Hybrides Schach: Grünes Licht für die DWZ-Auswertung

Die Wertungskommission des Deutschen Schachbunds bereitet sich darauf vor, eine DWZ-Auswertung von hybrid gespielten Wettkämpfen möglich zu machen. Die Bundesspielkommission hat diese Möglichkeit in ihrer jüngsten Sitzung jetzt einstimmig befürwortet. Schon vor Wochen hatte die FIDE die Eloauswertung für Hybridwettkämpfe erlaubt. Die europäische World-Cup-Qualifikation im Mai soll hybrid gespielt werden.

Hybride Angebote gebe es in den Ländern bislang kaum, stellte die Kommission fest, verwies aber auf einen unlängst durchgeführten Städtewettkampf zwischen Berlin und Wien, der problemlos gelaufen sei – mit Ausnahme des Umstands, dass ein Schiedsrichter in Quarantäne musste, sodass die Elo-Auswertung entfiel. Die Kommission befürchtet Probleme in unteren Ligen sowie bei einer hohen Brettzahl.

Bundesturnierdirektor Gregor Johann berichtete, dass die Idee des hybriden Schachs nicht vollständig neu ist. Schon vor 15 Jahren habe es eine Anfrage aus Helgoland gegeben, ein Hybrid-Turnier möglich zu machen. Dazu sei es seinerzeit nicht gekommen.

(Titelfoto via FIDE)

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