Grand Prix: Elisabeth bleibt dran

Elisabeth Pähtz bleibt beim Grand Prix in Gibraltar dem Spitzentrio mit einem halben Punkt Abstand auf den Fersen. Mit einem Sieg in der vierten Runde über die Georgierin Nana Dzagnidze hielt sie obendrein ihre kleine Chance auf eine Qualifikation zum Kandidatenturnier am Leben.

Dafür braucht die Deutsche den Turniersieg – und ist auf „Hilfe“ derjenigen angewiesen, die in der Grand-Prix-Wertung vor ihr liegen. Diese Spielerinnen müssen aus Pähtz Sicht ein möglichst bescheidenes Ergebnis einfahren. Mit Dzagnidze hat Pähtz nun eine dieser Spielerinnen besiegt – und das sehenswert. Sie habe allen anderen „die Show gestohlen“, stellte FIDE-Grand-Prix-Berichterstatter John Saunders fest.

Zhansaya Abdumalik (Kasachstan), Mariya Muzychuk (Ukraine) und Kateryna Lagno (Russland) liegen mit 3/4 vorne, dahinter Pähtz mit 2,5/4.

Am heutigen Mittwoch in der fünften Runde hat Pähtz Schwarz gegen die Russin Alina Kashlinskaya, die mit dem stärksten Sekundanten aller Teilnehmerinnen angereist ist: ihrem Gatten, dem polnischen 2700-Großmeister Radoslaw Wojtaszek.

Liveübertragung ab 15 Uhr hier.

Alina Kashlinskaya mit Radoslaw Wojtaszek. | Foto: John Saunders/FIDE

(Titelfoto: David Llada/FIDE)






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