Der Deutsche Schachbund und der Dresdner Schachorganisator Dirk Jordan haben sich im seit sechseinhalb Jahren ruhenden Zivilverfahren auf einen Vergleich geeinigt. Das bestätigte DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach auf Anfrage dieser Seite. Die Einigung ebnet den Weg für ein baldiges Ende des strafrechtlichen Berufungsverfahrens vor dem Landgericht Dresden – und damit für den endgültigen Abschluss im wahrscheinlich … Der DSB und Dirk Jordan einigen sich auf einen Vergleich / „Kann noch widerrufen werden“ weiterlesen
Schlagwort: DSB
Schachgipfel 2026: Dresdner Finanzspritze kommt / Verhandlungen mit Dirk Jordan
Ein wesentlicher finanzieller Baustein des Schachgipfels in Dresden ist gesichert. 75.000 Euro Zuschuss zahlt die Stadt für die Veranstaltung mit ihrem 360.000-Euro-Etat. Das bestätigten jetzt während einer Pressekonferenz in Dresden Oberbürgermeister Dirk Hilbert und DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach. Für die Stadt dürfte es eine lohnende Investition sein. Sie rechnet mit einer Wertschöpfung von weit über einer … Schachgipfel 2026: Dresdner Finanzspritze kommt / Verhandlungen mit Dirk Jordan weiterlesen
Alte Perlen
86.000 Euro für die Vorbereitung: Matthias Blübaum und das Kandidatenturnier
Rund 86.000 Euro sichern Matthias Blübaum die Vorbereitung auf das Kandidatenturnier, das Ende März auf Zypern beginnen soll. Nach Angaben des DSB haben der Deutsche Schachbund, das Bundeskanzleramt, der DOSB und der Schachverband Württemberg dazu beigetragen, dem Bielefelder WM-Kandidaten eine konkurrenzfähige Vorbereitung zu ermöglichen. Der Betrag setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. 36.000 Euro kommen … 86.000 Euro für die Vorbereitung: Matthias Blübaum und das Kandidatenturnier weiterlesen
Ein Kongress, unverzüglich
Das Schiedsgericht des Deutschen Schachbunds verpflichtet das Präsidium, unverzüglich einen außerordentlichen Bundeskongress einzuberufen. Damit kassiert es die Linie von Bundesrechtsberater Thomas Strobl sowie die Entscheidung von DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach, den Antrag mehrerer Landesverbände als unzulässig zurückzuweisen. 9 von 22 Mitgliedsverbänden haben sich dagegen gewehrt – und jetzt im Eilverfahren Recht bekommen. Beschädigt war das Präsidium … Ein Kongress, unverzüglich weiterlesen
„Vorgesehen“, Folge zwei: Eine Nachricht, die (noch) keine ist
Mehrere Landesverbände werden laut einem Bericht von Chessbase vor das DSB-Schiedsgericht ziehen, um einen außerordentlichen Kongress und damit eine Neuwahl des Präsidiums zu erzwingen. Tatsächlich sind Anträge beim Schiedsgericht eingereicht. Aber ob das Gericht tätig werden wird, hängt vom nächsten Zug des Lauterbach-Präsidiums ab. Lenkt es ein, bedarf es keiner gerichtlichen Klärung. Nach Informationen dieser … „Vorgesehen“, Folge zwei: Eine Nachricht, die (noch) keine ist weiterlesen
Vorhang auf im Satzungstheater: „Vorgesehen“
Zwischen "vorgermanisch" und "vorglühen" finden wir im Duden das Partizip "vorgesehen". Leider steht da nicht, was dieses Wort bedeutet, schade eigentlich. Für die deutsche Schachverwaltung wäre ein wenig Hilfestellung in dieser Frage in diesen Tagen segensreich. Der sich anbahnende neueste Konflikt wird sich im Kern darum drehen, was die Väter der Schachverwaltungssatzung gemeint haben, als … Vorhang auf im Satzungstheater: „Vorgesehen“ weiterlesen
Jubiläumsgipfel 2027 in Stuttgart – als Teil der deutschen „Finals“ / Österreich zieht Schach von seinen „Finals“ ab
Der Deutsche Schachgipfel 2027 soll vom 23. Juli bis 1. August in Stuttgart stattfinden und in die deutschen „Finals“ eingebettet werden. Schach soll dort im Jahr des 150-jährigen Bestehens seines Bundesverbands als Demonstrationssportart auftreten. Das geht aus einem Bericht von Carsten Karthaus, Präsident des Schachverbands Württemberg, an sein erweitertes Präsidium hervor. Nach dem Willen von … Jubiläumsgipfel 2027 in Stuttgart – als Teil der deutschen „Finals“ / Österreich zieht Schach von seinen „Finals“ ab weiterlesen
„Können nicht bis August ohne Finanzchef weitermachen“: Michael S. Langer über die Führungskrise im Schachbund
Wenn man schon beisammensitzt, sollte es dann nicht möglich sein, die Gelegenheit zu nutzen, um über etwas abzustimmen? In den Gremien des Deutschen Schachbunds und vor dem Hintergrund der dort zu berücksichtigenden Regularien ist das jedenfalls nicht so einfach. Im Gespräch mit dieser Seite beschreibt Michael S. Langer, wie es im Oktober 2025 beim DSB-Hauptausschuss … „Können nicht bis August ohne Finanzchef weitermachen“: Michael S. Langer über die Führungskrise im Schachbund weiterlesen
Stelle frei beim DSB
Der Deutsche Schachbund sucht nach dem Abschied von Matthias Wolf eine Ein-Mann/Frau-Kommunikationsabteilung. Das lässt sich dem Wunschzett..., ähem, der Stellenausschreibung entnehmen, die der Verband jetzt veröffentlicht hat. Im Vergleich zur Ausschreibung vom November 2023 ist der Anspruch deutlich gestiegen. Damals stand die operative Arbeit im Vordergrund – Artikel schreiben, Newsletter umsetzen, Twitch koordinieren, Grafik gestalten, … Stelle frei beim DSB weiterlesen
Perspektive für Prinzessinnen
"Wo bleibt das nächste Prinzenprojekt?", heißt es seit Jahren. "Und wo ein Prinzessinnenprojekt?" Über diesen allgegenwärtigen Fragen lässt sich leicht übersehen, dass die jetzt angestoßene U12-Mädchenforderung die konzeptionell viel bessere und potenziell nachhaltigere Idee ist, als dem bestehenden Konstrukt einfach nur ein Eliteprinzenkrönchen aufzusetzen. Der neue U12-Ansatz schließt eine Lücke, die lange offenstand. Es drängt … Perspektive für Prinzessinnen weiterlesen
Rücktritt des DSB-Finanzchefs: Alexander von Gleich und die offene Machtfrage
Der Vizepräsident Finanzen des Deutschen Schachbundes, Alexander von Gleich, tritt zurück. Das hat von Gleich am Samstag in einem Schreiben an die Vorsitzenden der Landesverbände angekündigt. Um eine „geordnete Übergabe im Finanzressort“ sicherzustellen, will der Hamburger Banker sein Amt mit Abschluss der laufenden Kassenprüfung niederlegen, voraussichtlich Ende März. Hintergrund ist ein seit längerem gärender Konflikt … Rücktritt des DSB-Finanzchefs: Alexander von Gleich und die offene Machtfrage weiterlesen
Komplexe Gemengelage: Jordan-Prozess dauert länger / Urteil im März erwartet
Der Berufungsprozess gegen den Dresdner Schachorganisator Dirk Jordan und seine Frau Martina zieht sich länger hin als geplant. Nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung (für Abonnenten) sind am Dresdner Landgericht weitere Verhandlungstage bis 12. März 2026 angesetzt. Ursprünglich war vorgesehen, das Verfahren bis zum 1. Dezember 2025 abzuschließen. https://perlenvombodensee.de/2025/10/23/sieben-jahre-spaeter-jordan-strafverfahren-soll-am-1-dezember-beendet-sein/ Im April 2023 war Dirk Jordan … Komplexe Gemengelage: Jordan-Prozess dauert länger / Urteil im März erwartet weiterlesen
96.935 und die 1,15-Promille-Nische
Der Deutsche Schachbund zählt zum 1. Januar 2026 so viele Vereinsmitglieder wie seit 20 Jahren nicht. 96.935 Menschen sind in einem Schachverein organisiert, die höchste Zahl seit 2006. Das geht aus der neuen Statistik hervor, die der Schachverband Schleswig-Holstein jetzt veröffentlicht hat. Die Mitgliederzahl steigt, die Zahl der Vereine nicht. 2.246 Vereine zählt der DSB … 96.935 und die 1,15-Promille-Nische weiterlesen
Carsten Schmidt, neuer DSB-Geschäftsführer
Carsten Schmidt, von 2010 bis 2020 Präsident des Landesverbands Berlin, wird neuer DSB-Geschäftsführer. Das hat der DSB jetzt mitgeteilt. Schmidt ist Nachfolger von Geschäftsführerin Anja Gering, der das amtierende Präsidium die außerordentliche Kündigung ausgesprochen hat. Gründe für diese Kündigung sind bislang nicht bekannt geworden. Carsten Schmidt, ab dem 1. Februar neuer DSB-Geschäftsführer. | Foto: Frank … Carsten Schmidt, neuer DSB-Geschäftsführer weiterlesen
Betrugsversuch und Gewaltandrohung bei der Deutschen Online-Blitzmeisterschaft: Polizei ermittelt
Der Deutsche Schachbund hat bei der zweiten Offenen Deutschen Online-Blitzmeisterschaft einen mutmaßlichen Betrugsversuch gestoppt. Nach Angaben des DSB versuchte eine Gruppe von Betrüger:innen, Preisgeld zu ergaunern. Der DSB-Onlinereferent Jannik Liebelt meldete zudem Drohungen, die er nach eigener Aussage zur Anzeige brachte. Laut DSB wollte die Gruppe den Frauenpreis von 150 Euro absahnen. Sie soll aus … Betrugsversuch und Gewaltandrohung bei der Deutschen Online-Blitzmeisterschaft: Polizei ermittelt weiterlesen