„Ich war drei Wochen ganz alleine. Das geht auf die Psyche“: Alexander Donchenko nach seinem ersten Superturnier

Aus deutscher Sicht begann das Schachjahr 2021 mit einem lange nicht dagewesenen Highlight: Alexander Donchenko ereilte eine Einladung zum Tata Steel Chess, dem alljährlichen Superturnier in Wijk an Zee an der niederländischen Küste. Dort hatte zuletzt 2014 mit Arkadij Naiditsch ein Deutscher im Kreis der Weltelite mitspielen dürfen. Für Donchenko war es eine Premiere unter … „Ich war drei Wochen ganz alleine. Das geht auf die Psyche“: Alexander Donchenko nach seinem ersten Superturnier weiterlesen

Der vierte Nerd!

Levon Aronian zieht um. Künftig wird der nationale Sportheld Armeniens in der amerikanischen Schachhauptstadt Saint Louis wohnen, und er wird unter der US-Flagge Schach spielen. Am heutigen Freitag verkündete Aronian seinen Wechsel per Facebook. Zeitgleich erschien auf der Seite des Schachzentrums Saint Louis eine Pressemitteilung, in der der Wechsel bestätigt wurde. Wie von dieser Seite … Der vierte Nerd! weiterlesen

Vincent Keymer und die N-Fragen

Welches Gewicht Vincent Keymers Wort im deutschen Schach längst hat, zeigte sich im Lauf der Leistungssportaffäre. Vom Kaltstellen eines Nationalspielers über das Entmachten des Leistungssportreferenten, das Rausekeln des Frauentrainers bis zum unbeantworteten Ultimatum der Kaderspieler ließ die DSB-Spitze die Angelegenheit über Monate stur eskalieren. Dann stand Keymers Name unter dem offenen Brief der Kaderspieler, und … Vincent Keymer und die N-Fragen weiterlesen

Naiditsch: „Notfalls aus eigener Tasche“

Noch würde für den Wechsel von Arkadij Naiditsch zur deutschen Föderation ein mittlerer vierstelliger Betrag an Wechselgebühren fällig. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte Naiditsch jetzt, er bezahle sie notfalls aus eigener Tasche. Allerdings sei weder in seinem E-Mail-Austausch noch in seinem fünfminütigen Telefonat mit DSB-Präsident Ullrich Krause zur Sprache gekommen, wie mit eventuellen Gebühren … Naiditsch: „Notfalls aus eigener Tasche“ weiterlesen

Sondersendung: „Ich gegen den DSB“

Arkadij Naiditsch will mit Hilfe eines Anwalts prüfen lassen, ob der Deutsche Schachbund einem deutschen Staatsbürger verweigern kann, unter deutscher Flagge zu spielen. Das kündigte der Großmeister jetzt auf seinem Twitch-Kanal an. Dort beklagte er unter anderem ein weiteres Mal, dass ihm DSB-Präsident Ullrich Krause keine Begründung für die ablehnende Entscheidung des Präsidiums genannt hat. … Sondersendung: „Ich gegen den DSB“ weiterlesen

Absage vom DSB, Naiditsch geschockt: „Verbieten einem Deutschen, unter deutscher Flagge zu spielen. Was soll das?“

Eisig war die Reaktion, als Arkadij Naiditsch jetzt seinen Wechsel von der aserbaidschanischen Föderation zurück zur deutschen anbahnen wollte. Nach einigen Telefonaten und am Ende eines etwa zweimonatigen E-Mail-Austauschs teilte DSB-Präsident Ullrich Krause dem Träger der Goldenen DSB-Ehrennadel Naiditsch mit, das DSB-Präsidium lehne seinen Wechsel nach Deutschland ab. Arkadij Naiditsch, geboren 1985 in Riga, lebte … Absage vom DSB, Naiditsch geschockt: „Verbieten einem Deutschen, unter deutscher Flagge zu spielen. Was soll das?“ weiterlesen

Der vierte Nerd?

Steht Levon Aronian vor einem Wechsel in die USA? Nach einem französischen TV-Bericht hat die Nummer sechs der Weltrangliste beschlossen, seinen Wohnsitz in die USA zu verlegen und künftig für die USA zu spielen. Hintergrund soll eine Auseinandersetzung Aronians in seiner Heimat über finanzielle und sportliche Unterstützung sein. Smbat Lputian, Vizepräsident des armenischen Verbands, hat … Der vierte Nerd? weiterlesen

Riesenchance, Riesenherausforderung: Donchenko spielt in Wijk

Neulich beim Schachfestival in Krakau hat Alexander Donchenko im A-Turnier ein Feld von fast 70 Schachmeistern deutlich distanziert. Am Ende standen acht Punkte aus neun Partien und eine Performance nahe der 2800 - Weltklasse. Ob das der Maßstab ist, an dem wir die deutsche Nummer eins jetzt schon messen können und sollten, wird sich im … Riesenchance, Riesenherausforderung: Donchenko spielt in Wijk weiterlesen

Naiditsch: kein Kontakt zum DSB

Spielt Arakdij Naiditsch wieder für Deutschland? Die Frage steht unverändert im Raum, aber mittlerweile lässt sie sich mit einem "Eher nicht" beantworten. "Wir stehen weder mit Arkadij Naiditsch noch mit dem aserbaidschanischen Schachverband bezüglich eines Föderationswechsels in Kontakt", hat DSB-Präsident Ullrich Krause der Zeitschrift Schach gesagt. Eine Anfrage dieser Seite beim Schachbund ergab, dass sich … Naiditsch: kein Kontakt zum DSB weiterlesen

Deutscher Vierkampf in der zweiten Liga

Die regelmäßige Berichterstattung über die Quarantäne-Bundesligen haben wir an dieser Stelle weitgehend eingestellt. An der Erfolglosigkeit der Ligen liegt das nicht, im Gegenteil, sie werden immer größer, immer beliebter - und immer internationaler. Letzteres führt dazu, dass die deutschen Vertreter zunehmend eine Nebenrolle spielen, was wiederum für ein deutsches Schachmagazin Berichterstattung weniger verlockend erscheinen lässt. … Deutscher Vierkampf in der zweiten Liga weiterlesen

Neuanfang?

Blübaum, Donchenko, Keymer, Nisipeanu (alphabetische Reihenfolge) - ein Bullenvierer, das stärkste Quartett, das Deutschland seit Jahrzehnten bei internationalen Wettbewerben vertreten hat. Und, wer weiß, vielleicht klopft schon sehr bald Arkadij Naiditsch an und stellt den deutschen Verband vor die Frage, ob er nicht seine einstige Nummer eins und einen weiteren Spieler mit 2700-Potenzial in diese … Neuanfang? weiterlesen

Arkadij Naiditsch (35): „Ich war überspielt.“

Arkadij Naiditsch hat sich jetzt gegenüber der Rochade Europa zum ersten Mal öffentlich zu seinem Leistungsloch der vergangenen Monate geäußert. "Ich war überspielt", sagte er am Rande des Bundesliga-Meisterschaftsturniers zu seinem Absturz von knapp 2740 auf gut 2600 Elo binnen weniger Monate. Zu seinem heutigen 35. Geburtstag darf Naiditsch feststellen, dass die Krise vorbei ist. … Arkadij Naiditsch (35): „Ich war überspielt.“ weiterlesen

Bundesliga-Episoden

In der langen Turnierschach-Zwangspause drohte in Vergessenheit zu geraten, dass Richard Rapport wieder da ist. Mit einem Elo von 2760 hatte sich der junge Ungar vor dem Schach-Lockdown wieder in die unmittelbare Nähe der Top 10 gespielt. In Karlsruhe tauchte er mit neuer Frisur am Brett auf. Zum Auftakt ließ er noch in einer wenig ereignisreichen Partie Alexander Donchenko ins Remis entschlüpfen, gleich danach zeigte er, warum er als einer der spektakulärsten Akteure im Schachzirkus gilt.

Naiditsch überrollt: Keymer holt sich die Tabellenführung zurück

Die Schule fiel aus während des Lockdowns, für Vincent Keymer eine Gelegenheit, mehr als sonst an seinem Schach zu feilen. Und online zu spielen, mehr als 1.500 Partien binnen eines Vierteljahres. "Ansonsten habe ich trainiert, Eröffnungen, Taktik und so weiter. Aber was fehlte, waren Turnierpartien und speziell die Vorbereitung darauf. Wenn du dich gezielt auf … Naiditsch überrollt: Keymer holt sich die Tabellenführung zurück weiterlesen