Gata Kamsky: „I wonder if my life is repeating itself.“

As a twelve-year-old he defeated the former World Championship Candidate Mark Taimanov. That was in 1986, the onslaught of the prodigy from southwestern Siberia on the chess throne had begun. Ten years later he faced Anatoly Karpov in a match over 20 games. At stake was nothing less than the world title. Kamsky lost – … Gata Kamsky: „I wonder if my life is repeating itself.“ weiterlesen

„Ob sich mein Leben wiederholt?“: Gata Kamsky im Interview

Als Zwölfjähriger besiegte er 1986 den ehemaligen WM-Kandidaten Mark Taimanov. Der Ansturm des Wunderkinds aus Südwestsibirien auf den Schachthron hatte begonnen. Zehn Jahre später saß er tatsächlich Anatoli Karpov gegenüber, ein Match über 20 Partien, und auf dem Spiel stand nicht weniger als der Weltmeistertitel. Kamsky verlor - und zog sich vom Schach zurück. FIDE-WM-Match … „Ob sich mein Leben wiederholt?“: Gata Kamsky im Interview weiterlesen

Kein Entwicklungsland, keine Entwicklungshilfe: die Deutschen müssen es schon selbst machen

Die „neue“ FIDE ist angetreten, Schach in Entwicklungsländern mit Macht zu fördern. Als die ersten Dworkowitsch-Dollar Richtung Afrika flossen, schien das nur logisch. Aber nun bemüht sich der Weltverband obendrein, Schach in Ländern anzuschieben, die eher nicht der traditionellen Definition eines „Entwicklungslands“ entsprechen: Polen und Finnland?! Wenn sie schon in Finnland und Polen das große … Kein Entwicklungsland, keine Entwicklungshilfe: die Deutschen müssen es schon selbst machen weiterlesen

30 Jahre vor AlphaZero: Nachdenken über neuronale Schachmaschinen

"Schon 1988 ging es mir um neuronale Architektur, künstliche neuronale Netze, Musterkennung nach Menschenart, selbstständiges Lernen, assoziatives Gedächtnis und künstliche Intuition im Schach", schreibt uns jetzt Dr. Reinhard Munzert, den Schachspieler in erster Linie als Autor des 1989 erstmals veröffentlichten und seitdem mehrfach neu aufgelegten Buchs "Schachpsychologie" kennen. Seinerzeit waren neuronale Netze in erster Linie … 30 Jahre vor AlphaZero: Nachdenken über neuronale Schachmaschinen weiterlesen

Topfit trotz Pizzaservice? Wie sich Carlsen und Caruana abseits des Brettes vorbereitet haben

Emanuel Lasker war am Ende. Das tropische Klima in Havanna zehrte an seiner Energie und der Rückstand im Match an seiner Psyche. Eine Chance, das Ding zu drehen, sah der 52-Jährige nicht mehr. Also gab Lasker das WM-Match 1921 gegen José Raúl Capablanca beim Stande von 5:9 auf, obwohl noch zehn weitere Partien angesetzt waren. … Topfit trotz Pizzaservice? Wie sich Carlsen und Caruana abseits des Brettes vorbereitet haben weiterlesen

Angetrieben von Garry, dem Beta-Tester: Eröffnungskoryphäe Vishy Anand

Sich auf ein Match mit Garry Kasparow vorzubereiten, war während der Regentschaft des Russen eine kaum zu bewältigende Mammutaufgabe. In der Breite und Tiefe ausgearbeitet wie kaum ein anderes, war das Eröffnungsrepertoire des Russen gespickt mit Neuerungen, Fallstricken und Ideen. Legendär waren bis Mitte der 80er seine bestens gehüteten, mit Eröffnungswaffen gefüllten Notizbücher, später dann … Angetrieben von Garry, dem Beta-Tester: Eröffnungskoryphäe Vishy Anand weiterlesen

Iljumschinows FIDE findet keine Bank, die ihr Geld will

FIDE-Schatzmeister Adrian Siegel muss das Geld des Schach-Weltverbands bald in seine Matratze einnähen oder daheim im Tresor deponieren. Eine Bank, die mit ihr zusammenarbeiten will, findet die FIDE jedenfalls nicht, so lange Präsident Kirsan Iljumschinow auf der US-Sanktionsliste steht. (Update, 12. April: Die FIDE hat jetzt Zusammenfassungen und Protokolle der entscheidenden Minuten aus drei Sitzungen … Iljumschinows FIDE findet keine Bank, die ihr Geld will weiterlesen