ChessBase wird verkauft. Nach Informationen dieser Seite übernimmt der kasachische Milliardär Timur Turlov das Hamburger Unternehmen, das den Schachsport über Jahrzehnte geprägt hat. Der Verkauf ist vereinbart und beschlossen. Der formelle Vollzug steht noch aus. Auf Anfrage dieser Seite verweist ChessBase auf Vertraulichkeitsvereinbarungen und möchte sich nicht äußern. Außerdem solle der Investor das erste öffentliche … ChessBase wird kasachisch – Milliardär Timur Turlov übernimmt weiterlesen
Schlagwort: Frederic Friedel
Als Kasparow gegen den HSK verlor
Im Vereinsheim des Hamburger Schachklubs hängt dieses Foto, aufgenommen am 23. Dezember 1985, einem der stolzesten Tage der bald zweihundertjährigen Vereinsgeschichte. Schauplatz ist das Interconti Hotel an der Außenalster, damals eines der besten Häuser der Hansestadt, 2013 wegen Konkurs geschlossen und bald darauf abgerissen. Garri Kasparow steht am Brett von Matthias Wahls. Der damals 17-Jährige … Als Kasparow gegen den HSK verlor weiterlesen
80 Jahre Frederic Friedel
„Menschenfänger“ schrieb der zwei Jahre ältere Helmut Pfleger einst über Frederic Friedel. Kaum jemand ist so tief und vielfältig mit der internationalen Schachszene verbunden wie der Chessbase-Mitgründer, der am 2. August 2025 seinen 80. Geburtstag feiert. Kaum jemand hat so viele persönliche Beziehungen zu Weltmeistern und Supergroßmeistern aufgebaut, kaum jemand hat den Wandel des Sports … 80 Jahre Frederic Friedel weiterlesen
„Wer verliert schon gerne gegen Kollegen?“: Matthias Wüllenweber über Onlineschach
Bis zu 6.000 Partien! Auf einer einzigen Diskette! Garry Kasparov erkannte sofort die Möglichkeiten, als ihm Matthias Wüllenweber 1986 in einem Baseler Hotelzimmer seine Erfindung zeigte: eine Datenbank für Schachpartien. Sogleich ließ sich Kasparov als erster ChessBase-Kunde registrieren. Wüllenwebers Entwicklung sei im Schach "die wichtigste Neuerung seit der Erfindung des Buchdrucks", sagte der Weltmeister. Kasparov … „Wer verliert schon gerne gegen Kollegen?“: Matthias Wüllenweber über Onlineschach weiterlesen
Der indische Schach-Motor: Wie Sagar Shah seinen Traum wahr machte
Vor sechs Jahren war der indische Schachmeister Sagar Shah darauf fokussiert, Großmeister zu werden. Aber ein Besuch in der ChessBase-Zentrale in Hamburg änderte das. Jetzt führt er gemeinsam mit seiner Frau Amruta Mokal den indischen ChessBase-Ableger, und der ist einer der Motoren des Schachbooms in Indien. In den Sozialen Medien führen die beiden ein Lehrstück … Der indische Schach-Motor: Wie Sagar Shah seinen Traum wahr machte weiterlesen
Spielen wie Gott mit sieben Steinen
Wie sehr die offene und freie Schach-Plattform Lichess die kommerzielle Konkurrenz vor sich hertreibt, haben wir im Lauf der vergangenen Monate mehrfach beleuchtet. In zumindest einer Hinsicht hat Lichess jetzt alle anderen abgehängt. Seit heute bietet Lichess Zugriff auf eine Sieben-Steine-Endspieldatenbank. Die gab es bislang nur an ausgewählten Stellen im Netz, und das nur gegen … Spielen wie Gott mit sieben Steinen weiterlesen
Die chinesische Mauer hielt, die chinesische Hüfte nicht
Das Norway-Chess-Turnier wird als Wettstreit der Versehrten und Unwilligen in die Schachgeschichte eingehen, selbst wenn alle Teilnehmer die verbleibenden Runden verletzungsfrei überstehen. Erst wollte Fabiano Caruana gar nicht antreten, dann drohte Shakh Mamedyarov wegen Zahnschmerzen auszufallen, dann stürzte Ding Liren vom Fahrrad und brach sich sie Hüfte. Statt am Brett zu sitzen, liegt er nun … Die chinesische Mauer hielt, die chinesische Hüfte nicht weiterlesen







