Das Ende seiner Funktionärslaufbahn

Christian Kuhn zieht seine Kandidatur um die Präsidentschaft des Deutschen Schachbunds zurück. In einer Mitteilung auf seiner Homepage (“Das Ende meiner Funktionärslaufbahn”) machte Kuhn jetzt gesundheitliche Gründe für seinen Rückzug geltend. Es tue ihm leid, seine Mitstreiter mit ihrem Engagement allein lassen zu müssen. “Hoffentlich findet sich noch ein*e Kandidat*in, der/die für einen Wechsel steht und mit meinem Team zusammenarbeiten möchte”, schreibt Christian Kuhn.

Christian Kuhn. | Foto: Frank Hoppe/Schachbund

Lange hatte Kuhn sich schwer getan, ein Team zusammenzustellen. Es sei schwierig gewesen, Menschen zu finden, “die bereit sind, nicht nur von der Seitenlinie aus zu kritisieren, sondern selbst Arbeit zu investieren und sich der nicht immer sachlichen Kritik in den sozialen Medien zu stellen”.

Kuhns Dank gilt Jan Werner, Vorsitzender des Düsseldorfer SK, der im Kuhn-Präsidium die Verbandsentwicklung übernommen hätte, sowie Großmeister Georg Meier, der unter Kuhn Vizepräsident Sport hätte werden sollen. Für den zuletzt personell und fachlich ausgebluteten Leistungssport stand mit Gerald Hertneck als potenzieller Referent ein weiterer Großmeister bereit, der, so Kuhn, “sich für den Leistungssport besonders im Frauenbereich einsetzen will”. Ob und wie es nun weitergehe, dazu wollte sich Werner auf Anfrage dieser Seite einen Tag nach dem Kuhn-Rückzug noch nicht äußern.

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Neben den potenziellen Amtsträgern nannte Kuhn weitere Helfer. Der Journalist Stefan Löffler habe zwei Workshops organisiert, “bei denen ich viel über Breiten- und Leistungsschach gelernt habe”. Auch dank der technischen Unterstützung von Online-Fachmann Leonid Löw würden die Ergebnisse dieser Workshops nicht verlorengehen. Michael S. Langer habe ihm “als intimer Kenner der Strukturen des organisierten Sports” viele wertvolle Ratschläge gegeben. “Es würde vielen gut tun, ihm zuzuhören und seine Meinung ernst zu nehmen.”

Vizepräsident Sport? Georg Meier. | Foto: Klaus Steffan

Auch von seinem Amt als Berliner Schachpräsident wird sich Kuhn in den kommenden Wochen zurückziehen, ein Rückzug, der ihm ungleich weniger Bauchschmerzen bereitet. Im Gegensatz zum DSB sei der Berliner Verband personell mittlerweile hervorragend aufgestellt. Der Verbandstag im Juni werde über seine Nachfolge befinden.

Kuhn macht deutlich, er habe in den vergangenen Wochen viel Zuspruch aus verschiedenen Richtungen erfahren. Die Unzufriedenheit sei groß, und ein “gar nicht kleiner Teil der Landesverbände”, womöglich eine Mehrheit, wünsche sich frischen Wind statt “weiter so”.

Ullrich Krause verkauft das “weiter so” derweil als potenzielle Fortsetzung seiner Erfolgsgeschichte. Der Amtsinhaber hat jetzt sein Wahlprogramm veröffentlicht und sein Schattenkabinett benannt. In der neuen, mehr als 240 Seiten starken Kongressbroschüre hat Krause nach einem von verbalem Um-sich-Treten und Belehrungen geprägten Bericht im vergangenen Jahr nun zu einem angemessenen Ton zurückgefunden. Auch lässt die neue Broschüre vermuten, dass das Verhindern unliebsamer Anträge mit redaktionellen Bearbeitungen und juristischen Winkelzügen nicht als Prinzip etabliert werden, sondern ein Ausrutscher gewesen sein soll.

Das neue Team Krause soll auf zwei Positionen verändert sein. Krause will sich seiner Vizepräsidentin Sport Olga Birkholz entledigen. Ob die sich nun Team Kuhn anschließt, es gar anführen will, oder auf dem Kongress als unabhängige Kandidatin auftritt, ist offen. Ursprünglich wollte sie unabhängig von Krauses Plänen als Vizepräsidentin Sport kandidieren. Seitdem sich ihr die Personalie Alt offenbart hat, ist diese Option vom Tisch. Sie hält sich als potenzielle DSB-Präsidentin bereit.

DSB-Präsident Ullrich Krause (2.v.r.) will weitermachen, auch Vizepräsident Boris Bruhn (r.) soll sich weiter am Amt erfreuen. Olga Birkholz (2.v.l.) wird sicher nicht weiter Vizepräsidentin Sport sein, bleibt aber als unbekannte Größe in der Partie. DSJ-Chef Malte Ibs (l.), Krause-Fenner-Gegenspieler im ohne Not eskalierten Streit mit der Schachjugend, soll derweil schon an diesem Wochenende abgesägt werden (dazu demnächst mehr). | Foto: Schachbund

Ralph Alt als Krauses Kandidat für die Vizepräsidentschaft Sport soll dem DSB-Präsidium die Gravitas geben, die ihm in den vergangenen Jahren bitter gefehlt hat. Alt soll Andreas Jagodzinskys in der Schach gestellte Frage beantworten, wer eigentlich den DSB anführt, womöglich auch Jagodzinskys Feststellung parieren, Fenner/Krause hätten “moralisch abgewirtschaftet”. Mit Alt an Krauses Seite wäre die Zeit eines denkbar schwachen Präsidiums wahrscheinlich ebenso vorbei wie die eines DSB-Führungsduos mit unklarer Kompetenzverteilung.

Ralph Alt.

Angesichts seines Ansehens in der Funktionärsszene wäre es eine Sensation, würde Alt nicht gewählt. Allerdings sieht ein Großteil der Delegierten im renommierten Juristen Alt vor allem jemanden, dessen Kompetenz bei Satzungs- und Ordnungsfragen wichtig sein würde, sollten die DSB-Paragrafenwerke reformiert werden.

Was aus dem Sport würde, für den er kandidiert, wäre offen. Dem DSB-Leistungssport fehlen nach den ohne Not eskalierten Verwerfungen des vergangenen Jahres Personal und Sachverstand, allein die Schachmeister sind noch da. Nur findet sich unter den Kongressdelegierten beim Schach(!)bund kaum jemand, der sich für Schach interessiert, geschweige denn an meisterhaft gespieltem Schach Anteil nimmt. Insofern wird die akute Notlage beim Leistungssport vermutlich nicht allzu hoch gewichtet.

Finanzchef Hans-Jürgen Weyer hört aus eigenem Antrieb auf. Ihn zieht es zurück zum Berufsverband der Geowissenschaftler, dessen Geschäfte er seit Mitte der 80er-Jahre fast drei Jahrzehnte lang geführt hat. Weyers potenziellen Nachfolger hat Ullrich Krause in seinem Freundeskreis gefunden – und im Landesverband Berlin.

Carsten Schmidt.

Den hatte Carsten Schmidt seit 2010 angeführt und sich dem Vernehmen nach manches Verdienst erworben, bis im September 2020 Christian Kuhn übernahm. Als Ausbildungsreferent blieb Schmidt dem Landesverband unter Kuhns Führung erhalten.

In den Jahren der Krause-Präsidentschaft fiel Schmidt als von Krause gewieft installierter Anführer des Arbeitskreises der Landesverbandspräsidenten auf. Der Berliner führte dieses als Korrektiv und Impulsgeber gedachte Gremium in die Bedeutungs- und Wirkungslosigkeit, was Krause/Fenner auf den akuten DSB-Baustellen ungestörtes Eskalierenlassen Schalten und Walten ermöglichte. Die Versuche von Schmidts Nachfolger Guido Springer, den AKLV wiederzubeleben, haben bislang kaum gefruchtet.

In die Verwaltungsfalle

Ironie der jüngeren Schachgeschichte: Als Mitglied eines neuen Präsidiums soll Schmidt nun Vorschläge erarbeiten, “wie der Arbeitskreis der Landesverbände seiner Bestimmung gerecht werden kann”. Geplant ist, die Landespräsidenten enger am DSB-Präsidium anzudocken.

Damit wäre freilich genau der Weg beschritten, der das organisierte Schach weiter in die Verwaltungsfalle führt. Im Sinne einer Infusion von Ideen und Gestaltungskraft wäre es sinnvoll, der DSB würde den Zopf der Landesverbände mit ihren am Schach wenig interessierten Verwaltern abschneiden. Stattdessen sollte er entweder, französisch-norwegisches Vorbild, die Vereine oder sogar, US-Vorbild, die Spieler direkt am Verband andocken.

Der Plan dafür, heißt es, liegt längst bei Marcus Fenner und Ullrich Krause in der Schublade. Nur wäre sein Verwirklichen mit dem Überwinden von Widerständen verbunden, gefolgt von einem unbequemen Ringen um Ideen und Lösungen für unser Spiel und unseren Sport. Dagegen ermöglicht ein noch enger angebundener AKLV dem Präsidium ein von kreativen Impulsen ungestörtes “weiter so”, während die Aussicht, künftig auf dem Schoß des Präsidiums zu sitzen, manchem Landersfunktionär verlockend erscheinen dürfte.

Der Weg in die Verwaltungsfalle ist der bequemere, im Sinne einer Wiederwahl der erfolgversprechende. Das Schach muss sich hinten anstellen.


In einer älteren Version dieses Beitrags stand: “Ralph Alt soll angekündigt haben, nur zu kandidieren, wenn auf dem Kongress Krause wiedergewählt wird. Andernfalls werde er unmittelbar vor der Wahl zurückziehen.” Alt teilt dazu mit, er habe das niemandem angekündigt.

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Bernd Schneider
Bernd Schneider
8 Monate zuvor

Nachdem der Rückzug von Christian Kühn als Präsidentschaftskandidat intern bereits spätestens am Sonntagabend vollzogen wurde, kommt diese Nachricht nicht mehr besonders überraschend. Gesundheit geht vor und insofern wäre eine Wahlniederlag beim Kongress für ihn wahrlich kontraproduktiv gewesen. Das Herr Kuhn sogleich seine gesamte Schachfunktionärslaufbahn beendet, kommt hingegen überraschend. Das er seinen erst kürzlich angetretenen Posten als Präsident des Berliner Schachverbandes aufgibt, läßt mich die zahlreichen Twitternachrichten besser verstehen, die der Berliner Vize-Präsident Paul Meyer-Dunker am Montag veröffentlichte: https://twitter.com/Meyer_Dunker/status/1389179732378390530?s=19&fbclid=IwAR0SUfHWQlX6CY8CPlpnl-_yV5KPAbyHVfEYVYnW2QaU-JIMjDOyBpY7Mts. So wie es scheint gibt es beim Berliner Schachverband führende Köpfe, die die Arbeit des aktuellen Präsidiums des Deutschen Schachbundes beileibe nicht… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
8 Monate zuvor

Conrad Schormann hat immer wieder über viele positive Aspekte aus der Zeit der Präsidentschaft von Ullrich Krause berichtet, so z. B. die von Paul Meyer-Dunker erwähnten Schachgipfel, die DSOL und die Internetmeisterschaften. Es gibt aber eben auch das negative Umfeld, wie man hier an den häufigen anonymen Beiträgen aus dem direkten Umfeld des Schachbundes sehen kann, die versuchen, einseitig Interna durchzustechen. Oder an der albernen Nutzung der Bewertungsfunktion über anonyme TOR-Netzwerke, um vermutete pro-DSB-Beiträge hoch- und vermutete Gegner abzuwerten. Ich habe mir einen Tag mal die Mühe gemacht und diese Fake-Bewertungen gelöscht. Das waren über 90% der Wertungen. Da fragt… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
8 Monate zuvor

Na, der Schachgipfel ist Stufe 2. Vorher drohte die Meisterschaft auch mal komplett auszufallen, 2016 hatte der Lübecker SV mit Ullrich die Deutsche Meisterschaft sehr gut »notausgerichtet«. Das ist schon komplett aus den Köpfen raus. Bei DSOL und Internetmeisterschaft finde ich es problematisch, dass man auf ein Betriebssystem (Windows) festgelegt ist, um teilzunehmen. Ja, 75% haben Windows. Aber es sollte doch kein Problem sein, dass 100% teilnehmen könnten. Auf die Wortungetüme hatte ich auch mal den DSB aufmerksam gemacht. Ich finde die Lösung der DSJ sehr elegant. DEM, DLM, DVM, DSM, DIM. Drei Buchstaben, D für Deutsche und M für… Weiterlesen »

H L
H L
8 Monate zuvor

Es kann vom/mit Browser gespielt werden, also weitestgehend plattformunabhängig. Lediglich Handy könnte problematisch werden, u.a. wegen Chatnachrichten und der Darstellung generell.

Bei DSOL und Internetmeisterschaft finde ich es problematisch, dass man auf ein Betriebssystem (Windows) festgelegt ist, um teilzunehmen. Ja, 75% haben Windows. Aber es sollte doch kein Problem sein, dass 100% teilnehmen könnten.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
8 Monate zuvor

Statt mit Fairplay seinen Rückzug der Kandidatur bekannt zu geben, muss noch nachgetreten werden. Man könnte doch meinen in der Schachfamilie würde man den amtierenden Präsidenten viel Erfolg für seine erneute Kandidatur wünschen, wenn man Aufgeben will/muss.
Am schlechten Stil ist die Schachfamilie kaum zu überbieten. Na ja vielleicht hatte Herr Kuhn auch nur “falsche” Berater.
Gute Genesung und viel Kraft für die Zukunftspläne.

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
8 Monate zuvor

Haben Sie mit allen Delegierten persönlich gesprochen oder wie kommen Sie auf die steile These, dass sich unter den Delegierten kaum jemand für Schach interessiert? Finde das eine ziemliche anmaßende Behauptung, andererseits ist man es von Ihnen ja nicht anders gewohnt.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
8 Monate zuvor

1.DSJ e.V historische Jahreshauptversammlung nach der Umgründung Wäre toll dass von der Jugendversammlung über das WE ein Livekommentator *in von der zu erwartenden transparenten und harmonischen 1.Versammlung als DSJ e.V. berichten würde so wie auf der Außerordentlichen DSB-Versammlung geschehen. Ich fand es spannend wie der Delegierte und Schachexperte Herr S. Langer so wie die LV-Jugend aus Niedersachsen in amüsanter Art live per Twitter es der Welt aus dem Saal mitgeteilt hat, wie sie die Versammlung so erlebt haben. Vielleicht kann man dass am WE fortsetzen. Ein Berichtsheft/Broschüre von den Amtsinhabern habe ich leider nicht gefunden, so wie der DSB und… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Fragen Sie doch bei Ihrer Landesschachjugend nach. Die sollten sogar dabei sein und können Ihnen direkt berichten. 🙂

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
8 Monate zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Guten Tag Herr Zachmann
Mir wäre eine kompetente Berichterstattung von anerkannten Experten
sicherer und amtlicher. Experten sind eher die Jugend Niedersachsen und Herr S.Langer mit viel Erfahrung. Selbst Herr Kuhn hat gesagt man müsste Herrn S.Langer zuhören.
Klar die Delegierten aus NRW sind sachliche und klasse Leute, aber ich wollte mich doch wie bei Nuhr im Ersten und Torsten Sträter amüsieren , so wie es die Experten rüberbringen. Bei einem Fußball-Länderspiel kommentiert auch ein Experte und kein Spieler vom VfL Bochum. Ist immer nett mit Ihnen zu plaudern. Haben Sie noch Tipps für mich?

Besserwisser
Besserwisser
8 Monate zuvor

Eine Motivation für die Umgründung war ja, dass die DSJ sich der Kontrolle durch die “bösen Erwachsenen” entziehen wollte, gerade was die Auffälligkeiten im Finanzbereich betrifft. Vor diesem Hintergrund können Sie vom DSJ e.V. wahrlich keine Transparenz erwarten.

Gustaf Mossakowski
8 Monate zuvor
Reply to  Besserwisser

Das ist natürlich Schwachsinn, und als zwar anonym auftretende, dem DSB-Präsidium mindestens nahe stehende, wenn nicht sogar angehörende Person wissen Sie das auch genau. Die Verantwortlichen bei der DSJ sind ebenfalls Erwachsene Der Staat fordert über das Sozialgesetzbuch VIII eine Eigenständigkeit der Jugend. Zuschüsse (zuletzt um die 100.000 Euro/Jahr) vom Bundesministerium über die Sportjugend wären ohne Eigenständigkeit, so wie vom DSB-Präsidium letztes Jahr beantragt (max. 500 Euro Geldgeschäfte ohne Aufsicht) nicht möglich. Aber klar, das sind ja Peanuts, wenn man 600.000 Euro auf dem Konto hat und nicht weiß, was man damit machen soll. Die beiden Hauptgründe, die zu einen… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Bis auf die Sache mit der Budget-Haftung kann ich Ihnen zu 100 % zustimmen. Das Budget der Jugend-DEM war fast komplett durch die Eigenbeteiligungen gedeckt (siehe Kongressbroschüre 2020 => Kassenbericht 2019). Von daher war die Haftung sehr gering und problemlos durch vorhandene Kontostände zu decken. Die LVs hatten 2020 beschlossen die beiden Führungsabteilungen zu trennen, weil die DSB-Spitze ständig übergriffig wurde. Über Details wurde hier ausführlich berichtet. Hier versucht man sogar anonym übergriffig zu werden, was für sich selbst spricht (mangelnde Führungskompetenz). Aktuell besprechen sich die Jugendvertreter der LVs, warten wir also in aller Ruhe die Ergebnisse ab. Jugendliche sind… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
8 Monate zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Es geht um den Hotelvertrag zur DEM. Sicher ist der durch Einnahmen gedeckt, aber der Vierjahresvertrag 2017–2020 wurde natürlich vorab abgeschlossen und dabei musste jemand für den haften. Für den Fall, dass doch was passiert.

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Normalerweise beschließt die Mitgliederversammlung den Haushaltsplan und darüber können dann die Funktionsträger zweckgebunden verfügen. Gleiches gilt, wenn Verträge über mehrere Jahre laufen sollen, die MV beschließt und damit ist das Budget freigegeben. Und wenn die MV nur einem Jahresvertrag zustimmt, dann würde ich das auch so machen. Die Haftung liegt also beim Verein, wenn man so verfährt. Das Risiko für den Verein ist allerdings äußerst gering, weil die Meisterschaften auf jeden Fall stattfinden. Und wenn der Gesetzgeber aus Pandemiegründen keine Hotelbuchung erlaubt, dann muss man die Zimmer auch nicht bezahlen, also auch keine Haftung. Nach meinen Informationen war der Hauptgrund… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
8 Monate zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Alles richtig, nur die Grundannahme falsch: die DSJ war kein Verein, der Verein war der DSB.

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Ja, deswegen sollte der DSJ-Haushaltsplan oder der Hotelvertrag von der DSB-MV verabschiedet werden. Dann wäre die Sache rund.
Aber gut, jetzt ist die DSJ selbstständig, da ist die Sache natürlich einfacher.

trackback

[…] sich mit dem Rückzug von Christian Kuhn etwas […]

trackback

[…] ein Mitglied des Teams von Christian Kuhn wird aller Voraussicht nach zur künftigen DSB-Führungsriege gehören. Gerald Hertneck wird sich […]

trackback

[…] des Deutschen Schachbunds jetzt in einer E-Mail an führende Funktionäre an. Zuletzt, vor dem Rückzug von Christian Kuhn, hatte Birkholz gegenüber dieser Seite mitgeteilt, sie halte sich nur für den […]

Stefan Meyer
Stefan Meyer
8 Monate zuvor

Alt soll angekündigt haben, nur zu kandidieren, wenn auf dem Kongress Krause wiedergewählt wird. Andernfalls werde er unmittelbar vor der Wahl zurückziehen.

Ich kann mir nicht helfen, aber dieses Verhalten erinnert mich an meine Kindergartenzeit (“Wenn ich nicht bei Hugo in der Mannschaft spielen darf, spiele ich gar nicht mit!”).

Menschen mit Format können grundsätzlich mit jedem professionell zusammenarbeiten oder sollten es zumindest ernsthaft versuchen. Leute, die ihre persönlichen Befindlichkeiten über die Sache stellen, braucht kein Mensch.

Da rate ich lieber: genießen Sie Ihren Ruhestand und lassen das andere machen!

Bernd Schneider
Bernd Schneider
8 Monate zuvor
Reply to  Stefan Meyer

Lieber Stefan Meyer, dieser Gedankengang ist recht unglücklich. Sollen sich denn nun im Umkehrschluß Jan Werner und Georg Meier beim Kongreß für einen Vizepräsidentenposten bewerben (berührt-geführt), obwohl der unterstützte Präsidentschaftskandidat keiner mehr ist? Falls diese nun nicht mehr kandidieren wollen, liegt dies dann nur am fehlenden Format der potentiellen Ex-Kandidaten, die persönliche Befindlichkeiten über die Sache stellen? Oder halten wir dioes alle für logisch und normal? Denken Sie doch einfach vorher mal nach!

Stefan Meyer
Stefan Meyer
8 Monate zuvor

Gedankengang? Sie meinen, ich hätte mir das spontan ausgedacht? Weit gefehlt! Es ist meine Überzeugung, dass erwachsene Menschen auch dann professionell miteinander zusammenarbeiten können, wenn sie persönlich nicht auf einer Wellenlänge liegen. Millionen Menschen handhaben das jeden Tag so. Und ja – da brauche ich nicht lange nachdenken – das Prinzip sollte für alle gelten, wobei ich dann schon noch einen Unterschied machen zwischen denen, die Tage / Wochen vor einer Veranstaltung sagen “ich kandidiere auf jeden Fall nicht” und denen, die sagen “ich behalte mir meine Kandidatur vor, je nachdem ob andere Wahlen so ausgangen sind, wie es mir… Weiterlesen »

Bernd Schneider
Bernd Schneider
8 Monate zuvor
Reply to  Stefan Meyer

Gedankengang:Bei der Versammlung stehen für das Prädidentenamt Kühn und Krause zur Wahl, so wie es eigentlich vorgesehen war. Krause wird mit 70% der Stimmen gewhält. Nun steht die Wahl des Vizepräsidenten Sport an. Aufgestellt sind Meier und Alt. Wird Meier vor dem Wahlgang zurücktreten oder strebt er in dieser Situation ein Vizepräsidentenamt unter seinem Intimfeind Krause an? Wo er eigentlich nur deshalb antreten wollte, um Krause zu verhindern / zu betrafen, was auch immer. Wenn Sie mir zu diesem Gedankengang antworten: “Ja klar würde Meier dann zur Wahl antreten, warum denn nicht. Es geht doch um die Sache”…dann werde ich… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Warum sollte Meier nicht antreten?
Nur weil Krause eventuell keinen Gegenkandidaten hat?
Was ist denn das für eine Denkweise?
Entweder man hat eine Überzeugung und tritt dafür ein oder man wird als Waschlappen gesehen.
Das ist doch recht einfach. 🙂

Bernd Schneider
Bernd Schneider
8 Monate zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Wir sprechen uns in dieser Angelegenheit nochmals, wenn die Kandidaten definitiv feststehen. Ich werde Georg Meier jedenfalls nicht als Waschlappen bezeichnen, wenn er aufgrund der aktuellen Sachlage nicht beim Kongreß zur Wahl des Vizepräsidenten Sport antritt.

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Das haben Sie missverstanden. Es geht darum, ob man für seine Überzeugung eintreten wird und wie man gesehen wird, wenn man sich nicht traut für seine Überzeugung einzustehen. Georg Meier kann ja auch nur gewinnen, außer er traut sich nicht. Ich habe mir mal die DWZ-Liste angeschaut, auch mit dem Hintergrund, dass es hier nicht nur um das Amt des Vizepräsidenten geht, sondern auch um den Bereich Leistungssport. Selbst wenn man von dem älteren Kandidaten die beste DWZ nimmt, liegen zwischen den beiden Kandidaten nicht nur Welten, sondern ganze Galaxien. Sollten die LVs die Bewerbung von Georg Meier ablehnen, in… Weiterlesen »

Stefan Meyer
Stefan Meyer
8 Monate zuvor

Ok, ich habe meine Meinung zu einem allgemeinen Prinzip geäußert. Die besteht unabhängig von Personen. Ein Name kam bei mir nur im Zitat aus dem Artikel vor.

Ihnen dagegen scheint es zu gefallen, vor dem Hintergrund aller möglichen Personen zu spekulieren und in einem Konstrukt aus Konjunktiven zu schwurbeln (Lothar Matthäus: wäre, wäre, Fahrradkette).

Sehen Sie es mir nach, dass ich mich, an Ihren “Gedankenspielen” nicht beteiligen möchte.

Besserwisser
Besserwisser
8 Monate zuvor
Reply to  Stefan Meyer

Wir sehen es Ihnen nach, da Sie Schneiders Vorbringen argumentativ nichts entgegenzusetzen haben.

Bernd Schneider
Bernd Schneider
8 Monate zuvor
Reply to  Stefan Meyer

Mit Ihrem “allgemeinen Prinzip” haben Sie expizit Ralph Alt angegriffen. Schachfreund Ralph Alt ist seit Jahrzehnten für den Deutschen Schachbund (also für uns) tätig und genießt einen untadeligen Ruf. Durch seine Fachkenntnis, seinen nimmermüden Einsatz und sein angenehmes Wesen ist Ralph Alt bei uns Schachspielern überaus beliebt und durchgehend anerkannt. Ihre Einlassungen gegenüber Alt sind unangebracht, zeugen von Ahnungslosigkeit und Ihr Schlußsatz (“Da rate ich lieber: genießen Sie Ihren Ruhestand und lassen das andere machen!” ist anmaßend.

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Georg Meier ist für dieses Amt auch nach meiner Auffassung besser geeignet als Ralph Alt.
Lassen wir uns also überraschen.
Bezüglich Leistungssport hat Georg Meier jedenfalls deutlich mehr zu bieten.

Besserwisser
Besserwisser
8 Monate zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Meier ist offensichtlich befangen. Wie soll denn ein Vizepräsident Sport Entscheidungen fällen können, die zum großen Teil ihn selbst als Spieler betreffen?

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor
Reply to  Besserwisser

Das ist bei jedem Mannschaftsführer der Normalfall. Der Mannschaftsführer muss Entscheidungen treffen, die für das Team das Beste ist, auch wenn er davon selbst betroffen ist.
Des Weiteren kann Georg Meier hervorragend Schach spielen und kennt die anderen betroffenen Personen bestens.
Mit Gerald Hertneck kann er auch rein schachlich auf Augenhöhe kommunizieren.
Von daher ist Georg Meier bestens für dieses Amt geeignet und als GM auch noch ein Aushängeschild.
Sollten die LVs eine andere Entscheidung treffen, dann bin ich auf die Begründung sehr gespannt.  🙂

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor
Reply to  Stefan Meyer

Zumindest bei uns kenne ich das so überhaupt nicht. Da bewerben sich die Kandidaten für ein Amt, vollkommen unabhängig von den übrigen Amtsbesetzungen.
An der DSB-Spitze scheint sich das von Ihnen beschriebene kindliche Verhalten eingeschlichen zu haben.
Vorstellbar ist auch, dass er von Krause angehalten wurde sich so zu äußern, damit die noch unentschlossenen LVs zusätzlich motiviert werden Krause zu wählen.
Aber das müssen die Vertreter der LVs entscheiden, ob die sich diesem Diktat unterwerfen wollen.
Die Karten liegen nun auf dem Tisch. Wenn man im nächsten Monat falsch wählt, sollte man sich hinterher nicht beklagen.

Gustaf Mossakowski
8 Monate zuvor
Reply to  Stefan Meyer

Professionell ja (aber auch da eher ungern), aber wir haben es hier mit Ehrenamt zu tun. Warum soll ich freiwillig mit jemandem zusammenarbeiten, mit dem ich persönlich nicht kann? Für ein Projekte, ja klar. Aber dauerhaft im Vorstand? Vorstandsarbeit ist Teamwork, das wird leider allzu oft nicht verstanden.

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
8 Monate zuvor

Sehe ich genau so! Beruflich, dh. wenn ich dafür bezahlt werde, kann ich bezüglich meiner Mitarbeiter nicht wählerisch sein. Aber wenn es darum geht mit wem ich ehrenamtlich zusammenarbeite – also meine Freizeit verbringe – da möchte ich keine großen Kompromisse eingehen müssen.

Last edited 8 Monate zuvor by Daniel Hendrich
Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Alt soll nicht gesagt haben, dass er mit irgendjemanden persönlich nicht kann, sondern, dass er nur kandidiert, wenn Krause gewählt wird.
Und das passt zweifellos zu: „Wenn ich nicht bei Hugo in der Mannschaft spielen darf, spiele ich gar nicht mit!“.
Und jetzt kommt Tante Anni und sagt: OK, Du darfst mit Hugo Krause in der Mannschaft spielen. 🙂

Bernd Schneider
Bernd Schneider
8 Monate zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Hallo Herr Zachmann, diese spezielle Art der Kommunikation haben Sie sicherlich nicht vom großartigen Wormser Schachkümmerer Hubert Teupe gelernt, oder?

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
8 Monate zuvor

Lieber Herr Schneider, die Erwähnung von Hubert Teupe erinnert mich spontan an ein Foto, das anlässlich der Wormser Königsspiele 1988 aufgenommen wurde. Es ist hier http://www.worms1878.de/typo3_grau_01/index.php?id=324 (vorvorvorletzte Version unserer Homepage) relativ weit unten im Text zu finden.
Von Hubert Teupe ist mir vor allem ein Satz in Erinnerung geblieben: „In einem Verein gibt es drei Arten von Menschen: Es gibt Macher, es gibt Mitmacher und es gibt Miesmacher.“
Es mag sich jeder so seine Gedanken machen, in welche Kategorien er den Autor des Artikels und manche Kommentatoren einsortieren würde 🙂

Gustaf Mossakowski
8 Monate zuvor

Ein bisschen ein Eigentor, lieber Herr Hendrich, oder? 😉 Conrad Schormann hat binnen kurzem aus dem Nichts eine viel gelesene Schachseite aufgebaut, ein klassischer »Macher«. Und Ihre Kommentare hier haben überwiegend einen negativen Tenor, das wäre dann die Rolle des »Miesmachers«? Eine hübsche Formulierung von dem mir unbekannten Herrn Teupe, aber die Realität ist doch komplexer. Man kann durchaus machen und kritisieren gleichzeitig. Konstruktive Kritik möchte ich auch absolut nicht missen. Und manchmal konnte ich in der Vergangenheit auch aus destruktiver Kritik etwas Positives herausziehen.

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
8 Monate zuvor

Wie gesagt: Es mag sich jeder so seine Gedanken machen, die Gedanken sind ja bekanntlich frei… und in welche Kategorie Sie mich einsortieren, naja… Sack Reis, China, Sie kennen das ja sicher 🙂

Last edited 8 Monate zuvor by Daniel Hendrich
Gustaf Mossakowski
8 Monate zuvor

Ich erkenne durchaus die Prägnanz und die Zielrichtung des Ausspruchs, aber es ist doch keine Handlungsanweisung. Wenn mir drei Schubladen angeboten werden, die nicht passen, kann ich auch darauf kommen, dass ich die Menschen gar nicht in eine Schublade einordnen muss. Die Realität ist immer etwas komplexer.

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Es geht hier doch eher um die Art der Kommunikation auf Bundesebene, der Umgang mit der DSJ, den Kaderspielern und unverständliche Versuche Sonderbeiträge von den Vereinen bei überlaufender Bundeskasse einzufordern. Im kommenden Monat soll darüber abgestimmt werden, ob das so weitergeht oder ob es einen Ausweg gibt. Ein möglicher Ausweg ist jetzt leider weggefallen. Da sind manipulierende Aussagen von Kandidaten nicht hilfreich und werden als das benannt was sie sind. Es wird niemand gezwungen solche Aussagen zu treffen. Von daher ist die Kritik von Stefan Meyer vollkommen berechtigt. Aber das Problem müssen die LVs lösen, wie es künftig weitergehen soll.… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
8 Monate zuvor
Reply to  Stefan Meyer

Als Beispiel für das reinpressen in andere Lager/Philosophien kann man doch gut das Beispiel von Frau Olga Birkholz anführen. Angetreten im Lager X und dann die Seiten gewechselt ohne Absprache mit Team Z .Und von den Sportpolitikern per Wahl bestätigt. Dass es nicht gut gehen sollte war das Ergebnis der Politik der Sportpolitiker aus en LV, zig Allianzen gingen dem Wahlgang voraus um das Präsidium gleich zu schwächen. Wenn eine Kandidat*in der*die für das steht wie angekündigt hat einen starken Charakter und lässt sich nicht als Spielball der Sportpolitiker vor dem Karren spannen. Jedoch haben wir in unserem Verband das… Weiterlesen »

Silvio
Silvio
8 Monate zuvor

Wäre schön, wenn wir im Schach – in den Landesverbänden und darunter – im DSB ein Überangebot an befähigten potenziellen Organisatoren hätten. Ist mir aber seit Jahrzehnten nicht aufgefallen. Ja, es gibt beruflich erfolgreiche, kompetente und engagierte Personen – so wie sich im letzten Jahrhundert in der Bundesrepublik für Schach engagiert haben. Nur in den letzten Jahrzehnten ist deren Beteiligung gering – und leider gelingt (wem und warum auch immer) auch nicht die Ansprache, die Gewinnung von solchen Köpfen, die z.B. Kompetenzen im Marketing, in der Führung von Unternehmen oder Institutionen, im Management usw. besitzen. Das öffentliche Gezerre der letzten… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Genau deswegen ist die DSJ-Abteilung jetzt selbstständig, weil Krause mit der DSJ nicht zusammenarbeiten konnte.
Dass die DSJ jetzt selbstständig ist, ist gut, aber das hätte man auch deutlich einfacher haben können.
Deswegen ist ja auch der Bericht von Krause so lang, Effektivität ist nicht seine Stärke und wenn man sich viel streitet, dann hat man auch viel zu berichten. 🙂
Aber mal sehen in 6 Wochen müssen sich die LV entscheiden.
Ihre Watschen haben die ja schon bekommen. 🙂

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
8 Monate zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Ich weiss nicht auf welchen Absatz Sie sich genau mit ihrem Kommentar beziehen. Ich habe keinen Namen erwähnt und auch nicht DSB ver. DSJ e.v . Aber wenn Sie diesen Bogen schlage nehme ich ihn auf. Warum behaupten Sie immer der amtierende Präsident kann/konnte nicht mit der DSJ. Vielleicht hat der Präsident in einer Wunde gebohrt und die DSJ unabhängig werden wollte um nicht der Kontrolle und Kassenprüfung vom DSB unterliegt. Ich schätze die ruhige Art vom Präsidenten keinen persönlich zu dekreditieren und die öffentliche soziale Medienschelte über sich ergehen lässt. Immerhin gab es ja interne Sitzungen auch mit Beteiligung… Weiterlesen »

Schachfreund
Schachfreund
8 Monate zuvor

Können Sie nicht noch einen Moment innehalten? Der Bericht über die DSJ ist doch schon angekündigt (s. Bildunterschrift).
Und ja, der Umstand, dass es Gegenkandidaten auf zwei Positionen (1. Vorsitzender und Finanzreferent) gibt, hat natürlich mit den schon häufig thematisierten Finanzen der DSJ zu tun.
Ich könnte jetzt sehr viel spoilern, aber das macht man ja nicht…

(Hoffentlich ist der Bericht aber besser recherchiert als der über den neuen Geschäftsführer, der leider nur Spekulationen enthielt.)

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
8 Monate zuvor
Reply to  Schachfreund

Ich wusste gar nicht das am Freitag eine DSJ e.V Versammlung ansteht(schaue selten auf die DSJ e.V Seite). Eine Tagesordnung und Inhalte (Wahlen? ) ist auch nichts zu finden. Anscheinend geht es bei der Jugend ziemlich ungeordnet zu. Von Transparenz keine Spur. Versammlungsleiter der neue GF sonst keine Info. Was ist denn da wieder los ?.

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor

Es ging doch darum “ein harmonisches Team zu Wählen”.
Die Erwartung war doch, wenn die beiden Vorsitzenden aus einem LV kommen, dann sollte das doch funktionieren.
Wie wir nun alle wissen, hat es nicht funktioniert, weil man fortlaufend erhebliche Kommunikationsprobleme hatte.
Die WC-Diskussion auf Bundesebene wird in die Geschichte eingehen.
Da Krause mangels Gegenkandidat wohl wieder gewählt wird, wird es weiter krachen, egal welche Leute da noch gewählt werden.
Der Kindergarten wird weiter gehen. 🙂

Silvio
Silvio
8 Monate zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Tja … Ob die DSJ als eigener e.V. ein Erfolgsmodell werden wird? Kristallkugel gucken – erst mal die Wahlen abwarten. In DSJ und in DSB. Immerhin ist diese Konstruktion als eigener e.V. nach meinem Wissen einmalig in der deutschen Sportorganisation. Wo ja ca. in den 70ern überall die “eigenständigen Jugendorganisationen” gegründet worden sind. Mit all den naheliegenden und wohl auch notwendigen Reibereien zwischen “Senioren” und Jugend, allenthalben. Aber nur im Schach, beileibe kein großer Sportverband, ist das so auf die Spitze getrieben worden. WC-Gate wird für immer in Erinnerung bleiben als reales Thema einer angeblich hochrangigen DSB-Versammlung. Ein Grund dafür… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
8 Monate zuvor
Reply to  Silvio

Das ist keineswegs einmalig, bei der Bayerischen Schachjugend ist das schon länger so und scheint zu funktionieren. Ob das bei der DSJ funktioniert, hängt von den handelnden Personen ab. Ich bin auch schon ein paar Jahrzehnte ehrenamtlich unterwegs, die Struktur war nie das Problem. Wenn es gekracht hat, dann war es so, dass einer seine Macht durchsetzen wollte. Schnell hat sich dann herausgestellt, dass jemand seine Macht überschätzt hat. Bei Krause sehe ich ein ähnliches Problem. Er will unbedingt zeigen, dass er Macht hat. Bezüglich DSJ ging der Schuss nach hinten los, ebenso im Leistungsbereich. Mal sehen welche Schüsse noch nach… Weiterlesen »

Nürnberger
Nürnberger
8 Monate zuvor

Lieber ein “weiter so” als den hinterlistigen und nicht integeren Michael S. Langer als Niedersachsen.

Gerhard Streich
Gerhard Streich
8 Monate zuvor
Reply to  Nürnberger

Die Eigenschaft „hinterlistig“ passt auf eine Person, die ihre Weltanschauung über mehrere Pseudonyme in der Schachszene verbreitet. Michael S. Langer verkörpert das Gegenteil. Er steht zu dem, was er sagt, mit seinem Namen. Das mag für manche nicht bequem sein, aber das gehört zu einem demokratischen Verband. Nur so lassen sich Fortschritte erzielen. Der amtierende DSB-Präsident verschanzt sich indes in seiner Wagenburg. Opposition: „Nein Danke!“

Bernd Schneider
Bernd Schneider
8 Monate zuvor
Reply to  Nürnberger

Da sind die Rostbratwürstchen mit Ihnen durchgegangen. Solche Aussagen sollte man nicht treffen. Ausnahme: Visier runter, den eigenen Vor- und Nachnamen nennen und die Aussage wiederholen.

Stefan Meyer
Stefan Meyer
8 Monate zuvor
Reply to  Nürnberger

Ich habe mir angewöhnt, Anfeindungen ohne Substanz und Begründung als etwas zu werten, was für eine Person spricht.

Sorry Nürnberger, bei mir ging der Schuss nach hinten los.