Grand Prix in Berlin: der Ticker

Jetzt geht’s los. In Berlin beginnt am 4. Februar das erste von drei Grand-Prix-Turnieren, ein Teil des WM-Zyklus, der einen Herausforderer für Weltmeister Magnus Carlsen hervorbringen wird. 24 Elitegroßmeister ringen in den drei Turnieren, zwei davon in Berlin, um die letzten beiden Plätze im Kandidatenturnier 2022.

Mittendrin: Vincent Keymer, der in einer Vorrundengruppe mit Levon Aronian, Daniil Dubov und Vidit Gujrathi ums Weiterkommen ins Halbfinale streitet. Nur der Gruppenerste kommt weiter.

Hier bist du für die Dauer des Turniers stets auf dem Stand der Dinge. Unser Fokus liegt naturgemäß auf dem deutschen Teilnehmer, aber wird werden zwischendurch immer mal auf die anderen Bretter und Teilnehmer schauen.  

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“Tag der Nerven: Nakamura im Halbfinale”:
Bericht zur sechsten Runde bei chess.com

“Nakamuras unglaubliche Rettung”:
Bericht zur sechsten Runde bei chess24

Halbfinalpaarungen

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Tiebreaks

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Stand nach der sechsten Runde

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via chess.com

|| Tiebreak, 11. Februar

Drei US-Amerikaner, kein Russe

■ Von wegen Rentner. Hikaru Nakamuras Sieg in der Todesgruppe A mit Grischuk und Esipenko markiert die wahrscheinlich größte Überraschung der Vorrunde. Der professionelle Schachstreamer ist damit neben Levon Aronian und dem Tiebreak-Sieger zwischen Wesley So und Lenier Dominguez einer von drei Spielern unter US-Flagge im Halbfinale. Und am Horizont erscheint schon das Szenario, dass sich Nakamura fürs Kandidatenturnier qualifiziert und, wie er angekündigt hat, seinen Platz dort dem Unglücksraben Ding Liren überlasen will, was wiederum an den Regularien scheitern würde.

|| Runde 6, 10. Februar

Läuft bei Levon

■ Eine Minute vor Beginn der fünften Runde war alles präpariert. Die Spieler saßen an den Brettern, die Schiedsrichter standen bereit und DSB-Präsident Ullrich Krause wartete neben Vincent Keymer darauf, den symbolischen Eröffnungszug auszuführen. Nur Levon Aronian fehlte. Sekunden, bevor er wegen Nichterscheinens genullt worden wäre, betrat der US-Armenier den Saal, den er nach dieser Zitterpartie zum Auftakt als großer Gewinner verlassen sollte. Die heutige sechste Runde kann Aronian entspannt laufen lassen. Als Gruppensieger und erster Halbfinalist steht er fest – und mehr als das. Aronian ist jetzt die neue Nummer vier der Welt – und die neue Nummer eins der USA, für die er erst seit einigen Wochen spielt.

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|| Runde 5, 9. Februar

https://youtu.be/FuhNHIo6NWw
Auf Biegen und Brechen: der fantastische Kampf zwischen Vincent Keymer und Levon Aronian.

Trickreich

Auf ein Tor III?

■ Diese Konstellation kennen wir aus der Schwarzpartie gegen Daniil Dubov vor zwei Tagen: Bauer mehr, aber dafür keine Königssicherheit. Hoffentlich setzt sich heute der materielle Mehrbesitz durch, nicht die Kompensation. Die Maschine mag die weiße Stellung allerdings gar nicht – wenn Levon Aronian jetzt …g6 zieht.

Luftpumpe

Schach in Berlin – wer denkt da nicht zuerst an Affen und Cowboys? | Foto: Theo Heinze

■ Weltklasseschach in Berlin – woran denken wir da als Erstes? Natürlich. An Cowboys und Affen. Folgerichtig hat World Chess vor dem Eingang zum Grand-Prix nicht Schach, nicht Keymer, sondern einen Cowboy und einen Affen plakatiert. Hinter dem Durchgang zum World Chess Club, den dieses Schild ziert, hat jetzt Zeit-Reporter Ulrich Stock versucht, hinter die Fassade der Luftpumpenhaftigkeit von World-Chess-Chef Ilya Merenzon zu schauen. Gelungen ist ihm das eher nicht, wie Stock in seiner Grand-Prix-Reportage für die Zeit jetzt eindrucksvoll beschreibt: “Drinnen wurden die weißen Wände und Flure eilig mit schwarzen Vorhängen abgeteilt: Es ist jene krasse Kontrastästhetik, mit der die Veranstaltungsfirma World Chess seit bald zehn Jahren die internationale Schachszene traktiert. Unvergessen ist das 2018er-Kandidatenturnier …, das in einem fensterlosen, stickigen Bunker inszeniert wurde.”

Risiko!

Peter Svidler lag falsch. Vor dem Grand Prix hatte der Russe prognostiziert, es würde mächtig Beton angerührt, weil sich kein Teilnehmer über die Kurzdiestanz von sechs Partien eine Niederlage erlauben kann. Nach vier Runden hat sich längst das Gegenteil offenbart: Die Spieler kämpfen mit offenem Visier, weil eben auch Siege nötig sind, um die Vorrundengruppe zu gewinnen. Alexander Grischuk hat Svidler jetzt deutlich widersprochen: Aus seiner Sicht zwingt das Format die Spieler, Risiko zu nehmen. Morgen könnte sich sogar offenbaren, dass trotz einer Niederlage ein Gruppensieg möglich ist. Gleich eine Reihe von Teilnehmern, auf deren Konto schon eine Null steht, sind noch im Rennen um den Gewinn ihrer Gruppe. Die besten Aussichten hat Svidler-Klon (laut Thorsten Cmiel) Vladimir Fedoseev, der Gruppe B gemeinsam mit Radoslaw Wojtaszek anführt.

Drei deutsche Teilnehmer

Vincent Keymer ist übrigens nicht der einzige deutsche Grand-Prix-Teilnehmer – wenn wir die Definition von “Teilnehmer” auf das administrative Personal ausweiten. Jürgen Klüners wird als Schiedsrichter beim Grand Prix zum “International Arbiter” der A-Kategorie aufsteigen, Ralph Alt sitzt dem Turniergericht vor. Ein wenig heikel sind diese Personalien durchaus: Eigentlich sollen die Schiedsrichter nicht aus denselben Ländern kommen wie Spieler. Aber hinsichtlich der Pandemie, die Reisen mindestens erschwert, hat die FIDE beschlossen, auf die beiden bewährten Germanen zu setzen.

|| Ruhetag, 8. Februar

|| Runde 4, 7. Februar

Nach dem Praxis- ein Theorietest: Vincent Keymers Caro-Kann musste in der vierten Runde eine neuerliche Prüfung bestehen. Daniil Dubov hatte sich gegen Keymers Eröffnung ein ganz anderes Konzept zurechtgelegt als am Tag davor Levon Aronian.

Auf ein Tor II

Der Td4 wird wahrscheinlich nach a4 schwenken. Der Th8 fragt sich derweil, ob er jemals an der Partie teilnehmen wird.

|| Runde 3, 6. Februar

Eine Demonstration: Wie Levon Aronian Vincent Keymer erst von jeglichen Theorie-Gewässern fernhielt und dann mit einer strategischen Musterpartie seine Führung in Gruppe C ausbaute.

Auf ein Tor

■ Gurkenhaft – thoretisch vielleicht. Praktisch wird es von Zug zu Zug deutlicher, dass Aronian den deutschen Teilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt hat. Vincent verbraucht viel Zeit, findet kein überzeugendes Konzept und gerät doch in Probleme, so komisch der weiße Aufbau zu Beginn auch aussah. Jetzt ein Abtausch auf d7, dann steigt ein schwarzer Turm auf der c-Linie ein, egal wie Schwarz zurückschlägt, und wir haben ein Spiel auf ein Tor, aus schwarzer Sicht ohne Aussicht auf Gegenspiel.

Gurke!?

■ Aus der sicheren Distanz von 700 Elopunkten lehnen wir uns jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und stellen fest, dass dieses seitens des Weißen eine gurkenhafte Behandlung des Abtausch-Caro-Kann sein muss. Allerdings eine, die Vincent lange zu denken gibt. Was mag die Idee hinter dem weißen Aufbau sein?

Aronian

■ Nach zwei Weißpartien hat Vincent Keymer heute Schwarz gegen Levon Aronian, eine Konstellation, die gute Erinnerungen wecken sollte. Was beim Grenke Classic 2019 zwischen diesen beiden passierte:

Gujagitskiy

■ “Kann einmal passieren, darf nicht ständig passieren”, stand hier schon vor zweieinhalb Jahren, als World Chess, seinerzeit Agon, den deutschen Großmeister Ilja Zaragatski in Ilja Zaragitskiy umgetauft hatte, ein Fehler, der World Chess in immer neuen Variationen seit Jahren immer wieder passiert, ohne dass jemand daraus zu lernen scheint. Die lange Tradition falsch geschriebener Schachspielernamen hat jetzt auch in Berlin ihre Fortsetzung gefunden. Beim Grand Prix sitzt laut World Chess ein Schachfreund namens “Vidit Gujarathi” am Brett. Der heißt in Wirklichkeit anders.

Sparta von oben

■ “Endlich können wir mal eine Spielstätte eigens für Schach herrichten” (Ilya Merenzon)? Willkommen im World Chess Club? Wer zuschauen möchte, muss sich auf spartanische Verhältnisse in der Vogelperspektive einstellen – und darauf, wenig zu sehen. Nur wer sich weit über die Brüstung lehnt (Vorsicht!), bekommt alle Bretter zu Gesicht. Einen Monitor, um die Partien zu verfolgen gibt es, einige Stühle, sonst – nichts. Immerhin soll nicht wieder ein Toiletgate wie beim Kandidatenturnier 2018 passieren. Zwar teilen sich nach Auskunft eines Zuschauers die Spieler und die Besucher wieder eine Toilette, aber davor steht ein Wachmann. Und der lässt Zuschauer nur ein, wenn sich drinnen gerade kein Spieler die Nase pudert.

https://twitter.com/FIDE_chess/status/1490041313219203085

|| Runde 2, 5. Februar

Wieder eine hochtheoretische Angelegenheit, wieder ein Remis aus der Position der Stärke: Vincent Keymer vs. Vidit Gujrathi, Grand Prix, zweite Runde.

Ereignisreich

24.Lf1 würde der Computer gerne sehen. Der Mensch nicht, schon gar nicht Richard Rapport. Der ließ den Läufer einstehen und begab sich mit seinem König auf die Reise zu dessen Kollegen. Trotz reduzierten Materials entfesselte Rapport einen gewinnbringenden Mattangriff.

■ Ganz schön was los heute in allen Gruppen (außer der von Vincent Keymer). Anders als zum Auftakt war zum Beispiel Hikaru Nakamura überhaupt nicht gelangweilt vom klassischen Schach. Ihm gelang ein brillanter Sieg über Andrey Esipenko – den Spieler, der laut Sergey Karjakin statt Nakamura den Freiplatz hätte bekommen sollen. “Nachdem Sergey diesen Quatsch erzählt hat, war das heute natürlich ein besonders schöner Sieg”, sagte Nakamura nach der Partie. Noch schöner war der Sieg von Richard Rapport, der einen fantastischen Königsmarsch inklusive Figurenopfer entkorkte, anstatt sich, wie der Computer es gerne gesehen hätte, einschnüren zu lassen.

Ereignisarm

■ Nicht viel los heute in Gruppe C. Vincent Keymer gerät in ein hochtheoretisches, sehr aktuelles Abspiel, das direkt ins Endspiel führt, in dem die Weißen offenbar weiter versuchen, Vorteil nachzuweisen. Gegen Vidit Gujrathi ist das dem Deutschen kaum gelungen, die Partie hat die Remisbreite nie verlassen. Im Endspiel war trotz Mehrbauer der ungleichfarbigen Läufer wegen nichts zu machen. Überraschend ereignisarm das Duell zwischen Levon Aronian und Daniil Dubov. Aronian wird mit einem bequemen Remis zufrieden sein, er behält die Führung in der Gruppe mit 1,5 Punkte aus zwei Partien. Keymer kann mit dem Zwischenstand leben: Zwei Remisen gegen 2700+-Großmeister seien ein gutes Ergebnis, sagte er im Interview nach der Partie.

Verlieren verboten

Vincent Keymer heute mit Weiß gegen Vidit Gujrathi. Und der steht schwer unter Druck. Verliert er, ist er ausgeschieden. Aber will er bei nur noch fünf zu spielenden Partien die Gruppe gewinnen, muss er baldestmöglich voll punkten. Die andere Patie der Gruppe, Daniil Dubov mit Weiß gegen Levon Aronian, ist fast ein Garant für eine gehaltvolle, unterhaltsame Partie mit überschaubarer Remiswahrscheinlichkeit. Seien wir gespannt.

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via World Chess

|| Runde 1, 4. Februar

Wie Vincent Keymer den Carlsen-Sekundanten Daniil Dubov dank exzellenter Eröffnungsvorbereitung früh am Wickel hatte – und den Russen dann doch ins Unentschieden entschlüpfen ließ.

T vs. T+L

■ Dubov wickelt in ein Endspiel mit Minusfigur ab – aber ohne Bauern. Turm gegen Turm plus Läufer kann praktisch schwierig zu verteidigen sein – speziell dann, wenn der Verteidiger nicht weiß, was er tut, während der Angreifer einen Plan hat. Dubov wird es wohl wissen, sonst hätte er nicht abgewickelt. Vincent wird das jetzt noch pflichtgemäß ein wenig kneten, dann wir es remis enden.

Auf zwei Ergebnisse

Plus 2,3?!

■ Schwer zu glauben, aber nach Maschinenmaßstäben begibt sich Daniil Dubov ausgangs der Eröffnung ohne großen Zeitverbrauch mit …b4 geradewegs in eine Verluststellung. “Plus 2,3” sagt Stockfish und möchte nun exd5 sehen, was allerdings zu einigen taktischen Verwicklungen führt. Vincent spielt den eher klaren, eher menschlichen, von Sebastian Siebrecht in der Liveübertragung vorgeschlagenen Zug Da4. Der ist auch gut. Und sollte nach dem erzwungenen …Tc8 ebenfalls zu substanziellem weißen Vorteil führen.

https://twitter.com/agadmator/status/1489630052677468165

Alles bekannt

■ Die Theorie bzw. ausgetretene Pfade haben die beiden längst verlassen. Und trotzdem geht es zügig weiter, offenbar ist speziell Vincent Keymer auch nach 17 Zügen noch in seiner Vorbereitung. Die Stellung sieht derweil aus wie prognostiziert: Potenzial für einen vollen Punkt ist da – hier wie dort.

Russland in Not?

Vincent Keymers Eröffnung weckt Erinnerungen an eine fantastische Gewinnpartie vor fast genau zwei Jahren in der B-Gruppe in Wijk an Zee. Allerdings weicht Daniil Dubov ab. 6…Lg6 gilt als der etwas moderatere Zug als 6…Le4, das weißes f2-f3 provoziert, bevor sich der Läufer nach g6 zurückzieht. Die entstehenden Stellungsbilder sind gleichwohl ähnlich – und komplex. Freuen wir uns auf eine reiche Partie, der nicht so bald die Luft ausgehen wird.

Kandidatenturnier? Nah!

■ Ans Kandidatenturnier denkt Vincent Keymer überhaupt nicht, die Chance, sich dafür zu qualifizieren, sei winzig klein. Noch weniger denkt er ans WM-Match 2023. Die Interviewerin möchte dazu trotzdem etwas hören.

Hochrechnung

■ Die Partien laufen noch nicht, da liegt schon die erste Hochrechnung vor. Allerdings geprägt von einer Reihe Ungewissheiten, zuvorderst der, dass völlig unklar ist, ob die Schachfreunde Ding Liren, Dmitry Andreikin, Andrey Esipenko und Radoslaw Wojtaszek eines oder zwei Turniere spielen werden. Und dann ist da noch die Pandemie, die dafür zu sorgen pflegt, dass im Schach oft neu gewürfelt wird.

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via @chessnumbers

Zweimal Weiß zum Auftakt

■ Eine Paarung attraktiver als die andere. Und trotzdem steht von Vornherein fest, auf welche wir besonder schauen: auf die erste von zwei Weißpartien, mit denen Vincent Keymer in den Wettbewerb startet, heute gegen Daniil Dubov. Trotzdem seien der Vollständigkeit halber aller acht Paarungen des ersten Durchgangs aufgeführt:

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via chess24

|| Was bisher geschah

Keymer, Dvorkovich, Merenzon, Fenner

Kein Visum, kein Ding

Beruf Schachprofi? “In Deutschland nicht vorgesehen”

Aronian, Dubov, Vidit: Keymers Gegenspieler

In Sichtweite des Brandenburger Tors

Der Kragen-Konflikt

(Titelfoto: Paul Meyer-Dunker/Schachbund)

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Neandertaler
Neandertaler
7 Monate zuvor

Ich glaube, das wird Keymer letztlich guttun, dass er bei diesem Turnier dann doch mal ein paar Grenzen aufgezeigt bekommt.

Deutschland neigt leider dazu, Menschen zu Volkshelden hochzujubeln – und dann gerne draufzuhauen, wenn die zu Helden erkorenen mal nicht so “abliefern”, wie man es gerne hätte.

Aronian ist (noch) eine Nummer zu groß.

Gerald
Gerald
7 Monate zuvor
Reply to  Neandertaler

Da spielt sicherlich der Wunsch eine Rolle, mal wieder einen Weltklassespieler in unseren Reihen zu haben. Wer war der Letzte? Hübner vor über 30 Jahren? Dem zudem seine Nerven den ganz großen Erfolg verhinderten? Typisch deutsch ist übrigens auch das Niedermachen. Ich glaube nicht, dass die Iraner/Franzosen sich freuen, wenn Alireza “seine Grenzen aufgezeigt bekommt”. Je “grenzenloser” und schneller Vincent in jungen Jahren die 2700 überspringt, desto mehr wird möglich sein. Je mühsamer der Weg über die 2700 sein wird, desto weniger Luft wird darüber sein.

Last edited 7 Monate zuvor by Gerald
Thomas Richter
Thomas Richter
7 Monate zuvor
Reply to  Gerald

In jeder Gruppe wurde eben einer abgeschlagen und sieglos Letzter – nicht unerwartet, dass es die Außenseiter erwischte: die ehemaligen Weltklassespieler Bacrot und Shirov sowie die jungen Oparin und Keymer.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass “Deutschland” zu Keymer höhere Erwartungen hatte. Dass er sich für die Grand Prix Serie überhaupt qualifizierte war ja bereits ein Erfolg – auch in der internationalen Wahrnehmung, auch gegenüber anderen Jungtalenten.

keymerfan
keymerfan
7 Monate zuvor

Keymer spielt heute mit schwarz gegen Levon Aronian, falls er gewinnt, wäre ein Gruppensieg möglich. Es wird für ihn auf jeden Fall eine sehr schwierige Aufgabe. Vincent sammelt auf jeden Fall wichtige Erfahrungen, und das ist für so einen jungen Spieler ja besonders wichtig.

Anton Schwaiger
Anton Schwaiger
7 Monate zuvor

Bitter dass Vincent jetzt so ein Doppelpack auf die Mütze bekommen hat .
Ich hoffe er kann sich wieder fangen und einen versöhnlichen Turnier-Abschluss spielen.

Gerald
Gerald
7 Monate zuvor

Das ist bitter, dass Vincent trotz Mehrfigur nur eine Remisstellung hatte.

Amontillado
Amontillado
7 Monate zuvor
Reply to  Gerald

Na ja, nicht wirklich. Dubov hat die Figur ja freiwillig hergegeben, weil er wusste, dass die resultierende Position Remis ist. Wäre es keine Remisstellung gewesen, hätte er die Figur natürlich nicht rausgerückt.