DSB versus Jordan: Vergleichsversuche gescheitert / Entscheidung im Oktober

Das Verfahren zwischen dem Deutschen Schachbund und dem Dresdner Schachverkäufer Dirk Jordan sollte am 27. September vom Tisch sein. Aber der Verkündungstermin vor dem Dresdner Landgericht fiel aus. Stattdessen soll am 18. Oktober eine Entscheidung fallen. Wie die aussieht? Man weiß es nicht.

Dirk Jordan. (Foto: Schach-Amateurmeisterschaft)

Mit Sicherheit gilt, dass die Sachlage nicht so eindeutig ist, wie es sich der DSB vor Beginn des Verfahrens ausgemalt hatte. Denn selbst wenn die Nebenverträge Dirk Jordans mit Hotels während vergangener Amateurmeisterschaften nicht rechtens waren (und das waren sie wahrscheinlich nicht), erscheint den meisten beteiligten Juristen alles andere als klar zu sein, ob sich daraus Ansprüche des DSB an Jordan ableiten lassen, und wenn ja in welcher Höhe. Einen Anspruch in voller Höhe dessen, was Jordan per Nebenvertrag einnahm, hatten sie beim Schachbund anfangs als gegeben vorausgesetzt.

Der Richter soll zum Kompromiss gedrängt haben

Den juristischen Reigen eröffnet hatte vor Monaten ein Vergleichsangebot Jordans, der bereit war, einen fünfstelligen Betrag zu zahlen, sich aber nicht in die Bücher seiner Vereine schauen lassen wollte. Nur war genau das seitens des DSB Bedingung, um überhaupt die Höhe des Schadens abschätzen zu können. Und wenn Vergleich, dann nur sechsstellig, hieß es anfangs angesichts einer vermuteten Schadenssumme in mittlerer sechsstelliger Höhe. Der DSB lehnte das Angebot ab.

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In den Monaten nach diesem ersten Scharmützel entpuppte sich die Angelegenheit aus DSB-Perspektive als vielschichtiger als zunächst angenommen. Beim ersten Gerichtstermin soll der Richter angesichts der unklaren Sachlage beide Seiten gedrängt haben, eine Vergleichslösung zu finden. Diese Botschaft schien anzukommen: In einer E-Mail des DSB-Präsidenten Ullrich Krause an die Verbandsspitze hieß es später, ein Vergleich sei noch nicht vom Tisch.

Bei Dirk Jordans “Cup der deutschen Einheit” erschien als Ehrengast Uwe Pfenning (rechts), Chef des Badischen Schachverbands, der unlängst bei der DSB-Präsidentenwahl unterlegen war. (Foto: Cup der deutschen Einheit)

Tatsächlich ließen in der Folge die DSB-Anwälte den Jordan-Anwälten ein Vergleichsangebot des DSB zukommen – das diese prompt ablehnten. Unter anderem sollte sich Jordan verpflichten, keine Schachturniere mehr auszurichten. Nur ist das nun einmal wesentlicher Teil seiner Existenz. Zum Beispiel ist rund um den Tag der Deutschen Einheit gerade erst sein „Cup der deutschen Einheit“ mit gut 150 Teilnehmern zu Ende gegangen (etwa drei Mal so viele wie beim „Deutschland-Cup“ des DSB in unmittelbarer Nähe, der erschaffen worden war, um dem Turnierveranstalter Dirk Jordan Teilnehmer streitig zu machen).

Was nun? Auf Seiten des DSB soll die Gemengelage ambivalent sein. Die einen, dem Hörensagen nach die Mehrheit, wollen die Sache durchziehen und es auf einen Richterspruch ankommen lassen, so wie es von Beginn an geplant war. Die anderen plädieren dafür, nach den beiden gescheiterten Vergleichsversuchen nun einen Kompromiss anzustreben, mit dem beide Seiten leben können. Dem Vernehmen nach herrscht aber Funkstille zwischen beiden Seiten, sodass es am wahrscheinlichsten erscheint, dass am 18. Oktober der Richter die Sache klären muss.

(Der obige Text ist ein Auszug aus der Kolumne “Schachgezwitscher” in der kommenden Ausgabe der RochadeEuropa)

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Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
1 Monat zuvor

Diese Diskussion gehört doch eher zu diesem Beitrag. Zitat 1 Text Kalkowski: “Auch ihre Feststellung das der DSB einen Vergleich abgelehnt hat entspricht nicht der Wahrheit, hier bitte noch mal recherchieren.” Zitat Ende Zitat 2 Text Kalkowski: “Herr Jordan hat ein inakzeptables Angebot auch in Form von Bedingungen unterbreitet … Die Anwälte des DSB haben zu so einem Deal abgeraten.” Zitat Ende Also irgendwie widersprechen Sie sich da selbst. Es gab also ein Angebot, welches der DSB abgelehnt hat. Vor der Ablehnung wäre es natürlich schlauer gewesen erst mal zu verhandeln. Angebot bedeutet nicht, dass das auch das Verhandlungsergebnis ist.… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
30 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Wenn Herr Dr.Jordan wirklich an einem Vergleich interessiert gewesen wäre, hätte er das getan was dem weiteren Verlauf der Klärung dienlich sein sollte. Oder anders gesagt: Dass Vergleichsangebot von Herrn Dr. Jordan war (nach Aussage des DSB Anwaltes) eine reine Luftnummer. Last but not least hat der DSB natürlich auch ein Gegenangebot unterbreitet, das aber abgelehnt wurde.  Fragen Sie doch Herrn Dr. Jordan persönlich warum er das Angebot abgelehnt hat, und nichts offenlegen wollte. Dann schreiben Sie einen Kommentar als Insider und hier ist Ruhe. Dass Richter wie bei allen Rechtsstreits über Geld und Arbeitsrecht immer erst einen Vergleich anstreben… Weiterlesen »

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
30 Tage zuvor

Die DSB-Verwaltung ist ja schon ein bisschen realitätsfern, wenn man Geld haben möchte und zusätzlich noch jede Menge Zusatzforderungen stellt. Vielleicht hätte die DSB-Verwaltung mehr mit dem Steuerberater kommunizieren sollen. Vergleichsausgaben kann man auch ohne Deklarierung als Spende von der Steuer absetzen. Wenn man versteuerte Einnahmen weiterleitet, dann sind das automatisch Ausgaben, die das zu versteuernde Einkommen reduzieren. Das Vergleichspapier hätte ein Steuerberater entsprechend formulieren können. Und dass Jordan den DSB nicht in seine Buchhaltung schauen lässt, ist doch vollkommen klar. Da hätte er sich auf Diskussionen ohne Ende einlassen müssen. Aber genau das ist doch der Sinn eines Vergleiches,… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
30 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Mir ist eine lückenlose Aufklärung lieber als ein larifari Vergleich.
Die Forderungen der Beschuldigten- Seite waren unannehmbar unter anderem die Forderung sofort wieder für den DSB Arbeiten zu dürfen. Auch die Forderung der Offenlegung wurde nicht Akzeptiert
Dass sind auch für mich ganz wichtige Kriterien die mit einer Handvoll EURO nicht einfach vom Tisch kann.

Walter Rädler
Walter Rädler
30 Tage zuvor

Lieber Peter, stelle dir vor, du schickst eine Klage an ein Gericht, die Rechtsanwälte haben 40 Seiten geschrieben, was sehr viel Geld kostet. Die kurze Antwort des Gerichts: Wo ist der Schaden? Das, was uns beiden moralisch nicht gefällt, ist juristisch nicht so einfach. Am Ende wird abgerechnet. Ich habe damals als Vizepräsident DSB gesagt, die Rechtsanwälte werden viel Geld verbrennen und wir werden den Prozess nicht gewinnen. Du hast Recht, dein Präsident würde natürlich niemals lügen, aber er hat auch Professor Doktor Fenner immer als Glücksfall für den DSB bezeichnet und zugelassen, dass Computer von Angestellten ihrer Abwesenheit gefilzt… Weiterlesen »

Kommentator
Kommentator
29 Tage zuvor
Reply to  Walter Rädler

Der Schaden besteht darin, dass der DSB die ihm zustehenden Provisionen nicht erhalten hat, da Dr. J. sie entgegen § 667 BGB nicht an den DSB herausgegeben hat. Das ist schon so oft erörtert worden, dass es irgendwann auch “Unser Walter” hätte mitbekommen können. Er aber zieht es vor, sich dumm zu stellen. Oder stellt er sich gar nicht dumm?

Walter Rädler
Walter Rädler
29 Tage zuvor
Reply to  Kommentator

Lieber Kommenator, du tust mir Leid!

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
29 Tage zuvor
Reply to  Walter Rädler

Hi Walter dein Einzeiler ist etwas dünn.
Du warst ja mal Vizepräsident wie Du ja mitteilst.
Sicher hast Du genaue Insiderinformationen oder DSB Buschfunk ehemaliger Weggefährten.
Vermutlich auch Dokumente mit interessanten Inhalt die der DSB im laufendem Verfahren nicht veröffentlicht.
Kannste mir auch wieder Mailen wenn nicht für die Öffentlichkeit.
Oder hast Du auch Fakten über Stand der Causa DSB/Dr. DJ . die Du hier veröffentlichen kannst. Sicher würden das auch andere Leser interessieren.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
29 Tage zuvor
Reply to  Kommentator

Genau das ist der Punkt, der § 667 BGB ist in diesem Fall nicht eindeutig anwendbar. Der Auftrag an Jordan beinhaltete nicht mit dem Hotel eine Provision auszuhandeln. Der Kläger sieht das anders, kann aber keine Beweise vorlegen.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
29 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat im April 21, so glaube ich es gehört zu haben, gegen vier Personen Anklage vor dem Amtsgericht Dresden, Schöffengericht für Wirtschaftsstrafsachen erhoben.
Die Eröffnung des Hauptverfahrens muss das Gericht noch entscheiden, kann also nicht mehr lange dauern bis Licht uns erhält. 
Anscheinend sind soviel schräge Vögel unterwegs die den ganzen Betrieb aufhalten.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
27 Tage zuvor

Bei der WM 2006 hat das nicht funktioniert. Nach Jahren des Streits wurde das Verfahren jetzt ergebnislos eingestellt. Es wurde viel Zeit und Geld recht sinnlos verbraten.
Ob bei der Schachverwaltung das Licht erhält wird, kann man eventuell in ein paar Jahren sehen.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
27 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Bei einem Bayrischem Star-und Sterne Koch ging es jetzt aber zügig.
Ein ehemaliger Präsident eines Fußballvereins hat es schon hinter sich. So schnell vergeht die Zeit.
Wenn die Justiz in Akkord arbeiten würde wird es sicher teurer. Die Kapazitäten sind wohl begrenzt :-(. Staat und Länder sparen überall.
Unser Präsident (im Podcast)in NRW denkt über eine Beitragserhöhung nach, Geschäftsstelle, Personal und neues bezahltes Personal /Referenten die als festangestellte die Arbeit machen sollen. Es wird sich viel ändern in unserem Sport ob es bezahlbar bleibt oder man lieber nach Feierabend eine warme Dusche nimmt, wird jeder für sich entscheiden müssen.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
26 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Steuerhinterziehung: DFB droht Millionen-Nachzahlung.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
25 Tage zuvor

Dafür wäre ein Vergleich mit Jordan auch gut gewesen, der DSB hätte sich auch gegenüber dem Finanzamt eindeutig abgrenzen können.
So steckt er immer noch mit drin. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
25 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Ne gerade nicht dann hätte sich der DSB der Veruntreuung mit Strafbar gemacht, so die Anwälte. Aber ohne zu wissen worüber wir Sprechen (Vergleich summe) sind es 5000, 50.000 oder mehr ist alles nur Spekulation. In drei nachweisbaren Jahren hat Herr Dr. Jordan 83.000€ erwirtschaftet, sechs fehlende Jahre will er nicht offenlegen. Wobei man bedenken soll seine gestellten Mitstreiter(die eigentlich die Arbeit machten )sind leer ausgegangen). Für mich ist das auch eine Frage der Moral, Solidarität und Ehre. Ganz eindeutig ist Herr Dr. DJ nicht als Schachfreund/Funktionär sondern als Geschäftsmann unterwegs. Dass hätte er ganz eindeutig dem damaligen DSB Vorstand… Weiterlesen »

Gustaf Mossakowski
25 Tage zuvor

Welcher Sumpf? Eine Person hat über mehrere Jahre Zahlungen von Hotels bekommen. Das war in DSB-Präsidium und -Geschäftsstelle schon vor Jahren bekannt. Keine der damals handelnden Personen ist aber heute noch aktiv. Daraus soll folgen, dass man heute, viele Jahre später und auch viele Jahre nach der Trennung von Dr. J. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle überwachen sollte? Das entbehrt jeglicher Logik. Und, wenn es tatsächlich so stattgefunden haben sollte, wird es sowohl illegal als auch absolut hinderlich für eine gute Arbeitsmoral in der Geschäftsstelle gewesen sein. Möglicherweise war die Entlassung des Geschäftsführers die Konsequenz des Ganzen.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
25 Tage zuvor

Die Mitarbeiter wurden nicht beobachtet die Kameras wurden aufgrund des Gerüchtes installiert das eine größere Summe Bargeld aus der Schublade eines Mitarbeiters gestohlen worden ist, ein Einbrecher mit General -Schlüssel soll es gewesen sein, so wie ich mich erinnere damals gelesen zu haben. Die Kameras wurden nachts eingeschaltet zum Schutz von Eigentum.
Größere Summe Bargeld in Schublade !!?.
Die Schubladendiskussion war ja damals sehr rege.
Schön das man das Gerücht mal klarstellen konnte es kursieren ja immer Kommentare das Mitarbeiter mit Kamera beobachtet wurden und PC,s gefilzt worden sind. Was Arbeitsrechtlich schwerwiegende Konsequenzen hätte. Da sind wir einer Meinung.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
25 Tage zuvor

“Das war in DSB-Präsidium und -Geschäftsstelle schon vor Jahren bekannt”.
Dass kann nicht richtig sein sonst währen die damals handelnden Personen vor Gericht.
Wenn das so wäre, gäbe die Forderungen gegen Dr. J gar nicht.
Dass sagt einen der gesunde Menschenverstand.

Gustaf Mossakowski
25 Tage zuvor

Also, es »sollte ein Sumpf ausgehoben« werden, die »Ehrbaren [mussten] darunter leiden« und jetzt sind es Kameras, die nur nachts laufen. Und die PCs wurden doch nicht durchsucht. Wer hat denn dann in dem Szenario gelitten? Einbrecher mit Generalschlüssel? Also hat jeder Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die hier von Ihnen verdächtigt werden, einen Generalschlüssel? Ich hätte erwartet, dass nur der Geschäftsführer einen hat. Wenn nur einer einen Generalschlüssel hat, hat man den Täter ja schnell gefasst. Dass die Forderungen gegen Dr. J. von richterlicher Seite nicht so eindeutig bewertbar sind, sehen wir doch daran, dass es noch kein Urteil gegeben hat.… Weiterlesen »

Walter Rädler
Walter Rädler
25 Tage zuvor

Hallo Gustaf, “EIne Person hat über mehrere Jahre Zahlungen von Hotels bekommen” Dieser Satz ist meines Wissens nicht richtig, denn Schach-Vereine oder Schach-Organisationen haben das Geld bekommen, keine EInzelpersonen. Ob dies die Sache besser macht oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
24 Tage zuvor
Reply to  Walter Rädler

Wenn Schach-Vereine oder Schach-Organisationen das Geld bekommen haben, dann ist das Geld doch im Sinne der Schachspieler gut angelegt worden.
Worüber wird dann überhaupt gestritten?
Über die DSB-Schachverwaltung habe ich mich schon länger gewundert, aber das Bild ist jetzt noch dunkler geworden.
Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass das Geld unserer Vereinsmitglieder größtenteils an die DSB-Kasse geht. Und was machen die damit? Die verfeuern das für sinnlose Streitigkeiten.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
24 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Leider muss ich mich nochmal Melden weil ziemlich viel Fake geschrieben wird. Zitat: “Wenn Schach-Vereine oder Schach-Organisationen das Geld bekommen haben, dann ist das Geld doch im Sinne der Schachspieler gut angelegt worden. Worüber wird dann überhaupt gestritten?” Zitat Quelle Perlen vom Bodensee: Vor dem Landgericht Dresden landete derweil das zivilrechtliche Verfahren des DSB gegen Jordan und die Vereine “Ran ans Brett” sowie “64 Felder” in einer Warteschleife.” Es gibt keine Spenden an einen Verein im Sinn von Schachsport mit Spielbetreib und Mitglieder. Die Spenden gingen an “Organisationen” praktisch bestehend nur aus Vorstand. Und wer die zwei “Organisationen “sind und wer… Weiterlesen »

Kommentator
Kommentator
23 Tage zuvor
Reply to  Walter Rädler

Auch Schach-Vereine und Schach-Organisationen sind Personen, nämlich juristische Personen. Willkommen in der Realität, Herr Rädler.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
19 Tage zuvor
Reply to  Kommentator

Walter Rädler kennt die Realität schon ganz gut, während „Kommentator„ sich noch nicht mal mit seinem Namen traut. Fakt ist nun mal, dass natürliche Personen gleichzeitig bei verschiedenen juristischen Personen tätig sein können. Das hat der Richter so offenbar auch gesehen. Letztlich hatte der DSB mit der Hotelkette keinen Vertrag über diese Provision, weshalb ihm diese Gelder auch nicht zustehen. Ob der zweite Verein „Ran an’s Brett e.V.“ oder „64 Felder e.V.“ heißt, ist relativ egal. Wichtig ist, ob diese Einnahmen in der Steuererklärung korrekt benannt und zugeordnet wurden. Dieser Punkt wird jetzt wohl sehr genau von der Justiz untersucht.… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
19 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Die Staatsanwaltschaft hat nicht nur Geschäftsmann Herrn Dr.Jordan und seine Frau, sondern auch zwei der Hotelmanager angeklagt.
Dass piepst zumindestens der DSB Buschfunk.

Die Krönung wäre ja wirklich wie Sie schreiben wenn noch am FA vorbei vereinnahmt wurde,
was das Gericht nun Prüft.
Dass erklärt mir auch die lange Untersuchungszeit wenn die FA-Behörde auch noch prüfen muss.
Scheint noch sehr spannend zu werden:-(.

Die Basis wird sich freuen wenn sie wieder abkassiert wurde ohne es zu wissen und zu entscheiden. Immerhin bei zwei Buchungstage 10€ pro Person.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
19 Tage zuvor

Da bringen Sie etwas durcheinander. Jeder konnte seine Übernachtungsmöglichkeiten frei wählen und buchen. Man war noch nicht mal gezwungen im Turnier-Hotel zu übernachten. In unmittelbarer Nähe waren genügend andere Hotels verfügbar. Und auch im Turnierhotel wurden die Preise nicht gesondert zur Turnierzeit erhöht. Ein paar Leute in der Schachverwaltung bringen das auch durcheinander. Hotelbuchung und Turnierteilnahme waren vollkommen getrennt, wenn der Teilnehmer das so machen wollte. Man konnte auch ein Hotelzimmer ohne Turnierteilnahme buchen und umgekehrt. Von daher wurde da niemand abkassiert. Es wurde lediglich kassiert was zuvor bestellt wurde. Das Internet gibt es schon länger und Preisvergleiche aus der… Weiterlesen »

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
18 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

90% der Teilnehmer wollten ihre 12% Überzahlung zurück erstattet haben und nicht Spenden.
Dass spricht doch wohl für eine eindeutige Sprache.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
17 Tage zuvor

Da bringen Sie etwas durcheinander. Jeder hat nur das bezahlt, was er bestellt hat.

Klaus Zachmann
Klaus Zachmann
24 Tage zuvor

Die DSB-Anwälte haben sich schon öfter geirrt und sind krachend gescheitert (siehe Bundeskongress 2020 => Versuch den DSJ-Antrag zu verhindern).
Im Vergleichspapier hätte die DSB-Schachverwaltung alles schön dokumentieren können und hätte das Thema abhaken können.
Und mit Fenner ist man wohl nicht glücklich gewesen, sonst wäre er nicht gegangen worden. Man hat es nur zu spät gemerkt.
Allerdings hat die DSJ ihm die Selbstständigkeit zu verdanken. Aber auch das hätte man deutlich einfacher haben können. 🙂

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
24 Tage zuvor
Reply to  Klaus Zachmann

Hi in der Medizin sagt man der Patient ist aus Therapiert.
Denke das Thema auch das sind uralte Kamellen die Nachlesbar sind. Ich klinke mich hier erstmal aus bevor es eine Endlosschleife wird :-(.

Peter Kalkowski
Peter Kalkowski
29 Tage zuvor
Reply to  Walter Rädler

Lieber Walter, mir ist aus eigenen Erfahrungen aus langer Selbständigkeit bewusst wie die meisten Verfahren ausgehen. Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Schuhe. Mit meine gesammelte Titel kannste im besten Fall als WC-Papier benutzen (so könnte es auch in diesem Fall kommen). Aber ich habe noch ein Rest vertrauen in unserer Justiz. In diesem (DSB/Dr.Jordan) fall ist auch eine Strafverfolgung/verfahren anhänglich. Zivilrechtlich ist erstmal zurückgestellt. Persönlich bin ich der Meinung hier hat der DSB alles richtig gemacht, einfach mal abwarten. Wenn man Artikel ließt wie ein Netz gesponnen wurde die Gelder zu transferieren und zu waschen steckt schon… Weiterlesen »

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[…] der vergangenen Woche hat der Richter das zivilrechtliche Verfahren zwischen dem Deutschen Schachbund und Dirk Jordan vor dem Landgericht Dresden ausgesetzt. Mehrfach […]

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[…] den Schein, er könne alles. Mit Ullrich Krause traf er auf jemanden, der unter der Belastung der Jordan-Affäre Verantwortung abgeben wollte. Krause glaubte nur zu gerne, dass dieser Schein der Wirklichkeit […]