Gens una sumus? Not in chess960

"Wesley So, first World Champion in Fischer Random." The American’s 13.5:2.5 victory over Magnus Carlsen made many headlines like this one. Start of a new era? Magnus Carlsen looks sceptical, Wesley So seems happy while Arkadi Dvorkovich plays a no look move. (Foto: Lennart Ootes | chess.com) First World Champion? Nah. Already in 2001 there … Gens una sumus? Not in chess960 weiterlesen

Kein Name, kein Konzept, keine Rangliste: Zufallsschach und die schwierige Revolution von oben

„Wesley So ist erster Weltmeister im Fischer Random." So oder ähnlich lauteten jetzt die Schlagzeilen in der Schachpresse, nachdem der Amerikaner Magnus Carlsen im WM-Finale mit 13,5:2,5 abgefertigt hatte. Carlsen guckt skeptisch, So ist guter Dinge: Auftakt für ein neues WM-Format. (Foto: Lennart Ootes/chess.com) Erster Weltmeister? Von wegen. Schon 2001 gab es einen Weltmeister im … Kein Name, kein Konzept, keine Rangliste: Zufallsschach und die schwierige Revolution von oben weiterlesen

Und Vincent?

Luis Engel ist der einzige deutsche Jugendliche, der Vincent Keymer in Sachen Potenzial das Wasser reichen kann. Binnen sechs Monaten hat der 16-jährige Hamburger seinen Elo über 2500 geschraubt und drei Großmeisternormen eingespielt. Fortan heißt er GM Luis Engel. Allzu wichtig mögen ihm seine jüngsten sportlichen Großtaten nicht sein, Schach ist ja nur ein Hobby. … Und Vincent? weiterlesen

Kein Entwicklungsland, keine Entwicklungshilfe: die Deutschen müssen es schon selbst machen

Die „neue“ FIDE ist angetreten, Schach in Entwicklungsländern mit Macht zu fördern. Als die ersten Dworkowitsch-Dollar Richtung Afrika flossen, schien das nur logisch. Aber nun bemüht sich der Weltverband obendrein, Schach in Ländern anzuschieben, die eher nicht der traditionellen Definition eines „Entwicklungslands“ entsprechen: Polen und Finnland?! Wenn sie schon in Finnland und Polen das große … Kein Entwicklungsland, keine Entwicklungshilfe: die Deutschen müssen es schon selbst machen weiterlesen

Wie weit darf der Schiedsrichter gehen?

Wir sehen einen unerhörten Eingriff in die Privat- und Intimsphäre eines Menschen. Vielleicht sogar mehrerer Menschen. Wer weiß, über wie viele Toilettenwände der Schiedsrichter schauen musste,  bis er die Kabine gefunden hatte, in der der Verdächtige  saß? Oder war eine feste Kamera installiert, die über Stunden Menschen auf der Toilette filmte, bis dieses Bild aufgenommen … Wie weit darf der Schiedsrichter gehen? weiterlesen

Von der Elbe ins Kandidatenturnier: Hamburg wird Grand-Prix-Stadt

Der Weg zum WM-Match 2020 wird über Deutschland führen. Am heutigen Donnerstag gab der Weltschachbund bekannt, dass eines der vier Grand-Prix-Turniere vom 4. bis 18 November in Hamburg gespielt wird, "einer der europäischen Schach-Hauptstädte". Nach dem Kandidatenturnier 2018 macht damit der WM-Zyklus auch im Jahr 2019 in Deutschland Station. Wer nun befürchtet, dass Hamburg Schauplatz … Von der Elbe ins Kandidatenturnier: Hamburg wird Grand-Prix-Stadt weiterlesen

Isle of Man: Vincent Keymer und die keuchenden Sisyphosse

Spielt Vincent Keymer im Grenke Chess Classic 2019? Diese Frage habe ich vor den letzten beiden Runden des Opens auf der Isle of Man per E-Mail Christof Keymer gestellt - und dabei den Begriff "Jagd auf die GM-Norm" verwendet. Das anhaltende Räuspern auf Seiten des Empfängers angesichts einer derart boulevardesken Formulierung war durch die Glasfaser … Isle of Man: Vincent Keymer und die keuchenden Sisyphosse weiterlesen

Ansturm der Favoriten abgewehrt: Deutschland bleibt ungeschlagen

Mit 9:1 Punkten gestartet, die favorisierten Ungarn besiegt: Viel besser hätte die Schacholympiade für die deutsche Mannschaft nicht beginnen können. Aber wer oben mitspielt, der bekommt dicke Brocken vorgesetzt, ein Gesetz des Schweizer Systems. Würden die Deutschen abstürzen oder weiter im Konzert der Großen mitspielen? Jetzt sind sieben von elf Runden gespielt, die Nationalmannschaft hat … Ansturm der Favoriten abgewehrt: Deutschland bleibt ungeschlagen weiterlesen

EM-Splitter: der Prügelknabe

Neulich im Beitrag "Berliner Mauer aus Pappe" haben wir schon gesehen, wie sich Großmeister Bogdan-Daniel Deac eine ordentliche Tracht Prügel eingefangen hat. Heute setzt es eine weitere. Der Fairness halber wollen wir feststellen, dass der rumänische Großmeister zu den überragenden Schachtalenten des europäischen Kontinents zählt. 16 Jahre alt, Elo 2.584. Bald wird er die 2.600 … EM-Splitter: der Prügelknabe weiterlesen