„Ratlos“ – Michael S. Langer im Gespräch

Eines der Vermächtnisse von Christian Kuhn, bevor er als DSB-Präsidentschaftskandidat ausschied: Man möge hören, was Michael S. Langer sagt. Und dann entsprechend handeln, hätte Kuhn noch hinzufügen können. Gesagt hat Michael S. Langer in der jüngeren Vergangenheit einiges, angekommen ist davon allem Anschein nach nicht viel, sei es der Versuch, das Gremium der Landespräsidenten wachzurütteln, … „Ratlos“ – Michael S. Langer im Gespräch weiterlesen

Das Ende seiner Funktionärslaufbahn

Christian Kuhn zieht seine Kandidatur um die Präsidentschaft des Deutschen Schachbunds zurück. In einer Mitteilung auf seiner Homepage ("Das Ende meiner Funktionärslaufbahn") machte Kuhn jetzt gesundheitliche Gründe für seinen Rückzug geltend. Es tue ihm leid, seine Mitstreiter mit ihrem Engagement allein lassen zu müssen. "Hoffentlich findet sich noch ein*e Kandidat*in, der/die für einen Wechsel steht … Das Ende seiner Funktionärslaufbahn weiterlesen

Georg Meier: „Die Spieler vor Funktionärswillkür schützen“

Die FIDE wird sich in den Fall Naiditsch aller Voraussicht nach nicht einschalten. Die Frage, ob der deutsche Verband einem Deutschen den Wechsel nach Deutschland verwehren kann, sei eine nationale und müsse auf nationaler Ebene geklärt werden, teilt der Weltverband auf Anfrage dieser Seite mit. Georg Meier findet die Antwort offensichtlich und würde daher lieber über andere Fragen sprechen, wie sich seinem meinungsstark das deutsche Schach begleitenden Twitter-Account entnehmen lässt.

Michael S. Langer: „Brauchen eine Integrationsfigur. Dringender denn je.“

Eine Opposition? Michael S. Langer benutzt dieses Wort nicht. Der Präsident des niedersächsischen Schachverbands nennt die regelmäßigen Zoom-Treffen einen "offenen Zusammenschluss" von Schachfreunden. Die haben sich auch, aber nicht in erster Linie gefunden, um die bestehenden Verhältnisse zu überwinden. Vor allem gehe es darum, den Ländern ein Forum für Austausch über die großen Themen zu … Michael S. Langer: „Brauchen eine Integrationsfigur. Dringender denn je.“ weiterlesen

Die Schmitts, die Hensels und der Neuanfang

Es ist einige Zeit her, da sagte der einstige Siemens-Manager Hans-Walter Schmitt bei Kaffee und Kuchen in der Bad Sodener Fußgängerzone, er befinde sich auf dem Weg in den schachlichen Ruhestand. Vom Schreiber dieser Zeilen gefragt, ob denn nicht DSB-Präsident ein Job für ihn sei, winkte Schmitt energisch ab. Davon wolle er sich fernhalten. Es … Die Schmitts, die Hensels und der Neuanfang weiterlesen

Leichter Rückgang in Meck-Pomm: „Zusammenhang mit Corona unwahrscheinlich“

5 von 17 Präsidenten fanden, dass die Frage eine Antwort verdient", stand in unserem Bericht über die Entwicklung der Mitgliederzahl unter anderem in den Schach-Landesverbänden. "6 von 17" hätte es heißen müssen. Einen Tag nach Erscheinen des Berichts schickt uns Guido Springer, Schachpräsident in Mecklenburg-Vorpommern, detaillierte Zahlen über die Entwicklung in seinem Landesverband.

Sieben Monate nach Schach-Lockdown: Wo stehen wir? Wie viele sind wir noch?

12.500 Mitglieder und 600 Clubs zählte der Englische Schachverband (ECF) zu Beginn des Jahres. Wenn sich der Trend der vergangenen Wochen und Monate fortsetzt, wird die ECF zu Beginn des neuen Jahres mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder verloren haben. Während uns aus dem internationalen Schach solch alarmierende Nachrichten erreichen, offenbaren sich national schon jetzt … Sieben Monate nach Schach-Lockdown: Wo stehen wir? Wie viele sind wir noch? weiterlesen

Ein Brandbrief aus Niedersachsen und eine Geschichte der Macht im Schach

Lang ist die Reihe der DSB-Präsidenten, die sich gewünscht haben, jemand möge den „Arbeitskreis Landesverbände“ auf den Mond schießen. In den 29 Jahren nach seiner Gründung 1990 hat der mächtige AKLV als Beratungs- und Debattengremium dem DSB-Präsidium manche Kontroverse aufgezwungen, es immer wieder an die kurze Leine genommen. Oder es zumindest versucht. Die vorerst letzte … Ein Brandbrief aus Niedersachsen und eine Geschichte der Macht im Schach weiterlesen