Schach-WM 2024 in Österreich?

■ Der Österreichische Schachbund möchte im kommenden Jahr Gastgeber einer Schach-Weltmeisterschaft sein. Das hat jetzt ÖSB-Präsident Michael Stöttinger gegenüber FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich bekräftigt. Nach einer Mitteilung des ÖSB haben sich der österreichische und der Weltschachpräsident in Villach zum Gedankenaustausch getroffen. Stöttinger würde die Rapid- und Blitz-WM 2024 präferieren: "Das attraktivste Event für Spieler und Fans." … Schach-WM 2024 in Österreich? weiterlesen

Nepo vs. Ding: Zwischen-WM im eurasischen Spannungsfeld

14 Partien, Preisfonds 2 Millionen Euro. Vom 7. April bis 1. Mai werden Ian Nepomniachtchi und Ding Liren, Nummer 2 und 3 der Welt, in der kasachischen Hauptstadt Astana klären, wer Magnus Carlsen als 17. Weltmeister der Schachgeschichte ablöst. Das hat der Weltschachverband FIDE jetzt bekanntgegeben – 78 Tage vor Beginn des Matches. Höchste Eisenbahn: … Nepo vs. Ding: Zwischen-WM im eurasischen Spannungsfeld weiterlesen

Magnus Carlsen tritt ab

Magnus Carlsen wird seinen Weltmeistertitel 2023 nicht verteidigen. Das hat der Norweger jetzt in einem Videopodcast seines Sponsors Unibet angekündigt. Im kommenden Jahr werden Ian Nepomniachtchi und Ding Liren, Erster und Zweiter des Kandidatenturniers, ein Match um die Weltmeisterschaft spielen. Das hat kurz nach Carlsens Mitteilung FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich auf Anfrage von chess.com bestätigt. Das … Magnus Carlsen tritt ab weiterlesen

“When you’re in Deutschland, you eat like a deutsch person”

Einem „inaktiven“ Spieler die Wildcard für den WM-Zyklus geben, das gehe nicht, fand Sergey Karjakin, nachdem FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich den aus der Weltrangliste gefallenen Schach-Streamer und -YouTuber Hikaru Nakamura für den Grand Prix nominiert hatte. Nun hat Nakamura den Grand Prix im Tiebreak des Finales gegen Levon Aronian gewonnen und beste Aussichten, sich für das … “When you’re in Deutschland, you eat like a deutsch person” weiterlesen

Die Generationenfrage

Gammelfleischparty“, das Jugendwort des Jahres 2008. Mit diesem Ausdruck nehmen Jugendliche Ü-30-Partys aufs Korn, also Feiern für alte Leute im vierten Lebensjahrzehnt. Magnus Carlsen, der die Dreißigerschwelle vor einem Jahr überschritten hat, brauchte keine drastische Formulierung wie diese, als er seinen Widerwillen bekundete, weitere WM-Matches gegen alte Leute spielen zu müssen. Ein Match gegen einen … Die Generationenfrage weiterlesen

Frohe Weihnachten, euer Magnus

Magnus Carlsens direkt nach dem WM-Sieg über Ian Nepomniachtchi angekündigte Absicht, seinen Titel nur gegen Alireza Firouzja verteidigen zu wollen, hat die Schachgemeinde aufhorchen lassen. Jetzt hat Carlsen in einem Blogbeitrag für seinen Sponsor Simonsen Vogt Wiig spezifiziert, was er meint und worin seine Beweggründe liegen. Für des Norwegischen nicht mächtige Leser gibt es mittlerweile … Frohe Weihnachten, euer Magnus weiterlesen

Gegen Firouzja – oder gar nicht: Magnus Carlsen zur Schach-WM 2023

Für diejenigen, die erwarten, dass ich eine weitere Weltmeisterschaft spiele, ist die Chance, dass sie enttäuscht werden, sehr groß." Das hat Magnus Carlsen jetzt in Dubai zu seinem Freund Magnus Barstad gesagt, der ihn für Unibet interviewte. Magnus Carlsen sieht nur unter einer Bedingung eine gute Chance für sein sechstes WM-Match: wenn Alireza Firouzja (18) … Gegen Firouzja – oder gar nicht: Magnus Carlsen zur Schach-WM 2023 weiterlesen

Das Brett retten – und die Welt: Schach-Aliens mit Sendungsbewusstsein

In den unendlichen Weiten von Caissas digitalem Kosmos treffen wir emotionslos logische Strategen, wütend opferbereite Taktiker, hinterhältig tricksende Fallensteller und nahezu unbezwingbare Halbmaschinenwesen mit skandinavischen Namen. Auf der Suche nach Stellungen, die noch nie ein Schachspieler zuvor gesehen hat, tauchen aber nicht nur Vulkanier, Klingonen, Romulaner und Borg („Widerstand ist zwecklos!“) auf. Die Tiefen von … Das Brett retten – und die Welt: Schach-Aliens mit Sendungsbewusstsein weiterlesen

Stefan Kindermann: “In Österreich halten sie mich für einen Piefke”

Vom Heranwachsenden, der nichts anderes wollte, als professionell Schach zu spielen, über den Schachgroßmeister, der es bis zu einer WM-Teilnahme brachte, bis zum Geschäftsführer der Münchener Schachakademie: Im ersten Teil unseres Gesprächs mit Stefan Kindermann haben wir seinen Lebensweg bis an die Spitze der Akademie in der bayerischen Landeshauptstadt nachvollzogen. Auch dort hat die Pandemie … Stefan Kindermann: “In Österreich halten sie mich für einen Piefke” weiterlesen

München und die Schach-WM 2023: “Ernsthaftes Interesse”

1908 gelingt es Münchens Bürgermeister Wilhelm von Borscht, Mittel aufzutreiben, die den WM-Kampf zwischen Emanuel Lasker und Siegbert Tarrasch möglich machen. 12 der 16 Partien dieses Matches (10,5:5.5 für Lasker) werden in München gespielt. 1934 spielen Alexander Aljechin und Efim Bogoljubow ein Match um den höchsten Titel im Schach. Ihre 26 Partien bis zum 15,5:10,5 … München und die Schach-WM 2023: “Ernsthaftes Interesse” weiterlesen