Kein Name, kein Konzept, keine Rangliste: Zufallsschach und die schwierige Revolution von oben

„Wesley So ist erster Weltmeister im Fischer Random." So oder ähnlich lauteten jetzt die Schlagzeilen in der Schachpresse, nachdem der Amerikaner Magnus Carlsen im WM-Finale mit 13,5:2,5 abgefertigt hatte. Carlsen guckt skeptisch, So ist guter Dinge: Auftakt für ein neues WM-Format. (Foto: Lennart Ootes/chess.com) Erster Weltmeister? Von wegen. Schon 2001 gab es einen Weltmeister im … Kein Name, kein Konzept, keine Rangliste: Zufallsschach und die schwierige Revolution von oben weiterlesen

Gens una sumus? Nicht im Schach960

Am Brett hat Hans-Walter Schmitt, Elo 2071, selten für Aufsehen gesorgt. Und doch ist er einer der besten Köpfe des deutschen Schachs, der beste womöglich. Ob WM-Kampf, Großmeisterturnier oder Kindertraining: Was Schmitt organisiert, das funktioniert, und wen er fördert, der gewinnt. In fast drei Dekaden als Schach-Macher lag Schmitt nur ein Mal daneben. Nicht in … Gens una sumus? Nicht im Schach960 weiterlesen

Keymer, Carlsen, Kandidaten: Ein Rückblick auf das Schachjahr 2018

Schachland Österreich Küss die Hand, Herr Großmeister. In wahrscheinlich keinem Land der Welt sind die Leute so versessen auf Titel wie in Österreich – und in wahrscheinlich keinem anderen Land gibt es mehr davon, vergeben von Bund, Ländern, Bildungseinrichtungen, sogar von Privatunternehmen. Für den Großmeistertitel im Schach gelten in Österreich gleichwohl dieselben Bedingungen wie überall: … Keymer, Carlsen, Kandidaten: Ein Rückblick auf das Schachjahr 2018 weiterlesen

PR-Probleme am Mississippi: Maulkorberlass, vorauseilender Gehorsam und ein irrlichternder Milliardär

Stellen wir uns vor, der Vorstandsvorsitzende des Rüstungskonzerns Diehl Defence würde mit weit geöffneter Schatulle beim Schachclub Überlingen vorstellig, um eine Zusammenarbeit auszuloten. Der Mann findet keine Fachkräfte, das Image seiner Firma ist im Eimer, und nun soll ihm Schach helfen, diese beiden Probleme zu beheben. Schlaue Idee, aber würden die Schachspieler seine Kohle nehmen? … PR-Probleme am Mississippi: Maulkorberlass, vorauseilender Gehorsam und ein irrlichternder Milliardär weiterlesen

Wien will die Schach-WM: Kulturell ganz vorne, jetzt muss Geld in die Kasse

Norwegen will die Schach-WM 2020, die USA auch und Monaco ebenfalls. Das wurde jetzt am Rande eines Besuchs einer FIDE-/Agon-Delegation in Wien bekannt. FIDE-Schatzmeister Adrian Siegel und Agon-Chef Ilya Merenzon hatten die österreichische Hauptstadt besucht, um sie als potenziellen Schauplatz der WM 2020 zu inspizieren. "Die Chancen steigen, die WM nach Österreich zu holen", meldete … Wien will die Schach-WM: Kulturell ganz vorne, jetzt muss Geld in die Kasse weiterlesen

Kasparow zum WM-Match: „Magnus Carlsen ist verwundbar“

5:9 bei 16 Remis, Fabiano Caruanas Bilanz gegen Magnus Carlsen. "In erster Linie ist das eine kämpferische Bilanz", sagt der russische Weltranglisten-14. Peter Svidler, der das Kandidatenturnier als gefeierter Kommentator begleitet hat. Caruana habe oft genug gezeigt, dass er Carlsen in Bedrängnis bringen kann. "Und Magnus hat beim WM-Match 2016 gezeigt, dass er verwundbar ist", … Kasparow zum WM-Match: „Magnus Carlsen ist verwundbar“ weiterlesen

Heimspiel für Caruana gegen Carlsen? US-Schachmäzen will das WM-Match in die USA holen

(Finale (?) Aktualisierung, 30. März: World Chess möchte das Gerücht einer WM-Verlegung aus der Welt haben. Per Twitter garantiert der Schach-Veranstalter der FIDE, dass das Match in London steigt, siehe Tweet am Ende dieses Textes) Der Milliardär Rex Sinquefield ist das Gesicht des US-amerikanischen Schachaufschwungs, der jetzt zum ersten WM-Match eines Amerikaners seit fast 50 … Heimspiel für Caruana gegen Carlsen? US-Schachmäzen will das WM-Match in die USA holen weiterlesen