Artur Jussupow
Zitat von Conrad Schormann am 24. Dezember 2022, 17:45 UhrPorträt des ehemaligen Weltklassespielers und heutigen Weltklassetrainers bei der SG Solingen:
https://www.schachgesellschaft.de/2022/12/24/adventskalender-loesung-24/
Porträt des ehemaligen Weltklassespielers und heutigen Weltklassetrainers bei der SG Solingen:
Zitat von Conrad Schormann am 11. Juli 2023, 8:25 Uhrhttps://perlenvombodensee.de/2020/02/02/artur-jussupow-ueber-carlsen-keymer-caruana-und-medialen-druck/
https://perlenvombodensee.de/2020/02/06/artur-jussupow-zweite-plaetze-sind-niederlagen/
https://perlenvombodensee.de/2023/01/15/wir-sind-an-einem-gefaehrlichen-punkt-artur-jussupow-im-interview/
Artur Jussupow über Carlsen, Keymer, Caruana – und medialen Druck
“Wir sind an einem gefährlichen Punkt”: Artur Jussupow im Interview
Zitat von Conrad Schormann am 11. Juli 2023, 8:29 UhrIm Rahmen der 50. Internationalen Dortmunder Schachtage führte Pressesprecher Patrick Zelbel ein ausführliches Interview mit Artur Jussupow über seine Aufgaben in Dortmund, die Highlights seiner Karriere, Schach für Kinder und die Chancen im deutschen Schach. Ein Ausschnitt erschien am 6. Juli im Sportteil der Tageszeitungen von Lensing Media, Zeitungsverlag Rubens und Medienhaus Bauer.
Artur Jussupow ist in den Internationalen Dortmunder Schachtagen seit den 1990er Jahren verbunden. Jussupow ist Schachgroßmeister seit 1980 und gehörte zur absoluten Weltspitze. Heute vermittelt er sein Wissen als Schachtrainer und Kommentator weiter.
Im Rahmen der 50. Internationalen Dortmunder Schachtage führte Pressesprecher Patrick Zelbel ein ausführliches Interview mit Artur Jussupow über seine Aufgaben in Dortmund, die Highlights seiner Karriere, Schach für Kinder und die Chancen im deutschen Schach. Ein Ausschnitt erschien am 6. Juli im Sportteil der Tageszeitungen von Lensing Media, Zeitungsverlag Rubens und Medienhaus Bauer.
Artur Jussupow ist in den Internationalen Dortmunder Schachtagen seit den 1990er Jahren verbunden. Jussupow ist Schachgroßmeister seit 1980 und gehörte zur absoluten Weltspitze. Heute vermittelt er sein Wissen als Schachtrainer und Kommentator weiter.
Zitat von Conrad Schormann am 16. Februar 2026, 15:08 UhrArtur Jussupow: Aufstieg eines sowjetischen Spitzenspielers
Quelle: Soviet Chess History (Douglas Griffin)
Artur Jussupow gehörte in den 1980er-Jahren zur Spitze des sowjetischen Schachs und erreichte zeitweise Rang drei der Weltrangliste. Das berichtet Soviet Chess History.
Geboren am 13. Februar 1960 in Moskau, lernte Jussupow mit sechs Jahren Schach und wurde früh in die Botwinnik-Schachschule aufgenommen. Dort geriet er unter den Einfluss von Mark Dvoretsky, mit dem ihn eine prägende Trainer-Schüler-Beziehung verband. 1977 gelang ihm der Durchbruch: Er gewann das Qualifikationsturnier für die Junioren-Weltmeisterschaft – vor dem damals 14-jährigen Garry Kasparov – und sicherte sich anschließend den Weltmeistertitel der U20.
Erfolge in der Sowjetunion
In den folgenden Jahren etablierte sich Jussupow in der sowjetischen Elite. 1979 belegte er bei der 47. UdSSR-Meisterschaft in Minsk Platz drei und besiegte dort Michail Tal. Ein Jahr später verpasste er den Titel knapp: In Vilnius führte er zwei Runden vor Schluss, wurde jedoch noch von Aleksandr Beljawski und Lew Psachis überholt. 1980 erhielt er den Großmeistertitel.
Auch international spielte er um die Weltmeisterschaft mit. Nach Erfolgen in Zonen- und Interzonenturnieren erreichte er mehrfach das Kandidatenhalbfinale, scheiterte jedoch 1986 an Andrei Sokolow, 1989 an Anatoli Karpow und 1992 an Jan Timman.
Mannschaftserfolge und Emigration
Mit der sowjetischen Nationalmannschaft gewann Jussupow fünf Olympiagoldmedaillen zwischen 1982 und 1990 sowie mehrere Titel bei Welt- und Europameisterschaften. 1991 emigrierte er nach Deutschland, nachdem er in Moskau Opfer eines bewaffneten Überfalls geworden war. Seit 1992 vertritt er Deutschland international und wurde eingebürgert.
Trainer und Autor
Nach dem Rückzug aus der Weltspitze machte sich Jussupow als Trainer und Autor einen Namen, unter anderem gemeinsam mit seinem früheren Mentor Dvoretsky. Sein Spielstil galt als besonders solide und endspielstark. Zahlreiche Partien wurden in der sowjetischen Schachpresse veröffentlicht und später in Trainingsbüchern aufgegriffen.
Artur Jussupow: Aufstieg eines sowjetischen Spitzenspielers
Quelle: Soviet Chess History (Douglas Griffin)
Artur Jussupow gehörte in den 1980er-Jahren zur Spitze des sowjetischen Schachs und erreichte zeitweise Rang drei der Weltrangliste. Das berichtet Soviet Chess History.
Geboren am 13. Februar 1960 in Moskau, lernte Jussupow mit sechs Jahren Schach und wurde früh in die Botwinnik-Schachschule aufgenommen. Dort geriet er unter den Einfluss von Mark Dvoretsky, mit dem ihn eine prägende Trainer-Schüler-Beziehung verband. 1977 gelang ihm der Durchbruch: Er gewann das Qualifikationsturnier für die Junioren-Weltmeisterschaft – vor dem damals 14-jährigen Garry Kasparov – und sicherte sich anschließend den Weltmeistertitel der U20.
Erfolge in der Sowjetunion
In den folgenden Jahren etablierte sich Jussupow in der sowjetischen Elite. 1979 belegte er bei der 47. UdSSR-Meisterschaft in Minsk Platz drei und besiegte dort Michail Tal. Ein Jahr später verpasste er den Titel knapp: In Vilnius führte er zwei Runden vor Schluss, wurde jedoch noch von Aleksandr Beljawski und Lew Psachis überholt. 1980 erhielt er den Großmeistertitel.
Auch international spielte er um die Weltmeisterschaft mit. Nach Erfolgen in Zonen- und Interzonenturnieren erreichte er mehrfach das Kandidatenhalbfinale, scheiterte jedoch 1986 an Andrei Sokolow, 1989 an Anatoli Karpow und 1992 an Jan Timman.
Mannschaftserfolge und Emigration
Mit der sowjetischen Nationalmannschaft gewann Jussupow fünf Olympiagoldmedaillen zwischen 1982 und 1990 sowie mehrere Titel bei Welt- und Europameisterschaften. 1991 emigrierte er nach Deutschland, nachdem er in Moskau Opfer eines bewaffneten Überfalls geworden war. Seit 1992 vertritt er Deutschland international und wurde eingebürgert.
Trainer und Autor
Nach dem Rückzug aus der Weltspitze machte sich Jussupow als Trainer und Autor einen Namen, unter anderem gemeinsam mit seinem früheren Mentor Dvoretsky. Sein Spielstil galt als besonders solide und endspielstark. Zahlreiche Partien wurden in der sowjetischen Schachpresse veröffentlicht und später in Trainingsbüchern aufgegriffen.

