Worüber eigentlich geredet werden sollte

Der Deutsche Schachbund sei vor allem ein Verband der verpassten Chancen, habe ich vor drei Jahren festgestellt. Diese Analyse ist aus meiner Sicht leider bis heute gültig. Nach allem, was ich aktuell wahrnehme und was diskutiert wird, habe ich die Sorge, dass sich dies fortsetzen wird.

Die Finanzkrise des DSB schwebt aktuell über allem. Dass sie gelöst werden muss, steht außer Frage. Ich möchte diese Krise aber an dieser Stelle außen vor lassen, weil sie den Blick verdeckt auf die Herausforderungen, vor denen der Schachsport steht – und die Chancen, die sich ihm bieten.

Diesen Beitrag entnehmen wir der Website des Berliner Schachverbands. Dessen Präsident Paul Meyer-Dunker, Autor dieses Beitrags, ist bislang der einzige von 17 Landespräsidenten im deutschen Schach, der es für angebracht hält, seine Mitglieder vor dem DSB-Kongress am 20. Mai über seine Sicht auf das deutsche Schach zu informieren. Während Meyer-Dunker Chancen sieht, aber keine Ambition, sie zu nutzen, sind die anderen 16 Präsidenten in ihren von den Mitgliedern abgeschotteten Zirkeln ausnahmsweise nicht ausschließlich mit Ordnungs- und Paragrafenfragen beschäftigt. In diesem Jahr sind Finanzfragen besonders wichtig. | Foto: Arne Jachmann/Deutscher Schachbund

Das Interesse am Schach hat gigantisch zugenommen. Die Spielerbasis hat sich online vervielfacht. Das mediale Interesse ist enorm gestiegen. Es wird so viel über Schach berichtet wie nie, wir haben bei nahezu allen relevanten Medien feste Ansprechpartner für den Schachsport. Rund um den Schachsport hat sich ein Influencertum gebildet, das zu einer weiteren Verbreitung in der Onlinewelt und bei jungen Menschen geführt hat.

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Menschen außerhalb des organisierten Schachs werden so gut und viel erreicht wie noch nie. Die Möglichkeiten, sich (haupt-)beruflich im Schachsport zu verwirklichen, sind so gut und vielfältig wie noch nie. Von der damit einhergehenden Professionalisierung profitiert der Schachsport und seine Verbreitungsfähigkeit wiederum enorm.

Wer dachte, dass dem Schach nach Pandemie und Netflix-Hit vorerst keine weitere Anschubhilfe zuteil wird, der lag falsch. Schach ist mehr im Gespräch denn je, noch einmal mehr als vor zwei Jahren – eine Gelegenheit fürs organisierte Schach, die nicht ewig bestehen wird.

An den Schulen wird so viel Schach gespielt wie noch nie. Lehrer*innen werden mit Fragen nach der Einrichtung von Schulschach-AGs gelöchert. In den Klassenräumen und auf den Schulhöfen wird an Brettern und Handys Schach gespielt. Schach ist an Schulen derart präsent, dass sich Lehrerinnen und Lehrer zuweilen fragen, ob es nicht sogar zu viel ist. In den USA haben einige der größten Medien unlängst ausführlich über das an Schulen grassierende Schachvirus berichtet. Die dort beschriebenen Beobachtungen werden auch an deutschen Schulen regelmäßig gemacht.

Ich beschreibe dies so ausführlich, weil es aus meiner Sicht elementar ist zu verstehen (und sich einzugestehen), dass all diese Entwicklungen aktuell ohne bzw. teilweise sogar trotz des Deutschen Schachbundes geschehen. Ingrid Lauterbachs Analyse, dass beim DSB “vieles gut läuft, getragen von guten Leuten” würde ich nicht einmal widersprechen wollen. Gerade außerhalb der häufig im Vordergrund stehenden “ersten Reihe” findet hervorragende Arbeit statt.

Das Problem sind die Felder und großen Zukunftsfragen, die aktuell gar nicht diskutiert werden. Davon, dass sie angepackt werden, sind wir weit entfernt.

An Schulen wird so viel Schach gespielt, Lehrerinnen und Lehrer sind “flummoxed“, verblüfft – und gespalten: Ist das vielleicht sogar zu viel des Guten?

Strukturell wäre es eine große Aufgabe, Schach an so vielen Schulen wie möglich in Deutschland – am besten institutionell – zu verankern. Für diese Generationenaufgabe, die aufgrund der föderalen Struktur in jedem der 16 Bundesländer gesondert angegangen werden müsste, bräuchte es eine Ausbildungsoffensive, um genügend Schachtrainer*innen zu haben, und anhaltendes Lobbying.

Das Interesse ist da, Schach ist im Gespräch wie nie. Das Zeitfenster, um für eine institutionelle Verankerung zu werben, steht offen. Trotzdem geschieht abseits des exzellenten Bremer Projekts nichts Wahrnehmbares. Irgendwann wird sich das Fenster schließen.

“Machen Angebote nur für unsere Mitglieder”, die Hilflosigkeit des Präsidenten: Als vor drei Jahren die Pandemie eine erste Schachwelle auslöste, als diese sich mit einer offenen Liga hätte aufnehmen lassen, fragte DSB-Präsident Ullrich Krause im Interview mit der Schach allen Ernstes, “wie das funktionieren soll”, Schachspieler dem Schachsport zuzuführen.

Wir ignorieren auch die Chance, die sich durch den Onlineboom und das massiv gestiegene Interesse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ergeben hat. Die DSOL als Projekt zu nutzen, um die ungebundenen Schachspieler an die institutionelle Schachwelt heranzuführen und mit dem Turnierschach und dem Deutschen Schachbund in Kontakt zu bringen, wurde konsequent abgeblockt. Eine Zusammenarbeit und auch nur ein Zugehen auf chess.com wird bisher konsequent abgelehnt. Ideen, Jugendliche und junge Erwachsene abzuholen, gibt es keine.

Perlen vom Bodensee, Mai 2020: Es ist ja nicht so, als habe niemand auf die besondere Gelegenheit hingewiesen, bevor dem Schach ein Meyer-Dunker erschien.

In Berlin war unsere Hochschulmeisterschaft komplett überlaufen. 80 Prozent der Teilnehmer*innen waren nie in einem Schachverein gewesen, hatten nie an einem Schachturnier teilgenommen. Anderswo sehe ich keine Ansätze, die Riesenchance Hochschulschach für unseren Sport zu nutzen. Ich sehe leider überhaupt nichts, was der DSB tut oder tun will, um Menschen meiner Generation abzuholen.

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Perlen vom Bodensee, September 2020: Es ist ja nicht so, als habe niemand auf die besondere Bedeutung des Hochschulschachs hingewiesen, bevor dem Schach ein Meyer-Dunker erschien.

Wenn ich mir das voraussichtliche Präsidiumsteam anschaue, fällt es mir schwer, daran zu glauben, dass hier Antworten gefunden werden, wie (vereinsungebundene) Spieler*innen zwischen 16 und 40 Jahren für unseren Sport, das Turnierschach und die Vereine begeistert werden sollen. Natürlich erhoffe ich mir etwas anderes und wünsche denen, die Verantwortung übernehmen wollen, Erfolg auch auf diesem Feld.

Die Diskussionen um die Mitgliedsbeiträge macht mich bisher auch nicht hoffnungsfroh. Versäumnisse der (bald) ehemaligen Führung trüben die Diskussion, sowie bei manchen leider auch persönliche Animositäten und Verletzungen der Vergangenheit. Statt darüber zu reden, was wir eigentlich erreichen wollen und was wir dafür brauchen, wird mit voraussichtlich niedrigeren Beitragserhöhungen als nötig die Amtszeit des kommenden Präsidiums von Anfang an massiv erschwert.

Uns bieten sich Chancen, die in unserer Lebenszeit vielleicht nicht wiederkommen. Jetzt müsste investiert werden. Wir müssten neue Angebote schaffen, um die neuen Schachspielerinnen und -spieler und neue Zielgruppen erreichen. Seit Jahrzehnten stagnieren unsere Mitgliedszahlen. Jetzt wäre es die Zeit, das endlich zu ändern. Bessere Bedingungen bekommen wir nicht mehr.

60 Vereinslose vs. 16 Organisierte – das Verhältnis bei der Berliner Universitätsmeisterschaft.

Stattdessen überlegen wir, wo wir wie kürzen können. Das ist in Anbetracht der Lage, ehrlich gesagt, der blanke Wahnsinn. Überall im Schach gibt es zu wenig Geld, weil wir im Vergleich unfassbar billig sind. Der Vergleich mit anderen nicht-olympischen Verbänden, den ich aus persönlicher Neugier recherchiert habe, bestätigt das leider nur.

Eigentlich bräuchte es eine Kampagne für einen Schacheuro im Monat, in dem die Vereine gebeten werden, ihre Monatsbeiträge um einen Euro monatlich zu erhöhen. Jährlich drei Euro für den Bund, drei Euro für den Landesverband und sechs Euro für den eigenen Verein, um die einmalige Chance, die sich uns gerade bietet und dafür notwendige Ideen und Projekte von der Basis bis zur Spitze finanzieren zu können.

Regelmäßig erlebe ich auf allen Ebenen Ehrenamtliche am Anschlag, im Verein genauso wie im Bundesverband. Geld löst nicht alle Probleme, ist aber ein wesentlicher Faktor, um Engagement an vielen Stellen zu erleichtern. Wie oft haben wir es bei unseren Ideen und Projekten erlebt, dass es eben doch an diesen einigen Euros für eine erfolgreiche Umsetzung gemangelt hat?

Mir ist klar, dass das allerdings eine illusorische Vorstellung bleiben wird. Deswegen werden wir zumindest das Möglichste tun und als Berliner Landesverband für eine Beitragserhöhung um drei Euro stimmen.

(Redaktionell bearbeitet)

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halbstark
halbstark
1 Jahr zuvor

Die deutsche Schachvereinskultur ist als solche meiner Meinung nach schlicht nicht besonders ansprechend für Infizierte des Online-Booms. Was könnte solche Spieler reizen? Mehr Schnellschach. Die Standardbedenkzeit für viele Online-Newcomer ist 10+0. Blitz ist für sie einfach zu schnell und klassisches Schach zu lang. Wenn der Vereinsabend nur damit gefüllt ist, sind interessierte Leute ganz schnell wieder weg Trainingsangebote: Die neuen Leute sind motiviert besser zu werden. Die Motivation ist bei Leuten, die seit zwanzig Jahren im Verein sind, eine ganz andere. Meiner Erfahrung nach kriegen es die meisten Vereine nicht hin Erwachsenentraining hinzukriegen – und das liegt nicht nur an… Weiterlesen »

knights to mate you
knights to mate you
1 Jahr zuvor

– Die ungeklärte Finanzlage “außen vor lassen”, um am Ende genau darauf zurückzukommen und eine Beitragserhöhung zu verlangen. Wen will er damit überzeugen?

– “Verpasste Chancen” ohne wirkliche Analyse, stattdessen nur DSB-Bashing ohne konkreten Vorschläge – konstruktiv geht anders!

– Er spricht wie ein Politiker, klar erkennbar an so typischen Phrasen wie “es bräuchte…”, “Jetzt müsste…”, “Wir müssten…”, “Jetzt wäre es die Zeit…” – so spricht kein Tatmensch!

In dem Artikel geht es mitnichten um das, worüber gesprochen werden soll, sondern letztlich nur darum, dass da jemand spricht, über den gesprochen werden soll!

Holger Namyslo
Holger Namyslo
1 Jahr zuvor

Tut mir leid, ich kann den Worten von PMD nicht viel abgewinnen. Abstrakte Kritik und Überschriften ohne zu sagen, wie er es denn selber machen würde. Visionen kann man ja viele haben, die konkrete Umsetzung ist aber regelmäßig das Problem. Das genannte Hochschulturnier habe ich auf der Berliner Seite nicht gefunden. Wenn da viele neue Teilnehmer waren, sind sie heute da und morgen wieder weg. So ist es auch mit dem Schulschach. Tausche mich da mit vielen in meinem Bezirk und in meinem Landesverband aus. Schüler sind immer gerne dabei, aber dann auch wieder weg. Das bestätigen mir viele. Weiß… Weiterlesen »

Kommentator
Kommentator
1 Jahr zuvor

Wer Gefallen am Online-Schach gefunden hat, braucht keinerlei Vereinsstrukturen. Auf welche Weise sollen solche Spieler “abgeholt” werden? Konkrete Vorschläge finde ich in den Ausführungen eines zunächst als Berufspolitiker, dann als Vollzeitfunktionär vorerst Gescheiterten nicht, nur Schläge unter die Gürtellinie wie “Wenn ich mir das voraussichtliche Präsidiumsteam anschaue”. Es steht Herrn Meyer-Dunker frei, selbst für das Präsidium zu kandidieren, ach, ich vergaß, ohne Moos nichs los bei diesem Herrn.

Bernhard Abmayr
Bernhard Abmayr
1 Jahr zuvor

Ich weiß nicht, wie realistisch das Ziel ist, viele junge Erwachsene, die bisher nur Onlineschach mit meist kurzen Bedenkzeiten spielen, für die Vereine gewinnen zu können. Ist Onlineschach vielleicht deshalb so beliebt, weil man da keine Verpflichtungen eingeht und einfach spielen kann, wann es einem selber paßt? Viele meiner Trainerkollegen machen dieselbe Erfahrung wie ich: Es ist bei vielen Kindern sehr schwierig, irgendwelche Wochenendtermine für Ligaspiele oder Turniere frühzeitig (z.B. 2 Monate vor dem Termin) festzulegen, hauptsächlich weil die Eltern nicht bereit sind, irgendwelche anderen Termine, die vielleicht noch kommen könnten, wegen des Schachtermins absagen zu müssen. Anders gesagt: Die… Weiterlesen »

Ramuthra
Ramuthra
11 Monate zuvor

Fragt einfach mal bei E-Sport Veranstaltern nach, wie die ihre Zielgruppe binden, ohne irgendwelche Fördergelder, vielleicht kriegt ihr sogar eine Kooperation hin, wenn ihr euch im Gegenzug dafür einsetzt E-Sport als Sport anzuerkennen, dann wird das auch was mit dem Schach Boom. Die jetzigen Vereinsstrukturen sind doch öde. Entweder Blitz oder bis zu 4h am Brett. Das fand ich zu meiner aktiven Zeit schon Mist. Es braucht mehr Formate mit Bedenkzeit 10-20 Minuten pro Spieler. Schach muss gut zum selbst spielen, auch auf niedrigem Niveau werden und gut zum zuschauen. Carlsen hat das erkannt. Mit der hier und im elitären… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Jahr zuvor

Im Turnerbereich liegen die jährlichen Gesamtabgaben bei 3,35 € pro Mitglied, also bei weniger als 15 % im Vergleich zum Schach. Ab dem kommenden Jahr zahlt mein Schachverein 23 € pro Mitglied, bzw. entsprechend mehr, wenn jetzt noch der DSB-Anteil erhöht wird. Vielleicht sollte man im Schachbereich mal lernen mit Geld umzugehen. Bei den Vereinen funktioniert das in der Regel gut. Im DSB-Bereich klappt das seit ein paar Jahren offensichtlich überhaupt nicht. Da schafft man es noch nicht mal einen Haushaltsplan halbwegs vernünftig einzuhalten. Wie bekommen das die Schachvereine oder auch die Turner hin, dass es in deren Bereich so… Weiterlesen »

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Er hat ja recht, die Teilnahme an einer Schulschach AG wird wegen der hohen Nachfrage in den Klassen oft verlost, unsere regionalen Einsteigerturniere sind randvoll. Was die Verzahnung von Schul- und Vereinsschach betrifft: mein Eindruck aus Gesprächen und Sitzungen der letzten 12 Monaten ist eher der, dass jegliche lokale oder regionale Initiative spätestens auf Landesebene versandet. Es bleibt bestenfalls bei einem aufmunternden «mach mal». In NRW haben von 53 kreisfreien Städten und Kreisen nur 18 ein Qualifikationsturnier Schulschach organisiert bzw, durch Vereins- und Verbandsfunktionäre organisieren lassen. Ursachen? Egal, Hauptsache das NRW-Turnier selbst ist gut gefüllt, Freiplätzen sei Dank. Dafür träumen… Weiterlesen »

Last edited 1 Jahr zuvor by acepoint
Mulde
Mulde
1 Jahr zuvor

Meyer D. hat natürlich Recht . Eigentlich nicht ganz, denn die von ihm genannten Zahlen sind noch bedeutend zu niedrig. Über so etwas wie “ein Euro pro …” sollten wir nicht reden, so machen wir uns nur noch kleiner. Auch diese Albernheit, dass Schach nun unbedingt SPORT sein soll, weil vor einem halben Jahrhundert angeblich einmal eine darauf hinweisende und, wie erstaaunlich!, nirgends mehr zu findende Untersuchung geschrieben wurde, befremdet “draußen” eher als dass sie dem Schach nützt. Begründet wurde das vor einigen Jahren mit bebender Angst, dass sonst ja “die Zuschüsse” aus manigfachen Töpfen gestrichen werden würden. Das ist… Weiterlesen »

Uwe Böhm
Uwe Böhm
1 Jahr zuvor

An sich ist es ja ganz gut, eine Bestandsaufnahme zu machen und dann zu überlegen, wie sich die Sache weiterentwickeln wird. Hier stimmt aber schon die Bestandsaufnahme nicht. Es mag zwar mehr Geld als früher zur Verfügung stehen, aber das heißt noch lange nicht, dass jedermann hauptberuflich in diesem Bereich tätig werden kann. Ein C-Trainer kann laut Honorarverordnung des DSB 17 Euro pro Stunde oder maximal 95 Euro täglich verdienen. Die Vorbereitungsstunden werden nicht bezahlt. Pro Sunde Unterricht sollte man eine Stunde Vorbereitung ansetzen, Dann kann aber niemand mit solchen Einnahmen seinen Lebensunterhalt bestreiten. Das ist vielleicht für einen Nebenverdient… Weiterlesen »

Ludger Keitlinghaus
Ludger Keitlinghaus
1 Jahr zuvor

Howdy! Am besten nicht aus verteidigender Sicht i.p. Bewerbung des Schachspiels herangehen ! Schach, das Schachspiel hat, marketingmäßig auch sozusagen, einiges zu bieten, wir machen u.a auch hier Looky : -> https://www.youtube.com/watch?v=pNhHDe9n7sw (Mr. Beast, he’s not “anyone”) Janzjenau – vgl. mit ‘Geld löst nicht alle Probleme, ist aber ein wesentlicher Faktor, um Engagement an vielen Stellen zu erleichtern’ [Artikeltext] – es ist schachlich möglich größer aufzutragen. Der Sponsor [1] bekommt auch einiges zurück, wir schauen vglw. auch hier : -> https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Damengambit — Nicht gemeint ist so, dass der Schreiber dieser Zeilen mit “Nervi-Bär” Paul Meyer-Dunker generell übereinstimmt, sondern nur darin,… Weiterlesen »

Bernd Simonis
Bernd Simonis
1 Jahr zuvor

Wenn ich um meinen Wohnort einen 30 km Kreis ziehe, ländlich mit einigen Kleinstädten, finde ich nur eine einzige Schach-AG, und die auch nur deshalb, weil ein unterrichtender Lehrer aktiv Schach spielt und die Werbetrommel rührt. An Gesamtschulen sehe ich desinteressierte Kids, ohne Konzentrationsfähigkeit und Anstrengungsbereitschaft, die sogar vom Stuhl fallen. Beim Jugendschach sieht man immer die gleichen Gesichter, die Vor- und Nachnamen sagen einiges aus über die Herkunft dieser Kinder, meist sind die Eltern die Treiber. Wer sich im Schach verbessern will hat schnell hohe Kosten (weite Fahrten zu Turnieren, Übernachtungen, Trainer mit üppigen Stundensätzen). Der zeitliche Aufwand ist… Weiterlesen »

Walter Rädler
Walter Rädler
1 Jahr zuvor

Bei Facebook: (GM) Gerry Hertneck Bravo, das ist wirklich das mit Abstand beste, was ich seit langem zum Thema Entwicklung des deutschen Schachs gelesen habe.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
1 Jahr zuvor

Welche Interessen verfolgt Herr Paul Meyer Dunker .
Wie sehen es die Schachfreunde aus Berlin wenn ihr eigener Präsident 12€ Beitragserhöhung vorschlägt.
Allerdings sind 12€ in Berlin kein Geld hier liegen die Einkommen höher.

walter Rädler
walter Rädler
1 Jahr zuvor

Danke Paul für diese treffenden Zeilen. Chess.com wollte über einen Bericht über den DSB mit folgenden Zeilen anfangen: Die ganze Welt ist von einem Schachboom betroffen. Die ganze Welt? Nein! Ein von unbeugsamen Germanen bevölkertes Land hört nicht auf, dem Schachboom Widerstand zu leisten.”
Meine Verwandtschaft hat nie was mit Schach zu tun gehabt, sie zocken zu Hause die ganze Zeit. WIr haben goldene Zeiten, wir sollten diese nutzen!