die Partie remis. In der Zeitnotphase nach vier Stunden verloren die Schönaicher endgültig die Kontrolle über das Match.
Moritz Reck entschied sich im 39. Zug für eine Verlustvariante. Daniel Garcia Ramos und Chris Beyer standen in ihren Partien schlechter, ihre Gegner steuerten sichere Remis an. Die Siege von Bryan Smith und Carles Diaz Camallonga reichten nur noch zum 4:4-Endstand.
Letzte Hoffnung auf Klassenerhalt
Nach dem Saisonfinale bleibt dem TSV Schönaich nur eine Möglichkeit auf den Verbleib in der Liga: der mögliche Rückzug eines anderen Vereins. Ohne eine solche Entwicklung endet die Bundesligazeit des Vereins nach einem Jahrzehnt.