“Jedes Jahr 210.000 Euro mehr als bisher”: Michael S. Langer nach dem DSB-Kongress

Abgewirtschaftet: Das letzte Geld fließe so schnell ab, 2024 sei das Konto leer und die Liquidität des Deutschen Schachbunds dahin. Das war die Botschaft, die Ende Februar 2023 das organisierte deutsche Schach erschütterte. Jetzt hat sich der zweite DSB-Kongress dieses Jahres mit dem Untersuchungsbericht zur Finanzmisere beschäftigt, einen Nachtragshaushalt 2023 und einen Haushaltsplan 2024 verabschiedet.

Wie konnte das passieren, wo liegen die Versäumnisse, welche Verantwortung tragen die Delegierten der DSB-Kongresse? Was tun wir, damit sich so etwas nicht wiederholt? Wo stehen wir jetzt? Was ist die Perspektive? Bekommen wir Geld zurück? Warum kämpft niemand um den Schachgipfel 2024? Was macht eigentlich unser IT-Monster?

Michael S. Langer. | Foto: Paul Meyer-Dunker/DSB

Michael S. Langer, Präsident des Niedersächsischen Schachverbands, ehemaliger DSB-Schatzmeister, langjähriger Delegierter in den höchsten DSB-Gremien, sollte solche Fragen beantworten können. Ein Gespräch (nicht nur) über die Lage des Deutschen Schachbunds nach dem außerordentlichen Kongress am 9. Dezember.

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Michael, du hattest eine externe Untersuchung der Finanzmisere gefordert. Wir haben eine interne bekommen. Jetzt liegt der Untersuchungsbericht vor und wird allgemein anerkennend zur Kenntnis genommen. Lagst du mit deiner Forderung richtig?

Herzlichen Dank an die beiden Verfasser. Sie haben eine Arbeit in einer Qualität abgeliefert, von der wir als Antragsteller für eine extern Untersuchung geglaubt haben, dass sie eingekauft werden muss.

Im Bericht steht, dass wir die Finanzen besser reglementieren müssen. Dazu hast du Anfang März gesagt, dass die Regeln längst da sind. Sie müssten nur angewendet werden.

Dabei bleibe ich. Obwohl ich die Arbeit der Kommission schätze und dafür dankbar bin, kann ich ja doch im einen oder anderen Punkt anderer Auffassung sein. Wir haben eine Satzung, eine Finanzordnung, wir haben Regeln für das Abschließen von Geschäften und Verträgen, für das Ausweisen des DSB-Vermögens. An diese Regeln wurde sich seit Jahren nur rudimentär gehalten.

Der Bericht fällt nicht schmeichelhaft für den Kongress aus: „Verstoß gegen die Finanzordnung“. Hättest du als Delegierter nicht sehen können oder sogar müssen, dass der Verband in die roten Zahlen schlittert?

Der „Verstoß“ bezieht sich auf die negativen Haushaltspläne 2021 und 2022. Aber die waren zumindest 2021 Absicht, um die hohen Rücklagen abzubauen. Dieser Abbau ist passiert, 2021 sogar etwa in der vorgesehenen Höhe, deswegen gab es keinen Aufschrei. Noch im Oktober 2022 hieß es, wir haben genug Geld, wir können uns problemlos ein Mitgliederverwaltungsprogramm kaufen.

Aufzeichnung des außerordentlichen Kongresses am 9. Dezember.

Der Kontostand hat davon abgelenkt, dass es neben allen Abgründen, die keiner sehen wollte, auch finanziell schlecht lief?

Der Kontostand war Teil der Inszenierung eines kerngesund wirkenden Patienten. Mit den entsprechenden Unterlagen wäre wahrscheinlich aufgefallen, dass vor allem die Aussagen zu den erwarteten Einnahmen nicht valide sind. Aber diese Unterlagen waren und sind nicht frei zugänglich. Das war schon sehr gut orchestriert. Mit einem Anfangsverdacht und mehr Misstrauen wäre vielleicht etwas aufgefallen. Die Fehlentwicklung an der DSB-Spitze haben ja sogar einige Leue bemerkt…

…ach, was?

…aber trotzdem haben doch alle angenommen, dass wenigstens die Kasse stimmt. Letztlich sind wir geschickt getäuscht worden, und was an Nachfragen oder Kritik kam, hat der Präsident weggeblockt. Du weißt selbst am besten, was Leuten widerfahren ist, die Marcus Fenner kritisiert haben. Und so hat sich das System tatsächlich bis zum Kollaps halten können.

Wo waren denn die „entsprechenden Unterlagen“?

Abgeschottet. Kein Delegierter, auch ich nicht, hat jemals das Zahlenwerk hinter den Kulissen in die Hand bekommen. Die Kassenprüfer haben wie immer die Entlastung des Finanzchefs beantragt. Nicht einmal die haben das explodierende Ausmaß bemerkt. 2022 und 2023 sind die Finanzen im Verborgenen kollabiert, und wir standen bis zum Knall Ende Februar 2023 vor einem potemkinschen Dorf. Ullrich Krause, Ralph Alt, Marcus Fenner und Lutz Rott-Ebbinghaus haben einen DSB mit ordentlichen Finanzen vorgestellt, alle haben es geglaubt, die Kassenprüfer, auf deren Urteil basierend der Kongress. Überdies haben die Kassenprüfer die meiste Zeit darauf verwandt, die DSJ in den Fokus zu nehmen, was dazu geführt hat, dass der Kongress vor allem über die DSJ sprach. Die Prüfer waren anderweitig beschäftigt, zu beschäftigt, um zu sehen, dass auf der DSB-Seite getäuscht und vertuscht wurde. Selbst im Prüfbericht 2022 gab es nur vorsichtige Hinweise. Und so dachte Schachdeutschland bis März 2023, dass wir uns im Zielkorridor eines geordneten, beschlossenen Kapitalabbaus befinden.

Kritik an der Kassenprüfung ist schon fast eine Langer-Tradition.

Die Kassenprüfer sind die Einzigen, die alle Zahlen sehen, diejenigen mit der Finanz-Expertise, die der eine mehr, der andere weniger vor sich herträgt. Die Vorgänge der jüngeren Vergangenheit zeigen deutlich, dass wir uns wie in großen Teilen des Sports schon lange üblich von der ehrenamtlichen Kassenprüfung verabschieden müssen. Ein Verband, der zwei Millionen Euro bewegt, sollte einmal jährlich von einem Wirtschaftsprüfer testiert werden, auch wenn es Geld kostet. Dann wäre die Haftungsfrage geklärt.

Die Schadenersatzfrage wurde im Kongress gar nicht erörtert. Bekommt der DSB Geld zurück?

An der Stelle zahlt die Öffentlichkeit den Preis für die vorbereitende Runde der Landespräsidenten in Baunatal, wo dieses Thema ausführlich zur Sprache kam. Im Prinzip ist der Untersuchungsbericht eindeutig: Job nicht gekonnt, Aufsicht nicht wahrgenommen, Finanzordnung nicht angewandt, den Überblick verloren. Trotzdem bleibt am Ende nur ein Betrag, der nicht dem Schachsport zugutegekommen ist, die Abfindung…

…wie hoch ist die genau?

Das ist an keiner Stelle beziffert. Niedrig fünfstellig, schätze ich.

Und nur diese Abfindung ließe sich einklagen?

Theoretisch. Praktisch wäre abzuwägen, ob das Erfolg haben kann und sich lohnen würde.

Ist etwas über die Umstände der Trennung bekannt?

Mir nicht. Als Arbeitnehmer hat Marcus Fenner ein Recht darauf, dass solche Regelungen zwischen ihm und seinem Arbeitgeber bleiben.

Gilt das auch, wenn der Arbeitnehmer jahrelang…

…aber das steht eben nirgendwo! Über sechs Jahre sind diverse öffentliche Aussagen des Arbeitgebers dokumentiert, was für ein Glücksfall für das deutsche Schach dieser Arbeitnehmer ist. Intern gibt es kein Dokument, keine Notiz, keinen Vermerk, dem sich entnehmen ließe, dass dieser Arbeitnehmer nicht gut gearbeitet hat. Auch der mehrfache Protest der Mitarbeiter ist nicht dokumentiert. Es gibt ausschließlich Hymnen auf diesen Arbeitnehmer. Arbeitsrechtlich ist er unbescholten, die Personalakte ist leer. Insofern glaube ich nicht, dass es sinnvoll wäre zu versuchen, etwas zurückzufordern.

Als es im März knallte, hieß es, wir laufen 2024 in die roten Zahlen. Das neue Jahr fängt bald an. Wo stehen wir? Was ist die Perspektive? War die Beitragserhöhung eine einmalige?

Nein, die 13 Euro brauchen wir dauerhaft, das hat Axel Viereck bei der Klausurtagung vor dem Kongress klar so gesagt. Mit diesem erhöhten Beitrag ist der DSB erstmal liquide, auch schon 2024. Darüber hinaus gilt: sparen.

“Anerkennenswert”: DSB-Finanzchef Axel Viereck. | via Admedio Steuerberatung

Wo werden wir sparen?

Der Haushaltsplan sieht vor, dass wir die existierende Kostenstruktur mehr oder weniger komplett anerkennen und eher an einige kleine Posten herangehen. Die Aussage ist: Mit 13 Euro Beitrag geht es, wie es ist, wir können damit den Haushalt sauber zusammenhalten. Wenn im nächsten Jahr erneut der Beitrag beschlossen wird, werden wir Niedersachen zu dem Zugeständnis bereit sein, diese 13 Euro mitzutragen. Damit hat der DSB jedes Jahr 210.000 Euro mehr als bislang in der Kasse.

Was macht euer Fragenkatalog? Ist alles beantwortet?

Wir kennen jetzt den Nachtragshaushalt, die Kostenpositionen, die wir wissen wollten, wir wissen um die Personalkosten. Unsere Fragen sind spät, aber letztlich doch beantwortet worden.

Bist du etwa zufrieden?

Nicht mit allen Antworten, ich würde konsequenter nach echten Sparpotenzialen suchen. Aber die Intensität, mit der sich das Präsidium in das Finanzthema eingearbeitet hat, finde ich anerkennenswert. Wir haben jetzt nach Jahren wieder einen Finanzer, der seinen Haushalt ohne hauptamtliche Unterstützung vorstellen kann.

Dann ist ihm bestimmt aufgefallen, dass wir uns in Sachen Mitgliederverwaltung Gesamtkosten von 400.000 Euro nähern. Angefangen hatte es mit gut 100.000. Seitdem: Jede neue Zahl höher als die bisherige, teilweise erheblich, und es muss noch eine DWZ-Software gekauft werden. Wie lange geht das so weiter?

Es muss gehen!? Ich glaube nicht, dass wir ohne erhebliche wirtschaftliche Zusatzschäden aus diesem Vertrag herauskommen. Diese Angelegenheit ist ein Beispiel dafür, wie man arg- und ahnungslos an ein Geschäft herangeht. Niemand hat die ganzen Folgekosten und Nachprogrammierungen im Blick gehabt. Trotzdem wurde der Vertrag im April unterschrieben. Warum diese Unterschrift unbedingt sein musste, erschließt sich mir bis heute nicht. Die Einführung ist an vielen Stellen ein kommunikatives und wirtschaftliches Desaster. Jetzt endlich hat mit André Martin jemand das Projekt übernommen, der offen kommuniziert, Zahlen zusammenstellt und den Leuten darstellt, was die Sache tatsächlich kostet. Aber das ändert nichts daran, dass diese Beschaffung vollständig aus dem Ruder gelaufen ist.

Der DSB als für Profisport zuständiger Bundesverband wird von Organisationen gesteuert, die die regionalen Interessen von Amateuren vertreten – eine Fehlkonstruktion meines Erachtens. Umso überraschter war ich, dass ein Antrag im Sinne des Sports jetzt im dritten Versuch eine Mehrheit bekommen hat, gestellt von Paul Meyer-Dunker und dir: die Deutsche Meisterschaft darf künftig so heißen. Wie konnte das passieren?

Das war mit erheblicher Vorarbeit und vielen Telefonaten verbunden. Die Mehrheit ist nicht erst im Kongress entstanden. Und es war immer noch sehr knapp.

Rosige Zeiten für die Deutsche Meisterschaft?

Jedenfalls stimmen jetzt die Voraussetzungen. Nun hängt es davon ab, was wir daraus machen. Es liegt an allen Beteiligten, auch den Spielerinnen und Spielern. Dass Vincent Keymer und Elisabeth Pähtz jetzt in Rosenheim nicht spielen, ist ein Zeichen, aus dem wir Schlüsse ziehen müssen.

Frederik Svane wird sein wahrscheinlich letztes “German Masters” nicht in bester Erinnerung behalten. 2024 kann er es bei der Deutschen Meisterschaft besser machen.

Etwas daraus zu machen, würde auch bedeuten, die Deutschen Meisterschaften fortan wieder in ein zentrales Schachfest für alle einzubetten, den Schachgipfel. Ob es einen solchen 2024 gibt, ist offen. Eigentlich wollte Niedersachsen ihn zum 100-jährigen Verbandsjubiläum ausrichten.

Das hat sich erledigt. Wir hatten einige Vorarbeit, Planung und Akquise geleistet, bevor im März alles zusammenbrach. Das hat viele engagierte Helfer frustriert. Denen könnten wir nicht erklären, dass sie jetzt von vorne anfangen sollen. Außerdem planen wir längst in eine andere Richtung. Wir werden unser Jubiläum 2024 angemessen feiern, wenn auch ohne Gipfel.

Berlin hat als einziges Land eine Bewerbung für 2024 eingereicht. Aber ich kann nicht feststellen, dass sich irgendjemand bemüht, den Schachgipfel Berlin 2024 zu sichern. Anstatt zeitig um Unterstützer zu werben und Mittel aufzutreiben, warten erstmal alle Beteiligten, ob das Land Berlin Geld gibt.

Ja, dieses Zurücklehnen und Abwarten macht mich nachdenklich. Auch der Umstand, dass wir für unsere größte, wichtigste Veranstaltung nicht mehrgleisig planen, verwundert mich.

Arkady Dvorkovich, der nächste ewige FIDE-Präsident?

Zurab Azmaiparashvili, unter anderem vom DSB gewählter Präsident des Europäischen Schachverbands, hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, die gerade erst eingeführte Amtszeitbegrenzung des FIDE-Präsidenten abzuschaffen. Wie kann unter den DSB-Mitgliedsverbänden kein Protest aufkommen, wenn das DSB-Präsidium einstimmig beschließt, eine Unperson zu unterstützen?

Meines Wissens hat der Präsident des Berliner Schachverbands seinerzeit intern sehr klar gesagt, was er von diesem Beschluss hält. Geändert hat das nichts. Was mich betrifft, ich bin ja schon länger dabei. Seit 2014 habe ich mich mehrfach deutlich zu dieser Personalie geäußert und wie sich der DSB dazu stellen sollte. Auch in den Sozialen Medien findest du klare Aussagen von mir. Intern, ja, da war nach acht Jahren des Mahnens ohne Effekt vielleicht eine gewisse Frustration eingetreten. Meine Meinung ist unverändert, aber ich habe im Sommer 2022 dieses Fass nicht noch einmal in aller Konsequenz aufgemacht.

Lassen wir abschließend den Schachfan Michael S. Langer zu Wort kommen. Alireza Firouzja bekommt in Frankreich ein kurzfristig angesetztes Heimspiel gegen handverlesene Großmeister serviert, um doch noch WM-Kandidat zu werden. Was hältst du davon?

Wenig bis rein gar nichts. Wahrscheinlich ist es legitim, was in Frankreich passiert. Sportlich sind solche Matches gegen handverlesene Gegner nicht. Alireza Firouzjas Ergebnisse in diesem Jahr sprechen dafür, dass er diesmal nicht ins Kandidatenturnier gehört. Dass ihm sein Gönner jetzt trotzdem einen Weg dahin bauen kann, zeigt, dass der Kandidaten-Qualifikation ein verlässliches, sauberes Reglement fehlt. Das war jetzt der sachliche Teil der Aussage. In emotionaler Kürze: Haben die eigentlich alle gerade einen an der Bimmel? Mich hat schon gestört, wie Ding Liren 2022 ins Kandidatenturnier gekommen ist, jetzt diese Firouzja-Matches. Muss man wirklich alles richtig finden und durchziehen, was nicht explizit verboten ist!?

Mittlerweile führt Alireza Firouzja 4:0 gegen seine handverlesenen Opponenten. Zwei Siege braucht er noch, dann zieht er ins Kandidatenturnier ein – außer die FIDE entscheidet, den Wettkampf nicht zu werten.
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Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
2 Monate zuvor

Der Aussage: „Trotzdem bleibt am Ende nur ein Betrag, der nicht dem Schachsport zugutegekommen ist, die Abfindung … „ Muss ich widersprechen, was im Artikel selbst auch teilweise getan wird, wie beispielsweise hier: „Die Einführung ist an vielen Stellen ein kommunikatives und wirtschaftliches Desaster.„ Wenn ein Projekt schlecht angegangen wird, was schon damit anfängt, dass Konkurrenzanbieter ausgeschlossen werden, dann kostet das richtig Geld, welches dann auch weg ist und ebenfalls nicht dem Schachsport zugutekommen kann. Gleiches gilt für Zuschussgelder, die nicht zweckgemäß genutzt werden. Die Liste ist noch länger, wie dies schon an anderer Stelle beschrieben wurde, aber klar ist,… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Monat zuvor

Das Jahr 2024 ist schon bald Realität. Eine gute Gelegenheit mögliche Zukunftsvarianten zu betrachten. Eine Möglichkeit wäre, von der ich allerdings abrate, sich weiterhin negativ zu streiten und nach Schuldigen zu suchen. Einerseits setzt man damit die Fehler aus vergangenen Zeiten fort, andererseits sind viele durch Nichtstun zumindest nicht ganz unschuldig. Unsere Präsidentin hat es vorgemacht. Anstatt die eigene Schachjugend zu bekämpfen, wird ein Gespräch organisiert und nach gemeinsamen Lösungen gesucht. So sollte das künftig für alle Bereiche gemacht werden. Es setzen sich alle Betroffenen zusammen, stimmen sich ab und gehen dann gemeinsam die abgestimmten Wege. Es ist nicht möglich… Weiterlesen »

Schachfreund
Schachfreund
2 Monate zuvor

Thema Abfindung: Michael Langer dürfte Recht damit haben, dass sich die Rückzahlung der Abfindung von Fenner nicht einklagen ließe. Da hat Krause seinem Amigo Fenner einen letzten großen Gefallen getan.

Was mich aber wundert: Warum denkt Langer und auch sonst keiner im DSB oder in den Landesverbänden daran, dass sich Krause durch die Zahlung dieser Abfindung schadensersatzpflichtig gemacht haben könnte? “Einen Präsidiumsbeschluß dazu konnten wir nicht finden” heißt es im Bericht des Finanzausschusses.
Was folgt daraus?

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Monat zuvor

Wer zieht eigentlich rund um die Geschäftsstelle die Strippen.
Bin gespannt wann rauskommt was für Kosten anfielen das alte Präsidium ab zu lösen.

Jim Knopf
Jim Knopf
2 Monate zuvor

Hier ein kleines vorweihnachtliches Quiz: Wer war Schatzmeister, als das Vermögen des DSB praktisch auf Null reduziert wurde und eine Insolvenz nur dadurch vermieden werden konnte, dass ein Messestand extrem hoch bewertet wurde? Wer war Projektleiter bei der Einführung von DeWIS und MIVIS, die sich mehrfach verzögerte und bei der am Ende weder die Daten noch der Programmcode dem DSB gehörten? Wer war der stellvertretende Präsident, der von seinem Amt zurückgetreten ist, nachdem er erfolglos am Stuhl des Präsidenten Herbert Bastian gesägt hatte? Welcher Teilnehmer eines online durchgeführten DSB-Kongresses hat in der Pause vergessen, sein Mikrofon abzustellen, so dass alle… Weiterlesen »