Eine neue Rangliste

Nach fast einem halben Jahr Zwangspause ist wieder Bewegung in der nationalen Elo-Bestenliste. Zwar finden sich an der Spitze der deutschen Rangliste nur drei Spieler, die im Juli gewertete Partien gespielt haben, aber diese Partien haben für signifikante Änderungen gesorgt. Alexander Donchenko. | Foto: GibChess Alexander Donchenkos Spitzenplatz in der deutschen Rangliste ist jetzt offiziell. … Eine neue Rangliste weiterlesen

Online-Olympia: Jetzt geht’s los

163 Nationen, mehr als 1.500 Spieler: An diesem Wochenende beginnt die Online-Olympiade, ein nie dagewesenes virtuelles Kräftemessen der Schachnationen. Unter anderem Deutschland, die Schweiz und Österreich sind mit von der Partie. Bis sie eingreifen, werden aber noch gut zwei Wochen vergehen. Erst einmal sind Schach-Großmächte wie Guam, Haiti und die Fidschi-Inseln am Zug. Im März, … Online-Olympia: Jetzt geht’s los weiterlesen

Nächster Schritt: 2700 – Deutschlands neue Nummer eins Alexander Donchenko im Interview

Mit drei Siegen in den finalen drei Partien hat Alexander Donchenko überlegen das GM-Turnier in Budweis gewonnen. Und er hat den Spitzenplatz in der deutschen Rangliste erklommen. Mit voraussichtlich 2657 Elo steht Donchenko jetzt auf der Nummer eins. Ein Anlass durchzuatmen und sich zurückzulehnen, ist das nicht. Die Weltrangliste sei wichtiger als die deutsche, sagt … Nächster Schritt: 2700 – Deutschlands neue Nummer eins Alexander Donchenko im Interview weiterlesen

Turnierrundschau: Taktik-Häppchen mit Donchenko, Nisipeanu und Svane II

Das überragende deutsche Schachresultat der vergangenen Wochen war Alexander Donchenkos Turniersieg in Budweis: 7,5/9, Elo-Leistung 2754. Donchenko sammelte in Tschechien knapp elf Elopunkte. In der kommenden deutschen Rangliste wird er mit voraussichtlich 2657 Elo auf dem ersten Rang stehen. Dort stand seit April 2014 fast ununterbrochen Liviu Dieter Nisipeanu, der nur im März 2016 für … Turnierrundschau: Taktik-Häppchen mit Donchenko, Nisipeanu und Svane II weiterlesen

Die Jagd geht weiter

Vor Beginn der Coronakrise begann Liviu Dieter Nisipeanus Status als nominelle Nummer eins zu wackeln. Der 43-Jährige näherte sich den 2650 Elo von oben, während von unten die 20 Jahre jüngeren Alexander Donchenko und Matthias Blübaum Druck machten. Beide schienen auf dem Sprung, Nisipeanu auf dem Spitzenplatz der deutschen Rangliste abzulösen. Dann kam der Schach-Lockdown, … Die Jagd geht weiter weiterlesen

Nisipeanu: „… dann höre ich auf.“

Das monatliche Durchschnittseinkommen der Eliteprofis dürfte in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sein. Das sollte einerseits zu einem Polster führen, andererseits ist für die Top-Spieler auch in Zeiten der Pandemie online der eine oder andere Dollar zu gewinnen. Sei es beim Magnus Carlsen Invitational, beim World Team Cup, beim Abu Dhabi Blitz oder beim Titled … Nisipeanu: „… dann höre ich auf.“ weiterlesen

Der Wohlfühl-Kümmerer: Sebastian Siebrecht und die Internationalen Bayerischen Meisterschaften

Offiziell gibt es 94 Schachgroßmeister in Deutschland, Tendenz steigend. Die Schachfreunde Keymer und Engel sind ja in der offiziellen Liste noch gar nicht aufgeführt. Nur ein kleiner Teil dieser bald 96 Spitzenkönner ist so gut, dass sie vom Schachspielen allein ihre Existenz bestreiten. Noch kleiner ist der Anteil derjenigen, die den Großmeistertitel gezielt fürs Marketing … Der Wohlfühl-Kümmerer: Sebastian Siebrecht und die Internationalen Bayerischen Meisterschaften weiterlesen

Neef erobert Barcelona: Sieg vor 21 Großmeistern

21 Großmeister hat IM Maximilian Neef jetzt beim Open de Sants in Barcelona hinter sich gelassen. Mit 8,5/10 gewann der 23-Jährige vom USV TU Dresden das traditionsreiche, stark besetzte Open, bei dem er als Nummer 23 der Setzliste ins Rennen gegangen war. Neefs Eloperformance von 2717 reichte bequem für die erste GM-Norm, die er sich … Neef erobert Barcelona: Sieg vor 21 Großmeistern weiterlesen

DSB-Kongress: Deventers Ende?

Die Freude des Präsidenten, mit seiner gesamten Mannschaft gewählt worden zu sein, währte nicht lange. Was beim DSB-Kongress in Magdeburg anfangs nach einem gehörigen Warnschuss für Ullrich Krauses Stellvertreter Klaus Deventer aussah, könnte sich als dessen Ende im DSB-Präsidium entpuppen. Die vom Schachbund verbreitete und von fast allen deutschen Schachmedien ungeprüft übernommene Nachricht, Deventer sei … DSB-Kongress: Deventers Ende? weiterlesen

Nach dem Pähtz-Rücktritt: Wie der Schachbund Nationalspieler honorieren sollte (21. Jahrhundert)

Je sichtbarer ein Schachmeister in der Öffentlichkeit ist, je mehr Leute ihn oder sie kennen, Anteil nehmen, desto besser dient dieser Meister dem Schach. Eine dem Schach verpflichtete Organisation sollte zu bezahlende Spieler in allererster Linie danach honorieren, wie sehr sie dem Schach als Zugpferd nutzen. Bilden wir doch mal die Top 5 der größten … Nach dem Pähtz-Rücktritt: Wie der Schachbund Nationalspieler honorieren sollte (21. Jahrhundert) weiterlesen

Nachlese zum Bodenseecup: Familientreffen mit Potenzial für mehr

Baden hat seit dem Bodenseecup 2019 einen neuen GM, einen Organisations-Großmeister. Lothar Knebel, Vorsitzender des SC Überlingen, übererfüllte die OGM-Norm bei weitem, so dass ihm Uwe Pfenning, Vorsitzender des Schachverbands Baden, schon nach zwei von drei Turniertagen den Titel verlieh. Als OGM Knebel hier vor einigen Jahren anfing, bestand der SC Überlingen aus zehn müden … Nachlese zum Bodenseecup: Familientreffen mit Potenzial für mehr weiterlesen

Von der Elbe ins Kandidatenturnier: Hamburg wird Grand-Prix-Stadt

Der Weg zum WM-Match 2020 wird über Deutschland führen. Am heutigen Donnerstag gab der Weltschachbund bekannt, dass eines der vier Grand-Prix-Turniere vom 4. bis 18 November in Hamburg gespielt wird, "einer der europäischen Schach-Hauptstädte". Nach dem Kandidatenturnier 2018 macht damit der WM-Zyklus auch im Jahr 2019 in Deutschland Station. Wer nun befürchtet, dass Hamburg Schauplatz … Von der Elbe ins Kandidatenturnier: Hamburg wird Grand-Prix-Stadt weiterlesen

Holland in Not auf der Grundreihe – Keymers erster Sieg in Wijk

Beim traditionellen Kräftemessen der Weltbesten in Wijk an Zee zu Beginn jedes Jahres war in den 2000ern nur ein Mal ein Deutscher mehr dabei, Arkadij Naiditsch 2014, der sich 2013 durch den Gewinn der B-Gruppe fürs A-Turnier qualifiziert hatte. Bis Ende der 90er-Jahre, als Doc Hübner noch im Saft stand, durfte die deutsche Nummer eins … Holland in Not auf der Grundreihe – Keymers erster Sieg in Wijk weiterlesen

Keymer, Carlsen, Kandidaten: Ein Rückblick auf das Schachjahr 2018

Schachland Österreich Küss die Hand, Herr Großmeister. In wahrscheinlich keinem Land der Welt sind die Leute so versessen auf Titel wie in Österreich – und in wahrscheinlich keinem anderen Land gibt es mehr davon, vergeben von Bund, Ländern, Bildungseinrichtungen, sogar von Privatunternehmen. Für den Großmeistertitel im Schach gelten in Österreich gleichwohl dieselben Bedingungen wie überall: … Keymer, Carlsen, Kandidaten: Ein Rückblick auf das Schachjahr 2018 weiterlesen