Krause-Interview vor einem brisanten DSB-Kongress: “Wir brauchen Reformen.”

Der außerordentliche DSB-Kongress in Magdeburg verspricht eine aufregende Angelegenheit zu werden. Dem Vernehmen nach liegt eine Reihe brisanter Anträge schon auf dem Tisch oder ist in Arbeit. Zum Beispiel soll nach dem Willen einiger Länder Vizepräsident Boris Bruhn abgewählt und ersetzt werden.

Natürlich wird der Themenkomplex DSJ/Schulz auf der Tagesordnung stehen – und das gleich mehrfach. Die Schachjugend will sich in einen eingetragenen Verein verwandeln, dafür braucht sie eine Zweidrittelmehrheit. Für den Fall des Scheiterns wolle der DSB dem Kongress ein eigenes Modell vorlegen, nach dem er sich die DSJ einverleibt, heißt es. Und für den Fall, dass die Ära Jörg Schulz in Magdeburg tatsächlich endet, liegt ein weiterer Antrag eines Landesverbands vor, der zumindest sicherstellen soll, dass nicht das letzte Kreativ- und Gestaltungszentrum des organisierten Schachs auf Bundesebene endgültig aus- bzw. gleichgeschaltet wird: Nicht die DSB-Spitze, sondern ein vielfältiges Gremium solle künftig entscheiden, wer DSJ-Geschäftsführer wird. Ansonsten sei zu befürchten, Schulz werde durch einen willfährigen Untertan ersetzt.

77 Plätze für bis zu 220 Teilnehmer

So weit der Schach-Buschfunk in Sachen Kongress. Weil so viel auf dem Spiel steht, weil es brisant werden könnte, ist nicht unwahrscheinlich, dass eine Menge Leute anreisen, dass zum Beispiel Landesverbände mehr Jugendliche mitbringen als gewohnt, dass auch Gäste das Geschehen verfolgen wollen. Der Kongress wird bei der Abstimmung über oben genannte Anträge 220 Stimmen haben, bis zu 220 Delegierte plus Gäste könnten anreisen.

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Daran würde der außerordentliche Kongress scheitern, bevor er begonnen hat. 77 Plätze stehen zur Verfügung. “Eine Limitierung durch den vorgeschriebenen Mindestabstand”, erklärt DSB-Präsident Ullrich Krause im Interview in der neuesten Ausgabe in der Zeitschrift “Schach”. Was mit dem außerordentlichen Kongress passiert, wenn mehr als 77 Funktionäre vor der Tür stehen, erklärt er nicht.

Der größte Saal des Hotels, in dem 220 Funktionäre plus Gäste Abstand halten könnten, ist jedenfalls belegt. Dort spielen die Senioren am Tag des Kongresses ihre Meisterschaft, die der DSB am 22. Juli endgültig ins Gipfelprogramm aufgenommen hat.

Vizepräsident Boris Bruhn (links) sieht einem Abwahlantrag beim Kongress entgegen. Er und sein Vizepräsidentenkollege Hans-Jürgen Weyer sollten über ein relevantes Budget verfügen, erklärte jetzt DSB-Präsident Ullrich Krause. | Foto: Schachbund

In besagtem zwölfseitigen Interview mit Raj Tischbierek sagt Krause das eine oder andere Bemerkenswerte, eine Auswahl:

Neue Website noch im August

Erste Versuche, die Website in Zusammenarbeit mit einem DSJ-Webentwickler neu zu bauen, ließen diesen Entwickler verärgert und enttäuscht zurück. Nun hat der DSB die Entwicklung seiner neuen Seite anscheinend nicht ausgeschrieben, sondern laut Krause “ein Angebot” eingeholt und den Auftrag vergeben. Kosten: mehr als das DSB-Jahresbudget für Öffentlichkeitsarbeit (15.000 Euro). Nach Möglichkeit soll die neue Seite schon zum Magdeburger Gipfel live sein.

Ein Budget fürs Präsidium

Krause fordert ein eigenes Budget für das Präsidium, um es in einen handlungsfähigen Zustand zu versetzen. “Das Präsidium soll immer alle Angelegenheiten regeln, und das möglichst schnell, hat aber überhaupt keine Budgetverantwortung. Ich weiß nicht, warum das so ist, ich habe es so vorgefunden. Darüber sollten wir nachdenken”, sagt Krause drei Jahre nach seiner Wahl. Dass ehrenamtliche Referenten Budgets verantworten, wo professionelle Arbeit vonnöten wäre, hält er für “aus der Zeit gefallen”. Außerdem plädiert er für eine vierjährige statt einer zweijährigen Amtsperiode des Präsidiums.

Ein Gegenkandidat

Die beiden kommenden Abwahlanträge gegen einen Vizepräsidenten lassen jetzt schon vermuten, dass sich außerhalb der Krause-Fennerschen Kommandobrücke auf dem Tanker DSB eine Opposition formiert, um beim Kongress 2021 die Brücke zu entern. Krause rechnet fest damit, dass im kommenden Jahr ein Präsidentschafts-Gegenkandidat in den Ring steigt.

Eine Antwort aus Berlin?

In seiner Außendarstellung hat sich der DSB den Spitznamen “Die Schwarze Box” redlich verdient. Die Spitzenspieler werden nicht zu Zugpferden des Sports aufgebaut, die Funktionäre agieren im stillen Kämmerlein, und wenn doch mal etwas nach draußen geht, dann ist es meistens ungelenk, gelegentlich peinlich.

Nun scheint sich zumindest der Präsident der Erkenntnis zumindest anzunähern, dass man selbst steuern kann, wie man öffentlich dasteht. Im Falle von Kritik “haben wir bislang nicht öffentlich Position bezogen, sondern alles intern in unseren Gremien geklärt. Die Frage ist, ob man das nicht grundsätzlich ändern sollte”, sagt Krause.

DSB-Präsident Ullrich Krause. | Foto: Deutscher Schachbund

Den Boom einfangen

Anderes hat Krause grundsätzlich missverstanden: “Wir sollen alle, die mit Online-Schach anfangen, in die Vereine überführen. Wie, bitte schön, soll das funktionieren? Freie Online-Turniere entziehen sich unserem Einflussbereich.”

1. Falsch. 2. Erklären wir gerne noch einmal. 3. Falsch.

Nicht “alle” sollt Ihr überführen, lieber Ullrich, sondern für Sichtbarkeit dort sorgen, wo sich Leute außerhalb von Vereinsstrukturen für Schach interessieren. Wie das geht, hat nicht zuletzt die DSJ in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt, indem sie solche freien Online-Turniere selbst veranstaltet hat (so viel zum “Einflussbereich”), sie für alle geöffnet, Spitzenspieler dafür gewonnen und die Sache einem guten Zweck gewidmet hat. Bestimmt hat der eine oder andere Teilnehmer diese großartige Seite gefunden und sich nach einem Verein in der Nähe umgeschaut.

Vielleicht einfach mal (so wie neulich) über die Landesgrenzen gucken, in die USA, nach Frankreich oder England, wo die nationalen Verbände kampagnenfähig sind und ihre Zugpferde des Schachs gezielt bei solchen Veranstaltungen anspannen.

Kandidatenturnier: Fortsetzung in Deutschland?

Ullrich Krause: “Gut möglich, dass die FIDE bei nächster Gelegenheit wieder eine Großveranstaltung nach Deutschland vergibt. Aber die zweite Hälfte des Kandidatenturniers, nein.”

Hm. Sicher? Die offizielle FIDE-Linie ist tatsächlich, dass die zweite Hälfte des Kandidatenturniers in Jekaterinburg gespielt werden soll, wenn es irgendwie geht. Nur mehren sich die Anzeichen, dass es allein wegen Reisebestimmungen nicht gehen könnte. Aus zuverlässiger Quelle hören wir, dass sich die Verantwortlichen längst nach Alternativen umschauen und geneigt wären, einem erfahrenen Veranstalter außerhalb Russlands den Zuschlag zu geben. Natürlich haben wir diese Info sofort nach Karlsruhe/Baden-Baden durchgesteckt. Dort wirken sich allerdings die Vorbereitungen auf die Bundesliga-Meisterschaftsrunde 2020 kapazitätsmindernd aus.


Das vollständige Interview mit Ullrich Krause in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Schach”.

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Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Ich finde es erschreckend, wie häufig Herrn Schormann unseriöser Journalismus vorgeworfen wird. Wenn jemand anderer Meinung ist als Herr Schormann, wird sofort das Totschlagargument “unseriös” ausgepackt. Was Sie Herr Schneider Ausgewogenheit nennen, ist nichts anderes als der Wunsch nach Verwässerung. Man kann nicht auf Probleme aufmerksam und die Dringlichkeit von deren Lösung verdeutlichen, indem man Probleme in Relation zu Dingen setzt, die nichts mit den Problemen zu tun haben. Schormann hat die für ihn wichtigen Erklärungen im Krauseinterview geprüft und sachlich kommentiert. Klar hätte er auch über darüber schreiben können, dass Krause seine Tochter nur einmal die Woche sieht. Dazu… Weiterlesen »

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Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Hallo Sachertorte, mit großem Interesse habe ich Ihre schonungslose Kritik am Deutschen Schachbund und seinen handelnden Personen gelesen. Sie scheinen ein Insider der deutschen Funktionärsszene zu sein, insofern verorte ich Ihren Wohnort nicht nach Österreich. Bislang nahmen an dieser spannenden Diskussion ausschließlich Schachfreunde teil, deren Vor- und Zuname wir lesen konnten. Wollen Sie mir Ihren Namen nennen, damit ich nachvollziehen kann, wer mit mir hier korrespondieren will? Auf anonyme Diskussionsbeiträge mag ich nicht antworten. Mit freunddlichen Grüßen Bernd Schneider

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Sehen Sie Herr Schneider, genau das ist das Problem. Sie beurteilen ein Buch nach dem Titel und nicht nach dessen Inhalt. Ändert sich denn etwas am Inhalt meines Textes durch Namensnennung? Wird das geschriebene Wort dadurch aufgewertet? Was wäre, wenn ich einer Ihrer vielen zufriedenen Stammkunden auf Ebay bin und auch weiterhin meinen Krimskrams von Ihnen erhalten möchte? Wenn Sie sich mehr damit auseinandersetzen, wer hinter dem geschriebenen Wort steckt als mit dem geschriebenen Wort an sich, ist das sowieso keine Basis für eine vorurteilsfreie Diskussion. Auch wirkt es merkwürdig, daß Sie das was ich schreibe pauschal als schonungslose Kritik… Weiterlesen »

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Glaubst Du den Quatsch eigentlich wirklich, den Du da schreibst?

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Ist Dir die Antwort auf diese Frage wirklich wichtig oder willst Du einfach nur ohne Argumente die Meinung eines anderen als Quatsch verurteilen?

Soll ich dich jetzt fragen ob Du jemals Probleme mit Deinem Aussehen hattest?

Ist das die Form von Seriosität, die du vermisst?

Walter Rädler
Walter Rädler
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

@Sachertorte
Ehrlich gesagt habe ich Probleme mit meinem Aussehen!

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor
Reply to  Walter Rädler

Sorry Walter, aber gerade Dich finde ich sowohl äußerlich, als auch charakterlich ziemlich passend. Coole Socke halt. Mit Superman T-Shirt. Bleib so wie Du bist.

Und schwups sind wir vom Thema weg. Nette Ablenkung.

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Nachtrag: Walter ist für mich mein Wunschkandidat für das Amt des DSB Präsidenten. Selten habe ich einen solch ehrlichen Menschen kennenlernen dürfen, der sich seit Jahren selbstlos für die Verbreitung unseres Sports eingesetzt hat. Auch wenn Du nicht kandidieren wirst, möchte ich Dir auf diesem Wege für Deinen unermüdlichen Einsatz im Schach Danken. Du bist wichtig für unser Schach.

Walter Rädler
Walter Rädler
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Danke für die Blumen, aber das wäre garantiert die falscheste Position auf der Welt für mich. Als Bürokrat bin ich ein absoluter und bekennender Totalversager! Ich bin ehrlich, deswegen muss ich dir leider mitteilen, dass dein Kommentar gegenüber Daniel Hendrich suboptimal war und ich mich deswegen für dich entschuldige. In deinem Kommentar über den Bericht zu Ulrich Krause stehen viele richtige Sachen drinnen, aber beim DSB klemmt es meiner Meinung nach definitiv am meisten beim Geschäftsführer.

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor
Reply to  Walter Rädler

Du nennst Dich einen bürokratischen Totalversager? Ich habe vor Dir und dem was Du tust den größten Respekt. Was Fenner betrifft musst Du einfach darauf vertrauen, daß Lügen manchmal kurze und manchmal lange Beine haben.

Wenn es soweit ist, wird jeder sagen, daß der Walter es von Anfang an wusste.

Hab einfach nur etwas Geduld. 😉

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Wenn ich was seriöses suche, dann sicher nicht auf dieser Seite – weder in den Artikeln noch in den Kommentaren. Aber Du kannst ja mal damit anfangen, in dem Du Dich traust, unter Deinem richtigen Namen zu schreiben.

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

«Wenn ich was seriöses suche, dann sicher nicht auf dieser Seite – weder in den Artikeln noch in den Kommentaren.»

Und Du liest und schreibst genau…ja, warum eigentlich hier?

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor
Reply to  acepoint

Diese Vorlage habe ich absichtlich nicht verwandelt. Daniel denkt in einfachen Strukturen und ist sich dem Widerspruch seiner eigenen Aussagen nicht bewusst.

Diesen Elfmeter sollte man einfach vorbei schießen und sich sicher sein, daß man den Punkt in der regulären Spielzeit holt.

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Ach Daniel, reicht es aus wenn ich Dir sage, daß wir uns schon seit min. 20 Jahren kennen? Damals empfand ich dich als offenen und korrekten Menschen. Deinen Wandel zur Polarisierung der eigenen Meinung würde ich nicht negativ gegenübertreten, wenn Du diese gekonnt argumentieren würdest. Du hast in anderen Fällen (Schiedsrichter) mit Deiner einfachen und logischen Denkweise überzeugen können. Komplexe Probleme zu erfassen und entsprechend zu beurteilen sind aber nicht dein Ding. Deine wortkargen Äußerungen und Forderungen kann ich nachvollziehen, aber mehr nicht. Ist es auch Dir so wichtig zu wissen, wer der Verfasser von Kommentaren ist? Ich wünschte, Du… Weiterlesen »

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Du kennst mich seit 20 Jahren und merkst erst jetzt, wie beschränkt ich bin? Spricht jetzt nicht gerade für Deine Menschenkenntnis…. Aber warum schreibst Du nicht mal was zum Thema, anstatt hier Deine Komplexe auszubreiten, die Du mir gegenüber hast? Mit Deiner “Zustandsbeschreibung” des DSB liegst Du ja nicht mal so besonders falsch, auch wenn es in vielen Bereichen aus meiner Sicht nicht so negativ ausschaut, wie von Dir dargestellt. Was ich in Deinem Beitrag aber vermisse, sind Vorschläge. Wie könnte man das verbessern, was Du kritisierst? Einfach nur “Krause weg” und alles wird gut? So einfach wird Dein Lösungsvorschlag… Weiterlesen »

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

“Krause weg” und alles wird gut? Du machst es dir sehr einfach. Warum sollte ich Lösungen für Probleme vorschlagen, die ich nicht verursacht habe? Bevor man überhaupt an Lösungen denken kann, muß dem DSB in seiner Gesamtheit erst ein Bewußtsein für die Probleme vorhanden sein. Wenn Fenner, Krause & Rest in einer Hütte an einem Tisch sitzen, wird ein Loch im Dach erst dann erkannt, wenn es reinregnet. Anstatt das Loch im Dach zu reparieren wird gewartet bis der Regen aufhört und die Sonne scheint. So löst der DSB Probleme. Warum werden die Ideen von Herrn Schormann nicht umgesetzt und… Weiterlesen »

Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Sehr geehrte Sachertorte, Sie können natürlich auch weiterhin Ihren Krimskrams von mir erhalten. Das Sie womöglich “einer meiner vielen zufriedenden Stammkunden” sind (ich zitiere nur), freut mich natürlich. Wenn es Ihnen unangenehm ist, Ihre Meinung zum Thema hier offen zu vertreten, so muss ich dies natürlich akzeptieren. Da wir hier jedoch nicht bei den anonymen Alkoholikern sind, sage ich es ganz schonungslos und voller Vorurteile, möchte ich mit Ihnen nicht weiter diskutieren. Als aktiver, mitreisender Fan eines Fußballbundesligavereins ist es für mich in diesem Zusammenhang normal, dass bei einem Auswärtsspiel stets sehr viele rote Daumen nach unten zeigen müssen.

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Wie können Sie von “möchte ich mit Ihnen nicht weiter diskutieren” reden, wenn Sie überhaupt nicht damit angefangen haben? Ich finde ihre Offenheit gut und es ist nett von Ihnen, daß Sie Ihr Wissen über die Anonymen Alkoholiker mit uns teilen. Finden Sie es eigentlich prickelnd, wenn jemand mit Google nach den Anonymen Alkoholikern sucht und in den Suchergebnissen diese Seite mit dem Namen IM Bernd Schneider auftaucht? Wenn Ihrem Schachverein morgen jemand eine anonyme Spende zukommen ließe, würden Sie Ihrem Vorstand dazu raten, die Annahme zu verweigern? Obwohl Sie die Fußballfans in einem Stadion nicht alle beim Namen kennen… Weiterlesen »

Simon
Simon
1 Jahr zuvor

Den Boom Einfangen ? Ist die ein schlechter Scherz, ihr könnt froh sein, wenn nach dem Corona Chaos nur wenige fehlen.-Vermutlich wird die Abnahme aber deutlich drastischer sein. denn die Leute beschäftigen sich jetzt mit neuen Sachen

Also, wenn das so weitergeht, dass die Saison nicht zu ende gespielt wird, Vereine nicht öffnen wird da am Ende ein dicker Verlust stehen, aber ganz bestimmt kein neuer Schach Boom

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Hab mir heute wegen des Artikels und des Interviews extra am Bahnhofskiosk die aktuelle Printausgabe von «Schach» geholt. Mit der Onlinebestellung einer digitalen und damit schnell verfügbaren Version scheint der ExzelsiorVerlag ein wenig auf Kriegsfuß zu stehen oder will keine Spontanabonnenten. Bezahlung geht anscheinend nur per Überweisung, aber eine IBAN rückt der Verlag auch nach 36 Stunden nicht heraus. Aber das nur am Rande. @Bernd, ich habe mir mit großem Interesse gerade auch Deine Kommentare durchgelesen. Und ich fürchte, das hier ist der zweite Fall, bei dem wir bzw. ich mit einigen anderen Kommentatoren nicht zu 100% übereinstimmen ;-). Aber… Weiterlesen »

Last edited 1 Jahr zuvor by acepoint
acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

«Wenn du zum Beispiel in der Causa Pähtz vs. Meier vs. DSB nur mit Pähtz und Krause sprichst und obendrein einem der beiden freundschaftlich verbunden bist, dann sieht dein Infokasten zum Thema so aus wie das BIld unten, aber du glaubst tatsächlich, damit objektiv über den Fall informiert zu haben» Ich weiß, was Du meinst, aber ich halte den Inhalt des Kastens für eine ziemlich objektive bzw. «faire» Darstellung. Dass man allein durch – egal ob nun unabsichtliches oder absichtliches – Weglassen von relevanten Informationen den Grad der Objektivität senkt, ist mir klar. Aber mein Beitrag zielte eher auf die… Weiterlesen »

Last edited 1 Jahr zuvor by acepoint
acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor
Reply to  acepoint

Ergänzung: Natürlich habe ich persönlich da wahrscheinlich hohe Ansprüche, aber ich lege auch andere Maßstäbe an eine große Redaktion, wie sz, Spiegel, taz oder FAZ, als z.B. an einen eher privaten Blog mit Nischenthemen.

Matthias Willsch
Matthias Willsch
1 Jahr zuvor

Ich finde es bemerkenswert, wie sich heute Nacht die Up- und Downvotes der ganzen Kommentare massiv verschoben haben. All die DSB-kritischen Kommentare erhielten über Nacht massive Upvotes und die anderen wurden entsprechend mit Downvotes bedacht. Wer hat denn da seine Truppen mobilisiert? Etwas kindisch, oder? Aber wer´s braucht…….

Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor

Und ich dachte schon, es wäre nur mir aufgefallen, dass es dahingehend über Nacht massive Verschiebungen gegeben hat….aus Gründen der Transparenz empfehle ich deshalb, derartige Diskussionen bei Facebook, sozusagen auf neutralem Boden, zu führen.

Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor

Conrad, ich finde es sehr angenehm, dass Du dich um das technische Problem mit den dicken Daumen so rasch gekümmert hast. Dafür bekamst Du direkt einen grünen Daumen von mir und der Zähler schnellte von 0 auf 3 hoch. Zwei Schachfreunde fanden es nahezu zeitgleich so gut wie ich. Ich sprach ja hier nicht von Feindesland, sondern von einem Auswärtsspiel. Wenn man den Inhalt eines Artikels des Seitenbetreibers auf dessen Seite kritisiert, hat man in der Regel umgangssprachlich kein Heimspiel. Mein Vorschlag künftig bei Facebook zu diskutieren, war unter dem Eindruck der “Daumenaffäre” nicht als Bonmot vorgesehen. Da sich diese… Weiterlesen »

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Sie finden es wohl auch feige, wenn jemand ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springt.

In Ihrem Fall ist es aber tatsächlich sehr mutig von Ihnen, dass was Sie schrieben mit Ihrem Klarnamen zu zeichnen.

Wobei – Ist der Ruf mal ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert.

Matthias Willsch
Matthias Willsch
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Ich finde es grundsätzlich o.k., wenn manche Leute die Anonymität des Internets nutzen, um auch mal ihre Meinung zu äußern, meistens sind das ja „im wirklichen Leben“ die Duckmäuser und Jasager, die sich nie trauen würden, ihrem Gegenüber Kritik ins Gesicht zu sagen. Selbst dann nicht, wenn sie berechtigt ist.

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Ich finde es grundsätzlich o.k., wenn manche Leute Namen wie Willsch im Internet nutzen, um ihre Meinung zu äußern, meisten sind das ja “im wirklichen Leben” die Jammerlappen und Heulsusen, die Jahre später ihren Kindern erklären müssen, warum ihr Daddy damals so peinlich war und verzweifelt versuchen, es irgendwie zu löschen.

Matthias Willsch
Matthias Willsch
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Strike!!! Da habe ich mit meiner Einschätzung ja voll ins Schwarze getroffen, wenn du dich so angegriffen fühlst! War aber nicht soooo schwer zu erraten. Und deine völlig geistlose und inhaltslose Antwort lässt vermuten, dass du auch nicht die hellste Kerze auf der (Sacher-) Torte bist, insofern würde eine Diskussion mit dir sowieso wenig Sinn machen, dann kannst du deinen Klarnamen auch gern für dich behalten. Troll ruhig weiter rum, ich werde dich künftig ignorieren.

insorge64
insorge64
1 Jahr zuvor

Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz durch Anonymität und Pseudonymität.Und das was Mensch zu sagen hat, wird durch Anonymität nicht unwert.Sind die Herren Willsch und Schneider denn auch dafür, dass geheime Wahlen oder das Recht anonym zu demonstrieren abgeschafft werden? Müssen Whistleblower und Dissidenten Ihrer Meinung nach zukünftig öffentlich Ihre Adressen angeben? Dürfen Menschen, die sich in Foren über ihre Zweifel austauschen oder auch über ihre sexuelle Vorlieben, dies nur unter Nennung Ihres Klarnamens? Denkt mal bitte ein wenig nach! .

Ilja Rosmann
Ilja Rosmann
1 Jahr zuvor
Reply to  insorge64

Das ist weniger die Frage des Rechtes (auf Anonymität), sondern des Anstandes und Erziehenung. Bei einer wie hier, persönlicher Disskussion ist die Offenlegeung des Namens durchaus geboten. Die von Ihnen oben aufgeführte Beispiele sind alle berechtigt, passen aber nicht. Entweder sind alle anonym (Abstimmung, Demo, Foren), oder es gibt schwerwiegende Gründe (Whistleblower).

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor
Reply to  Ilja Rosmann

Es ist eben keine persönliche Diskussion! Wir diskutieren hier ein Interview das Krause gegeben hat und die beim DSB vorhandenen Probleme. Hier geht es nicht um einen Schneider, einen Rosmann, einen Willsch oder eine Sahnetorte. Die Einzigen die diese Diskussion auf unbeteiligte Personen lenken wollen sind Schneider und Konsorten. Anstatt einfach in der Sache zu diskutieren, interessiert es diese Herrschaften nur, wer hinter einem Kommentar steckt. Ändert sich ein Kommentar inhaltlich, wenn als Name Meier, Müller oder Schmitt dran steht? Schneider ist so einer, der nicht sachlich diskutieren möchte, sondern die direkte Konfrontation mit einem Schreiber sucht. Wenn jemand anonym… Weiterlesen »

Ilja Rosmann
Ilja Rosmann
1 Jahr zuvor
Reply to  Sachertorte

Liebe Sachertorte, indem Sie ständig Herrn Schneider mit seinem Namen ansprechen, wird die Diskussion persönlich. Ansonsten finde ich, wie gesagt, die Nennung wichtig. Zumindest kann man z.B die (un)Befangenheit erkennen, was wiederum für die Intention der Beiträge wichtig ist. Sie haben sicherlich in Ihrem Schrank ein Schachbuch stehen, wo Karpov als Autor angegeben ist. Karpov selbst hat kaum ein Schachbuch geschrieben – aber gute Autoren engagiert. Nicht alle waren GMs und sie sind für viele Liebhaber des Spiels unbekannt. Wenn man das weiß, kann das für ein Schachfreund durauch ausreichend sein, um ein Buch von “Karpov” zu bestellen. Würde der… Weiterlesen »

Last edited 1 Jahr zuvor by Spieler77
Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor
Reply to  Ilja Rosmann

Ein ziemlich hölzerner und lächerlich konstruierter Vergleich. Ich habe kein Buch von Karpov. Das nur nebenbei.

Netter Versuch.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor

Unabhängig von der Person ist die Amtzeit eines Präsidenten viel zu kurz um konstruktive Arbeit zu verrichten. Sofort nach den Wahlen beginnt das Bashing aus allen Richtungen . Das heißt nach der Wahl ist zeitig wieder der Wahlkampf auf zu nehmen. Man verschleudert zu viel Energie um sich seiner loyalen Landespräsidenten (allein die Bezeichnung Präsident geht mir fast zu weit) zu versichern und Strategien entwickelt wie man sich gegenüber Landespräsidenten verhält die unabhängig von Person und Sache ihre Kolumnen schreiben und sich von dem eigenen LV feiern lassen. Persönlich habe ich mit Herrn Kraus einige mal im telefonischen Kontakt gestanden… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor

Natürlich kann ein Präsident auch in zwei Jahren konstruktive Arbeit verrichten. Es ist in den letzten Jahrzehnten auch kein Präsident unter zwei Amtszeiten, also vier Jahren, geblieben. Bei den letzten sechs Wahlen des DSB-Präsidenten gab es fünfmal einen Gegenkandidaten, daher denke ich, dass das Interesse an dem Ehrenamt durchaus vorhanden ist. Ich bin seit dreißig Jahren in verschiedenen Organisationen und auf verschiedenen Ebenen ehrenamtlich tätig und kann aus Erfahrung sagen, dass man durchaus auch ein dickes Fell braucht. Und Kritik ist wichtig, natürlich am Besten konstruktive Kritik. Der amtierende Präsident führt einen Kampf gegen Leute, die ihm widersprechen. Das reicht… Weiterlesen »

Gerhard Streich
Gerhard Streich
1 Jahr zuvor

Nachdem ich das Interview in voller Länge gelesen habe, möchte auch ich meinen Senf in kleiner Portion dazu abgeben: Conrad Schormann macht eine ausgezeichnete Arbeit. Hier und da an seiner Wortwahl herumzumäkeln, zeugt von Beckmesserei. Unsere Gesellschaft braucht mutige Journalisten wie ihn. Ullrich Krause empfehle ich, auf dem außerordentlichen Bundeskongress 2020 die Vertrauensfrage zu stellen.

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Bruhn abwählen? Mir kam er immer als ruhiger sachlicher Funktionär vor. Ist er nicht gerade in die FIDE aufgestiegen? Die Webseite neu machen lassen? Normal macht man da eine Ausschreibung. Aber Krause regelt sowas intern. Vertrag ist ja schon unterschrieben. Da gibt es eine Videoschalte. Abstimmung erfolgt einzeln. Das Kandi kommt nur nach Baden Baden, wenn die Bedingungen von Krause akzeptiert werden. Jeden Tag frisches Obst in der Präsidentensuite. Gibt das Präsidium nicht schon genug Geld für Anwälte, Prozesse und Abfindungen aus? Präsidium umbauen? Wie wäre es mit einem Thron, einem Zepter und einem Reichsapfel für Krause? Dann sieht jeder… Weiterlesen »

Nicolas
Nicolas
1 Jahr zuvor
  1. keine ahnung, bin kein insider
  2. im interview steht dass herr krause bereits die neue webseite über andere wege versucht hat aufzubauen. das führte nicht zum erfolg. irgendwann ist der geduldsfaden zu ende, also verständlich
  3. dann hat der 78 pech gehabt, versteh die frage nicht, ist in coronazeiten so
  4. herr krause hält das für unwahrscheinlich
  5. die gründe sind überzeugend
  6. s. 1
  7. michael langer, gibt es andere?
  8. s. 1
  9. s. 1
Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor

Ich habe Boris als einen sehr engagierten Menschen kennengelernt. Ich würde ihn nicht abwählen. Website: dass der Auftrag fünfstellig ist, hat Ullrich in dem Interview bestätigt (höher als das Budget für Öffentlichkeitsarbeit, und das ist 15.000 Euro). Ich habe zu dem Themenkomplex im Sommer 2019 dem Präsidium einen möglichen Plan zum Vorgehen geschickt. Mit Schritt 1 (Anfang einer Corporate Identity) hat man mich dann im Herbst beauftragt. Man wollte danach Schritt 4 gehen. Da man mit meinen Ergebnissen im Dezember (u. a. DSJ-Jubiläumslogo ist Teil des Auftrags) nicht zufrieden war, ist man dann einen anderen Weg gegangen und hat jegliche… Weiterlesen »

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Sehr guter un informativer Kommentar! Ich frage mich jedoch, wie der DSB die Kosten für die Facebookwerbung aus dem Budget für Öffentlichkeitsarbeit zahlen kann, wenn die komplette Kohle für die Webseite draufgegangen ist.

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Zu 2.

Ah, ich erinnere mich dunkel daran, mal ein PDF mit Fahrplan zum Aufbau und Struktur der Webpräsenz + Social Media für den DSB gelesen zu haben, der mir – wenn ich das mit meinen bescheiden 20 Jahren Erfahrung als Freiberufler in der IT sagen darf – ziemlich Standard, schlüssig und professionell erschien. War das hier bei den Perlen? Und war das Dein Konzept?

Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor
Reply to  acepoint
acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Und ich hab ihn damals auch kommentiert, sogar mit Nennung Deines Namens…sorry, mein Namensgedächtnis ist wohl unter aller…

Last edited 1 Jahr zuvor by acepoint
Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor

Eigentlich wollte ich Sachertorte ja beflissentlich ignorieren. Mache ich auch, aber wer sich im Schutze der Anonymität dazu hinreißen lässt, zu Gewalt aufzurufen, der sollte eigentlich von der Schachgemeinschaft zur Räson gebracht werden. Wer von den Schachfreunden hier bei “Ich glaube Schneider braucht einfach mal eine Tracht Prügel, um den Unterschied zu erkennen” auf den “finde ich gut”-Knopf geklickt hat, sollte vielleicht noch einmal in sich gehen. Hier geht auch mein Appell an Conrad Schormann, so etwas auf seiner Seite nicht zu dulden. Ich gehöre hier zu den Personen, die in der Angelegenheit “Präsidium Deutscher Schachbund” absolut keine Aktien haben.… Weiterlesen »

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Sehen Sie Herr Schneider, wie Sie mir auf den Leim gehen? Sie schreiben davon, daß Herr Schormann auf alles und jeden einprügelt. Sie wiederholen das nicht nur hier, sondern in allen möglichen Foren. Sie stellen Herrn Schormann als einen Prügler dar. Wenn man nun das Wort Prügel auf Sie bezieht, gehen Sie auf die Barrikaden. Da Sie nun doch den Unterschied zwischen dem was Herr Schormann schreibt und dem Wort Prügel kennen, frage ich mich, warum Sie das was Herr Schormann schreibt trotzdem Prügel nennen. Das hier jemand zur Gewalt gegen Ihre Person aufgerufen haben soll, ist lächerlich. Nachdem nun… Weiterlesen »

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

«Wie ihr euch wegen Mumpitz ineinander verbeißt, lässt erahnen, wie schwierig es ist, im organisierten Schach Leute dazu zu bringen, ihre Befindlichkeiten beiseite zu lassen, um etwas zu bewegen.»

Allein für diesen Satz könnte ich glatt in Versuchung geraten,mal zu zeigen, wie das ein ITler mit den massiven «Daumen rauf» Ratings machen würde :-).

Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor

Ach Conrad, ich bin hier auf Deiner Seite scheinbar doch nicht willkommen. Wenn behauptet wird “Sie (also Bernd Schneider) schreiben davon, daß Herr Schormann auf alles und jeden einprügelt. Sie wiederholen das nicht nur hier, sondern in allen möglichen Foren. Sie stellen Herrn Schormann als einen Prügler dar. Wenn man nun das Wort Prügel auf Sie bezieht, gehen Sie auf die Barrikaden. Da Sie nun doch den Unterschied zwischen dem was Herr Schormann schreibt und dem Wort Prügel kennen, frage ich mich, warum Sie das was Herr Schormann schreibt trotzdem Prügel nennen.” Ich kann nicht beurteilen, ob der DSB Halb-… Weiterlesen »

Sachertorte
Sachertorte
1 Jahr zuvor

Ach Bernd Schneider, gerade schreibt Herr Schorrmann, daß wir einen Punkt setzen sollen und Sie machen direkt weiter und ziehen die Beleidigteleberwurstkarte. Herr Schormann weißt Sie darauf hin, daß er keine Beleidigungen möchtet und Sie ignorieren seine Bitte und nennen mich einen Lügenbold. Soll ich jetzt auch rumjammern? Sie Herr Schneider waren es auch, der Georg und Elisabeth erklären wollte, wie man mit Konflikten umgeht. Schauen Sie sich mal an, wie Sie selbst Konflikte schüren und wie kindisch Sie mit Konflikten umgehen. Spulen Sie mal zurück und schauen Sie sich an, wie das sich hier hochgeschaukelt hat. Sie haben mich… Weiterlesen »

trackback

[…] 22. August gilt’s. Beim außerordentlichen DSB-Kongress in Magdeburg werden die Delegierten unter anderem entscheiden, ob die DSJ ein eingetragener Verein […]

Bend Schneider
Bend Schneider
1 Jahr zuvor

Ich empfand das Interview als sehr sachlich, infomativ und durchweg überzeugend. Warum Du permanent frontal auf die Entscheidungsträger des Deutschen Schachbund losgehst, entzieht sich meiner Kenntnis und darüber hinaus auch meinen Verständnis. Kritik ist natürlich sinnvoll und ausdrücklich erlaubt, aber scheinbar gab es im Interview auf 12 Seiten keinen einzigen Punkt der dir positiv aufgefallen ist. Falls ja, so hast du es diskret für dich behalten. Meiner Meinung nach funktioniert serlöser Journalismus anders. Auch in der Berichterstattung über den Fall Pähtz / Meier fehlte mir von dir ein wenig die Ausgewogenheit. Elisabeth handelt vielleicht nicht immer wie man es von… Weiterlesen »

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
1 Jahr zuvor

Seriöser Journalismus kann es sogar schaffen, berechtigte Kritik und sachliche Berichterstattung in ein und demselben Artikel unterzubringen. Aber das werden Sie vermutlich in diesem Leben nicht mehr lernen….

Claus Seyfried
1 Jahr zuvor

Grundsätzlich finde ich es nicht schlecht, wenn der liebe (?) Conrad hin und wieder dem DSB ein wenig einheizt. Nur so rüttelt man einen schwer manövrierbaren Tanker aus seinem Dornröschenschlaf. Wir beide wissen, dass er sich dabei auch gerne mal mit einer einseitigen Parteinahme (das wäre jetzt der Unterschied zwischen Journalismus und Meinungskolumne) vergaloppiert, ich sage nur Heusenstamm! Außerdem sollten die Kritiker auch endlich verstehen, das der Präsident ein Ehrenamtler ist mit NULL Euro im Jahr vom DSB. Wie soll der Präsident dann all das leisten, was permanent wie selbstverständlich von ihm erwartet wird? Bezahlt wird z.B. der GF. Aber… Weiterlesen »

Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor

Lieber Schachfreund Schormann, eigentlich wollen wir doch alle das Gleiche. Wir möchten unserem Hobby frönen und dabei auf die phantastischen Strukturen zurückgreifen, die das deutsche Schach zu bieten hat. Für die Erhaltung (und ggf. Verbesserung / Modernisierung) der Strukturen benötigen wir Funktionäre, die sich zum Wohle der übrigen Schachspieler für unseren Sport engagieren. Es geht beim Zeugwart des Vereins los, dessen Arbeit wenig geschätzt wird. Dann hat jeder Verein einen 1. Vorsitzenden, der bei seiner Wahl direkt mal eine Lokalrunde ausgeben soll, statt von den einfachen Mitgliedern einen Schnaps  ausgegeben zu bekommen. Ohne den Bezirks- oder Verbandsspielleiter gäbe es keine… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor

Das deutsche Schach hat keine »phantastischen Strukturen«. Sie sind gut, keine Frage, aber es gibt viele offene Punkte, die schon seit Jahren bekannt sind, aber nicht angepackt wurden (viel steht beispielsweise in der Marketingkonzeption von 1998). Meinen Respekt hat der Präsident, wenn man schaut, wieviel Zeit er (und auch sein Vorgänger, Herbert Bastian) in das Amt steckt. Leider scheint der Respekt nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen: Aktuell ist es so, dass durch die Handlungen des DSB-Präsidiums gerade in der Schachjugend viele Ehrenamtler vergrault werden. Insofern sollte Kritik erlaubt sein. Wer das Interview in der »Schach« aufmerksam liest, erkennt auch durchaus… Weiterlesen »

Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor

Hallo Herr Mossakowski, Kritik ist immer erlaubt und auch zumeist fruchtbar. Sie sollte jedoch nicht ausschließlich in eine Richtung ausschlagen, so wie es am Bodensee derzeit der Fall ist. Dass für Sie als führender Vertreter der Deutschen Schachjugend in der derzeitigen Auseinandersetzung zwischen DSB und DSJ eher die Belange der jungen Fraktion in den Vordergrund stellen, erscheint logisch. Letztendlich habe ich, als nahezu inaktiver Jungsenior, zu diesem durchaus brisanten Thema keine fundierte Meinung. Ich schrieb „DSJ (kein Präsident hatte in den letzten Jahren (Jahrzehnten) „Freude“ am Umgang mit der dortigen Geschäftsführung).“ Dem entgegneten Sie, dass „Egon Ditt hatte übrigens durchaus… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
1 Jahr zuvor

Lieber Herr Schneider, ich denke, Conrad Schormann hat in der kurzen Zeit, die er die Bodenseeperlen betreibt, sehr viel bewegt. Die Leserzahlen können sich sehen lassen. Der Informationsgehalt des Blogs ist hoch, die Themenvielfalt beachtlich. Auch wenn die Kritik am Schachbund hier oft überwiegend negativ gesehen wird – sie hebt auch viele positive Aspekte heraus und enthält viele konstruktive Vorschläge. Dass er auf Presse-Anfragen beim Schachbund keine Antwort bekommt, ist in meinen Augen einfach nur ungehörig. Aber ich musste mir mittlerweile auch schon Frechheiten vom »Pressesprecher« anhören. Bei mir stehen die Belange der »jungen Fraktion« nicht ausschließlich im Vordergrund. Schachjugend… Weiterlesen »

Matthias Willsch
Matthias Willsch
1 Jahr zuvor

Ich lese hier immer sehr gern mit und kann die Kritik am DSB, die hier oft geäußert wird, auch meistens nachvollziehen Mir ist aber bewusst, dass Conrad dabei nicht ganz objektiv berichtet sondern eine gewisse Abneigung gegen den DSB hat und diese auch zeigen möchte. Die ständigen Sticheleien und Provokationen machen diese Seite aber auch aus und der Standardsatz, dass er den Pressesprecher des DSB um eine Stellungnahme gebeten, bisher aber keine Antwort erhalten habe, lässt mich jedesmal etwas schmunzeln. Gestern habe ich dann das Interview von Ulli Krause in „Schach“ gelesen und fand es richtig klasse! Er hat sehr… Weiterlesen »

Bernd Schneider
Bernd Schneider
1 Jahr zuvor

Lieber Schachfreund Schormann, eigentlich wollen wir doch alle das Gleiche. Wir möchten unserem Hobby frönen und dabei auf die phantastischen Strukturen zurückgreifen, die das deutsche Schach zu bieten hat. Für die Erhaltung (und ggf. Verbesserung / Modernisierung) der Strukturen benötigen wir Funktionäre, die sich zum Wohle der übrigen Schachspieler für unseren Sport engagieren. Es geht beim Zeugwart des Vereins los, dessen Arbeit wenig geschätzt wird. Dann hat jeder Verein einen 1. Vorsitzenden, der bei seiner Wahl direkt mal eine Lokalrunde ausgeben soll, statt von den einfachen Mitgliedern einen Schnaps  ausgegeben zu bekommen. Ohne den Bezirks- oder Verbandsspielleiter gäbe es keine… Weiterlesen »