Frauenbundesliga: Vorbericht zum Saisonstart am 14. und 15. Oktober
12. Oktober 2023
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DSB/Paul Meyer-Dunker
Die Spielerinnen des Deutschen Frauen-Mannschaftsmeisters 2023, SK Schwäbisch Hall v.l.n.r.: Pauline Guichard, Meri Arabidze, Ekatarina Atalik, Lela Javakhishvili, Nino Batsiashvilli, Nataliya Buksa
Die 1. und 2. Frauenbundesligen starten am 14. und 15. Oktober in die Saison 2023/2024. Titelverteidiger SK Schwäbisch Hall wird sich auf dem Weg zur Titelverteidigung in Liga 1 ernsthafter Konkurrenz erwehren müssen. Wer realistische Chancen hat in den Titelkampf einzugreifen, wie die Aussichten aller Teams sind, die wichtigsten Wechsel und welche Aufsteiger neu in die Liga kommen, beleuchten wir in unserem ausführlichen Vorbericht zum Saisonstart.
Zum Saisonstart wird es in Bad Königshofen direkt zu den ersten Duellen der Spitzenteams kommen. Die Gastgeberinnen konnten in der Vorsaison als Tabellendritte Bronze gewinnen und spielen zum Auftakt gegen die SF Deizisau, die am letzten Spieltag noch auf Platz vier verwiesen wurden.
Dabei muss Bad Königshofen einige prominente Abgänge verkraften: Nationalspielerin Dinara Wagner wechselte nach Baden-Baden und auch Iulija Osmak ist dieses Jahr nicht mehr Teil des Kaders. Stärkster Neuzugang ist die Ukrainerin Anastasiya Rakhmangulova.
Die SF Deizisau wiederum haben sich im Vergleich zur Vorsaison noch einmal verstärkt. Ohne prominente Abgänge ist die armenische Internationale Meisterin Lilit Mkrtchian neu am zweiten Brett gemeldet, um das in der Breite bereits gut aufgestellt Team auch an der Spitze noch etwas stärker zu machen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese beiden Tabellennachbarn im Auftaktduell gegeneinander beweisen. Im Kampf um die Podiumsplätze wird dieser Kampf ein erster Fingerzeig sein.
Für Bad Königshofen geht es am zweiten Tag in das Duell gegen die Titelverteidigerinnen. SK Schwäbisch Hall hat die gesamte Spitze halten können und sich noch einmal mit einem neuen Spitzenbrett verstärkt. Die georgische Großmeisterin Bela Khotenashvili wird den Titelverteidiger am Spitzenbrett vertreten. Mit zwei GMs und acht Spielerinnen im Kader über 2400 Elo ist Schwäbisch Hall auch dieses Jahr wieder heißer Anwärter auf den Titel.
Das vierte Team in Bad Königshofen werden die Rodewischer Schachmiezen sein, die zum Auftakt Außenseiter in den Matches gegen Schwäbisch Hall und Deizisau sein werden. Die Schachmiezen mussten den Abgang der langjährigen Stammspielerin Melanie Lubbe zum Hamburger SK verkraften, neu im Team ist dafür Maria Schöne, die von Bad Königshofen kommt. Die letzte Saison wurde auf Platz sechs in der oberen Tabellenhälfte beendet und auch dieses Jahr wird es vor allem darum gehen, die Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln, bevor geschaut wird, wie viel in der oberen Tabellenhälfte möglich ist.
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DSB/Paul Meyer-Dunker
SC Bad Königshofen
Eberhard Schabel
Die Rodewischer Schachmiezen
Ausrichter: SG 1871 Löberitz
Spielort: Mehrzweckhalle Löberitz, Dessauer Straße 12, 06780 Zörbig, OT Löberitz Vereinsseite:www.sg1871loeberitz.de
Tag
Datum
Uhrzeit
Gastgeber
-
Gast
Schiedsrichter
Sa
14.10.23
14:00
SG 1871 Löberitz
-
OSG Baden-Baden
FSR Maria Graf
Sa
14.10.23
14:00
SV Weißblau Allianz Leipzig
-
Karlsruher SF 1853
ISR Frank Jäger
So
15.10.23
09:00
Karlsruher SF 1853
-
SG 1871 Löberitz
FSR Maria Graf
So
15.10.23
09:00
OSG Baden-Baden
-
SV Weißblau Allianz Leipzig
ISR Frank Jäger
Ungleiche Verhältnisse sehen wir beim ersten Heimspiel des Wiederaufsteigers Löberitz. Drei Abstiegskandidaten und das "Überteam" der OSG Baden-Baden treffen im Süden Sachsen-Anhalts aufeinander.
Die SG Löberitz kriegt es zum Auftakt direkt mit dem Titelfavoriten Baden-Baden zu tun. Wenn es zum Klassenerhalt reichen soll, wird das Duell am nächsten Tag gegen Mitaufsteiger Karlsruher SF 1853 aber sicher deutlich wichtiger werden. Prominenteste Spielerin bei Löberitz ist das Spitzenbrett Dana Reizniece-Ozola, die ehemalige lettische Finanzministerin und aktuelle Managing Director des Weltschachverbandes FIDE.
Für die OSG Baden-Baden sollte das Auftaktwochenende nominell eine klare Sache sein. Der im Vorjahr verpasste Titel hatte einige Verstärkungen zur Folge: Sarasadat Khadmalsharieh, die seit ihrer Flucht aus dem Iran für Spanien spielt, die Deutsche Nummer zwei Dinara Wagner und die Inderin Divya Deshmukh könnten jede für sich bei fast jedem Frauenbundesliga-Team am ersten Brett spielen. Bei Baden-Baden verstärken sie das Team an den Setzlistenplätzen 4, 7 und 8. Baden-Baden macht klar, dass dieses Jahr der Titel zurückkommen soll.
Der Aufsteiger aus der 2. Frauenbundesliga Süd, die Karlsruher SF 1853, müssen als Reisepartner von Baden-Baden noch nicht gegen diese spielen. Dafür gibt es neben dem Match gegen Löberitz zum Auftakt gegen Leipzig noch ein zweites Duell gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Die Karlsruherinnen setzen überwiegend auf deutsche Spielerinnen und werden punktuell von den schweizer Nationalspielerinnen Lena Georgescu sowie Dr.Gundula Heinatz verstärkt. Nachdem Karlsruhe von 2015 bis 2021 über fünf Saisons hinweg Teil der Frauenbundesliga war, dürfen wir gespannt sein, ob es ihnen gelingt, sich wieder in der 1. Liga zu etablieren.
Nachdem bei SV Weißblau Allianz Leipzig zum Ende der letzten Saison die Finanzierung für diese Saison noch unklar war, konnten die offenen Fragen zum guten gelöst werden. Sportlich wurden alle drei Saisons seit dem Aufstieg 2019 auf dem neunten und damit jeweils letzten Nichtabstiegsplatz beendet. Ulrike Rößler und Katarzyna Dwilewicz konnten als Neuzugänge gewonnen werden, allerdings sollte das nichts an der Prognose ändern, dass der Klassenerhalt auch dieses Jahr wieder eine knappe Sache werden könnte. Entsprechend spannend und wichtig sollte das Match gegen Karlsruhe werden.
DSB/Paul Meyer-Dunker
OSG Baden-Baden
Weißblau Allianz Leipzig während der FBL-Endrunde 2022 in Lehrte
Ausrichter: SK Doppelbauer Turm Kiel
Spielort: Max-Planck-Schule (ehemalige Jahnschule), Winterbeker Weg 7, 24114 Kiel Vereinsseite:sk-doppelbauer.de
Tag
Datum
Uhrzeit
Gastgeber
-
Gast
Schiedsrichter
Sa
14.10.23
14:00
SK Doppelbauer Turm Kiel
−
Hamburger SK
ISR Claudia Münstermann
Sa
14.10.23
14:00
TuRa Harksheide
−
SG Solingen
ISR Fabian Winker
So
15.10.23
09:00
SG Solingen
−
SK Doppelbauer Turm Kiel
ISR Claudia Münstermann
So
15.10.23
09:00
Hamburger SK
−
TuRa Harksheide
ISR Fabian Winker
Der Aufsteiger der 2. Frauenbundesliga West, SK Doppelbauer Turm Kiel, begrüßt zum Saisonauftakt mit dem Hamburger SK, SG Solingen und TuRa Harksheide drei etablierte Teams des Frauenbundesliga-Mittelfeldes. Für den Aufsteiger selbst geht es gegen Solingen und den HSK. Beim Blick in den Kader ist Kiel zumindest nominell Abstiegskandidat Nummer eins, einziger Neuzugang im Vergleich zur Aufstiegssaison ist Ornella Falke. Am Spitzenbrett spielt mit Marta Michna aber eine starke Spielerin mit viel Frauenbundesliga-Erfahrung.
Der Kieler Reisepartner TuRa Harksheide hat sich im Vergleich zur Vorsaison verstärkt. Neu im Kader ist die vom Absteiger SV Hemer wechselnde deutsche Kaderspielerin Lara Schulze sowie die polnische WIM Aleksandra Luch, die neu in der Frauenbundesliga spielt. Mit dem in der Spitze nun etwas breiter aufgestellten Kader wird Harksheide probieren, so wenig wie möglich mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.
Der Teamchef des Hamburger SK, Georgios "The Big Greek" Souleidis, musste den Abgang von Sarasadat Khademalsharieh verkraften. Dafür gab es einige prominente Zugänge im Hamburger Kader. Mit der deutschen Nationalspielerin Melanie Lubbe sowie Sonja Marie Bluhm wurde der Kader in der Breite solide gestärkt. Und auch Coco Lepu Zhou aus dem DSB-Nachwuchskader wird sicher Chancen auf Frauenbundesliga-Einsätze erhalten. Die Spitze wurde ansonsten gehalten und wir dürfen gespannt sein, ob der HSK diese Saison wieder seinem Ruf als "Favoritenschreck" gerecht wird.
Last but not least bleibt uns noch der Blick auf die SG Solingen. Letzte Saison gelang als stärkster Aufsteiger souverän der Klassenerhalt auf Rang sieben, weit weg von der Abstiegsregion. Zu dieser Saison kamen noch einmal Verstärkungen hinzu: Die amtierende deutsche Meisterin Kateryna Dolzhykova, Inna Agrest von der OSG Baden-Baden und Liwia Jarocka verstärken den Kader signifkant. Es würde überraschen, wenn Solingen etwas mit dem Abstieg zu tun kriegen sollte, auch wenn sie bei den Einsätzen vermutlich wieder auf eine Mischung aus starken internationalen Spielerinnen und eigenem Nachwuchs setzen werden.
Die Spiele werden in der Regel auf allen gängigen Plattformen live übertragen, am Samstag geht es um 14 Uhr los, am Sonntag um 9 Uhr. Außerdem starten auch die 2. Frauenbundesligen in ihre Saison. Hierfür findet ihr im Folgenden ebenfalls alle Ansetzungen.
Frauenbundesliga: Vorbericht zum Saisonstart am 14. und 15. Oktober
12. Oktober 2023
DSB/Paul Meyer-Dunker
Die Spielerinnen des Deutschen Frauen-Mannschaftsmeisters 2023, SK Schwäbisch Hall v.l.n.r.: Pauline Guichard, Meri Arabidze, Ekatarina Atalik, Lela Javakhishvili, Nino Batsiashvilli, Nataliya Buksa
Die 1. und 2. Frauenbundesligen starten am 14. und 15. Oktober in die Saison 2023/2024. Titelverteidiger SK Schwäbisch Hall wird sich auf dem Weg zur Titelverteidigung in Liga 1 ernsthafter Konkurrenz erwehren müssen. Wer realistische Chancen hat in den Titelkampf einzugreifen, wie die Aussichten aller Teams sind, die wichtigsten Wechsel und welche Aufsteiger neu in die Liga kommen, beleuchten wir in unserem ausführlichen Vorbericht zum Saisonstart.
Zum Saisonstart wird es in Bad Königshofen direkt zu den ersten Duellen der Spitzenteams kommen. Die Gastgeberinnen konnten in der Vorsaison als Tabellendritte Bronze gewinnen und spielen zum Auftakt gegen die SF Deizisau, die am letzten Spieltag noch auf Platz vier verwiesen wurden.
Dabei muss Bad Königshofen einige prominente Abgänge verkraften: Nationalspielerin Dinara Wagner wechselte nach Baden-Baden und auch Iulija Osmak ist dieses Jahr nicht mehr Teil des Kaders. Stärkster Neuzugang ist die Ukrainerin Anastasiya Rakhmangulova.
Die SF Deizisau wiederum haben sich im Vergleich zur Vorsaison noch einmal verstärkt. Ohne prominente Abgänge ist die armenische Internationale Meisterin Lilit Mkrtchian neu am zweiten Brett gemeldet, um das in der Breite bereits gut aufgestellt Team auch an der Spitze noch etwas stärker zu machen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese beiden Tabellennachbarn im Auftaktduell gegeneinander beweisen. Im Kampf um die Podiumsplätze wird dieser Kampf ein erster Fingerzeig sein.
Für Bad Königshofen geht es am zweiten Tag in das Duell gegen die Titelverteidigerinnen. SK Schwäbisch Hall hat die gesamte Spitze halten können und sich noch einmal mit einem neuen Spitzenbrett verstärkt. Die georgische Großmeisterin Bela Khotenashvili wird den Titelverteidiger am Spitzenbrett vertreten. Mit zwei GMs und acht Spielerinnen im Kader über 2400 Elo ist Schwäbisch Hall auch dieses Jahr wieder heißer Anwärter auf den Titel.
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Das vierte Team in Bad Königshofen werden die Rodewischer Schachmiezen sein, die zum Auftakt Außenseiter in den Matches gegen Schwäbisch Hall und Deizisau sein werden. Die Schachmiezen mussten den Abgang der langjährigen Stammspielerin Melanie Lubbe zum Hamburger SK verkraften, neu im Team ist dafür Maria Schöne, die von Bad Königshofen kommt. Die letzte Saison wurde auf Platz sechs in der oberen Tabellenhälfte beendet und auch dieses Jahr wird es vor allem darum gehen, die Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln, bevor geschaut wird, wie viel in der oberen Tabellenhälfte möglich ist.
DSB/Paul Meyer-Dunker
SC Bad Königshofen
Eberhard Schabel
Die Rodewischer Schachmiezen
Ausrichter: SG 1871 Löberitz
Spielort: Mehrzweckhalle Löberitz, Dessauer Straße 12, 06780 Zörbig, OT Löberitz Vereinsseite:http://www.sg1871loeberitz.de
Tag
Datum
Uhrzeit
Gastgeber
-
Gast
Schiedsrichter
Sa
14.10.23
14:00
SG 1871 Löberitz
-
OSG Baden-Baden
FSR Maria Graf
Sa
14.10.23
14:00
SV Weißblau Allianz Leipzig
-
Karlsruher SF 1853
ISR Frank Jäger
So
15.10.23
09:00
Karlsruher SF 1853
-
SG 1871 Löberitz
FSR Maria Graf
So
15.10.23
09:00
OSG Baden-Baden
-
SV Weißblau Allianz Leipzig
ISR Frank Jäger
Ungleiche Verhältnisse sehen wir beim ersten Heimspiel des Wiederaufsteigers Löberitz. Drei Abstiegskandidaten und das "Überteam" der OSG Baden-Baden treffen im Süden Sachsen-Anhalts aufeinander.
Die SG Löberitz kriegt es zum Auftakt direkt mit dem Titelfavoriten Baden-Baden zu tun. Wenn es zum Klassenerhalt reichen soll, wird das Duell am nächsten Tag gegen Mitaufsteiger Karlsruher SF 1853 aber sicher deutlich wichtiger werden. Prominenteste Spielerin bei Löberitz ist das Spitzenbrett Dana Reizniece-Ozola, die ehemalige lettische Finanzministerin und aktuelle Managing Director des Weltschachverbandes FIDE.
Für die OSG Baden-Baden sollte das Auftaktwochenende nominell eine klare Sache sein. Der im Vorjahr verpasste Titel hatte einige Verstärkungen zur Folge: Sarasadat Khadmalsharieh, die seit ihrer Flucht aus dem Iran für Spanien spielt, die Deutsche Nummer zwei Dinara Wagner und die Inderin Divya Deshmukh könnten jede für sich bei fast jedem Frauenbundesliga-Team am ersten Brett spielen. Bei Baden-Baden verstärken sie das Team an den Setzlistenplätzen 4, 7 und 8. Baden-Baden macht klar, dass dieses Jahr der Titel zurückkommen soll.
Der Aufsteiger aus der 2. Frauenbundesliga Süd, die Karlsruher SF 1853, müssen als Reisepartner von Baden-Baden noch nicht gegen diese spielen. Dafür gibt es neben dem Match gegen Löberitz zum Auftakt gegen Leipzig noch ein zweites Duell gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Die Karlsruherinnen setzen überwiegend auf deutsche Spielerinnen und werden punktuell von den schweizer Nationalspielerinnen Lena Georgescu sowie Dr.Gundula Heinatz verstärkt. Nachdem Karlsruhe von 2015 bis 2021 über fünf Saisons hinweg Teil der Frauenbundesliga war, dürfen wir gespannt sein, ob es ihnen gelingt, sich wieder in der 1. Liga zu etablieren.
Nachdem bei SV Weißblau Allianz Leipzig zum Ende der letzten Saison die Finanzierung für diese Saison noch unklar war, konnten die offenen Fragen zum guten gelöst werden. Sportlich wurden alle drei Saisons seit dem Aufstieg 2019 auf dem neunten und damit jeweils letzten Nichtabstiegsplatz beendet. Ulrike Rößler und Katarzyna Dwilewicz konnten als Neuzugänge gewonnen werden, allerdings sollte das nichts an der Prognose ändern, dass der Klassenerhalt auch dieses Jahr wieder eine knappe Sache werden könnte. Entsprechend spannend und wichtig sollte das Match gegen Karlsruhe werden.
DSB/Paul Meyer-Dunker
OSG Baden-Baden
Weißblau Allianz Leipzig während der FBL-Endrunde 2022 in Lehrte
Ausrichter: SK Doppelbauer Turm Kiel
Spielort: Max-Planck-Schule (ehemalige Jahnschule), Winterbeker Weg 7, 24114 Kiel Vereinsseite:sk-doppelbauer.de
Tag
Datum
Uhrzeit
Gastgeber
-
Gast
Schiedsrichter
Sa
14.10.23
14:00
SK Doppelbauer Turm Kiel
−
Hamburger SK
ISR Claudia Münstermann
Sa
14.10.23
14:00
TuRa Harksheide
−
SG Solingen
ISR Fabian Winker
So
15.10.23
09:00
SG Solingen
−
SK Doppelbauer Turm Kiel
ISR Claudia Münstermann
So
15.10.23
09:00
Hamburger SK
−
TuRa Harksheide
ISR Fabian Winker
Der Aufsteiger der 2. Frauenbundesliga West, SK Doppelbauer Turm Kiel, begrüßt zum Saisonauftakt mit dem Hamburger SK, SG Solingen und TuRa Harksheide drei etablierte Teams des Frauenbundesliga-Mittelfeldes. Für den Aufsteiger selbst geht es gegen Solingen und den HSK. Beim Blick in den Kader ist Kiel zumindest nominell Abstiegskandidat Nummer eins, einziger Neuzugang im Vergleich zur Aufstiegssaison ist Ornella Falke. Am Spitzenbrett spielt mit Marta Michna aber eine starke Spielerin mit viel Frauenbundesliga-Erfahrung.
Der Kieler Reisepartner TuRa Harksheide hat sich im Vergleich zur Vorsaison verstärkt. Neu im Kader ist die vom Absteiger SV Hemer wechselnde deutsche Kaderspielerin Lara Schulze sowie die polnische WIM Aleksandra Luch, die neu in der Frauenbundesliga spielt. Mit dem in der Spitze nun etwas breiter aufgestellten Kader wird Harksheide probieren, so wenig wie möglich mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.
Der Teamchef des Hamburger SK, Georgios "The Big Greek" Souleidis, musste den Abgang von Sarasadat Khademalsharieh verkraften. Dafür gab es einige prominente Zugänge im Hamburger Kader. Mit der deutschen Nationalspielerin Melanie Lubbe sowie Sonja Marie Bluhm wurde der Kader in der Breite solide gestärkt. Und auch Coco Lepu Zhou aus dem DSB-Nachwuchskader wird sicher Chancen auf Frauenbundesliga-Einsätze erhalten. Die Spitze wurde ansonsten gehalten und wir dürfen gespannt sein, ob der HSK diese Saison wieder seinem Ruf als "Favoritenschreck" gerecht wird.
Last but not least bleibt uns noch der Blick auf die SG Solingen. Letzte Saison gelang als stärkster Aufsteiger souverän der Klassenerhalt auf Rang sieben, weit weg von der Abstiegsregion. Zu dieser Saison kamen noch einmal Verstärkungen hinzu: Die amtierende deutsche Meisterin Kateryna Dolzhykova, Inna Agrest von der OSG Baden-Baden und Liwia Jarocka verstärken den Kader signifkant. Es würde überraschen, wenn Solingen etwas mit dem Abstieg zu tun kriegen sollte, auch wenn sie bei den Einsätzen vermutlich wieder auf eine Mischung aus starken internationalen Spielerinnen und eigenem Nachwuchs setzen werden.
Die Spiele werden in der Regel auf allen gängigen Plattformen live übertragen, am Samstag geht es um 14 Uhr los, am Sonntag um 9 Uhr. Außerdem starten auch die 2. Frauenbundesligen in ihre Saison. Hierfür findet ihr im Folgenden ebenfalls alle Ansetzungen.
Die Siegermannschaft des SC Bad Königshofen nach dem Titelgewinn in der Frauenbundesliga 2021
Die Saison in der Frauenbundesliga neigt sich dem Ende zu und drei Runden vor Schluss ist noch nicht klar, wer den Meisterpokal mit nach Hause nehmen darf. Der amtierende Meister SK Schwäbisch Hall und der Hamburger SK teilen sich mit 15 Punkten die Tabellenspitze. Überraschend gut lief die Saison für den Hamburger SK der in der letzten Runde den Favoriten OSG-Baden-Baden 3,5:2,5 besiegen konnte. Aber auch die Badenerinnen haben mit 14 Punkten die Hoffnung auf den Meistertitel noch nicht abgeschrieben. Dementsprechend können wir wohl mit Topaufstellungen der Mannschaften rechnen und wahrscheinlich auch wieder mit den Nationalspielerinnen Dinara Wagner und Elisabeth Pähtz. Der Dreikampf an der Spitze ist sicherlich etwas Besonderes, da sich im letzten Jahr der SK Schwäbisch Hall souverän ohne Niederlage und mit vier Punkten Vorsprung vor der OSG-Baden-Baden durchsetzen konnte.
Der Ausrichter der letzten Runden, Bad Königshofen (11 Mannschaftspunkte), hat keine Titelchancen mehr, hat sich aber durch eine solide Saison bereits den Klassenerhalt gesichert. Dagegen werden die SG Löberitz (4 MP), TuRA Harksheide (3 MP), SV Weißblau Allianz Leipzig (2 MP), Karlsruher SF (1 MP) und SK Doppelbauer Turm Kiel (1 MP) an den letzten drei Spieltagen alles versuchen, um den Abstieg abzuwenden.
Die letzten drei Runden werden vom 7. bis 9. Juni in Bad Königshofen gespielt. Zuschauer sind herzlich willkommen. Außerdem besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Rahmenprogramm mit den Bundesligaspielerinnen teilzunehmen. Dieses beinhaltet ein gemeinsames Grillen, eine Fragerunde mit Elisabeth Pähtz, eine Stadtführung durch Bad Königshofen und ein gemeinsames Abendessen mit den Bundesligaspielerinnen. Anmeldungen für das Rahmenprogramm sind bis zum 02.06.2024 unter katharina.senft@gmx.net möglich.
Spiellokal: Frankentherme Am Kurzentrum 1, 97631 Bad Königshofen
Der Eintritt für die Frauenbundesliga-Endrunde beträgt 10 €/Tag oder 25 € für alle drei Tage. Die Kosten für Speisen und Getränke gehen auf eigene Rechnung. Übernachtungsmöglichkeiten müssen bei Bedarf selbst organisiert werden.
Die Siegermannschaft des SC Bad Königshofen nach dem Titelgewinn in der Frauenbundesliga 2021
Die Saison in der Frauenbundesliga neigt sich dem Ende zu und drei Runden vor Schluss ist noch nicht klar, wer den Meisterpokal mit nach Hause nehmen darf. Der amtierende Meister SK Schwäbisch Hall und der Hamburger SK teilen sich mit 15 Punkten die Tabellenspitze. Überraschend gut lief die Saison für den Hamburger SK der in der letzten Runde den Favoriten OSG-Baden-Baden 3,5:2,5 besiegen konnte. Aber auch die Badenerinnen haben mit 14 Punkten die Hoffnung auf den Meistertitel noch nicht abgeschrieben. Dementsprechend können wir wohl mit Topaufstellungen der Mannschaften rechnen und wahrscheinlich auch wieder mit den Nationalspielerinnen Dinara Wagner und Elisabeth Pähtz. Der Dreikampf an der Spitze ist sicherlich etwas Besonderes, da sich im letzten Jahr der SK Schwäbisch Hall souverän ohne Niederlage und mit vier Punkten Vorsprung vor der OSG-Baden-Baden durchsetzen konnte.
Der Ausrichter der letzten Runden, Bad Königshofen (11 Mannschaftspunkte), hat keine Titelchancen mehr, hat sich aber durch eine solide Saison bereits den Klassenerhalt gesichert. Dagegen werden die SG Löberitz (4 MP), TuRA Harksheide (3 MP), SV Weißblau Allianz Leipzig (2 MP), Karlsruher SF (1 MP) und SK Doppelbauer Turm Kiel (1 MP) an den letzten drei Spieltagen alles versuchen, um den Abstieg abzuwenden.
Die letzten drei Runden werden vom 7. bis 9. Juni in Bad Königshofen gespielt. Zuschauer sind herzlich willkommen. Außerdem besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Rahmenprogramm mit den Bundesligaspielerinnen teilzunehmen. Dieses beinhaltet ein gemeinsames Grillen, eine Fragerunde mit Elisabeth Pähtz, eine Stadtführung durch Bad Königshofen und ein gemeinsames Abendessen mit den Bundesligaspielerinnen. Anmeldungen für das Rahmenprogramm sind bis zum 02.06.2024 unter katharina.senft@gmx.net möglich.
Spiellokal: Frankentherme Am Kurzentrum 1, 97631 Bad Königshofen
Der Eintritt für die Frauenbundesliga-Endrunde beträgt 10 €/Tag oder 25 € für alle drei Tage. Die Kosten für Speisen und Getränke gehen auf eigene Rechnung. Übernachtungsmöglichkeiten müssen bei Bedarf selbst organisiert werden.
Die Schach-Bundesliga der Frauen veranstaltet an diesem Wochenende die zentrale Endrunde in Bad Königshofen, organisiert vom SC Bad Königshofen. Zwölf Teams treffen sich hier, um die letzten drei Runden der Saison auszutragen. Der SC Bad Königshofen stellt sechs Spielerinnen für jede Partie auf, wobei insgesamt 16 Spielerinnen für die Saison registriert sind. Jana Schneider und Aleksandra Maltsevskaya haben bisher an allen Spielen teilgenommen. SC-Vorsitzender Jürgen Müller bestätigt die Anwesenheit von zehn Spielerinnen am Wochenende.
#### Spielort und Termine
Die Spiele finden im Großen Kursaal der Frankentherme in Bad Königshofen statt: - **Freitag, 7. Juni**: 16 Uhr, neunter Spieltag - **Samstag, 8. Juni**: 14 Uhr, zehnter Spieltag - **Sonntag, 9. Juni**: 9 Uhr, elfter Spieltag
#### Organisatorische Herausforderungen und Müllers Bedenken
Jürgen Müller hat spezifische Bedenken hinsichtlich des Spielbeginns am Freitagnachmittag. Das Spiel soll um 16 Uhr beginnen und wird voraussichtlich erst gegen 22 Uhr enden. Müller fragt sich, wie er zu dieser späten Stunde noch 120 Essen für die Teilnehmer bereitstellen kann. Diese organisatorische Herausforderung ergibt sich aus der Turnierordnung, die den frühen Spielbeginn vorschreibt. Müller sagt, dass sich außer ihm niemand Gedanken darüber gemacht hat.
#### Team- und Spielerbilanz
Der SC Bad Königshofen belegt derzeit den fünften Tabellenplatz mit elf Punkten. Die Spielerinnen mit den besten Saisonbilanzen sind: - **Tatjana Melamed**: 5 Siege, 1 Remis an Brett 4 - **Marianna Grineva**: 5 Punkte aus 6 Partien an Brett 6 - **Anastasia Savina**: Ungeschlagen mit 4,5 Punkten aus 6 Partien an Brett 3
Jana Schneider kämpfte an Brett 1 und erzielte in acht Partien drei Unentschieden.
#### Gegner und Zielsetzung
Am Freitag trifft der SC auf die Rodewischer Schachmiezen (Tabellenplatz 4, 12 Punkte), am Samstag auf SG Solingen (Tabellenplatz 6, 10 Punkte), und am Sonntag auf den Hamburger SK. Der SC Bad Königshofen strebt trotz der aktuellen Tabellensituation einen Podiumsplatz an. "Wir wollen noch auf das Podest", sagt Müller, und zielt auf den dritten Platz ab. Die Meisterschaft wird zwischen SK Schwäbisch Hall, Hamburger SK und OSG Baden-Baden entschieden.
#### Fazit
Die zentrale Endrunde stellt für den SC Bad Königshofen eine logistische Herausforderung dar, bietet jedoch auch die Möglichkeit, sich sportlich zu beweisen und eventuell noch einen Platz auf dem Podium zu sichern. Spielerinnen wie Melamed, Grineva und Savina haben durch ihre starke Saisonleistung eine gute Ausgangsposition geschaffen. Trotz der organisatorischen Hürden und der Konkurrenz hofft der SC Bad Königshofen auf ein erfolgreiches Abschneiden bei der zentralen Endrunde in der heimischen Frankentherme.
Ausblick auf die Endrunde aus Perspektive des Ausrichters:
Die Schach-Bundesliga der Frauen veranstaltet an diesem Wochenende die zentrale Endrunde in Bad Königshofen, organisiert vom SC Bad Königshofen. Zwölf Teams treffen sich hier, um die letzten drei Runden der Saison auszutragen. Der SC Bad Königshofen stellt sechs Spielerinnen für jede Partie auf, wobei insgesamt 16 Spielerinnen für die Saison registriert sind. Jana Schneider und Aleksandra Maltsevskaya haben bisher an allen Spielen teilgenommen. SC-Vorsitzender Jürgen Müller bestätigt die Anwesenheit von zehn Spielerinnen am Wochenende.
#### Spielort und Termine
Die Spiele finden im Großen Kursaal der Frankentherme in Bad Königshofen statt: - **Freitag, 7. Juni**: 16 Uhr, neunter Spieltag - **Samstag, 8. Juni**: 14 Uhr, zehnter Spieltag - **Sonntag, 9. Juni**: 9 Uhr, elfter Spieltag
#### Organisatorische Herausforderungen und Müllers Bedenken
Jürgen Müller hat spezifische Bedenken hinsichtlich des Spielbeginns am Freitagnachmittag. Das Spiel soll um 16 Uhr beginnen und wird voraussichtlich erst gegen 22 Uhr enden. Müller fragt sich, wie er zu dieser späten Stunde noch 120 Essen für die Teilnehmer bereitstellen kann. Diese organisatorische Herausforderung ergibt sich aus der Turnierordnung, die den frühen Spielbeginn vorschreibt. Müller sagt, dass sich außer ihm niemand Gedanken darüber gemacht hat.
#### Team- und Spielerbilanz
Der SC Bad Königshofen belegt derzeit den fünften Tabellenplatz mit elf Punkten. Die Spielerinnen mit den besten Saisonbilanzen sind: - **Tatjana Melamed**: 5 Siege, 1 Remis an Brett 4 - **Marianna Grineva**: 5 Punkte aus 6 Partien an Brett 6 - **Anastasia Savina**: Ungeschlagen mit 4,5 Punkten aus 6 Partien an Brett 3
Jana Schneider kämpfte an Brett 1 und erzielte in acht Partien drei Unentschieden.
#### Gegner und Zielsetzung
Am Freitag trifft der SC auf die Rodewischer Schachmiezen (Tabellenplatz 4, 12 Punkte), am Samstag auf SG Solingen (Tabellenplatz 6, 10 Punkte), und am Sonntag auf den Hamburger SK. Der SC Bad Königshofen strebt trotz der aktuellen Tabellensituation einen Podiumsplatz an. "Wir wollen noch auf das Podest", sagt Müller, und zielt auf den dritten Platz ab. Die Meisterschaft wird zwischen SK Schwäbisch Hall, Hamburger SK und OSG Baden-Baden entschieden.
#### Fazit
Die zentrale Endrunde stellt für den SC Bad Königshofen eine logistische Herausforderung dar, bietet jedoch auch die Möglichkeit, sich sportlich zu beweisen und eventuell noch einen Platz auf dem Podium zu sichern. Spielerinnen wie Melamed, Grineva und Savina haben durch ihre starke Saisonleistung eine gute Ausgangsposition geschaffen. Trotz der organisatorischen Hürden und der Konkurrenz hofft der SC Bad Königshofen auf ein erfolgreiches Abschneiden bei der zentralen Endrunde in der heimischen Frankentherme.
Der SC Bad Königshofen beendete die Saison 2023/24 der Schach-Bundesliga der Frauen mit einem starken vierten Platz. Trotz des verpassten dritten Platzes zeigte sich SC-Vorsitzender Jürgen Müller insgesamt zufrieden mit der Leistung des Teams: "Nach schwachem Saisonbeginn haben wir uns kontinuierlich gesteigert."
Die Saison wurde in Bad Königshofen mit einer zentralen Endrunde aller Teams abgeschlossen, in der die Gastgeberinnen ihre letzten drei Spiele erfolgreich bestritten. Am Freitag gewannen sie knapp mit 3,5:2,5 gegen die Rodewischer Schachmiezen, trotz eines Sieges der Rodewischer Spitzenspielerin Stavrola Tsolikidou. Tatjana Melamed und Olga Babiy sicherten mit ihren Siegen den Erfolg.
Am Samstag besiegte Bad Königshofen den Tabellensechsten SG Solingen mit 4:2, unterstützt durch Siege von Anastasia Savina, Olga Babiy und der 16-jährigen Martina Manko sowie Remis von Aleksandra Maltsevskaja und Tatjana Melamed.
Am Sonntag trafen sie auf den Tabellendritten Hamburger SK und gewannen mit 4:2. Trotz des Sieges reichte es aufgrund der schwächeren Brettpunktzahl nicht, um den dritten Platz zu erreichen. Die Hamburgerinnen hatten die bessere Brettpunktzahl von 47:44.
Müller lobte besonders die Leistungsträgerinnen Tatjana Melamed (7,5 aus 9) und Anastasia Savina (6,5 aus 9), die beide ungeschlagen blieben und maßgeblich zum Erfolg des Teams beitrugen. Insgesamt spiegelte die Saison die Stärke und den Kampfgeist des Teams wider.
Der SC Bad Königshofen beendete die Saison 2023/24 der Schach-Bundesliga der Frauen mit einem starken vierten Platz. Trotz des verpassten dritten Platzes zeigte sich SC-Vorsitzender Jürgen Müller insgesamt zufrieden mit der Leistung des Teams: "Nach schwachem Saisonbeginn haben wir uns kontinuierlich gesteigert."
Die Saison wurde in Bad Königshofen mit einer zentralen Endrunde aller Teams abgeschlossen, in der die Gastgeberinnen ihre letzten drei Spiele erfolgreich bestritten. Am Freitag gewannen sie knapp mit 3,5:2,5 gegen die Rodewischer Schachmiezen, trotz eines Sieges der Rodewischer Spitzenspielerin Stavrola Tsolikidou. Tatjana Melamed und Olga Babiy sicherten mit ihren Siegen den Erfolg.
Am Samstag besiegte Bad Königshofen den Tabellensechsten SG Solingen mit 4:2, unterstützt durch Siege von Anastasia Savina, Olga Babiy und der 16-jährigen Martina Manko sowie Remis von Aleksandra Maltsevskaja und Tatjana Melamed.
Am Sonntag trafen sie auf den Tabellendritten Hamburger SK und gewannen mit 4:2. Trotz des Sieges reichte es aufgrund der schwächeren Brettpunktzahl nicht, um den dritten Platz zu erreichen. Die Hamburgerinnen hatten die bessere Brettpunktzahl von 47:44.
Müller lobte besonders die Leistungsträgerinnen Tatjana Melamed (7,5 aus 9) und Anastasia Savina (6,5 aus 9), die beide ungeschlagen blieben und maßgeblich zum Erfolg des Teams beitrugen. Insgesamt spiegelte die Saison die Stärke und den Kampfgeist des Teams wider.
Deutscher Meister SK Schwäbisch Hall mit dem Siegerpokal, den Irina Bulmaga hochhält
Die finalen drei Runden der 1. Frauenbundesliga (Runden 9, 10 und 11) wurden in den vergangenen Tagen (Freitag bis Sonntag 7.-9. Juni) als zentrale Endrunde in Bad Königshofen ausgetragen. Dieses Zusammentreffen ist für viele Spielerinnen ein Highlight der Saison. Ein großes Dankeschön geht an den Organisator Jürgen Müller vom Ausrichter SC Bad Königshofen, seine Frau und das Team von über 30 Helferinnen und Helfern, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben. Wieviel Herzblut in der Veranstaltung steckt, wird nach einem intensiven Gespräch mit Jürgen Müller deutlich:
Schwäbisch Hall und der Hamburger SK (jeweils 15 MP) liegen vor den drei Schlussrunden nach Mannschaftspunkten gleichauf, mit den besseren Brettpunkten für Schwäbisch Hall. Beide haben die Meisterschaft direkt vor Augen. Baden-Baden liegt einen Mannschaftspunkt dahinter (14 MP), hat aber wegen dem direkten Duell in der Schlussrunde gegen Schwäbisch Hall ebenfalls noch alle Chancen auf den Titelgewinn. Für jede Menge Spannung war also gesorgt.
9. Runde
Katharina Reinecke
Hanna Marie Klek (Deizisau)
Die drei Topteams mit Titelchancen gewinnen jeweils locker ihre Begegnungen:
Schwäbisch Hall gewinnt klar mit 5,5:0,5 gegen Deizisau, nur Hanna Marie Klek kann ihrer Gegnerin Bela Khotenashvili am Spitzenbrett ein Remis für Deizisau abnehmen. Mit dem gleichen Resultat bezwingen die Hamburgerinnen die SG Solingen und halten ihre Meisterschaftschancen in Takt. Baden-Baden bezwingt die Karlsruherinnen gar mit 6:0, deren Chancen zum Klassenerhalt damit nur noch theoretisch sind.
SK Doppelbauer Turm Kiel
0,5:5,5
TuRa Harksheide
Hamburger SK
5,5:0,5
SG Solingen
SK Schwäbisch Hall
5,5:0,5
Schachfreunde Deizisau
Karlsruher SF 1853
0,0:6,0
OSG Baden-Baden
Rodewischer Schachmiezen
2,5:3,5
SC 1957 Bad Königshofen
SV Weißblau Allianz Leipzig
4,0:2,0
SG 1871 Löberitz
In der Abstiegszone gewinnt TuRa Harksheide klar mit 5,5:0,5 gegen die Kielerinnen, die damit ebenfalls so gut wie abgestiegen sind, während die Schleswig-Holsteinerinnen sich etwas von den Abstiegsrängen absetzen können. Im zweiten Abstiegsduell bezwingt Weißblau Allianz Leipzig die Löberitzerinnen, die Leipzigerinnen schließen damit in der Tabelle zu Löberitz auf und können wieder hoffen, den Klassenerhalt noch zu schaffen.
10. Runde
Katharina Reinecke
Dinara Wagner (Baden-Baden)
Titelverteidiger Schwäbisch Hall macht kurzen Prozess mit den Karlsruherinnen und besiegt sie mit 6:0, der Abstieg für die Karlsruherinnen steht damit fest, Schwäbisch Hall ist für das entscheidende Match um den Titel bereit. Im Match Baden-Baden gegen Deizisau gewinnen Dinara Wagner, Antoaneta Stefanova, Mai Narva und Josefine Heinemann, Elisabeth Pähtz remisiert.
TuRa Harksheide
3,0:3,0
SG 1871 Löberitz
SK Doppelbauer Turm Kiel
1,5:4,5
SV Weißblau Allianz Leipzig
SG Solingen
2,0:4,0
SC 1957 Bad Königshofen
Hamburger SK
2,5:3,5
Rodewischer Schachmiezen
Schachfreunde Deizisau
1,5:4,5
OSG Baden-Baden
SK Schwäbisch Hall
6,0:0,0
Karlsruher SF 1853
Wagner - Köpke nach 50. ... Kh4
Dinara übersah im 50. Zug mit Kg2? ein Matt in 3 und verlängerte damit das Leiden ihrer Gegnerin Elena Köpke. Nach 50. Lf3! ist 51. Th5# oder 51. Te4+ Kh3 52. Lg2# unausweichlich.
Katharina Reinecke
Hanna Marie Klek (Deizisau) und Exweltmeisterin Alexandra Kostenjuk (Baden-Baden)
Den einzigen vollen Punkt für Deizisau holte Hanna Marie Klek: Sie bezwingt dabei mit Alexandra Kosteniuk die Nummer 11 der Frauen-Weltrangliste! Herzlichen Glückwunsch! Ein Big Point für Hanna trotz 1,5:4,5 Mannschaftsniederlage gegen Titelanwärter Baden-Baden.
Die Hamburgerinnen unterlagen in einem spannenden Kampf den Rodewischer Schachmiezen mit 2,5:3,5 und mussten damit die Hoffnung auf den Titel aufgeben. Beim Stand von 2,5:2,5 hatte Fiona Sieber gegen Eline Roebers die Nase vorn und konnte das Match für ihr Team aus Rodewisch entscheiden. Die Badenerinnen und Schwäbisch Hall freuen sich, denn ein Titelanwärter ist damit aus dem Rennen und ihre Meisterschaftschancen sind weiter gestiegen.
Weißblau Allianz Leipzig gewinnt erneut zwei wichtige Punkte beim 4,5:1,5 gegen Doppelbauer Kiel, die damit wie Karlsruhe abgestiegen sind. Leipzig rückt auf den rettenden Platz 9 vor, wird es erneut auf der Ziellinie zum Klassenerhalt reichen? Löberitz trennt sich 4:4 von Harksheide, denen dieser eine Punkt mehr nützt, während Löberitz sich auf dem dritten Abstiegsplatz wiederfindet.
Schwäbisch Hall hat vor der entscheidenden Finalrunde einen Mannschaftspunkt Vorsprung auf OSG-Baden-Baden, so dass ihnen ein 3:3 zum Gewinn der Frauen-Bundesliga reicht. Doch nicht nur im Kampf um den Titel wird es spannend: Auch der Abstiegskampf wird im direkten Duell zwischen TuRa Harksheide und Leipzig entschieden, vorausgesetzt Löberitz gewinnt gegen den Tabellenletzten Kiel.
Interview mit Elisabeth Pähtz und Fiona Sieber
Finalrunde 11
Katharina Reinecke
Josefine Heinemann (Baden-Baden)
Im entscheidenden direkten Duell zwischen Schwäbisch Hall und der OSG Baden-Baden ging nach einem schnellen Sieg von Irina Bulmaga über Antoaneta Stefanova Schwäbisch Hall früh in Führung. Auch die Partie von Dinara Wagner gegen Lela Javakhishvili kippte, nachdem sie mit Schwarz 28. … b6?? zog, woraufhin Weiß einfach den ungedeckten Bauern auf c6 schlug. Blunder oder durchdachter Plan? Die Reaktion von Teamkollegin Elisabeth Pähtz lässt eher einen Einsteller vermuten. Josefine Heinemann kämpfte sich gegen Karina Ambartsumova in zwischenzeitlich schlechterer Stellung mit Minusbauer zurück und holte einen halben Punkt.
Dschawachischwili - Wagner nach 28. ... b6
SV Weißblau Allianz Leipzig
2,0:4,0
TuRa Harksheide
SG 1871 Löberitz
4,5:1,5
SK Doppelbauer Turm Kiel
Rodewischer Schachmiezen
3,5:2,5
SG Solingen
SC 1957 Bad Königshofen
4,0:2,0
Hamburger SK
Karlsruher SF 1853
1,5:4,5
Schachfreunde Deizisau
OSG Baden-Baden
2,0:4,0
SK Schwäbisch Hall
Interview mit Josefine Heinemann
Auch Mai Narva remisierte gegen Ekaterina Atalik.
Nachdem Dinara Wagner ihrer Gegnerin Lela Javakhishvili schließlich unterlag, stand Schwäbisch Hall mit 3:1 Punkten vorzeitig als Sieger der Frauenbundesliga fest, denn ein Mannschaftssieg der Baden-Badenerinnen war unmöglich geworden.
Pähtz - Batsjaschwili nach 41. ... h5
Elisabeth Pähtz konnte mit Weiß in ihrer Partie gegen Nino Batsiashvili nach dem Fehler 41. … h5?? mit 42. Sxf7! gefolgt von 43. Txe7! mit einer schönen Kombination überzeugend gewinnen.
Alexandra Kosteniuk erwischte kein gutes Wochenende und unterlag ihrer Gegnerin Bela Khotenashvili, was für sie nach ihrem Verlust gegen Hanna Marie Klek die zweite Bundesliganiederlage hintereinander bedeutete.
Katharina Reinecke
Laura Unuk (Harksheide)
4:2 hieß es am Ende für Schwäbisch Hall, die damit zum zweiten Mal hintereinander Deutsche Meisterinnen werden! Auch in dieser Saison verloren sie kein Match und spielten nur einmal Unentschieden. Herzlichen Glückwunsch!
Die Hamburgerinnen verloren ihre letzten beiden Runden. Ein Sieg aus zwei Matches hätte gereicht, um sich den zweiten Platz zu sichern, so wurde es nach einer 2:4-Niederlage in der letzten Runde gegen die Gastgeberinnen der dritte Platz. Für Bad Königshofen wäre ein 6:0-Sieg nötig gewesen, um noch auf das Treppchen zu kommen. Doch daran glaubte selbst der optimistische Ausrichter Jürgen Müller nicht.
Auch der Abstiegskampf blieb bis zum Schluss spannend. Löberitz gewann erwartungsgemäß gegen den Tabellenletzten aus Kiel und sicherte sich so den Klassenerhalt. Karlsruhe stand wie Kiel bereits vor Rundenbeginn als Absteiger fest. Somit wurde der dritte Absteiger im direkten Aufeinandertreffen zwischen TuRa Harksheide und SV Weißblau Allianz Leipzig ausgespielt. Zunächst sah es für TuRa nicht so rosig aus, aber nachdem einige Partien zu ihren Gunsten kippten, konnten sie mit 4:2 gewinnen und sicherten sich damit den Klassenerhalt! Für TuRa gewannen Laura Unuk, Aleksandra Lach und Inken Köhler - Herzlichen Glückwunsch! Damit muss Leipzig die Liga verlassen, nachdem sie sich nach ihrem Aufstieg 2018/19 dreimal auf Platz 9 in der 1. Frauenbundesliga behauptet hatten.
Endstand
PL.
MANNSCHAFT
MP
BP
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
1.
SK Schwäbisch Hall
21
53,0
x
4
3
4
5½
6
5½
3½
4
5½
6
6
2.
OSG Baden-Baden
18
48,5
2
x
2½
3½
3½
4½
4½
5
5½
6
6
5½
3.
Hamburger SK
17
44,0
3
3½
x
2
2½
5½
5
3½
4½
4
5
5½
4.
SC 1957 Bad Königshofen
17
41,0
2
2½
4
x
3½
4
3
4½
4½
3½
4½
5
5.
Rodewischer Schachmiezen
16
38,5
½
2½
3½
2½
x
3½
4
4½
5
4½
3½
4½
6.
SG Solingen
10
33,5
0
1½
½
2
2½
x
2
4
4
6
5
6
7.
Schachfreunde Deizisau
10
32,5
½
1½
1
3
2
4
x
3
1½
5½
4½
6
8.
TuRa Harksheide
8
31,5
2½
1
2½
1½
1½
2
3
x
3
4
5
5½
9.
SG 1871 Löberitz
7
26,0
2
½
1½
1½
1
2
4½
3
x
2
3½
4½
10.
SV Weißblau Allianz Leipzig
6
21,0
½
0
2
2½
1½
0
½
2
4
x
3½
4½
11.
Karlsruher SF 1853
1
16,5
0
0
1
1½
2½
1
1½
1
2½
2½
x
3
12.
SK Doppelbauer Turm Kiel
1
10,0
0
½
½
1
1½
0
0
½
1½
1½
3
x
Katharina Reinecke
Machteld van Foreest und Lela Javakishvili erhalten den Schachtickerpreis für das beste Ergebnis
Eine sensationelle Saison spielte Lela Javakhishvili (Georgien) vom Meister SK Schwäbisch Hall, die mit 8,5/9 als beste Spielerin der Bundesliga ausgezeichnet wurde. Der Preis für die beste Jugendspielerin ging an Machteld van Foreest (Niederlande), die mit 6/8 für die SG Solingen ordentlich Punkte sammelte.
Aufgrund technischer Probleme in Bad Königshofen konnte die am Freitag (9. Runde) geplante Live-Übertragung von Partien und die Kommentierung bei SchachdeutschlandTV leider nicht stattfinden.
Deutscher Meister SK Schwäbisch Hall mit dem Siegerpokal, den Irina Bulmaga hochhält
Die finalen drei Runden der 1. Frauenbundesliga (Runden 9, 10 und 11) wurden in den vergangenen Tagen (Freitag bis Sonntag 7.-9. Juni) als zentrale Endrunde in Bad Königshofen ausgetragen. Dieses Zusammentreffen ist für viele Spielerinnen ein Highlight der Saison. Ein großes Dankeschön geht an den Organisator Jürgen Müller vom Ausrichter SC Bad Königshofen, seine Frau und das Team von über 30 Helferinnen und Helfern, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben. Wieviel Herzblut in der Veranstaltung steckt, wird nach einem intensiven Gespräch mit Jürgen Müller deutlich:
Schwäbisch Hall und der Hamburger SK (jeweils 15 MP) liegen vor den drei Schlussrunden nach Mannschaftspunkten gleichauf, mit den besseren Brettpunkten für Schwäbisch Hall. Beide haben die Meisterschaft direkt vor Augen. Baden-Baden liegt einen Mannschaftspunkt dahinter (14 MP), hat aber wegen dem direkten Duell in der Schlussrunde gegen Schwäbisch Hall ebenfalls noch alle Chancen auf den Titelgewinn. Für jede Menge Spannung war also gesorgt.
9. Runde
Katharina Reinecke
Hanna Marie Klek (Deizisau)
Die drei Topteams mit Titelchancen gewinnen jeweils locker ihre Begegnungen:
Schwäbisch Hall gewinnt klar mit 5,5:0,5 gegen Deizisau, nur Hanna Marie Klek kann ihrer Gegnerin Bela Khotenashvili am Spitzenbrett ein Remis für Deizisau abnehmen. Mit dem gleichen Resultat bezwingen die Hamburgerinnen die SG Solingen und halten ihre Meisterschaftschancen in Takt. Baden-Baden bezwingt die Karlsruherinnen gar mit 6:0, deren Chancen zum Klassenerhalt damit nur noch theoretisch sind.
SK Doppelbauer Turm Kiel
0,5:5,5
TuRa Harksheide
Hamburger SK
5,5:0,5
SG Solingen
SK Schwäbisch Hall
5,5:0,5
Schachfreunde Deizisau
Karlsruher SF 1853
0,0:6,0
OSG Baden-Baden
Rodewischer Schachmiezen
2,5:3,5
SC 1957 Bad Königshofen
SV Weißblau Allianz Leipzig
4,0:2,0
SG 1871 Löberitz
In der Abstiegszone gewinnt TuRa Harksheide klar mit 5,5:0,5 gegen die Kielerinnen, die damit ebenfalls so gut wie abgestiegen sind, während die Schleswig-Holsteinerinnen sich etwas von den Abstiegsrängen absetzen können. Im zweiten Abstiegsduell bezwingt Weißblau Allianz Leipzig die Löberitzerinnen, die Leipzigerinnen schließen damit in der Tabelle zu Löberitz auf und können wieder hoffen, den Klassenerhalt noch zu schaffen.
10. Runde
Katharina Reinecke
Dinara Wagner (Baden-Baden)
Titelverteidiger Schwäbisch Hall macht kurzen Prozess mit den Karlsruherinnen und besiegt sie mit 6:0, der Abstieg für die Karlsruherinnen steht damit fest, Schwäbisch Hall ist für das entscheidende Match um den Titel bereit. Im Match Baden-Baden gegen Deizisau gewinnen Dinara Wagner, Antoaneta Stefanova, Mai Narva und Josefine Heinemann, Elisabeth Pähtz remisiert.
TuRa Harksheide
3,0:3,0
SG 1871 Löberitz
SK Doppelbauer Turm Kiel
1,5:4,5
SV Weißblau Allianz Leipzig
SG Solingen
2,0:4,0
SC 1957 Bad Königshofen
Hamburger SK
2,5:3,5
Rodewischer Schachmiezen
Schachfreunde Deizisau
1,5:4,5
OSG Baden-Baden
SK Schwäbisch Hall
6,0:0,0
Karlsruher SF 1853
Wagner - Köpke nach 50. ... Kh4
Dinara übersah im 50. Zug mit Kg2? ein Matt in 3 und verlängerte damit das Leiden ihrer Gegnerin Elena Köpke. Nach 50. Lf3! ist 51. Th5# oder 51. Te4+ Kh3 52. Lg2# unausweichlich.
Katharina Reinecke
Hanna Marie Klek (Deizisau) und Exweltmeisterin Alexandra Kostenjuk (Baden-Baden)
Den einzigen vollen Punkt für Deizisau holte Hanna Marie Klek: Sie bezwingt dabei mit Alexandra Kosteniuk die Nummer 11 der Frauen-Weltrangliste! Herzlichen Glückwunsch! Ein Big Point für Hanna trotz 1,5:4,5 Mannschaftsniederlage gegen Titelanwärter Baden-Baden.
Die Hamburgerinnen unterlagen in einem spannenden Kampf den Rodewischer Schachmiezen mit 2,5:3,5 und mussten damit die Hoffnung auf den Titel aufgeben. Beim Stand von 2,5:2,5 hatte Fiona Sieber gegen Eline Roebers die Nase vorn und konnte das Match für ihr Team aus Rodewisch entscheiden. Die Badenerinnen und Schwäbisch Hall freuen sich, denn ein Titelanwärter ist damit aus dem Rennen und ihre Meisterschaftschancen sind weiter gestiegen.
Weißblau Allianz Leipzig gewinnt erneut zwei wichtige Punkte beim 4,5:1,5 gegen Doppelbauer Kiel, die damit wie Karlsruhe abgestiegen sind. Leipzig rückt auf den rettenden Platz 9 vor, wird es erneut auf der Ziellinie zum Klassenerhalt reichen? Löberitz trennt sich 4:4 von Harksheide, denen dieser eine Punkt mehr nützt, während Löberitz sich auf dem dritten Abstiegsplatz wiederfindet.
Schwäbisch Hall hat vor der entscheidenden Finalrunde einen Mannschaftspunkt Vorsprung auf OSG-Baden-Baden, so dass ihnen ein 3:3 zum Gewinn der Frauen-Bundesliga reicht. Doch nicht nur im Kampf um den Titel wird es spannend: Auch der Abstiegskampf wird im direkten Duell zwischen TuRa Harksheide und Leipzig entschieden, vorausgesetzt Löberitz gewinnt gegen den Tabellenletzten Kiel.
Interview mit Elisabeth Pähtz und Fiona Sieber
Finalrunde 11
Katharina Reinecke
Josefine Heinemann (Baden-Baden)
Im entscheidenden direkten Duell zwischen Schwäbisch Hall und der OSG Baden-Baden ging nach einem schnellen Sieg von Irina Bulmaga über Antoaneta Stefanova Schwäbisch Hall früh in Führung. Auch die Partie von Dinara Wagner gegen Lela Javakhishvili kippte, nachdem sie mit Schwarz 28. … b6?? zog, woraufhin Weiß einfach den ungedeckten Bauern auf c6 schlug. Blunder oder durchdachter Plan? Die Reaktion von Teamkollegin Elisabeth Pähtz lässt eher einen Einsteller vermuten. Josefine Heinemann kämpfte sich gegen Karina Ambartsumova in zwischenzeitlich schlechterer Stellung mit Minusbauer zurück und holte einen halben Punkt.
Dschawachischwili - Wagner nach 28. ... b6
SV Weißblau Allianz Leipzig
2,0:4,0
TuRa Harksheide
SG 1871 Löberitz
4,5:1,5
SK Doppelbauer Turm Kiel
Rodewischer Schachmiezen
3,5:2,5
SG Solingen
SC 1957 Bad Königshofen
4,0:2,0
Hamburger SK
Karlsruher SF 1853
1,5:4,5
Schachfreunde Deizisau
OSG Baden-Baden
2,0:4,0
SK Schwäbisch Hall
Interview mit Josefine Heinemann
Auch Mai Narva remisierte gegen Ekaterina Atalik.
Nachdem Dinara Wagner ihrer Gegnerin Lela Javakhishvili schließlich unterlag, stand Schwäbisch Hall mit 3:1 Punkten vorzeitig als Sieger der Frauenbundesliga fest, denn ein Mannschaftssieg der Baden-Badenerinnen war unmöglich geworden.
Pähtz - Batsjaschwili nach 41. ... h5
Elisabeth Pähtz konnte mit Weiß in ihrer Partie gegen Nino Batsiashvili nach dem Fehler 41. … h5?? mit 42. Sxf7! gefolgt von 43. Txe7! mit einer schönen Kombination überzeugend gewinnen.
Alexandra Kosteniuk erwischte kein gutes Wochenende und unterlag ihrer Gegnerin Bela Khotenashvili, was für sie nach ihrem Verlust gegen Hanna Marie Klek die zweite Bundesliganiederlage hintereinander bedeutete.
Katharina Reinecke
Laura Unuk (Harksheide)
4:2 hieß es am Ende für Schwäbisch Hall, die damit zum zweiten Mal hintereinander Deutsche Meisterinnen werden! Auch in dieser Saison verloren sie kein Match und spielten nur einmal Unentschieden. Herzlichen Glückwunsch!
Die Hamburgerinnen verloren ihre letzten beiden Runden. Ein Sieg aus zwei Matches hätte gereicht, um sich den zweiten Platz zu sichern, so wurde es nach einer 2:4-Niederlage in der letzten Runde gegen die Gastgeberinnen der dritte Platz. Für Bad Königshofen wäre ein 6:0-Sieg nötig gewesen, um noch auf das Treppchen zu kommen. Doch daran glaubte selbst der optimistische Ausrichter Jürgen Müller nicht.
Auch der Abstiegskampf blieb bis zum Schluss spannend. Löberitz gewann erwartungsgemäß gegen den Tabellenletzten aus Kiel und sicherte sich so den Klassenerhalt. Karlsruhe stand wie Kiel bereits vor Rundenbeginn als Absteiger fest. Somit wurde der dritte Absteiger im direkten Aufeinandertreffen zwischen TuRa Harksheide und SV Weißblau Allianz Leipzig ausgespielt. Zunächst sah es für TuRa nicht so rosig aus, aber nachdem einige Partien zu ihren Gunsten kippten, konnten sie mit 4:2 gewinnen und sicherten sich damit den Klassenerhalt! Für TuRa gewannen Laura Unuk, Aleksandra Lach und Inken Köhler - Herzlichen Glückwunsch! Damit muss Leipzig die Liga verlassen, nachdem sie sich nach ihrem Aufstieg 2018/19 dreimal auf Platz 9 in der 1. Frauenbundesliga behauptet hatten.
Endstand
PL.
MANNSCHAFT
MP
BP
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
1.
SK Schwäbisch Hall
21
53,0
x
4
3
4
5½
6
5½
3½
4
5½
6
6
2.
OSG Baden-Baden
18
48,5
2
x
2½
3½
3½
4½
4½
5
5½
6
6
5½
3.
Hamburger SK
17
44,0
3
3½
x
2
2½
5½
5
3½
4½
4
5
5½
4.
SC 1957 Bad Königshofen
17
41,0
2
2½
4
x
3½
4
3
4½
4½
3½
4½
5
5.
Rodewischer Schachmiezen
16
38,5
½
2½
3½
2½
x
3½
4
4½
5
4½
3½
4½
6.
SG Solingen
10
33,5
0
1½
½
2
2½
x
2
4
4
6
5
6
7.
Schachfreunde Deizisau
10
32,5
½
1½
1
3
2
4
x
3
1½
5½
4½
6
8.
TuRa Harksheide
8
31,5
2½
1
2½
1½
1½
2
3
x
3
4
5
5½
9.
SG 1871 Löberitz
7
26,0
2
½
1½
1½
1
2
4½
3
x
2
3½
4½
10.
SV Weißblau Allianz Leipzig
6
21,0
½
0
2
2½
1½
0
½
2
4
x
3½
4½
11.
Karlsruher SF 1853
1
16,5
0
0
1
1½
2½
1
1½
1
2½
2½
x
3
12.
SK Doppelbauer Turm Kiel
1
10,0
0
½
½
1
1½
0
0
½
1½
1½
3
x
Katharina Reinecke
Machteld van Foreest und Lela Javakishvili erhalten den Schachtickerpreis für das beste Ergebnis
Eine sensationelle Saison spielte Lela Javakhishvili (Georgien) vom Meister SK Schwäbisch Hall, die mit 8,5/9 als beste Spielerin der Bundesliga ausgezeichnet wurde. Der Preis für die beste Jugendspielerin ging an Machteld van Foreest (Niederlande), die mit 6/8 für die SG Solingen ordentlich Punkte sammelte.
Aufgrund technischer Probleme in Bad Königshofen konnte die am Freitag (9. Runde) geplante Live-Übertragung von Partien und die Kommentierung bei SchachdeutschlandTV leider nicht stattfinden.
Die zentrale Endrunde der Frauen-Schachbundesliga fand in Bad Königshofen statt und erforderte umfangreiche Vorbereitungen. Jürgen Müller, 1. Vorsitzender des SC Bad Königshofen, betonte den erheblichen Aufwand und die logistischen Herausforderungen, insbesondere bei der Organisation von Übernachtungen und Verpflegung für rund 100 Spielerinnen und 30 Betreuer. Müller erklärte, dass das Event nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt sei, sondern auch als Werbung diene: „Das ist für die Betriebe und die Stadt ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor, sie profitieren finanziell und müssen dafür keinen Cent für Werbung ausgeben.“ Durch die weltweite Live-Übertragung der Partien erhielten mehr als eine Million Schachfreunde Einblicke in die Veranstaltung, was Bad Königshofen internationale Aufmerksamkeit verschaffte. Müller war mit dem Ablauf sehr zufrieden und hob die wertvolle Unterstützung der Helfer hervor.
Die zentrale Endrunde der Frauen-Schachbundesliga fand in Bad Königshofen statt und erforderte umfangreiche Vorbereitungen. Jürgen Müller, 1. Vorsitzender des SC Bad Königshofen, betonte den erheblichen Aufwand und die logistischen Herausforderungen, insbesondere bei der Organisation von Übernachtungen und Verpflegung für rund 100 Spielerinnen und 30 Betreuer. Müller erklärte, dass das Event nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt sei, sondern auch als Werbung diene: „Das ist für die Betriebe und die Stadt ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor, sie profitieren finanziell und müssen dafür keinen Cent für Werbung ausgeben.“ Durch die weltweite Live-Übertragung der Partien erhielten mehr als eine Million Schachfreunde Einblicke in die Veranstaltung, was Bad Königshofen internationale Aufmerksamkeit verschaffte. Müller war mit dem Ablauf sehr zufrieden und hob die wertvolle Unterstützung der Helfer hervor.