Von null auf siebenstellig: Schach-Enthusiast Wadim Rosenstein

Keymer, Nepo, Aronian, Pragg – ein Superturnier in Düsseldorf, das erste verbandsunabhängige Superturnier auf deutschem Boden nach fast vier Jahren. Eine offene Weltmeisterschaft für Clubs, ebenfalls in Düsseldorf, ein hochdotiertes Novum im Turnierzirkus, das reihenweise Topspieler ins Rheinland locken wird. Unterstützung für Ian Nepomniachtchi auf dessen Weg zum WM-Match 2023. Und nicht zuletzt Unterstützung für den Düsseldorfer SK, der möglichst bald in die Bundesliga aufsteigen und die OSG Baden-Baden vom Thron kegeln soll.

Seit Wochen geht es Schlag auf Schlag: Der Düsseldorfer Unternehmer Wadim Rosenstein hat nach langer Pause seine Liebe zum Schach wiederentdeckt. Jetzt hat er sich gleich einer Reihe von Schachprojekten angenommen, in die er nach eigenen Angaben “einen ordentlichen siebenstelligen Betrag” steckt. Ein warmer Regen, eine gute Nachricht für das Schach – könnte man meinen. Aber die Reaktionen waren zurückhaltend, teils ablehnend.

Wadim Rosenstein in Saint Louis, wo er unter anderem seinem Schützling Ian Nepomniachtchi über die Schulter geschaut hat. | Foto: Lennart Ootes/Grand Chess Tour

Auf dem internationalen Schachradar tauchte Rosensteins “WR Group” erstmals am 12. September auf. Die FIDE verkündete, dass sie ein neues Turnier ins Leben ruft, die Club-WM, unterstützt von Rosenstein. Was immer die FIDE verkündet, wird von Beobachtern und Kritikern sogleich darauf abgeklopft, ob es ins Bild der russischen Interessen dienenden und von ihnen gesteuerten Organisation passt. Häufig ist das so, neulich etwa, als sich FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich mit dem aserbaidschanischen Autokraten İlham Aliyev traf. Oder als Dvorkovich beim Frauen-Grand-Prix im besten Kreml-Jargon von einer “Militäroperation” und einer “Krise” in der Ukraine sprach, zwei Beispiele von vielen.

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Bei der “WR Group” wurden die Kritiker schnell fündig: ein Logistikunternehmen mit Drähten nach Russland und mit einem Chef, der im Mai 2022 in Moskau mit Sergey Karjakin Schach gespielt hat. Auf Twitter dauerte es nur ein paar Minuten, bis das Urteil der FIDE-Kritiker feststand: wieder ein Russland-Deal des Schach-Weltverbands.

Seitdem ist viel über den gebürtigen Ukrainer Wadim Rosenstein und seine seit Jahren schnell wachsende “WR Group” geredet worden. Zuletzt fabulierte chess24 auf Twitter über das Löschen russischer Spuren auf der WR-Website und die angeblich “große Frage”, ob Rosenstein Karjakin nach Düsseldorf einladen wird. Es war dringend an der Zeit, nicht länger über Rosenstein zu reden, sondern mit ihm:

Herr Rosenstein, eine Offene Weltmeisterschaft für Clubmannschaften in Düsseldorf, dotiert mit 250.000 Euro. Ihre Idee?

Eine Idee, die vor fast 20 Jahren entstanden ist, als ich mit meinen Schachfreunden aus Düsseldorf Turniere gespielt habe. In Düsseldorf gab es kaum welche, wir mussten viel reisen, darüber hatte ich mich beklagt. Die anderen sagten, Wadim, wenn dir das nicht passt, mach doch dein eigenes Turnier in Düsseldorf, am besten eine WM. Damals war es ein Scherz. Aber jetzt mache ich das.

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Wie soll das laufen?

International besetzt, ich will Mannschaften von mehreren Kontinenten für drei Tage nach Düsseldorf holen. Amateure sollen die Gelegenheit bekommen, um eine Weltmeisterschaft zu spielen. Gespielt wird an sechs Brettern, vier offene, ein Frauenbrett und eines für Amateure mit einem Rating nicht über 2000.

Spielen Sie mit?

Das habe ich zumindest vor. Ich habe jetzt nach langer Pause wieder mit dem Schach angefangen und würde gerne an meine besten Erinnerungen anknüpfen: als wir 2004 mit den SF Köln-Mülheim die Jugendbundesliga gewonnen haben. Schach als Mannschaftssport, gegenseitige Unterstützung, Zusammenhalt, das war eine tolle Zeit. Das Miteinander beim Schach habe ich immer als besonders empfunden.

File:Siegerehrung Schachjugrend NRW 2004 Dortmund.jpg
Siegerehrung 2004 in Dortmund. In der Mitte (schwarzes Shirt): Wadim Rosenstein. Ganz links: Matthias Blübaum, heute GM und deutsche Nummer zwei. Vierter von links: Patrick Zelbel, heute IM und Sprecher der Dortmunder Schachtage. | Foto: Gerhard Hund

Als die FIDE die von Ihnen gesponserte Club-WM öffentlich gemacht hat, ist Ihnen in den Sozialen Medien einige Skepsis entgegengeschlagen. Russischer Sponsor, russisches Geld, hieß es.

Mich hat das traurig gemacht. Ich bin Deutscher, geboren in der Ukraine, wo ein Teil meiner Familie lebt. Ich lebe in Deutschland, seitdem ich neun Jahre alt bin, und habe einen deutschen Pass. Mich kennen ja viele Leute aus der Schachszene von früher. Die können gar nicht glauben, was über mich hereingebrochen ist.

„Driving your business to Russia” war der Slogan Ihres Unternehmens.

Ich spreche Russisch. Mit diesem Vorteil gegenüber unseren Wettbewerbern in der deutschen Logistikbranche habe ich natürlich gearbeitet. Aber unsere Geschäftspartner sind vor allem europäische Firmen, mehrheitlich deutsche, die unter anderem in Russland Geschäfte machen bzw. gemacht haben. Auch bei dem Projekt mit Gazprom, das verschiedentlich zur Debatte stand, war das so. Eine geschäftliche oder gar politische Abhängigkeit von Russland gibt es nicht. Den von Ihnen genannten Slogan verwenden wir schon seit 2020 nicht mehr.

Warum?

Wir haben unseren Fokus schon 2020 international ausgeweitet. Wir arbeiten längst auf anderen Routen, transportieren viel nach Kasachstan, Usbekistan, haben Geschäfte in Afrika und in Asien.

Rosenstein vs. Karjakin, Mai 2022 in Moskau. | via russischer Schachverband

Was hat Sie bewegt, im Mai 2022 in Moskau mit Sergey Karjakin Schach zu spielen?

Für mich war das eine Partie gegen einen sehr starken Schachspieler, nicht mehr, nicht weniger. Was Karjakin tut, wofür er steht und was er in den Sozialen Medien verbreitet, beschäftigt mich nicht. Mich interessiert vor allem der Sport, das Geschehen auf dem Brett.

Kaum war bekannt, dass Sie die Club-WM sponsern, hat der russische Schachverband versucht, das Foto von Ihnen und Karjakin aus dem Internet verschwinden zu lassen.

Für die Homepage des russischen Verbands bin ich nicht zuständig. Noch einmal: Für mich war das nur eine Schachpartie, eine Gelegenheit zur Revanche für 2004, als ich bei den Dortmunder Schachtagen eine Blitzpartie gegen ihn verloren habe. Karjakin bin ich im Leben zwei Mal begegnet, 2004 in Dortmund und 2022 in Moskau.

Was haben Sie in Moskau gemacht?

Als Leiter der Arbeitsgruppe für technische Regulierung der deutsch-russischen Außenhandelskammer war ich oft in Russland. Seit dem 24. Februar ist es deutlich weniger geworden, aber bis dahin haben mich jährlich hunderte Unternehmen um Expertise gebeten. Im Mai war ich zu diesem Turnier von schachbegeisterten Hobbyspielern in Moskau eingeladen, Geschäftsleute vor allem. Karjakin war auch da. Gegen ihn habe ich meine einzige Niederlage kassiert, aber das Turnier mit sechs Punkten aus sieben Partien gewonnen.

“Das gibt’s doch nicht: einer der besten Spieler des Planeten, und er findet keine Unterstützer”: Ian Nepomniachtchi trägt jetzt das Logo der “WR Group” auf der Brust. | Foto: Lennart Ootes/Grand Chess Tour

Seit Kurzem unterstützen Sie Ian Nepomniachtchi.

Das ergab sich, geplant war es nicht. Eine Bekannte hilft Ian Nepomniachtchi, seine Karriere zu managen. So hörte ich von seinen Schwierigkeiten, Sponsoren zu finden. Ich dachte, das gibt’s doch nicht: einer der besten Spieler des Planeten, aber er findet nicht genug Unterstützer. Also helfe ich ihm jetzt.

Sehen Sie sich als Sponsor, der auf einen Gegenwert für sein Unternehmen setzt?

Weniger. Ich bin vor allem ein Hobbyspieler, der Schach liebt. Als solcher habe ich jetzt die Chance, jemanden beim Kampf um die Weltmeisterschaft zu unterstützen, ganz nahe dran und live dabei zu sein. Großartig. Welchen Schachfan würde das nicht begeistern? Ich mache das in erster Linie für mich. Vielleicht fallen ja auch für mich ein paar Elo ab, wenn ich Ian und sein Team bei der Vorbereitung erlebe (lacht).

Sie sind jetzt dem Düsseldorfer SK beigetreten.

Ich kenne einige Leute vom Düsseldorfer SK, Marcel Harff zum Beispiel, mit dem ich früher trainiert und Turniere gespielt habe. Oder Andrey Orlov, dessen Vater mein erster Trainer war. Mir gefällt außerdem sehr, was Alexander Berelowitsch macht, sein Engagement für Geflüchtete und Kinder. Also bin ich diese Verbindung eingegangen.

Gibt es sportliche Ziele?

Eines, Baden-Baden zu besiegen (lacht). An der Spitze des deutschen Mannschaftsschachs fehlt meines Erachtens Wettbewerb. Als Düsseldorfs Vorsitzender Jan Werner und ich zueinander gefunden hatten, habe ich ihn gefragt: Was wäre nötig, um aufzusteigen und Baden-Baden zu besiegen?

Der Düsseldorfer Zweitligakader, bei allem Respekt, ist vielleicht gut genug für den Aufstieg, aber nicht für die Deutsche Meisterschaft.

Es war ja schon Meldeschluss, für diese Saison ging nichts mehr. Unsere erste Mannschaft muss es jetzt mit den Stammkräften schaffen. Und wenn nicht, dann holen wir für die nächste Saison einige Superstars nach Düsseldorf in die zweite Liga und steigen auf.

Einige Superstars werden schon im Februar nach Düsseldorf kommen. Sie planen vom 14. bis 26. Februar ein extrem stark besetztes Rundenturnier.

Den Wettbewerb will ich nutzen, um für die offene Team-WM im Mai zu werben. Potenzielle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, vor allem aus dem Ausland, sollen die Schachstadt Düsseldorf auf dem Radar haben. Außerdem braucht Ian Praxis vor seinem WM-Kampf gegen Ding Liren.

Ein Karnevalsturnier! Während die Supergroßmeister spielen, wird Düsseldorf feiern.

Der Ruhetag wird der Rosenmontag sein! Vielleicht lässt sich ja ein Teilnehmer inspirieren und kommt im Kostüm ans Brett. Schach und Karneval zusammen, das gab es, glaube ich, noch nicht, das müsste doch eine spaßige Geschichte sein.

Am Ende sollen die Supergroßmeister Tandem spielen.

Tandem bereitet mir viel Freude, ich glaube auch, dass ich darin besser bin als im regulären Schach. Also spielen wir nach dem Superturnier noch ein Tandemturnier, das live übertragen und kommentiert wird. Auch das dürfte ein Novum werden, ein Spektakel: Tandem mit Weltklassespielern, live übertragen und kommentiert.

Unter den Teilnehmern wird ein Deutscher sein, Vincent Keymer. Wie sehen Sie ihn?

Vincent mag ich dem ersten Eindruck nach sehr gern. Er wirkt freundlich, offen, eher sachlich auf mich. Und er ist natürlich ein überragendes Talent. Ich würde mich sehr freuen, wenn es ihm gelingt, in die absolute Weltklasse aufzusteigen. Ein Weltklassespieler wäre ein wichtiger Baustein für das Ansehen und die Verbreitung des Schachs in Deutschland. Und es wäre doch toll, wenn wir wegen sportlicher Erfolge im Gespräch sind, nicht wegen Cheating-Skandalen.

Wird Ihr Engagement ein langfristiges sein? Wird das Düsseldorfer Superturnier zur Dauereinrichtung?

Wenn es mir Freude bereitet, warum nicht.

Was kostet Sie Ihr Sponsoring?

Insgesamt einen ordentlichen siebenstelligen Betrag.

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joschi
joschi
1 Monat zuvor

Tolles Interview.
Ich hätte mir noch die Frage gewünscht: “Ist das in der Ukraine Krieg oder eine Spezial-Militäroperation?”
Dass er während der Sanktionen in Russland mit Karjakin Schach spielt, wirft kein gutes Licht auf ihn.

Neandertaler
Neandertaler
1 Monat zuvor
Reply to  joschi

Man hat mitunter den Eindruck, dass es keinerlei Maß mehr gibt in diesen Tagen und dass die Freude am schnell gesprochenen Urteil über Menschen alles überwiegt.

Rosenstein führt keinen Krieg. Rosenstein leugnet auch nicht, dass Krieg geführt wird. Er spielt eine Schachpartie gegen einen Menschen, der mal geleugnet hat, dass Krieg geführt wird.

Und schon reitet es los, das Heer der selbsternannten Online-Richter. Wie sehr mich das ankotzt.

Last edited 1 Monat zuvor by Neandertaler
joschi
joschi
1 Monat zuvor
Reply to  Neandertaler

Russland stand unter Sanktionen, Karjakin ist von der FIDE suspendiert. Er spielt gegen Karjakin in Russland. Das wird man wohl noch hinterfragen dürfen, ohne gleich jemanden zu verurteilen oder verurteilt zu werden. Etwas weniger Agression und mehr Sachlichkeit in allen Diksussionen, die mit Schach zu tun haben, wäre kein Fehler …

Nicht koscher
Nicht koscher
1 Monat zuvor

“Ich bin Deutscher, geboren in der Ukraine, wo ein Teil meiner Familie lebt.”, und dann “Was Karjakin tut, wofür er steht und was er in den Sozialen Medien verbreitet, beschäftigt mich nicht.”

Also Herrn Rosenstein macht es traurig wie sein Engagement in sozialen Medien eingeordnet wird, aber dass Karjakin den Mord an Ukrainern (also potentiell auch Familienangehörige von WR), öffentlich verteidigt, interessiert ihn nicht.

Ein sehr wohlwollendes Interview – man möchte den großzügigen Geldgeber ja nicht vergraulen.

Kein Zwang zum öffentlichen Glaubensbekenntnis
Kein Zwang zum öffentlichen Glaubensbekenntnis
1 Monat zuvor
Reply to  Nicht koscher

Zur Meinungsfreiheit gehört auch die Freiheit, nicht zu allem und jedem pflichtschuldigst die “einzig richtige Meinung” verkünden zu müssen. Man darf auch mal nichts sagen. Oder?

Nicht koscher
Nicht koscher
1 Monat zuvor

Selbstverständlich, aber er hat sich ja ganz klar zu Karjakin geäußert… und Karjakin ist nicht irgendwer, sondern mittlerweile ein Todfeind für viele Ukrainer.

Neandertaler
Neandertaler
1 Monat zuvor
Reply to  Nicht koscher

Ich mag ja allem voran martialische Begriffe wie “Todfeind” nicht. Karjakin äußert sich auf widerliche Art und Weise, allerdings gehört zu den westlichen Werten, die ja wohl auch in der Ukraine verteidigt werden sollen, genau das: das Recht, seine Meinung zu sagen, auch wenn sie anderen nicht gefällt und auch wenn sie offenkundig von einem schlimmen Weltbild zeugt. Aber: Wie weit wollen Sie denn gehen? Wen ächten wir alles: den, der den Krieg führt, den, der den, der den Krieg führt, mit Worten unterstützt. Auch den, der gegen den, der den Krieg führt, mit Worten unterstützt, eine Partie Schach spielt?… Weiterlesen »

Chris
Chris
1 Monat zuvor
Reply to  Neandertaler

Man darf seine Meinung sagen, aber zu dem westlichen Werten gehort nicht das man nicht widersprechen darf und manchmal auch sollte.

Dipl.-Ing. Ossi Weiner
Dipl.-Ing. Ossi Weiner
1 Monat zuvor

Ohne finanzielle Basis ist kein Spitzensport möglich.
Wir sollten für jeden Sponsor dankbar sein, der den deutschen Schachsport voran bringt.

Chris
Chris
1 Monat zuvor

Fur jeden imho nicht sportwashing muss man nicht unterstützen -auch wenn ich ihn nicht unbedingt in diw kategorie stecken würde.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Monat zuvor

In wie weit der deutsche Schachsport von Sponsoren voran gebracht wird ist mir noch nicht schlüssig.
Oft sind Vereine nach Absprung “seines” Sponsor am Abgrund wenn der Sponsor sein prestige Objekt aus diversen Grund den Geldhahn für die Verpflichtung der internationalen Legionäre nicht mehr finanzieren kann oder will.
Für das deutsche Schach wäre eine Förderung von einheimischen Talenten auch nicht falsch, bringt aber vorerst kein Prestige.
Sternchen kommen und verglühen, wo ist der Haken ?

acepoint
acepoint
1 Monat zuvor

Ehrlich gesagt, für mich ist das ein Interview mit fadem Beigeschmack, sowohl die Fragen, als auch die Antworten betreffend. An den kritischen Stellen (z.B. Karjakin) nicht nachgehakt, dafür aber den Karneval thematisierend?

Matthias
Matthias
1 Monat zuvor

Da kann man als mit Düsseldorf verbundener Schachfan nur dankbar sein! Die Klub-WM ist vorgemerkt. Russen und Russischstämmige in Deutschland müssen sich nicht für die Verbrechen rechtfertigen, wenn sie persönlich nichts damit zu tun haben.

Joschi
Joschi
1 Monat zuvor
Reply to  Matthias

Von welchen Russenstämmigen redest Du? Er stammt aus der Ukraine.

Nebenbei, freu mich für alle Düsseldorfer. Aber sportlich ist das Ganze freilich so nebensächlich wie der european club cup. Ein paar zusammengekaufte starteams und einige 2200er spielen gegeneinander…

vonundausdemWalde
vonundausdemWalde
1 Monat zuvor

“Sehen Sie sich als Sponsor, der auf einen Gegenwert für sein Unternehmen setzt? Weniger.” Die Antwort auf die Frage ist eigentlich deprimierend. Rosenstein kann man damit getrost in die Reihe der klassischen Mäzene einordnen, denen es mehr um persönliche Befriedigung geht, denn um eine nachhaltige regionale Schach-Entwicklung. In meinen Augen hätte eine Intiative für das Schulschach in Düsselfdorf (oder das Sponsoring bestehender Projekte, falls es da welche gibt), einen viel größeren Mehrwert als das Aufrüsten der Düsseldorf Mannschaft mit Legionären. Nun ja aber jeder kann sein Geld verbrennen/ausgeben, wie er will. Dass es auf deutschen Boden ein hochkarätig besetztes Turnier… Weiterlesen »

vonundausdemWalde
vonundausdemWalde
1 Monat zuvor

Danke für die Einordnung. Schade, dass das aus dem obigen Interview so nicht hervorgeht.

chris
chris
1 Monat zuvor

Auch Geld welches in die Kinderförderung gesteckt wird, ist oft keine Investition mit Gegenwert (also das du aufträge bekommst die die Investition ins Schulfach rechtfertigen) … Aber auch das kann durchaus anerkennung und bestätigung geben, die Leute zu solch wohltätigen taten bringen oder sorgt das man seine Zeit einen Ehrenamt opfert. Zumal ich denke das auch so ein Top team einen gewissen Effekt nach unten hat, wenn es schach so in die Tageszeitung schafft das Toptalent vielleicht mal mit einen GM diskutieren kann oder vielleicht sogar mal PR termine in der Schule wahrgenommen werden (wobei mir dafür Schachspieler zuviel reisen… Weiterlesen »

Pitviper
Pitviper
1 Monat zuvor

Wieso wurde nicht gefragt ob er sich vom russischen Regime klar distanziert oder wurde dieses Interview auch von WR gesponsert?