Chinas Kandidaten und das Virus – Dvorkovich: „Hoffen, dass es keine Probleme gibt.“

Bei einer Pressekonferenz in Moskau hat sich jetzt erstmals FIDE-Präsident Arkadi Dvorkovich zur gefährdeten Teilnahme der chinesischen WM-Kandidaten Ding Liren und Wang Hao am Kandidatenturnier ab dem 15. März in Jekaterinenburg geäußert. "Wir halten Kontakt zu den Spielern und verfolgen die Situation täglich", sagte er laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tass. Auch zur russischen Botschaft … Chinas Kandidaten und das Virus – Dvorkovich: „Hoffen, dass es keine Probleme gibt.“ weiterlesen

Corona virus threatening the Candidates: Can Ding Liren and Wang Hao make it?

Two Chinese are among the eight players who are to determine Magnus Carlsen's challenger in Yekaterinburg (Russia) from mid-March to early April. But because of the spreading corona virus, Russia has recently closed its border with China, completely stopped the train traffic between the two countries and most of the air traffic. The issuance of … Corona virus threatening the Candidates: Can Ding Liren and Wang Hao make it? weiterlesen

Was Magnus Carlsen von AlphaZero gelernt hat

Ich habe mich immer gefragt, wie es wohl wäre, wenn Außerirdische auf der Erde landen und uns zeigen, wie sie Schach spielen. Jetzt weiß ich es", sagte Magnus Carlsens Sekundant Peter Heine-Nielsen, als er vor zwei Jahren staunend die ersten Partien von AlphaZero gesehen hatte. Als die menschliche Meisterriege aus dem Staunen herausgekommen war, begann … Was Magnus Carlsen von AlphaZero gelernt hat weiterlesen

Coronavirus bedroht das Kandidatenturnier

Zwei Chinesen sind unter den acht Spielern, die von Mitte März bis Anfang April in Jekaterinenburg (Russland) den Herausforderer von Magnus Carlsen ermitteln sollen. Aber wegen des sich ausbreitenden Coronavirus hat Russland unlängst seine Grenze zu China geschlossen, den Zugverkehr zwischen beiden Ländern komplett eingestellt und den Flugverkehr weitgehend. Die Erteilung von Visa für Chinesen … Coronavirus bedroht das Kandidatenturnier weiterlesen

Statt Krisensitzung: So geht Schachverein!

Der SC Überlingen ist wahrscheinlich eine ähnliche Ansammlung von Schnarchnasen wie die meisten anderen kleinen Vereine. Hätten wir nicht eine gute Seele, die sich verlässlich kümmert, wir könnten den Laden zumachen. Eine derart dünne Personaldecke wird leicht zur existenziellen Gefahr. Wenn alles immer auf denselben zwei Schultern abgeladen wird, kann es passieren, dass dieser Mensch … Statt Krisensitzung: So geht Schachverein! weiterlesen

Dresdner Intermezzo

Vor fast genau einem Jahr ist Dirk Jordan als Vorsitzender des Vereins Schachfestival Dresden zurückgetreten. Ein neuer Vorstand übernahm, versprach "Transparenz" und suchte sogleich die Nähe zum Deutschen Schachbund, bei dem der Turnierveranstalter Jordan in Ungnade gefallen war. Ein kurzes Intermezzo. Ende 2019 haben alle Mitglieder dieses neuen Vorstands ihre Ämter niedergelegt, jetzt kam es … Dresdner Intermezzo weiterlesen

Alles neu in Dortmund! (Und warum wir eine Deutsche Schachtour brauchen)

Neulich rief frühmorgens der Präsident eines Schach-Landesverbands am Bodensee an. Am Vortag hatte er in der "Schach" gelesen, das deutsche Schach sei schlecht vernetzt, die deutschen Schachmacher wurschtelten isoliert auf ihren Inseln vor sich hin. Er wusste nicht recht, ob er sich deswegen grämen soll, und am Ende einer schlaflosen Nacht griff er zum Hörer … Alles neu in Dortmund! (Und warum wir eine Deutsche Schachtour brauchen) weiterlesen

Von Schweden lernen (und sie nebenbei zu Knäckebrotkrümeln verarbeiten)

Um die Deutschen von der Tabellenspitze in der Central Division der ProChess League zu kegeln, boten die Schweden alles auf, was sie aufzubieten hatten: vier veritable Großmeister, darunter der stärkste Spieler Schwedens, ein ehemaliger WM-Kandidat und der stärkste Spieler des afrikanischen Kontinents. Heja Sverige? Von wegen. Team-Deutschland-Manager Bo Wimmer hatte schon vor dem Match am … Von Schweden lernen (und sie nebenbei zu Knäckebrotkrümeln verarbeiten) weiterlesen

Ein class act: Glückwunsch, Boris!

Enttäuscht sei er nicht, sagte Boris Spassky, nachdem er das WM-Match 1972 gegen Bobby Fischer verloren hatte. Vielleicht war er sogar erleichtert? Das sagt Spassky nicht, aber zwischen den Zeilen schwingt es mit. Warum er verloren hat? Spassky könnte angesichts Fischers Eskapaden jede Menge Ausflüchte anbringen. Stattdessen sagt er: "Fischer ist der bessere Spieler." Und … Ein class act: Glückwunsch, Boris! weiterlesen