Keymer und Caruana sind dabei – das Grenke-Feld fĂŒllt sich

Vincent Keymer spielt wieder beim GRENKE Chess Classic, das ist seit heute offiziell bekannt 👍 Dazu: Carlsen, Caruana, Anand, Fridman. Fehlen noch fĂŒnf.

Vor einem Jahr war Vincent Keymer ins Feld gerutscht, weil er sensationell das Grenke Open gewonnen hatte, eines der stĂ€rksten offenen Schachturniere ĂŒberhaupt. Dieses Mal wird er als hoffnungsvollster deutscher NachwuchsschĂ€cher einfach so eingeladen. Gut so.

Werden einander beim Grenke Classic 2020 wieder gegenĂŒbersitzen: Vincent Keymer und Fabiano Caruana. | Foto: Georgios Souleidis/Grenke Chess

Vielleicht spannen sie neben Keymer (und dem Open-Gewinner Fridman) noch ein oder zwei weitere heimische Zugpferde an?

Vor zwei Jahren konnte das Grenke Classic mit dem Umstand Aufmerksamkeit erzeugen, dass in Karlsruhe/Baden-Baden zum ersten Mal nach dem Kandidatenturnier der Weltmeister auf seinen Herausforderer traf. Nachdem nun Fabiano Caruana fĂŒr 2020 zugesagt hat, besteht eine gute Chance, diese Konstellation ein weiteres Mal herstellen zu können.

Allerdings hat Caruana beim Kandidatenturnier einen Co-Favoriten auf Augenhöhe: den Chinesen Ding Liren. Um den, vermuten wir, bemĂŒhen sich die Macher des Grenke Classic auch. Mit Ding und Caruana im Feld wĂ€re das Grenke Classic in Sachen “WM-Herausforderer prĂ€sentieren” fast auf der sicheren Seite.

Wir vermuten, dass sich die Grenke-Macher auch um Ding Liren bemĂŒhen. Mit Ding und Caruana im Feld wĂ€re die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der WM-Herausforderer 2020 zum ersten Mal nach seiner KĂŒr in Karlsruhe/Baden-Baden auf den Weltmeister trifft. | Foto: Lennart Ootes/Grand Chess Tour

Vielleicht noch Ian Nepomniachtchi dazu? Aufregendes Schach garantiert der allemal, und wer weiß, wenn jemandem beim Kandidatenturnier eine Überraschung gelingt, dann dem unberechenbaren Russen. Das wĂ€ren dann sieben.

Dann brauchen wir noch zwei aufregende Jungstars. Wie wĂ€re es mit Praggnanandhaa und Alireza Firouzja? Damit wĂ€ren wir schon bei neun. Schachfreund Grenke könnte bei der Gelegenheit Schachfreund Firouzja fragen, ob er nicht vielleicht doch lieber fĂŒr Deutschland…?

Mindestens ein Deutscher muss noch rein, Alexander Donchenko, schon sind wir bei zehn. Und sollte einer von den oben genannten Herren ausfallen, packen wir noch Huschenbeth ins Feld. Oder Duda.

Einverstanden?

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