Taktik-Tuesday mit Wagner und Svane

Der Titled Tuesday hat weiter einen festen Platz im Turnierkalender der heimischen Meisterriege. Aber in den vergangenen Wochen ist es keinem Deutschen mehr gelungen, sich ins K.o.-Finale der besten Acht vorzuspielen. Es ist ja noch gar nicht so lange her, da gewann Vincent Keymer das Turnier, in dem sich Woche für Woche reihenweise Spitzengroßmeister miteinander … Taktik-Tuesday mit Wagner und Svane weiterlesen

Wagner-Festspiele mit den Gast-Solisten Fridman, Pähtz und Keymer

Wen soll der Bundestrainer bloß für die Nationalmannschaft nominieren? Bevor das Turnierschach seinen Corona-Shutdown erlebte, haben wir diese Frage mehr als einmal dekliniert - und Namen wie Donchenko, Heimann, Huschenbeth genannt. Angesichts dieser Schlagzeile aus der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen haben wir Dennis Wagner womöglich unrecht getan: Dennis Wagner. | Foto: G. Souleidis/Grenke Chess Der Tageszeitung gegenüber … Wagner-Festspiele mit den Gast-Solisten Fridman, Pähtz und Keymer weiterlesen

Taktik-Perlen vom Steinitz-Memorial

Mit klassischer Bedenkzeit gespielte Weltklassepartien nach Taktikaufgaben zu durchforsten, sei wenig ergiebig, sagt Martin Bennedik. Die Spieler seien schlicht zu stark, so dass sie entscheidende Taktiken frühzeitig wittern und sie gar nicht erst zulassen. Für Taktikaufgaben-Sucher wie Bennedik sind solche Partien ergiebiger, in denen zwar starke, aber eben nicht zu starke Spieler aufeinandertreffen. Oder wenn … Taktik-Perlen vom Steinitz-Memorial weiterlesen

„Rivalität auf Augenhöhe“: Matthew Sadler über Stockfish und LeelaZero

Als Großmeister Matthew Sadler 2019 zum Superturnier in Wijk an Zee sein druckfrisches Buch "Game Changer" vorstellte, standen die Weltklassespieler Schlange, um es möglichst als Erste in die Finger zu bekommen. Kein Schachspieler außer Sadler hatte direkten Zugang zur Google-Maschine AlphaZero gehabt, keiner einen tieferen Einblick in die neuen Strategien und Konzepte, die unser Spiel … „Rivalität auf Augenhöhe“: Matthew Sadler über Stockfish und LeelaZero weiterlesen

Lichess-Nachhilfe von den Schachfüchsen

Die Schachfüchse Kempen sind wahrscheinlich der einzige Schachverein Deutschlands (der Welt?), der einen Fuchs im Logo führt. Dieses Logo entstand, als sich der 1986 gegründete Club 2002 auf Anregung seiner Jugendlichen von "Schachclub St. Hubert"  in "Schachfüchse Kempen" umbenannte. Ebenso wie an allen anderen Vereinen ist an den Kempenern der Umzug des Vereinsschachs ins Internet … Lichess-Nachhilfe von den Schachfüchsen weiterlesen

Der Großmeisterbesieger

Nie hat Benedikt Förch eine Turnierpartie gegen einen Titelträger verloren. Im Blitz hat er jetzt sogar einen 2700er geschlagen. Und doch sieht Benedikt Förch Schnellschach als seine Paradedisziplin. In der Verteidigung sei er zäh, in der Eröffnung schnell, obendrein profitiere er von seiner Intutition, die ihm erlaubt, wenig zu rechnen, sagt Förch. Die schachliche Wiege … Der Großmeisterbesieger weiterlesen

Ob Marco Caro kann?

Früher, als alles besser war, kommentierte Marco Baldauf regelmäßig Schachpartien für die deutsche ChessBase-Website. Jede dieser Partien ist ein kleiner Quell des Schachwissens, eine kleine Schachlektion, die die zu besprechende Partie zum Lehrobjekt erhebt. Wenn Großmeister Baldauf Schach kommentiert, dann will er in erster Linie Ideen zeigen, von denen das Schach seiner Leser profitieren kann. … Ob Marco Caro kann? weiterlesen

Gut geschlafen?

Wer im Schach besser werden will, muss Schach trainieren. Logisch. Ganz oben stehen Taktik- und Rechentraining. Die einzelnen Partiephasen wollen erforscht und verstanden werden, die Technik muss besser werden, der Punch auch. Obendrein schadet es nicht, etwas über Strategie zu wissen. Es gibt viel zu tun. Dazu kommen außerschachliche Aspekte. Wer sich wie der Schreiber … Gut geschlafen? weiterlesen

Hast du den Punch? Und die Technik? Mach den Kandidaten-Test!

Warum die acht Burschen in Jekaterinburg so unendlich viel besser sind als wir Ottonormalschachspieler, lässt sich leicht an vielen Faktoren festmachen. Sie wissen viel mehr über Schach, sie können viel schneller und präziser rechnen, sie verstehen jede Phase des Spiels viel tiefer, weil sie jahrzehntelang ihr Talent, ihren Fleiß und ihren Ehrgeiz auf dieses eine Ziel fokussiert haben: so gut im Schach zu werden, wie es eben geht.

Schwächen unter Druck setzen: ein kritischer Moment

Kritische Momente nimmt unser Autor Marcus Schmücker in seiner gleichnamigen Trainingsserie unter die Lupe. Heute anhand einer Partie aus der NRW-Liga, in dem es dem Spieler am Drücker nicht gelang, seinen Vorteil auszunutzen. Er hatte zwar eine Idee, aber er fand nicht den richtigen Plan, um die Schwächen seines Gegenspielers dauerhaft unter Druck zu setzen. … Schwächen unter Druck setzen: ein kritischer Moment weiterlesen

Artur Jussupow über Carlsen, Keymer, Caruana – und medialen Druck

Er war Juniorenweltmeister, die Nummer drei der Welt hinter Kasparow und Karpow, stand drei Mal im Kandidatenhalbfinale. Der Schachspieler Artur Jussupow ist in Deutschland eine Institution, wie es sie kein zweites Mal gibt. Der Schachtrainer Artur Jussupow auch. Bevor der heute 59-Jährige 1990 nach Deutschland übersiedelte, hatte er auf dem Elite-Level die gerühmte sowjetische Schachschule … Artur Jussupow über Carlsen, Keymer, Caruana – und medialen Druck weiterlesen

„It should have come earlier“: 14 year old Vincent Keymer and the Grandmaster title

It took Vincent Keymer 15 months to secure his third and final Grandmaster norm. "It should have come earlier," says Vincent. But several times he was very close and failed, nothing to blame himself for. "That was just bad luck." On Saturday night on the Isle of Man, it was finally done. With a draw … „It should have come earlier“: 14 year old Vincent Keymer and the Grandmaster title weiterlesen

„Glücklich und erleichtert“: Vincent Keymer im Gespräch

15 Monate liegen zwischen Vincent Keymers zweiter und der dritten Großmeisternorm. "Sie hätte eher kommen sollen", sagt Vincent. Mehrere Mal war er ganz dicht dran und scheiterte doch. Vorzuwerfen hat er sich deswegen nichts. "Das war einfach Pech." Am Samstagabend auf der Isle of Man war es endlich vollbracht. Mit einem Remis gegen den Russen … „Glücklich und erleichtert“: Vincent Keymer im Gespräch weiterlesen

Der wertvollste Sekundant der Welt: Kazimdzhanov wird Niedersachse

Rustam Kazimdzhanov wird Leistungssportberater des Niedersächsischen Schachverbands. Anfang November trifft sich der Usbeke erstmals in Hannover mit Trainern und Spielern zu einem dreitägigen Workshop. Dafür hat er ein Curriculum erarbeitet, an dem sich demnächst die Schacharbeit in Niedersachsen orientieren soll. Im Hauptberuf ist Rustam Kazimdzhanov (am Brett) der Kopf des Teams von Fabiano Caruana (links). … Der wertvollste Sekundant der Welt: Kazimdzhanov wird Niedersachse weiterlesen

Ausbruch der Bullet-Seuche in Villingen-Schwenningen: Wir haben die Medizin!

Von wegen "Willingen". Hinsichtlich unseres Nachbarvereins aus Villingen-Schwenningen mussten wir erst einmal lernen, wie man deren Heimatort ausspricht: mit scharfem "V" nämlich. Nach einigen Monaten der sprachlichen Akklimatisierung am Bodensee ist diese phonetische Hürde nun genommen, und wir können uns ganz auf das Schach in Villingen-Schwenningen fokussieren, der Stadt, in der einst Aljechin und Bogoljubow … Ausbruch der Bullet-Seuche in Villingen-Schwenningen: Wir haben die Medizin! weiterlesen