Horts irische Schachgeschichten

Vlastimil Hort hat so viele Schlachten geschlagen, eine Übersicht über seine sechs Dekaden umfassende (und längst nicht beendete) Karriere als Schachmeister würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Wer Hort fragt, welche dieser ungezählten Schlachten er am liebsten vergessen würde, der bekommt unmittelbar eine Antwort. Das WM-Kandidaten-Viertelfinale 1977 in Reykjavik gegen Boris Spassky wurmt Hort bis … Horts irische Schachgeschichten weiterlesen

Ein class act: Glückwunsch, Boris!

Enttäuscht sei er nicht, sagte Boris Spassky, nachdem er das WM-Match 1972 gegen Bobby Fischer verloren hatte. Vielleicht war er sogar erleichtert? Das sagt Spassky nicht, aber zwischen den Zeilen schwingt es mit. Warum er verloren hat? Spassky könnte angesichts Fischers Eskapaden jede Menge Ausflüchte anbringen. Stattdessen sagt er: "Fischer ist der bessere Spieler." Und … Ein class act: Glückwunsch, Boris! weiterlesen

Ungarn und seine Schach-Sphinx: Erst wackelten die Sowjets, dann fielen sie

Die Dominanz des sowjetischen/russischen Schachs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veranschaulicht keine andere Statistik so eindrucksvoll wie die Siegerlisten der Schacholympiaden. 50 Jahre eilten die Russen von Sieg zu Sieg, von 1952 bis 2002. Ein einziges Mal gelang es einer anderen Nation, die übermächtigen Schachmeister aus dem osteuropäischen Riesenreich hinter sich zu lassen. … Ungarn und seine Schach-Sphinx: Erst wackelten die Sowjets, dann fielen sie weiterlesen