Besser am Brett als vor dem Bildschirm: das neue eONE

Mit den ersten Prototypen des eONE hat Thomas Karkosch schon vor mehr als einem Jahr gespielt. „Dann kamen Feintuning und Fehlersuche“, sagt der Millennium-Geschäftsführer. Und das dauerte. Wie aufwändig die Neuentwicklung eines elektronischen Schachbretts, eines eBoards, im Detail ist, lässt sich allein an Karkoschs Ausführungen dazu ablesen, wie die Beschichtung der Unterseite der Figuren entstanden ist.

Damit das elektronische Brett erkennt, ob auf einem Feld eine Figur steht oder nicht, bedarf es eines leitenden Materials – Metall. Also hatten die ersten Figuren eine metallene Unterseite, die einfachste Lösung, denn die Figuren sind am Fuß ohnehin mit einem Metallgewicht beschwert. Aber die einfachste Lösung fiel durch. „Metall kratzt, und es fühlt sich beim Spielen hart an, das haptische Erlebnis war nicht schön.“

Am Bodensee spielen wir mit einem voll funktionstüchtigen Prototypen – der sich in wenigen Details vom eONE, das Ende Januar in den Handel kommt, unterscheidet. Ein Unterschied: die gummierte Unterseite der Prototyp-Figuren repräsentiert den dritten Versuch von Millennium, die ideale Beschichtung zu entwickeln. Es bedurfte eines vierten Versuchs, um das Ideal zu erreichen. | Foto: Perlen vom Bodensee

Es folgte der zweite Versuch: Filz. Damit zu spielen, fühlte sich wunderbar an. Aber die Figuren rutschten, ein No-Go bei einem Brett, das auch für die Reise oder das Spielen auf dem Sofa gedacht ist, Umstände, unter denen es schon einmal wackelt. „Außerdem hat der Filz die Zugerkennung unzuverlässig gemacht.“

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Der dritte Versuch: eine Gummierung über dem Metall. Damit war purzelnden Figuren bei Erschütterungen vorgebeugt, die Figurenerkennung funktionierte wunderbar – aber das Spielen nicht. Figuren zu schleifen, sei unmöglich gewesen, sie hätten wegen des Gummis fast am Brett geklebt, berichtet Karkosch. „Dazu noch der Abrieb des Gummis auf dem Brett.“

Der vierte Versuch: Über dem Metall die Gummierung aus Versuch drei, veredelt mit einer Spezialbeschichtung (woraus genau die besteht, will Karkosch nicht verraten). Heureka! Haptisches Erlebnis sehr gut, Stabilität sehr gut, Leitfähigkeit unbeeinträchtigt, kein Abrieb. Wer sich jetzt das eONE zulegt und die Unterseite der Figuren inspiziert, der findet dort das Ergebnis wochenlangen Tüftelns, das schließlich zu diesem erfolgreichen vierten Versuch führte.

Als Thomas Karkosch im Juni 2020 die Fragen dieser Seite beantwortete, hatte die Entwicklung des eONE schon begonnen.

Die Vermutung liegt nahe, aber das eOne ist kein Resultat der Coronakrise und des Booms des Onlineschachs. Während sich draußen die Pandemie ausbreitete, während drinnen die Menschen nach einer sinnvollen Beschäftigung suchten, liefen in München längst die Planungen fürs neue E-Brett, die Masse der Onlinespieler war längst als Zielgruppe ausgemacht. „Wir hatten lange vor der Pandemie immer wieder gehört, dass Menschen, die online Schach spielen, das haptische Erlebnis fehlt“, sagt Karkosch.

Oder, einfacher: Am Brett macht Schach mehr Spaß als vor dem Bildschirm.

Aus dieser Erkenntnis erwuchs im Hause Millennium der Plan, Onlinespielern ein Brett anzubieten, bevor im Frühjahr 2020 das Onlineschach explodierte. „Diese Entwicklung ist uns natürlich sehr Recht“, sagt Karkosch, zeigt aber auch die Kehrseite der Medaille auf: Steigende Komponentenpreise, Lieferverzögerungen. Die in fast allen produzierenden Branchen beklagten abgerissenen Lieferketten trafen den Münchner Hersteller just in der Phase, als erstmals ein reines eBoard das Schachcomputer-Portfolio erweitern sollte.

Keine Pläne für heute? Wir wäre es mit ein paar Online-Schachpartien auf einem Brett? Das macht den meisten Schachspielern mehr Spaß als Partien am Bildschirm. | Foto: Millennium

Zur Erkenntnis, dass Schach am Brett am meisten Spaß macht, gesellte sich die Einsicht, dass das neue Produkt eine für Millennium neue Zielgruppe erreichen muss – keine Liebhaber mit Schachcomputerfaible, die sich ihr Hobby hohe dreistellige Beträge kosten lassen, sondern tendenziell junge Menschen, gaming- und technikaffin, von denen ein erheblicher Teil neu beim Schach ist.

Diese potenziellen Kunden haben noch nie Geld für Schach ausgegeben. Und so stand am Anfang der Entwicklung eine Vorgabe, die – Komponentenpreise hin, Lieferketten her – unbedingt einzuhalten war: Das Brett darf nicht mehr als 200 Euro kosten. „Wir wollen möglichst viele Leute ansprechen, darum muss die Einstiegshürde niedrig sein“, erklärt Karkosch.

Damit war die potenziell teuerste Komponente schon zu Beginn der Entwicklung keine Option mehr: die automatische Figurenerkennung. Allerdings war die gängigste Alternative auch keine Option: Drucksensortechnik. „Das ist einfach nicht sexy genug für die angepeilte Zielgruppe“, sagt Karkosch. Die Entwickler beschlossen, einen Kompromiss zur echten Figurenerkennung zu entwickeln: Figurenerkennung ja, aber eine, deren Erkenntnis sich darauf beschränkt, ob auf einem Feld eine Figur steht oder nicht.

Erste gewertete Lichess-Partie auf dem eONE.

Um welche Figur es sich handelt, weiß das eONE nicht. Damit trotzdem keine Fehler passieren, ist das eONE mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet, die interpretiert, was der Anwender tut – und im Zweifel eingreift. Die Maschine kennt die Schachregeln, sie vermag blinkend zu protestieren, wenn der Mensch einen regelwidrigen Zug ausführt oder etwas umschmeißt, und sie wird die Partie anstandslos fortsetzen, sobald alles wieder an Ort und Stelle steht. „Eine Herausforderung“ sei das Entwickeln dieser KI gewesen, eine, die sich über Monate zog, bis sichergestellt war, dass das Brett auch in allen Ausnahmesituationen (Unterverwandlung!) tut, was es soll.

Während auch hinsichtlich Design und Bedienelementen viel Entwicklungsarbeit vonnöten war, haben sich auf anderen Feldern die Antworten von selbst ergeben, darunter die Antwort auf die wichtigste Frage: Auf welcher Plattform kann der Benutzer mit dem eONE spielen? Die Entwicklung lief schon, da öffnete Lichess im Zuge der Regium-Affäre die Schnittstelle für Entwickler (API), und eine erste Antwort war gegeben. Wenig später folgte chess.com, seitdem sind die beiden mit Abstand größten Plattformen abgedeckt.

Die Millennium-Geschäftsführer Max Hegener (links) und Thomas Karkosch mit ihrem Baby, dem eONE. | Foto: Millennium

Ob weitere dazukommen (chess24, playchess), hänge alleine von denen ab, sagt Karkosch. „Wir würden uns über jede weitere freuen und sie gerne integrieren.“ Schon jetzt stehe eine ganze Reihe von Softwareanwendungen bereit, um via ChessLink-Protokoll mit dem eONE zu kommunizieren und etwa Schachtraining mit Hilfe der LEDs möglich zu machen. „Wir profitieren davon, dass es unsere API schon seit drei Jahren gibt. Im Lauf der Zeit haben sich immer mehr Communityprojekte ergeben, die unsere API in ihre Entwicklungen einbinden.“

Das eONE kommt nun auf den Markt, und es erfüllt alle Vorgaben, die am Beginn der Entwicklung standen: unter 200 Euro, einfach zu bedienen, alles integriert, zu allen ChessLink-fähigen Anwendungen kompatibel. Bleibt die Frage, was als nächstes kommt. „Auf jeden Fall geht die eBoard-Entwicklung weiter“, sagt Karkosch. Und sie sei jetzt einfacher, weil mit der kompletten Neuentwicklung des eONE die Basis für Nachfolger gelegt sei.

„Es liegt an uns, auf dieser Basis neue Hardware zu produzieren.“ Ein größeres eONE etwa ließe sich jetzt schnell verwirklichen. Aber ob das gebaut werde, hänge davon ab, was die Kunden sich wünschen.

Das Datenblatt des eONE:

M841_eOne_Datenblatt

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Sven Schacht
Sven Schacht
9 Monate zuvor

Schade, aber das Sponsoring verhindert eine ordentlche, unabhängige Vorstellung des Produkts. Meine Einschätzung fällt nüchtern aus. Ein viel zu kleines Plastikbrett mit dem Charme eines Millennium-Discount-Schachcomputers. Eine lieblose Farbgebung, wenn man bei schwarz und weiß überhaupt davon reden kann. Langweilige rote LED in den Ecken der Felder. Dazu völlig überteuert. Rein garnichts ist von dem genialen Hersteller Hegener+Glaser übrig geblieben.
Das Geschwurbel über die Beschichtung der Unterseite ist Unsinn: Metallplatte und Velours drüber: Fertig.
Positiv: Das Millennium-Logo, welches bei mir Kinderspielzeug assoziiert, ist endlich weg.
Im Artikel wird es angedeutet: Besser auf die Nachfolger warten.

feldforscher
feldforscher
9 Monate zuvor
Reply to  Sven Schacht

Noch besser: DGT Pegasus für nur 50 Euro mehr. Feldgröße 40mm. Schickes Design. Professionelles Image.

Conrad Schormann
Admin
9 Monate zuvor
Reply to  feldforscher

Besser, naja. Ich hatte anfangs auch gedacht, dass das Pegasus ein veritabler Mitbewerber sein sollte. Wird es vielleicht auch noch, wäre ja prima, wenn Kunden die Wahl haben. Aber nach allem, was ich von Pegasus-Besitzern in den vergangenen Tagen gelesen habe, sieht das erstmal aus wie ein Produkt, dass zu früh und nicht ausentwickelt auf den Markt geworfen wurde: https://www.schachcomputer.info/forum/showthread.php?t=6490&page=10

Dümper
Dümper
9 Monate zuvor

Wir reden hier von Fehler in der App. Die kann man beheben. Das Brett und die Figuren sind erste Sahne. Ich lese im Inet auch immer von den selben 5-8 Leuten irgendwelche Beschwerden. Und die Fehler sind ja mittlerweile behoben. Wenn man die ganzen Sachen die geschrieben stehen verfolgt, war es egal, wann DGT den Pegasus auf den Markt gebracht hätte. Das Problem sollen ja zu viele gleichzeitige Verbindungen gewesen sein. Das wurde von DGT dann wohl nicht vorher getestet. Ob das Problem im Dezember oder im Januar aufgetaucht wäre, spielt da keine Rolle. Das wäre so oder so gekommen.… Weiterlesen »

feldforscher
feldforscher
9 Monate zuvor

Das war dann wohl ein blunder von mir. Benötigte Software sollte schon funktionieren. Da hilft es auch nicht, dass ich ein Produkt erwerbe und irgendwann später das nötige Update erhalte. Das ist so, als würde im Auto eine neue Software die Bremsen steuern und man muss bis zum Update die Handbremse bemühen.

Dümper
Dümper
9 Monate zuvor
Reply to  feldforscher

Wirft man einen Blick auf Square Off, sieht man die Besitzer seit Jahren auf Updates der App warten. Mein Pegasus funktioniert nun einwandfrei. Zu Weihnachten hat die App nach ein paar Partien abgebrochen. Aber das ist behoben. Für mich kein Beinbruch und bei DGT kann man sich darauf verlassen, dass Fehler zügig behoben werden. Sogar zur Weihnachtszeit. Das manche zur Dramaqueen werden wenn eine App für ein paar Tage nicht funktioniert, ist auch ok. Die Coronazeit der letzten Jahre hat viele Leute nervlich sehr sensibel gemacht.

BHGP
BHGP
8 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Wirft man einen Blick auf Square Off, sieht man die Besitzer seit Jahren auf Updates der App warten. Das wollte ich noch was dazu sagen: Diese Aussage stimmt einfach nicht, SquareOff arbeitet ständig an der App und bietet schon seit langen regelmäßige Updates an. Mein Pegasus funktioniert nun einwandfrei. Zu Weihnachten hat die App nach ein paar Partien abgebrochen. Aber das ist behoben. Für mich kein Beinbruch und bei DGT kann man sich darauf verlassen, dass Fehler zügig behoben werden. Sogar zur Weihnachtszeit. Das manche zur Dramaqueen werden wenn eine App für ein paar Tage nicht funktioniert, ist auch ok.… Weiterlesen »

BHGP
BHGP
9 Monate zuvor
Reply to  feldforscher

Die Preisdifferenz beträgt 80 EUR, wenn man den Vorbestellungsrabatt berücksichtigt (179 zu 259)

Dümper
Dümper
8 Monate zuvor
Reply to  BHGP

objektiv sind für mich nur tatsächliche Preise, ohne Rabatt. Sonst kann man sich den eone auch von jemanden schenken lassen und 259 Euro sparen.

BHGP
BHGP
8 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Entschuldigung, seit wann ist UVP der Maßstab? Wenn eine großer deutscher Händler einen Aktionspreis offziell auf seiner Bestellseite offeriert, dann ist es bestimmt seriöser als wenn anderswo am Telefon ein individueller Rabatt ausgehandelt wird.

Dümper
Dümper
8 Monate zuvor
Reply to  BHGP

wenn das Ding so toll ist, warum gibt man dann direkt so einen Rabatt? Bei einem Händler in den USA gibt es 50$ Rabatt. Ich würde max. 69 oder 79 Euro für das eone bezahlen. Für den Preis wäre es ok.

BHGP
BHGP
8 Monate zuvor
Reply to  Dümper

69-70 EUR wäre toll, dann würde auch keine Einfuhrumsatzsteuer anfallen. Schon erstaunlich, wie sich der Thread hier entwickelt hat. Man ist von Anfang an über das Eone “hergefallen” und hat mit dem bereits erhältlichen DGT-Pegasus die “geeignete” Alternative umgehend präsentiert. Dem konnte ich nicht zusehen, den eigentlich ist beim Pegasus meiner Meinung nach große Demut angesagt, angesichts der Umstände der Markteinführung, die wahrscheinlich Vertrauensvorschuss bei Stammkunden gekostet hat. Zudem finde ich es sehr suspekt, dass 179 EUR als überteuert dargestellt werden und 259 EUR beim DGT-Brett nicht zur Dispostion stehen. Da wird sich doch hoffentlich ein DGT-Händler nicht grämen, dass… Weiterlesen »

Wolfgang H.
Wolfgang H.
8 Monate zuvor
Reply to  BHGP

Ich möchte mich jetzt auch einmal in die Diskussion einklinken. ich bin stolzer Besitzer des Millenium Tournament Brettes, als auch weniger stolzer Besitzer des Dgt Pegasus. Warum man jetzt beide Bretter haben muss kann man wohl nur mit einer gewissen Verrücktheit erklären. Den Dgt Pegasus habe ich mir für die schnelle, unkomplizierte Partie zwischendurch zugelegt, während das Millenium Brett eher für das genussvolle Spiel gedacht ist. Das funktioniert beim Millenium Brett sowohl auf Lichess, als auch auf chess.com ganz ausgezeichnet. Schnelle Übertragung der Züge, solide Figurenerkennung und man findet immer schnell einen Gegner. Ganz anders leider bis daro beim Pegasus.… Weiterlesen »

BHGP
BHGP
9 Monate zuvor
Reply to  Sven Schacht

Lieber ein Video, dass gesponsort ist und auch konstruktive Kritik enthält als diese unsäglichen als unanhängige Produktreviews getarnten Videos auf zweifelhaften Youtube-Kanälen, wo den Leute Sachen versprochen werden, die morgen funktionieren sollen. Höhepunkt ist dann, wenn der Kanalinhaber kritische Nachfragen in den virtuellen Mülleimer befördert.

BHGP
BHGP
8 Monate zuvor
Reply to  Sven Schacht

Der Beitrag hier ist im Zeitablauf nach und nach zu einem Vergleich der Hersteller Millennium und DGT mutiert. Eigentlich war das Thema des Videos von Conrad nur, das kommende Brett praxisnah und ungeschönt im Zusammenspiel mit Lichess zu präsentieren. Das eOne konnte dabei auf die bereits seit einem Jahr eigengeführte Lichess-App zurückgreifen, die bereits seit mehr als einem Jahr zuverlässig mit den höherpreisigen Schwestergeräten funktioniert und immer an die ständiger Erweiterung der Lichess-API angepasst wurde. Der Aufschrei in der Communities beschränkte sich seinerzeit auf einzelne Android-Smartphones, die keine oder keine stabile Bluetooth-Verbindung zu den Brettern aufbauen konnten. Meistens lag es… Weiterlesen »

Johannes Schach
Johannes Schach
9 Monate zuvor

War das jetzt Werbung oder ein Journalistischer Beitrag von perlen? Würde gerne eine richtige Rewiew des boards bekommen

Conrad Schormann
Admin
9 Monate zuvor

Das war eine Entwicklungsgeschichte des Produkts. “Review” fiele aus Anwendersicht nicht so umfangreich aus, das Gerät ist ja im Wesentlichen Plug+Play und intuitiv bedienbar. Einschalten, mit der App verbinden, losspielen, siehe Video. Demnächst werd ich ein weiteres aufnehmen.

Dümper
Dümper
9 Monate zuvor

Wieso soll eine Review nicht umfangreich sein? Nach App verbinden und einschalten kommt das losspielen und da erwarte ich ehrliche Eindrücke. In dem ersten Video gehst du mit dem Spieleindruck sehr halbschwanger um. Du sagt ein paarmal das es nicht Turniergröße hat. Das alleine wirkt komisch, da der eindruck entsteht, daß es fast turniergröße hat und du extra erwähnen musst, daß es keine turniergröße hat. Wenn du einen Golf 2 testest gehst du doch auch nicht hin und erwähnst extra, dass das kein Ferrari ist. Wenn man deine anderen Sachen liest weiß man, daß du normal nicht mit Kritik sparst.… Weiterlesen »

Conrad Schormann
Admin
9 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Das eONE steht im Video auf einem Brett in Turniergröße. Anschaulicher kann ich den Größenunterschied nicht machen.

Dümper
Dümper
9 Monate zuvor

Ja das stimmt. Die breiten Ränder am eOne konntest du auch schlecht entfernen. In anderen Foren posaunt Millennium, daß sich warten lohnen würde und DGT besser gewartet hätte. Wenn das eOne komplett ohne Probleme ist, frage ich mich, warum es noch nicht schon lange auf dem Markt ist. Positiv finde ich, daß man nicht mehr dieses Cheslink für 99 Euro braucht und man die billige Bluetoohhardware direkt ins brett gebaut hat. Bei den anderen Brettern wird man als Kunde aber weiterhin zur Kasse gebeten.

BHGP
BHGP
9 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Die breiten Ränder kann man zum Figurenparken benutzen. Ist z. B. auf den Tischen im Flieger ganz praktisch. Alles schön kompakt.

Wegen der langen Dauer der Markeinführung: Wer sich mit anderen Brettern auskennt, und ich spreche nicht nur von Millennium, der wußte, dass die Lichess-Anbindung nicht trivial ist. Die API von Lichess ist übrigens auch noch nicht so lange verfügbar und wird ständig erweitert. Insofern ist es doch eher ein “Armutszeugnis”, dass DGT mit eine instabilen App und nur den absoluten Basis an Lichess-Features an den Start geht. Die API kann schon seit Monaten deutlich mehr…

Dümper
Dümper
8 Monate zuvor
Reply to  BHGP

am Rand stehen die Figuren eher im Weg und fallen um. Wenn der Rand noch breiter wäre, würdest du sagen das man da seinen Kaffee abstellen kann. Ohne Rand wäre der eone kompakter und würde auf noch kleinere Flächen passen. Ich benutze nur Applesachen und es stimmt das es da mit der App von dgt Probleme gab. Die waren aber schnell behoben und bei mir läuft es nun. Die Api von Lichess kann mehr und es gibt keinen Grund, warum dgt da nicht mit updats zukünftig mehr funktionen anbietet. Bei dem Chesslink kamen die features auch erst nach und nach.… Weiterlesen »

BHGP
BHGP
8 Monate zuvor
Reply to  Dümper

am Rand stehen die Figuren eher im Weg und fallen um. Wenn der Rand noch breiter wäre, würdest du sagen das man da seinen Kaffee abstellen.

Also ich habe im Laufe der Jahrzehnte dutzende von Reiseschachbrettern benutzt und bei manchen konnte man auch die Figuren am Rand abstellen. Ich habe selten eine umgeschmissen. Wenn man natürlich ständig Bullet spielt, dann zuckt die Hand vielleicht nervöser. Ansonsten verweise ich auf die Parktfelder von SquareOff und über Design lässt sich wie immer trefflich streiten, vielleicht besser aber ohne Polemik.

BHGP
BHGP
9 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Warte erst mal die Serienversion ab. Es handelt sich beim eOne um ein Plastikbrett analog Pegasus. Ich kann Deiner Kritik an Conrad’s Review nicht wirklich was abgewinnen. Sie enthält konstruktive Kritik und der Hersteller wird sich das zu Herzen nehmen. Ich kenne andere Videos zu solchen Bretten, in denen hemmungslos neue Features in Aussicht gestellt werden ohne Bezug zur harten Realität. Äußert man dann sachliche Kritik, wird man zensiert bzw gelöscht. Conrad ist hier deutlich gelassener und demokratischer unterwegs.

Dümper
Dümper
8 Monate zuvor
Reply to  BHGP

Gibt es etwas das du am eone kritisierst oder nicht gut findest?

BHGP
BHGP
8 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Das mit dem Lag von 2 Sekunden gefällt mir auch nicht. Das mit der Größe ist wie gesagt Ansichtssache. Ich habe von allen Herstellern Bretter und das eOne wäre dann halt das Baby für den Strand und für das Kaffehaus, für den ICE oder den Flieger. Ein weiterer großen Vorteil ist, dass man mittlerweile die Qual der Wahl hat, ob man nun auf Chess.com, Lichess, Hiarcs iPad, Chess for Android spielen möchte. Ach übrigens: Ich bin nicht herstellerlastig, vielleicht hole ich mir auch noch das Square Off Pro. Ist rollbar für den Rucksack und Chess.com funktioniert, da hat Square Off… Weiterlesen »

Dümper
Dümper
8 Monate zuvor
Reply to  BHGP

Für ein Baby am Strand oder Kaffeehaus finde ich 200 Euro etwas zu viel. Das Ding sieht halt einfach wie diese kleinen Billigschachcompter aus, die man inder Aldiwerbung sieht. Squareoff hat die Hausaufgaben eben nicht gemacht. Ich hab das Rollbrett zurückgeschickt, weil Lichess in der App nicht funktioniert hat. Nur Chess.com. Du widersprichst dir auch. Wenn die ihre Arbeit gemacht hätten, müssten sie nicht ständig updaten. Bei dgt findest du das doof und bei Sqare off ist das für dich Ok? Bei dem link von Conrad ist ein Forum in dem du ja auch viel schreibst und da sagst du… Weiterlesen »

BHGP
BHGP
8 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Für ein Baby am Strand oder Kaffeehaus finde ich 200 Euro etwas zu viel. Das Ding sieht halt einfach wie diese kleinen Billigschachcompter aus, die man inder Aldiwerbung sieht. Ich kaufe gerne bei Aldi und Lidl ein, ansonsten finde ich die Bemerkung deplatziert und wenig sachlich. Squareoff hat die Hausaufgaben eben nicht gemacht. Ich hab das Rollbrett zurückgeschickt, weil Lichess in der App nicht funktioniert hat. Nur Chess.com. Du widersprichst dir auch. Wenn die ihre Arbeit gemacht hätten, müssten sie nicht ständig updaten. Bei dgt findest du das doof und bei Sqare off ist das für dich Ok? Also Square… Weiterlesen »

Dümper
Dümper
8 Monate zuvor
Reply to  BHGP

Warum ich das Rollbrett zurück geschickt habe? Ich spiele auf Lichess und nicht auf chess.com. Mit dem Androidtelefon meines Sohns ging kein Lichess. Auch nicht mit meinem iPhone. Ganz einfache Antwort. Zu dem Rest kan ich nichts sagen. Habe einen Pegasus und bin zufrieden. Da klappt das mit dgt App und IOS und Lichess jetzt sehr gut.

BHGP
BHGP
8 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Das vestehe ich nicht so ganz. Einerseits schimpfen Sie auf SquareOff und dann haben Sie doch eines aus USA bestellt incl. Versandkosten und Einfuhrumsatzsteuer? Sie lesen doch in den Foren auch, haben Sie doch angeführt. Das ist schon seit langem klar, dass Lichess mit SquareOff (noch) nicht richtig funktioniert. Lichess anzubinden ist nicht trivial, da haben auch andere Probleme. Hätte sich halt mal jemand bei DGT die Mühe gemacht, sich anzuschauen, wie das bei der Konkurrenz läuft, hätte man sich einiges erspart. Ihr Sohn wird doch nun bestimmt auch leidlich gerne auf Chess.com mit dem Pegasus und seinem Android-Phone spielen.… Weiterlesen »

Dümper
Dümper
8 Monate zuvor
Reply to  BHGP

Ich bin über den Link von Conrad auf das Forum gestoßen, da hatte ich den Square off schon nicht mehr.

Ich sehe nur das du dich freust wenn bei DGT etwas nicht funktioniert. Diese Art von Schadenfreude halte ich für äußerst primitiv. Das ist vergleichbar mit Menschen die sich Freuen und lachen, wenn jemand ausrutscht und hinfällt. Nicht mein Humor und deswegen ist für mich die unterhaltung beendet.

BHGP
BHGP
8 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Ihre Argumente gegen das eOne haben sich auf das Design gerichtet und zwar in ziemlich abfälliger Weise. Als Sie dann mit Halbwahrheiten bzgl. Square Off nachgelegt haben und ich Sie darüber aufgekärt habe, haben Sie auf persönliche Angriffe umgeschaltet. Ich kenne jemanden, der zeigt ein identisches Verhalten, wenn er in die Enge getrieben wird.

Frank
Frank
9 Monate zuvor

Ich frage mich wie ich in einem Setup aus eBoard und Lichess die Spielzeit verfolge? Wenn ich dazu ein mobile Device benötige, dann kann ich auch gleich ein herkömmliches Brett verwenden und die Züge dort ausführen!

Conrad Schormann
Admin
9 Monate zuvor
Reply to  Frank

Kannst du, musst dann aber zwischen Brett und Bildschirm hin- und hergucken. Musst du hier nicht, der Gegnerzug erscheint auf dem Brett.

Frank
Frank
9 Monate zuvor

Hallo Conrad, mir geht es nicht um den Zug, sondern um die Zeit! Auf welchen Gerät sehe ich die Uhr? Oder konkret gefragt: Hat das Brett eine eingebaute Schachuhr?

BHGP
BHGP
9 Monate zuvor
Reply to  Frank

Hallo Frank,

das Brett hat keine eingebaute Uhr. Hat übrigens keines dieser Bretter…

BHGP
BHGP
9 Monate zuvor
Reply to  Frank

Naja, es ist schon deutlich entspannter, wenn ich nur ab und an zur Zeitkontrolle auf den Screen starren muss.

Dümper
Dümper
9 Monate zuvor

Der Autor dieser Werbung und auch Millennium haben ganz klar ein Problem damit, die Fedgröße anzugeben. Überall liest man nur, daß das Brett 31,5 x 31,5 cm groß ist. Teilt man das durch acht Felder, kommt man auf 3,9 cm. Tatsächlich hat dieser eOne aber nur eine Feldgröße von 3 cm!!! Das wird nirgendwo gesagt. Das eigentliche Schachbrett ist damit tatsächlich nur 24cm groß und hat 7,5cm Rand, den niemand braucht und wohl nur aus Werbegründen vorhanden ist. 31,5 x 31,5 klingt halt besser als 24 x 24. Der Sockel der Figuren und Bauern ist dazu auch noch viel zu… Weiterlesen »

BHGP
BHGP
9 Monate zuvor
Reply to  Dümper

Der Autor dieser Werbung und auch Millennium haben ganz klar ein Problem damit, die Fedgröße anzugeben. Überall liest man nur, daß das Brett 31,5 x 31,5 cm groß ist. Teilt man das durch acht Felder, kommt man auf 3,9 cm. Tatsächlich hat dieser eOne aber nur eine Feldgröße von 3 cm!!! Das wird nirgendwo gesagt. Das eigentliche Schachbrett ist damit tatsächlich nur 24cm groß und hat 7,5cm Rand, den niemand braucht und wohl nur aus Werbegründen vorhanden ist. 31,5 x 31,5 klingt halt besser als 24 x 24. Kennen Sie das offizielle Datenblatt des eOne nicht? Alles transparent und im Detail aufgeführt,… Weiterlesen »

Conrad Schormann
Admin
8 Monate zuvor
Reply to  BHGP

Danke für deinen ausführlichen Beitrag. Bei mir ist tatsächlich ein von den Pegasus-Fanboys vorgebrachter Punkt hängengeblieben: Nachdem ich beim ersten Betrachten der eONE-Figuren skeptisch war, finde ich sie mittlerweile gelungen, aber die Sache mit der Farbe könnte ein Thema sein, auch wenn es mir bislang überhaupt nicht aufgefallen war. Vielleicht wären dunkelgraue “schwarze” Felder besser als schwarze oder dunkelgraue “schwarze” Figuren auf schwarzen Feldern anstatt schwarz auf schwarz?! An der Stelle frag’ ich auf jeden Fall nochmal nach, auch das Design ist ja das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, darüber hat bestimmt jemand nachgedacht.

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[…] Besser am Brett als vor dem Bildschirm: das neue eONE […]

Christian
Christian
9 Monate zuvor

Vielen Dank für den tollen Beitrag und die Hintergründe zur Entwicklung. Ich bin 50 und habe mehr als 30 Jahre nicht mehr Schach gespielt. Seit letztem Jahr wieder mehrmals Täglich online über Chess.com. Aber irgendwie ist das komisch und wenn ich Partien auf einem echten Brett nachspiele, fehlt mir die Übersicht – 2D ist eben anders. Daher habe ich mir im Dezember einen Chess Genius Pro gekauft. Tolles Gerät – net ich kann meine Spiele nicht analysieren, was gerade für mich als Anfänger/Wiedereinsteiger ein großes Plus für Onlineplattformen ist. Dann habe ich erste Berichte über das DGT Board Pegasus gelesen… Weiterlesen »