Michael Olise, Schachspieler

Als der FC Bayern München im Mai 2025 die Bundesliga-Meisterschaft feierte, gönnte sich Michael Olise kurz vor dem Auftritt auf dem Rathausbalkon eine Schachpartie auf…

Vor 100 Jahren: Als der DSB der FIDE beitrat (und bald aus der Reihe tanzte)

Die erste internationale Schachorganisation war gewissermaßen der Deutsche Schachbund. Er nahm nämlich auch Spieler und Vereine jenseits der Grenzen des Kaiserreichs auf und ließ sie an seinen Kongressen teilnehmen. Beim Münchner Turnier 1900 schlossen sich auf Initiative von Amos Burn die Berufsspieler zusammen, doch die Chess Masters Association blieb ein…

Ein Beschluss, den Dr. Lasker nicht mehr erleben konnte

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat die während der NS-Zeit vollzogenen Aberkennungen von Doktorgraden offiziell für nichtig erklärt. Fakultätsräte und Senat fassten dazu anlässlich der Promoviertenfeier…

Personalien

Tobias Kügel hat die polnische Frauennationalmannschaft zur Team-Europameisterschaft gecoacht und bereitet Spitzenspielerin Klaudia Kulon auf ihre Turniere vor. Während er anderen den Weg weist, kämpft er selbst mit Zeitnot, Selbstzweifeln und Entscheidungsangst. Vor der Deutschen Meisterschaft soll nun ein Mental-Coach das Problem abstellen.

Ob sie noch Frauenbotschafterin des Deutschen Schachbundes ist, weiß Anita Stangl nicht genau. Eines aber weiß sie: Schach und Tango gehören zusammen. Bei der Schnellschach-EM in Monaco sucht sie jedes Jahr neben dem Schach eine Tangoschule auf. Auch beim Gedenkturnier für ihren gestorbenen Mann Markus Stangl kombinierte sie Sportarten: Schach und Badminton.

Wer neuer FIDE-Präsident wird? Levon Aronian hat zu allen drei Kandidaten ein gutes Verhältnis. Sein Anliegen, egal, wer es wird: Das Ratingsystem reformieren. Dass Spieler sich auf ihrem Rating ausruhen können, hält Aronian für falsch. "Das ist nicht gut für den Sport." Und es schade jungen Spielern, die sich nach oben kämpfen wollen. Wer nicht spielt, solle Elo verlieren, findet Aronian.

Ein Riesenturnier hat Alexander Donchenko jetzt beim stark besetzten "KazChess" gespielt. 6 Punkte aus 9 Partien, einige Elo gewonnen, rund 10.000 Euro noch dazu. Nur das I-Tüpfelchen fehlte. Den ersten Platz musste der deutsche Nationalspieler dem punktgleichen Schachserben Alexey Sarana überlassen - eine Frage der Feinwertung.