Ungleichfarbige Läufer: mal Remisfaktor, mal Ungleichgewicht (II)

In eine schwierige Stellung geraten, zur Verteidigung verdammt sein, das passiert jedem Schachspieler gelegentlich. Wer sich aus dem Schlamassel befreien will, der muss stets nach aktiven Möglichkeiten suchen, nach Wegen, Gegenspiel zu organisieren, Nadelstiche zu setzen und dem Gegner Probleme zu bereiten. Aktiv verteidigen, stets nach Gegenspiel suchen! Wer sich einfach nur passiv hinstellt und … Ungleichfarbige Läufer: mal Remisfaktor, mal Ungleichgewicht (II) weiterlesen

Die vier Gebote der Eröffnung (II)

Antwort 29 Als erstes sollte den Schwarzspieler die Option anspringen, seinen potenziell schlechten weißfeldrigen Läufer zu entwickeln. Wer seine Bauern auf den weißen Feldern festlegt so wie hier der Schwarze, der sollte eine Idee haben, wie er seinen weißfeldrigen Läufer ins Spiel bringt, um ihn nicht hinter seinen Bauern einsperren zu müssen. Hier hat der … Die vier Gebote der Eröffnung (II) weiterlesen

Die Steinmauer II

Antwort 20 Siegfried Oswald - Sergej Pokrovski, November 2017 Davon halten wir gar nichts, rümpfen die Nase und senden einen misbilligenden Blick übers Brett. Auf c7 hat der schwarze Springer nun wirklich nichts verloren. Von dort aus entfaltet er keinerlei Aktivität, guckt lediglich in seine eigene Bauernkette. Wahrscheinlich steht er auf c7 noch schlechter als … Die Steinmauer II weiterlesen

Tarrasch und sein Lieblingsfeind II

Antwort 19 Jürgern Lerner - Michael Hein, November 2017 Das Zentrum ist der wichtigste, zentrale Teil des Schlachtfeldes Schachbrett. Wer im Zentrum die Oberhand hat, der steht in der Regel besser. So weit waren sich Tarrasch und Nimzowitsch einig. Aber während Tarrasch gemäß der Lehren des ersten Schachweltmeisters Wilhelm Steinitz (1836-1900) das Zentrum möglichst besetzen wollte, … Tarrasch und sein Lieblingsfeind II weiterlesen

Pentranter Störenfried II

Antwort 18 Gar nicht, 2...Sxf4 ist keine positionelle Drohung. Weiß sollte einfach seine Entwicklung beenden. Angenommen, Weiß spielt 2.0-0 Sxf4 3.exf4, dann steht es so: Lothar Knebel – Hansjörg Nohl, November 2017 Weiß hat zwar seinen mächtigen Läufer abgegeben, aber nicht, ohne etwas dafür zu bekommen: Zentrumskontrolle. Das Feld e5 befindet sich fortan in einer eisernen … Pentranter Störenfried II weiterlesen

Turm hoch und aus! II

Antwort 10: Wer in England oder Amerika Schach spielt oder englischsprachige Schachübertragungen verfolgt, der hört eher früher als später den Begriff "Rover". Gemeinst ist dann weder ein Geländewagen dieses Namens noch ein Vagabund, sondern ein Schachmanöver, das wahrscheinlich täglich Partien entscheidet: Beim Schach steht "Rover" für "Rook up and over", Turm hoch und aus. In … Turm hoch und aus! II weiterlesen

Zeitverschwendung II

Antwort 7: Früh mit der Dame mitten auf dem Brett herumzuturnen, geht meistens nach hinten los. Die leichten Figuren des Gegners werden die Dame attackieren, zurücktreiben und dabei Zeit gewinnen. Elmar Streicher – Felix Eichin, Überlingen, Oktober 2017 So wie hier. Nach 2...e5xd4 3.Dd1-xd4 Nb8-c6 gleicht der weiße Damenausflug einer Einladung für Schwarz, seine Figuren … Zeitverschwendung II weiterlesen

Marshall verprügeln II

https://perlenvombodensee.de/2017/10/15/stephan-lipphaus-contantin-schirowski-antwort-4-bis-6/ Der Beitrag mit den Trainingsfragen, zu denen es hier die Antworten gibt: Antwort 4: Schwarz hätte erst seinen Bauern auf d5 mittels ...e6 (Damengambit) oder ...c6 (Slawisch) stützen sollen, bevor er eine Figur entwickelt. 2...Sg8-f6 gibt ohne Not das Zentrum preis. Weiß sollte die Einladung annehmen, sich ein perfektes Bauernzentrum e4/d4 zu bauen. Erst … Marshall verprügeln II weiterlesen