Lingener Rückzug aus der Bundesliga: erste Reaktionen

Turnierveranstalter in Deutschland hätten es leichter, würden sie Synergien nutzen. Als Teil eines Turnier-Verbunds würde jeder Turnierveranstalter Ressourcen sparen, und er würde viel mehr Aufmerksamkeit erzeugen, als ihm das alleine gelingen kann. Der Verbund wiederum, Dienstleister für die Veranstalter, wäre wegen seiner nationalen und internationalen Bekanntheit für Sponsoren viel attraktiver als der einzelne Turnierausrichter auf … Lingener Rückzug aus der Bundesliga: erste Reaktionen weiterlesen

Wijk-Sieger Roven Vogel: “Ich sehe die Dinge jetzt entspannter als früher.”

Mit Einladungen zu starken Rundenturnieren werden deutsche Schachmeister nicht gerade überhäuft, im Gegenteil. Solche Plätze sind rar, und mit den sich abzeichnenden Veränderungen rund um das Dortmunder Superturnier werden sie noch rarer. Auf Einladungen zu hoffen, ist der eine Weg. Der andere ist, sich sportlich zu qualifizieren. Vincent Keymer und Daniel Fridman haben es vorgemacht: … Wijk-Sieger Roven Vogel: “Ich sehe die Dinge jetzt entspannter als früher.” weiterlesen

Elisabeth Pähtz kommentiert: Jungstar mit Wissenslücken

Heute reiht sich die beste Schachspielerin, die es jemals in Deutschland gab, in die Riege unserer Gastautoren ein. Elisabeth Pähtz hat unlängst beim Grand Prix im russischen Skolkovo ihre Zugehörigkeit zur Weltklasse eindrucksvoll unterstrichen. Exklusiv für die “Perlen vom Bodensee” kommentiert Pähtz zwei ihrer zentralen Partien dieses Turniers, dessen Teilnehmerinnen um zwei Plätze für das … Elisabeth Pähtz kommentiert: Jungstar mit Wissenslücken weiterlesen

Weltklasse!

Sie war “nur” die Nachrückerin und als nominelle Nummer elf im Feld der zwölf Weltklassespielerinnen alles andere als eine Favoritin. Aber Elisabeth Pähtz hat beim Grand Prix in Skolkovo gezeigt, dass sie in der Weltklasse mitspielen kann. Am Ende stand nur eine Niederlage (gegen Turniersiegerin Humpy Koneru) und ein mehr als solides plus-eins-Ergebnis. Das bedeutete … Weltklasse! weiterlesen

Vladimir Kramnik – eine Karriere (III): Wiedervereinigung und Sturz vom Thron

Das langersehnte WM-Match 2006 gegen Veselin Topalow in der kalmückischen Hauptstadt Elista sollte zu einem der skandalumwobensten der Schachgeschichte werden: „Toiletgate“ machte mehr Schlagzeilen als die Partien. Die Toilettendebatte begann, als nach vier Partien beim Stande von 3:1 für Kramnik Topalows Manager Silvio Danailow dagegen protestierte, dass Kramnik seiner Beobachtung nach auffällig häufig die Toilette … Vladimir Kramnik – eine Karriere (III): Wiedervereinigung und Sturz vom Thron weiterlesen

Gipfelmanifest (II): Worum es bei der Präsidentenwahl wirklich geht

Am Wochenende wird ein Präsident gewählt. Es trifft Team Krause auf Team Pfenning. Beide Seiten haben ihr Programm vorgelegt. Leider repräsentieren die Programme kaum eine Entscheidungsgrundlage für die seit Wochen umworbenen Wähler. Der Wahlkampf kreiste um zwei, drei Themenkomplexe. Nicht das Wahlprogramm, sondern die Tendenz der Delegierten in diesen Angelegenheiten wird die Wahl entscheiden. Der Fall … Gipfelmanifest (II): Worum es bei der Präsidentenwahl wirklich geht weiterlesen

Gipfelmanifest (I): das deutsche Schach – ein Karren ohne Zugpferde

Die Mächtigen des deutschen Schachs treffen sich Ende Mai/Anfang Juni in Magdeburg, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Das ist ein schöner Anlass, die drängendsten Probleme des deutschen Schachs aufzuzählen – und zu prüfen, ob irgendeines von denen beim Bundeskongress zur Debatte steht. Das Ergebnis dieser Prüfung können wir vorwegnehmen. Keines dieser Probleme … Gipfelmanifest (I): das deutsche Schach – ein Karren ohne Zugpferde weiterlesen

Bye bye, Big Vlad

“Meine letzte Chance, nach dem Titel zu greifen”, sagte Vladimir Kramnik vor dem Kandidatenturnier 2018, für das er einen Freiplatz bekommen hatte. Heute erscheint diese Aussage in einem anderen Licht. Wahrscheinlich reifte schon seinerzeit der Entschluss in ihm, das professionelle Schach an den Nagel zu hängen. Als Kramnik jetzt in Wijk an Zee diesen Entschluss … Bye bye, Big Vlad weiterlesen

Holland in Not auf der Grundreihe – Keymers erster Sieg in Wijk

Beim traditionellen Kräftemessen der Weltbesten in Wijk an Zee zu Beginn jedes Jahres war in den 2000ern nur ein Mal ein Deutscher mehr dabei, Arkadij Naiditsch 2014, der sich 2013 durch den Gewinn der B-Gruppe fürs A-Turnier qualifiziert hatte. Bis Ende der 90er-Jahre, als Doc Hübner noch im Saft stand, durfte die deutsche Nummer eins … Holland in Not auf der Grundreihe – Keymers erster Sieg in Wijk weiterlesen

Die Weltauswahl war zu stark für Deutschland – 1,5:5,5 verloren

Für die beiden Exweltmeister in Reihen der Weltauswahl gab es beim imaginären Vergleichskampf gegen Deutschland auf der Isle of Man nicht viel zu holen. Visvanathan Anand erreichte mit Schwarz gegen Rasmus Svane nicht viel, er war vor allem damit beschäftigt, Svanes Expansion am Damenflügel einzudämmen. Als ihm das gelungen war, trennten sich die beiden friedlich. Auch … Die Weltauswahl war zu stark für Deutschland – 1,5:5,5 verloren weiterlesen

Deutschland gegen die Welt an sieben Brettern: ein Feiertag für Schachfans

Als wir begonnen haben, diese Seite ambitioniert zu betreiben, dachten wir, dass der Sonntag der besucherstärkste Tag würde. Wenn das Wochenende zur Neige geht, würden die Leute sich am ehesten ein halbes Stündchen mit dem Tablet aufs Sofa betten, vielleicht sogar ein ganzes, und Schach schmökern?! Von wegen. Am ehesten brummt es hier montags, und … Deutschland gegen die Welt an sieben Brettern: ein Feiertag für Schachfans weiterlesen

Ungarn und seine Schach-Sphinx: Erst wackelten die Sowjets, dann fielen sie

Die Dominanz des sowjetischen/russischen Schachs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veranschaulicht keine andere Statistik so eindrucksvoll wie die Siegerlisten der Schacholympiaden. 50 Jahre eilten die Russen von Sieg zu Sieg, von 1952 bis 2002. Ein einziges Mal gelang es einer anderen Nation, die übermächtigen Schachmeister aus dem osteuropäischen Riesenreich hinter sich zu lassen. … Ungarn und seine Schach-Sphinx: Erst wackelten die Sowjets, dann fielen sie weiterlesen

Als der Weltmeister ein Wunderkind war: Magnus Carlsen vs. Lorenz Drabke (Video)

Wenn wir in Zukunft einen deutschen Schachspieler würdigen, dann wieder mit einer Gewinnpartie. Im Fall von Rasmus Svane war uns das mit seinem brillanten Sieg über Natalia Pogonina noch gelungen, danach ging es zwei Mal schief: Elisabeth Pähtz’ Vorstoß in die Top 10 der Frauen haben wir gefeiert, indem wir ihre (knappe) Niederlage gegen Hikaru Nakamura … Als der Weltmeister ein Wunderkind war: Magnus Carlsen vs. Lorenz Drabke (Video) weiterlesen

Headbanging in the Anti Moscow: Three exchange sacrifices, one novelty

Since our website is celebrating Semi Slav week this annotated correspondence game played in the highest league of the Lechenicher Schachserver (LSS) should be a nice addition to our German content. The Anti Moscow represents the most sneaky among the many jungles one can lure his opponent into when playing the Semi Slav.  In fact I don’t … Headbanging in the Anti Moscow: Three exchange sacrifices, one novelty weiterlesen

Warum Schach Gesichter braucht

Vor 25 Jahren war Indien ein weißer Fleck auf der Schach-Landkarte. Heute ist Schach Volkssport, Visvanathan Anand eine Ikone, und Indien wird sehr bald die dominierende Schachnation sein. Vor 15 Jahren war Norwegen ein weißer Fleck auf der Schach-Landkarte, der allenfalls durch das Kuriosum auffiel, dass der beste Schachspieler des Landes auch in der Fußball-Nationalmannschaft spielte. … Warum Schach Gesichter braucht weiterlesen