thomas weischede

  • Ein Beschluss, den Dr. Lasker nicht mehr erleben konnte

    Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat die während der NS-Zeit vollzogenen Aberkennungen von Doktorgraden offiziell für nichtig erklärt. Fakultätsräte und Senat fassten dazu anlässlich der Promoviertenfeier am 11. Juli einen Rehabilitationsbeschluss, der feststellt, dass die zwischen 1933 und 1945 vollzogenen, ideologisch begründeten Doktorgradentzüge gegen elementare Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit verstießen und von Anfang an unwirksam waren. Das…

  • Ein Kongress, unverzüglich

    Das Schiedsgericht des Deutschen Schachbunds verpflichtet das Präsidium, unverzüglich einen außerordentlichen Bundeskongress einzuberufen. Damit kassiert es die Linie von Bundesrechtsberater Thomas Strobl sowie die Entscheidung von DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach, den Antrag mehrerer Landesverbände als unzulässig zurückzuweisen. 9 von 22 Mitgliedsverbänden haben sich dagegen gewehrt – und jetzt im Eilverfahren Recht bekommen. Beschädigt war das Präsidium…

  • Laskerpreis nach Löberitz

    Im „Laskerjahr“ 2018 war es nicht ganz einfach, keinen „Lasker“ zu gewinnen. Nach dem Gießkannenprinzip hat die „Emanuel Lasker Gesellschaft“ (ELG) alle üblichen Verdächtigen aus der Schachblase mit ihrem Preis ausgezeichnet, dem „Lasker“, der „herausragende Verdienste zur Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut“ würdigen soll. Alle üblichen Verdächtigen? Nein, zwei fehlten, Vlastimil Hort und…