Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei der Schacholympiade 2022 in Chennai. V.l.n.r.: Josefine Heinemann, Elisabeth Pähtz, Dinara Wagner, Hanna Marie Klek und Jana Schneider.
Die Krulich Immobilien Gruppe wird die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei der Schach-Mannschaftsweltmeisterschaft der Frauen vom 6. bis 11. September im polnischen Bydgoszcz als Sponsor unterstützen. Bei dem prestigeträchtigen Turnier wird Deutschland nach 2021 erst zum zweiten Mal dabei sein und versuchen, im stark besetzten Feld mit vielen Weltklassespielerinnen die K.-o.-Runde zu erreichen.
Krulich Immobilien engagiert sich insbesondere für die Förderung des Frauenschachs: Als Partner des Weltschachverbandes FIDE unterstützte die Unternehmensgruppe im Frühjahr dieses Jahres die Ausrichtung des Frauen-Grand-Prix in München. Bereits seit 2021 ist Krulich Immobilien Sponsor des Powergirls-Programms des Deutschen Schachbundes, welches talentierte junge Kaderspielerinnen mit der Perspektive auf die erweiterte Weltspitze fördert. Mit Dinara Wagner, Jana Schneider, Josefine Heinemann und Fiona Sieber stehen vier Spielerinnen aus dem Programm im WM-Kader, komplettiert wird das Team durch die deutsche Nummer eins Elisabeth Pähtz und Hanna Marie Klek.
Über den Sponsor
Die Immobiliengruppe Krulich zählt seit mehr als 20 Jahren zu den wichtigsten Förderern des Schachsports in Deutschland. Inhaber Roman Krulich - selbst ein starker Turnierspieler - hatte durch sein Sponsoring der Mannschaft von MSA Zugzwang den Aufstieg von der Landesliga bis in die erste Bundesliga ermöglicht. Er ist auch Gründer der Münchener Schachstiftung, die jährlich bis zu 1500 benachteiligte Menschen in unterschiedlichen Bereichen fördert, von Schulkindern in sozialen Brennpunkten über Menschen mit körperlichen Einschränkungen bis hin zu krebskranken Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen. Für sein Engagement wurde Roman Krulich2016 der Deutsche Schachpreis verliehen.
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Die Nationalmannschaft der Frauen bei der WM. Ab dem 6. September geht es täglich um 15 Uhr los.
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei der Schacholympiade 2022 in Chennai. V.l.n.r.: Josefine Heinemann, Elisabeth Pähtz, Dinara Wagner, Hanna Marie Klek und Jana Schneider.
Die Krulich Immobilien Gruppe wird die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei der Schach-Mannschaftsweltmeisterschaft der Frauen vom 6. bis 11. September im polnischen Bydgoszcz als Sponsor unterstützen. Bei dem prestigeträchtigen Turnier wird Deutschland nach 2021 erst zum zweiten Mal dabei sein und versuchen, im stark besetzten Feld mit vielen Weltklassespielerinnen die K.-o.-Runde zu erreichen.
Krulich Immobilien engagiert sich insbesondere für die Förderung des Frauenschachs: Als Partner des Weltschachverbandes FIDE unterstützte die Unternehmensgruppe im Frühjahr dieses Jahres die Ausrichtung des Frauen-Grand-Prix in München. Bereits seit 2021 ist Krulich Immobilien Sponsor des Powergirls-Programms des Deutschen Schachbundes, welches talentierte junge Kaderspielerinnen mit der Perspektive auf die erweiterte Weltspitze fördert. Mit Dinara Wagner, Jana Schneider, Josefine Heinemann und Fiona Sieber stehen vier Spielerinnen aus dem Programm im WM-Kader, komplettiert wird das Team durch die deutsche Nummer eins Elisabeth Pähtz und Hanna Marie Klek.
Über den Sponsor
Die Immobiliengruppe Krulich zählt seit mehr als 20 Jahren zu den wichtigsten Förderern des Schachsports in Deutschland. Inhaber Roman Krulich - selbst ein starker Turnierspieler - hatte durch sein Sponsoring der Mannschaft von MSA Zugzwang den Aufstieg von der Landesliga bis in die erste Bundesliga ermöglicht. Er ist auch Gründer der Münchener Schachstiftung, die jährlich bis zu 1500 benachteiligte Menschen in unterschiedlichen Bereichen fördert, von Schulkindern in sozialen Brennpunkten über Menschen mit körperlichen Einschränkungen bis hin zu krebskranken Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen. Für sein Engagement wurde Roman Krulich2016 der Deutsche Schachpreis verliehen.
Am Mittwoch, dem 6. September, startet in Polen die FIDE-Mannschaftsweltmeisterschaft der Frauen. Zwölf Teams werden in Bydgoszcz rund eine Woche um den Titel und Medaillen kämpfen. Die Bedenkzeit beträgt dabei ungewöhnliche 45 Minuten mit zusätzlichen 10 Sekunden pro Zug. Favorit ist das Team aus Georgien, welches mit den drei Großmeistern Nana Dzagnidze, Bela Khotenashvili und Nino Batsiashvili im Kader mit Abstand die Setzliste anführt. Weitere bekannte starke Spielerinnen sind Harika Dronavalli bei Indien, Bibisara Assaubayeva bei Kasachstan sowie die beiden ehemaligen Weltmeisterinnen Anna Ushenina bei der Ukraine und Antoaneta Stefanova bei Bulgarien. Deutschland wird als zweitstärkste Mannschaft in Pool B gute Chancen auf ein Weiterkommen in der Vorrunde haben. Alle Matches der deutschen Mannschaft werden live kommentiert von IM Jonathan Carlstedt bei SchachdeutschlandTV auf Twitch übertragen. Wir werden zusätzlich mit einem Team vor Ort sein, um mit Fotos, Videos und Interviews aus Polen auf unseren Kanälen zu berichten.
Das deutsche Team
Deutschland wird mit dem gleichen Team wie bei der Schacholympiade 2022 in Chennai bestehend aus Elisabeth Pähtz, Dinara Wagner, Josefine Heinemann, Jana Schneider und Hanna Marie Klek antreten, ergänzt durch Fiona Sieber. Trainiert wird das Team vom Bundestrainer der Frauen Yuri Yakovich, als Delegationsleiter ist Sportdirektor Kevin Högy mit dabei.
Bei der letzten Team-WM im Jahr 2021 im katalanischen Sitges musste die deutsche Mannschaft nach einer unglücklichen Niederlage gegen das in etwa gleichwertige Team FIDE Americas leider schon nach der Vorrunde die Sachen packen. Als Fünfter der Team-Setzliste sieht es in diesem Jahr aber vielversprechend aus. Mit Elisabeth Pähtz und Dinara Wagner hat Deutschland dabei die Nummer vier und sieben im Ranking aller Spielerinnen am Brett.
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren, dem Energieparkentwickler UKA, und Krulich Immobilien, dass sie unser Team bei dieser Weltmeisterschaft unterstützen und die Teilnahme möglich machen!
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DSB/Paul Meyer-Dunker
Elisabeth Pähtz
DSB/Arne Jachmann
Dinara Wagner
DSB/Kai Spaete
Josefine Heinemann
DSB/Kai Spaete
Fiona Sieber
DSB/Frank Hoppe
Jana Schneider
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Kai Spaete
Hanna Marie Klek
Pool A
Nr.
Team
Elo-Schnitt
1
Georgien
2453
2
Indien
2410
3
Ukraine
2351
4
Frankreich
2306
5
Kasachstan
2293
6
Ägypten
2048
Pool B
Nr.
Team
Elo-Schnitt
1
China
2365
2
Deutschland
2350
3
Polen
2335
4
USA
2332
5
Bulgarien
2302
6
FIDE Americas
2263
Clément Bucco-Lechat | CC BY-SA 3.0
Nana Dzagnidze
Artsmith.concepts | CC BY-SA 4.0
Harika Dronavalli
Krzysztof Szeląg | CC BY-SA 4.0
Antoaneta Stefanova
Clément Bucco-Lechat | CC BY-SA 3.0
Anna Ushenina
Spielerinnen
Nr.
Titel
Name
Elo
Land
Team
1
GM
Nana Dzagnidze
2506
Georgien
2
GM
Harika Dronavalli
2502
Indien
3
GM
Bella Khotenashvili
2480
Georgien
4
GM
Elisabeth Pähtz
2479
Deutschland
5
GM
Nino Batsiashvili
2478
Georgien
6
IM
Bibisara Assaubayeva
2469
Kasachstan
7
WGM
Dinara Wagner
2468
Deutschland
8
IM
Lela Javakhishvili
2446
Georgien
9
IM
Meri Arabidze
2440
Georgien
10
IM
Agrawal Vantika
2435
Indien
11
GM
Anna Ushenina
2434
Ukraine
12
GM
Antoaneta Stefanova
2410
Bulgarien
13
WIM
Yuxin Song
2404
China
14
IM
Yang Shen
2397
China
15
GM
Monika Socko
2392
Polen
16
IM
Sophie Milliet
2391
Frankreich
17
FM
Alice Lee
2388
USA
18
IM
Oliwia Kiolbasa
2387
Polen
19
IM
Aleksandra Maltsevskaya
2386
Polen
20
WGM
Deshmukh Divya
2385
Indien
21
WGM
Shri B Savitha
2375
Indien
22
IM
Qi Guo
2372
China
23
IM
Salome Melia
2369
Georgien
24
IM
Deysi Cory T.
2367
FIDE Americas
25
IM
Anna Zatonskih
2364
USA
26
IM
Deimante Daulyte-Cornette
2360
Frankreich
27
IM
Annie Wang
2356
USA
28
WIM
Anastasiya Rakhmangulova
2354
Ukraine
29
IM
Rout Padmini
2353
Indien
30
IM
Nataliia Buksa
2352
Ukraine
31
WGM
Meruert Kamalidenova
2351
Kasachstan
32
WIM
Alua Nurmanova
2347
Kasachstan
33
WGM
Yiyi Xiao
2343
China
34
IM
Anastasia Savina
2339
Frankreich
35
IM
Inna Gaponenko
2332
Ukraine
36
WIM
Yelyzaveta Hrebenshchykova
2324
Ukraine
37
IM
Lisandra Teresa Ordaz Valdes
2324
FIDE Americas
38
WGM
Mitra Hejazipour
2323
Frankreich
39
IM
Klaudia Kulon
2319
Polen
40
GM
Natalia Zhukova
2310
Ukraine
41
WIM
Kaiyu Ning
2308
China
42
WGM
Julia Antolak
2299
Polen
43
WGM
Josefine Heinemann
2296
Deutschland
44
WGM
Fiona Sieber
2296
Deutschland
45
WGM
Viktoria Radeva
2289
Bulgarien
46
WGM
Atousa Pourkashiyan
2288
USA
47
FM
Gergana Peycheva
2287
Bulgarien
48
WGM
Jana Schneider
2285
Deutschland
49
WGM
Hanna Marie Klek
2273
Deutschland
50
WIM
Natacha Benmesbah
2267
Frankreich
51
WGM
Tatev Abrahamyan
2262
USA
52
WGM
Yerisbel Miranda Llanes
2262
FIDE Americas
53
WGM
Jennifer Perez Rodriguez
2242
FIDE Americas
54
WIM
Michalina Rudzinska
2228
Polen
55
WGM
Beloslava Krasteva
2223
Bulgarien
56
WIM
Amina Kairbekova
2212
Kasachstan
57
WIM
Maria Jose Campos
2206
FIDE Americas
58
WIM
Xeniya Balabayeva
2192
Kasachstan
59
WIM
Assel Serikbay
2186
Kasachstan
60
WIM
Valentina Argote Heredia
2179
FIDE Americas
61
IM
Silvia Alexieva
2157
Frankreich
62
WGM
Shrook Wafa
2111
Ägypten
63
WGM
Khaled Mona
2100
Ägypten
64
WGM
Shahenda Wafa
2083
Ägypten
65
WGM
Ayah Moaataz
2059
Ägypten
66
WIM
Eman Elansary
1886
Ägypten
Zeitplan
Tag
Datum
Uhrzeit
Phase
Runde
Mittwoch
06.09.
15:00
Vorrunde
1
18:00
Vorrunde
2
Donnerstag
07.09.
15:00
Vorrunde
3
18:00
Vorrunde
4
Freitag
08.09.
15:00
Vorrunde
5
Samstag
09.09.
15:00
Viertelfinale
Match 1
18:00
Viertelfinale
Match 2
20:30
Viertelfinale
Tie-Break
Sonntag
10.09.
15:00
Halbfinale
Match 1
18:00
Halbfinale
Match 2
20:30
Halbfinale
Tie-Break
Montag
11.09.
14:00
Finale & Spiel um Platz 3
Match 1
17:00
Finale & Spiel um Platz 3
Match 2
19:30
Finale & Spiel um Platz 3
Tie-Break
im Anschluss
Siegerehrung
Modus
Das alle zwei Jahre stattfindende Turnier wird wie 2021 nicht als Rundenturnier, sondern mit zwei Vorrundengruppen à sechs Mannschaften und einer anschließenden K.-o.-Phase ausgetragen. Ab dem Viertelfinale werden die Sieger in zwei Matches mit wechselnden Farben ermittelt, ein Tie-Break mit Blitzpartien entscheidet bei Gleichstand. Neben dem Finale gibt es außerdem ein Spiel um Platz drei.
Am Mittwoch, dem 6. September, startet in Polen die FIDE-Mannschaftsweltmeisterschaft der Frauen. Zwölf Teams werden in Bydgoszcz rund eine Woche um den Titel und Medaillen kämpfen. Die Bedenkzeit beträgt dabei ungewöhnliche 45 Minuten mit zusätzlichen 10 Sekunden pro Zug. Favorit ist das Team aus Georgien, welches mit den drei Großmeistern Nana Dzagnidze, Bela Khotenashvili und Nino Batsiashvili im Kader mit Abstand die Setzliste anführt. Weitere bekannte starke Spielerinnen sind Harika Dronavalli bei Indien, Bibisara Assaubayeva bei Kasachstan sowie die beiden ehemaligen Weltmeisterinnen Anna Ushenina bei der Ukraine und Antoaneta Stefanova bei Bulgarien. Deutschland wird als zweitstärkste Mannschaft in Pool B gute Chancen auf ein Weiterkommen in der Vorrunde haben. Alle Matches der deutschen Mannschaft werden live kommentiert von IM Jonathan Carlstedt bei SchachdeutschlandTV auf Twitch übertragen. Wir werden zusätzlich mit einem Team vor Ort sein, um mit Fotos, Videos und Interviews aus Polen auf unseren Kanälen zu berichten.
Das deutsche Team
Deutschland wird mit dem gleichen Team wie bei der Schacholympiade 2022 in Chennai bestehend aus Elisabeth Pähtz, Dinara Wagner, Josefine Heinemann, Jana Schneider und Hanna Marie Klek antreten, ergänzt durch Fiona Sieber. Trainiert wird das Team vom Bundestrainer der Frauen Yuri Yakovich, als Delegationsleiter ist Sportdirektor Kevin Högy mit dabei.
Bei der letzten Team-WM im Jahr 2021 im katalanischen Sitges musste die deutsche Mannschaft nach einer unglücklichen Niederlage gegen das in etwa gleichwertige Team FIDE Americas leider schon nach der Vorrunde die Sachen packen. Als Fünfter der Team-Setzliste sieht es in diesem Jahr aber vielversprechend aus. Mit Elisabeth Pähtz und Dinara Wagner hat Deutschland dabei die Nummer vier und sieben im Ranking aller Spielerinnen am Brett.
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren, dem Energieparkentwickler UKA, und Krulich Immobilien, dass sie unser Team bei dieser Weltmeisterschaft unterstützen und die Teilnahme möglich machen!
Das alle zwei Jahre stattfindende Turnier wird wie 2021 nicht als Rundenturnier, sondern mit zwei Vorrundengruppen à sechs Mannschaften und einer anschließenden K.-o.-Phase ausgetragen. Ab dem Viertelfinale werden die Sieger in zwei Matches mit wechselnden Farben ermittelt, ein Tie-Break mit Blitzpartien entscheidet bei Gleichstand. Neben dem Finale gibt es außerdem ein Spiel um Platz drei.
Fiona Sieber mit Bundestrainer Yuri Yakovich im Hintergrund
Die Team-Weltmeisterschaft der Frauen in Bydgoszcz ist heute mit den ersten beiden Runden gestartet. In insgesamt fünf Matches werden in den ersten drei Tagen die Teilnehmerinnen der K.-o.-Runde ermittelt, bevor es am Samstag mit dem Viertelfinale weitergeht. Dazu wurden die zwölf WM-Teams in zwei Sechsergruppen eingeteilt, in denen jeweils die ersten vier weiterkommen. Wir fassen für euch die Ergebnisse des deutschen Teams und die Eindrücke vom ersten WM-Spieltag im Tagesbericht zusammen.
Pool B
1. Runde: USA - Deutschland
Der erste Tag der Team-Weltmeisterschaft der Frauen lieferte zum Auftakt mit den USA und China direkt die beiden stärksten Gegnerinnen der Gruppe. Nominell musste sich das deutsche Team in beiden Matches nicht verstecken, die Ergebnisse waren am Ende aber frustrierend. Gegen die USA bot Bundestrainer Yuri Yakovich für Deutschland die an eins bis vier gesetzten Spielerinnen auf: Es spielten also Elisabeth Pähtz, Dinara Wagner, Josefine Heinemann und Hanna Marie Klek.
An Brett eins kam es dadurch zu der interessanten Paarung zwischen Elisabeth Pähtz und Alice Lee, Routinier gegen Nachwuchshoffnung. Alice Lee ist erst 13 Jahre alt und gilt zurecht als eines der größten weiblichen Talente der Welt. Elisabeth äußerte im Interview nach der Partie allerdings, dass sie extrem überrascht von der Partieanlage war. Die Amerikanerin habe mit Weiß von Anfang an nur auf den halben Punkt gespielt, der am Ende auch für beide Seiten ungefährdet auf dem Brett stand.
Josefine Heinemann spielte gegen Tatev Abrahamyan eine umkämpfte, dynamische Partie, die beiden Seiten Chancen bot. Nachdem Josefine zwischendurch unter anderem einen Qualitätsgewinn ausließ, musste sie allerdings um den halben Punkt kämpfen, den sie sich am Ende in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel auch sichern konnte.
Hanna Marie Klek hatte gegen Atousa Pourkashiyan ausgangs der Eröffnung einer sizilianischen Partie gute Chancen: Ihr dynamisches Bauernduo auf b4 und c4 kam aber nie ins Rollen. Nachdem sich der Vorteil verflüchtigt hatte, folgte in einem ausgeglichenen Endspiel mit Läufer plus Turm auf beiden Seiten der Remisschluss.
Die am Ende entscheidende Partie spielte Dinara Wagner: In einem wechselhaften Endspiel schwankte der Vorteil hin und her. Dinara tat sich lange schwer, gute Felder für ihre weiße Dame zu finden. Die Entscheidung brachte schließlich der Verlust ihres Springers, als sie in Zeitnot nicht den richtigen Weg fand, um diesen zu retten. Somit ging der Kampf gegen die USA 1,5 zu 2,5 verloren.
Hanna Marie Klek (rechts) bei ihrer Partie gegen Atousa Pourkashiyan
DSB/Paul Meyer-Dunker
Elisabeth Pähtz (rechts) gegen Alice Lee
DSB/Paul Meyer-Dunker
Josefine Heinemann (rechts) gegen Tatev Abrahamyan
DSB/Paul Meyer-Dunker
Zweitrundenmatch Deutschland gegen China
2. Runde: Deutschland - China
Im zweiten Match gegen China änderte sich die Aufstellung: Für Dinara Wagner und Hanna Marie Klek wurden Jana Schneider und Fiona Sieber aufgestellt, Josefine Heinemann rückte aufs zweite Brett vor.
Der Kampf sah nach 45 Minuten durchaus hoffnungsvoll aus: Fiona Sieber geriet zwar früh in Nachteil und sollte sich davon nicht erholen. Aber sowohl bei Elisabeth, Josefine als auch Jana standen interessante, aussichtsreiche Stellungen auf dem Brett.
Leider sollte dies für den Rest des Kampfes der beste Zwischenstand bleiben. Janas Stellung kippte komplett zu ihren Ungunsten, nachdem sie ein Qualitätsopfer von Qi Guo ablehnte. Elisabeths Chancen gegen Yuxin Song verflüchtigten sich bald ins Remis. Josefine hatte die beste Stellung und die größten Chancen des Tages auf einen ganzen Punkt. Aber gegen die zähe Verteidigung von Kaiyu Ning fand sie kein Durchkommen. So standen am Ende ein 1 zu 3 und die zweite Niederlage des Tages fest.
Damit beginnt die WM mit einem Fehlstart für das deutsche Team. Allerdings haben wir weiterhin gute Chancen auf den Einzug in das Viertelfinale. Gegen Polen, Bulgarien und das südamerikanische Team FIDE Americas ist alles drin, dafür muss aber auch um jeden Preis gepunktet werden.
Morgen um 15 Uhr geht es mit dem Match gegen Polen weiter, um 18 Uhr ist dann FIDE Americas der Gegner. Wir sind wieder live auf SchachdeutschlandTV dabei!
Fiona Sieber mit Bundestrainer Yuri Yakovich im Hintergrund
Die Team-Weltmeisterschaft der Frauen in Bydgoszcz ist heute mit den ersten beiden Runden gestartet. In insgesamt fünf Matches werden in den ersten drei Tagen die Teilnehmerinnen der K.-o.-Runde ermittelt, bevor es am Samstag mit dem Viertelfinale weitergeht. Dazu wurden die zwölf WM-Teams in zwei Sechsergruppen eingeteilt, in denen jeweils die ersten vier weiterkommen. Wir fassen für euch die Ergebnisse des deutschen Teams und die Eindrücke vom ersten WM-Spieltag im Tagesbericht zusammen.
Pool B
1. Runde: USA - Deutschland
Der erste Tag der Team-Weltmeisterschaft der Frauen lieferte zum Auftakt mit den USA und China direkt die beiden stärksten Gegnerinnen der Gruppe. Nominell musste sich das deutsche Team in beiden Matches nicht verstecken, die Ergebnisse waren am Ende aber frustrierend. Gegen die USA bot Bundestrainer Yuri Yakovich für Deutschland die an eins bis vier gesetzten Spielerinnen auf: Es spielten also Elisabeth Pähtz, Dinara Wagner, Josefine Heinemann und Hanna Marie Klek.
An Brett eins kam es dadurch zu der interessanten Paarung zwischen Elisabeth Pähtz und Alice Lee, Routinier gegen Nachwuchshoffnung. Alice Lee ist erst 13 Jahre alt und gilt zurecht als eines der größten weiblichen Talente der Welt. Elisabeth äußerte im Interview nach der Partie allerdings, dass sie extrem überrascht von der Partieanlage war. Die Amerikanerin habe mit Weiß von Anfang an nur auf den halben Punkt gespielt, der am Ende auch für beide Seiten ungefährdet auf dem Brett stand.
Josefine Heinemann spielte gegen Tatev Abrahamyan eine umkämpfte, dynamische Partie, die beiden Seiten Chancen bot. Nachdem Josefine zwischendurch unter anderem einen Qualitätsgewinn ausließ, musste sie allerdings um den halben Punkt kämpfen, den sie sich am Ende in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel auch sichern konnte.
Hanna Marie Klek hatte gegen Atousa Pourkashiyan ausgangs der Eröffnung einer sizilianischen Partie gute Chancen: Ihr dynamisches Bauernduo auf b4 und c4 kam aber nie ins Rollen. Nachdem sich der Vorteil verflüchtigt hatte, folgte in einem ausgeglichenen Endspiel mit Läufer plus Turm auf beiden Seiten der Remisschluss.
Die am Ende entscheidende Partie spielte Dinara Wagner: In einem wechselhaften Endspiel schwankte der Vorteil hin und her. Dinara tat sich lange schwer, gute Felder für ihre weiße Dame zu finden. Die Entscheidung brachte schließlich der Verlust ihres Springers, als sie in Zeitnot nicht den richtigen Weg fand, um diesen zu retten. Somit ging der Kampf gegen die USA 1,5 zu 2,5 verloren.
Hanna Marie Klek (rechts) bei ihrer Partie gegen Atousa Pourkashiyan
DSB/Paul Meyer-Dunker
Elisabeth Pähtz (rechts) gegen Alice Lee
DSB/Paul Meyer-Dunker
Josefine Heinemann (rechts) gegen Tatev Abrahamyan
DSB/Paul Meyer-Dunker
Zweitrundenmatch Deutschland gegen China
2. Runde: Deutschland - China
Im zweiten Match gegen China änderte sich die Aufstellung: Für Dinara Wagner und Hanna Marie Klek wurden Jana Schneider und Fiona Sieber aufgestellt, Josefine Heinemann rückte aufs zweite Brett vor.
Der Kampf sah nach 45 Minuten durchaus hoffnungsvoll aus: Fiona Sieber geriet zwar früh in Nachteil und sollte sich davon nicht erholen. Aber sowohl bei Elisabeth, Josefine als auch Jana standen interessante, aussichtsreiche Stellungen auf dem Brett.
Leider sollte dies für den Rest des Kampfes der beste Zwischenstand bleiben. Janas Stellung kippte komplett zu ihren Ungunsten, nachdem sie ein Qualitätsopfer von Qi Guo ablehnte. Elisabeths Chancen gegen Yuxin Song verflüchtigten sich bald ins Remis. Josefine hatte die beste Stellung und die größten Chancen des Tages auf einen ganzen Punkt. Aber gegen die zähe Verteidigung von Kaiyu Ning fand sie kein Durchkommen. So standen am Ende ein 1 zu 3 und die zweite Niederlage des Tages fest.
Damit beginnt die WM mit einem Fehlstart für das deutsche Team. Allerdings haben wir weiterhin gute Chancen auf den Einzug in das Viertelfinale. Gegen Polen, Bulgarien und das südamerikanische Team FIDE Americas ist alles drin, dafür muss aber auch um jeden Preis gepunktet werden.
Morgen um 15 Uhr geht es mit dem Match gegen Polen weiter, um 18 Uhr ist dann FIDE Americas der Gegner. Wir sind wieder live auf SchachdeutschlandTV dabei!