Grenke-Schnellschüsse

Der Betrachter möge die bescheidene Qualität der folgenden Bilddokumente verzeihen. Ich hatte sogar eine Kamera dabei, aber die ist stets im Hotelzimmer geblieben. Und natürlich war während meiner Partien (die waren noch schlechter als die Fotos übrigens, dazu später mehr) das Handy stets ausgeschaltet. Schade um manchen Schach-Schnappschuss, den ich zwar gesehen, aber mangels Fotowerkzeug nicht abgefeuert habe.

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Gegen wen muss ich spielen? Die erste Runde ist ausgelost, Menschentrauben vor dem Aushang.
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Nach der Ansprache im Kongresszentrum ziehen die Offiziellen zu den Katzentischen in der zweiten Halle und erzählen dasselbe nochmal, bevor auch dort die Partien freigegeben werden. Hier hält FIDE-Chef Arkadi Dworkowitsch das Mikro, eingerahmt von Grenke-Organisator Sven Noppes und DSB-Präsident Ullrich Krause. Oben rechts ist Ossi Weiner zu erkennen. Der Mann, der einst die Welt mit Schachcomputern überschwemmte, ist heute Geschäftsführer der Wirtschaftsdienst GmbH des Schachbunds.
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Die ersten 300 Bretter des A-Opens sowie die vorderen des B- und C-Opens spielen ab der fünften Runde in einer Halle mit dem Weltmeister und anderen Superschwergewichten des Schachs.
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Wer sich im modernen Inneren umschaut, glaubt kaum, dass die Schwarzwaldhalle in den 1950er-Jahren gebaut worden ist.
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Die Partie des Tages geht in die fünfte Stunde.
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Anmeldung am ersten Tag bis 17 Uhr. So sah es um 16.45 Uhr aus. Und doch durften alle mitspielen, mehr als 2.000 Teilnehmer. Rekord!
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Wer die besten Köpfe des deutschen Schachs sucht, sollte auch abseits der Elo-Liste gucken. Mitorganisator Hans-Walter Schmitt demonstriert vor der ersten Runde des Grenke Classic Macherqualitäten – und legt die Formulare aus, auf denen wenig später Vincent Keymer und Magnus Carlsen die Züge ihrer ersten Partie gegeneinander notierten.

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Essen und Trinken werden beim Grenke-Open nicht zu Sozialpreisen verkauft. Bestes Preis-Leistungsverhältnis bei den Speisen bietet die schmackhafte sowie üppige Frikadelle mit Brötchen für 3,50 Euro. Aber wir wollen nicht meckern, nur feststellen. Jedem Teilnehmer steht frei, sich Essen und Trinken mitzubringen. Wer das nicht macht, bezahlt.
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Auch in der fünften Stunde ihrer Partie standen die Schachfreunde Keymer und Carlsen noch im Fokus der Fotografen.
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Zehn Minuten bis zur Partie, das reicht für einen schnellen Gegnercheck per Mobiltelefon, hier demonstriert von Merjin van Delft.
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