Wir planen, den Bundeskongress auf unserem Twitchkanal "SchachdeutschlandTV" live zu übertragen und anschließend auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung zu stellen. Für die gesamte Veranstaltung oder einzelne Tagespunkte kann der Kongress aber den Ausschluss der Öffentlichkeit beschließen.
Journalisten, die für den Kongress akkreditiert werden wollen, schicken bitte eine Mail an presse@schachbund.de.
"Der scheidende DSB-Präsident verliert kein kritisches Wort über seinen ehemaligen Geschäftsführer. Jedenfalls habe ich in seinen Rechenschaftsberichten zum Bundeskongress nichts darüber gefunden. Stattdessen dominiert die Larmoyanz. Hier ein Auszug:
Ein anderes großes Problem des DSB besteht darin, dass die Mitglieder des Präsidiums und insbesondere der Präsident ständig öffentlich angegriffen werden. Damit meine ich nicht die sachliche Kritik, die es auch gibt und gegen die ich nichts einzuwenden habe, sondern Pöbeleien jenseits jeglicher Sachargumente. Ich habe mich inzwischen zwar daran gewöhnt, auf den einschlägigen Internetseiten zu lesen, dass der DSB-Präsident wahlweise vollkommen unfähig ist oder dieses extrem zeitaufwändige Ehrenamt nur ausübt, um dem DSB den maximal möglichen Schaden zuzufügen, aber schön ist das nicht, um das vorsichtig zu formulieren. […] Die Lust an der Demontage ist inner- und außerhalb der DSB-Gremien oftmals größer als die Bereitschaft zur Arbeit am gemeinsamen Ziel, möglichst viele Menschen für das schönste Spiel der Welt zu begeistern. Ich vermute, dass sich diese Schachfeinde (das ist kein Schreibfehler) nicht bewusst sind, welchen Schaden sie durch ihr Verhalten anrichten, denn im Gegensatz zu ihnen unterstelle ich Menschen, die ich gar nicht kenne, keine bösartigen Motive.
Ullrich Krause wollte ein guter Präsident sein. Das stelle ich nicht in Abrede. Wenn er auf die sachliche Kritik gehört und mit den Kritikern gesprochen hätte, müsste er sich nicht über Schmähungen beklagen, und es gäbe am Ende seiner Amtszeit keinen Scherbenhaufen, den nun andere kitten müssen. Ob das ohne größere Nachteile gelingt, wird sich zeigen. Die Ära Krause war ein Desaster. Menschlich tut er mir leid. Mangels Einsicht war ihm indes nicht zu helfen."
18. März: Jürgen Klüners will DSB-Vizepräsident Sport werden
Mit dem erfahrenen Schiedsrichter und Uni-Professor Jürgen Klüners erhalten die @schachbund-Delegierten eine starke Alternative zum Anwalt Thomas Strobl, mit dem als VP Sport Stress wohl vorprogrammiert wäre. https://t.co/57yxsQTDWv
— Stefan Löffler #Boom is over, time to consolidate! (@StefanLoeffler) May 19, 2023
17. März: Dringlichkeitsantrag DeWIS: Nochmal 100.000 Euro - oder DWZ abschaffen?
15. März: Zwei neue Personalien unter den Kandidaturen: Thomas Strobl will DSB-Vizepräsident Sport werden, Michael Rütten Bundesturnierdirektor.
Bundeskongress 2023
20. und 21. Mai 2023 in Berlin | Hotel Steglitz International, Albrechtstr. 2, 12165 Berlin
Wir planen, den Bundeskongress auf unserem Twitchkanal "SchachdeutschlandTV" live zu übertragen und anschließend auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung zu stellen. Für die gesamte Veranstaltung oder einzelne Tagespunkte kann der Kongress aber den Ausschluss der Öffentlichkeit beschließen.
Journalisten, die für den Kongress akkreditiert werden wollen, schicken bitte eine Mail an presse@schachbund.de.
"Der scheidende DSB-Präsident verliert kein kritisches Wort über seinen ehemaligen Geschäftsführer. Jedenfalls habe ich in seinen Rechenschaftsberichten zum Bundeskongress nichts darüber gefunden. Stattdessen dominiert die Larmoyanz. Hier ein Auszug:
Ein anderes großes Problem des DSB besteht darin, dass die Mitglieder des Präsidiums und insbesondere der Präsident ständig öffentlich angegriffen werden. Damit meine ich nicht die sachliche Kritik, die es auch gibt und gegen die ich nichts einzuwenden habe, sondern Pöbeleien jenseits jeglicher Sachargumente. Ich habe mich inzwischen zwar daran gewöhnt, auf den einschlägigen Internetseiten zu lesen, dass der DSB-Präsident wahlweise vollkommen unfähig ist oder dieses extrem zeitaufwändige Ehrenamt nur ausübt, um dem DSB den maximal möglichen Schaden zuzufügen, aber schön ist das nicht, um das vorsichtig zu formulieren. […] Die Lust an der Demontage ist inner- und außerhalb der DSB-Gremien oftmals größer als die Bereitschaft zur Arbeit am gemeinsamen Ziel, möglichst viele Menschen für das schönste Spiel der Welt zu begeistern. Ich vermute, dass sich diese Schachfeinde (das ist kein Schreibfehler) nicht bewusst sind, welchen Schaden sie durch ihr Verhalten anrichten, denn im Gegensatz zu ihnen unterstelle ich Menschen, die ich gar nicht kenne, keine bösartigen Motive.
Ullrich Krause wollte ein guter Präsident sein. Das stelle ich nicht in Abrede. Wenn er auf die sachliche Kritik gehört und mit den Kritikern gesprochen hätte, müsste er sich nicht über Schmähungen beklagen, und es gäbe am Ende seiner Amtszeit keinen Scherbenhaufen, den nun andere kitten müssen. Ob das ohne größere Nachteile gelingt, wird sich zeigen. Die Ära Krause war ein Desaster. Menschlich tut er mir leid. Mangels Einsicht war ihm indes nicht zu helfen."
Auf dem Kongress in Berlin wird auch über den Haushalt der kommenden Jahre beraten. Das DSB-Präsidium hat die Haushaltspläne für die kommenden drei Jahre an die Delegierten verteilt. Das DSB-Präsidium hat außerdem zusätzliche Informationen zum Thema Beitragserhöhung und deren Auswirkungen auf den DSB-Haushalt zur Verfügung gestellt.
Auf dem Kongress in Berlin wird auch über den Haushalt der kommenden Jahre beraten. Das DSB-Präsidium hat die Haushaltspläne für die kommenden drei Jahre an die Delegierten verteilt. Das DSB-Präsidium hat außerdem zusätzliche Informationen zum Thema Beitragserhöhung und deren Auswirkungen auf den DSB-Haushalt zur Verfügung gestellt.
Erläuterung der Erläuterung zum Haushalt, via DSB:
DSB-Haushalte 2023-2025
2. Mai 2023
Auf dem Kongress in Berlin wird auch über den Haushalt der kommenden Jahre beraten. Das DSB-Präsidium hat die Haushaltspläne für die kommenden drei Jahre an die Delegierten verteilt. Das DSB-Präsidium stellt außerdem zusätzliche Informationen zum Thema Beitragserhöhung und deren Auswirkungen auf den DSB-Haushalt zur Verfügung. Beide Dokumente findet ihr am Ende des Artikels.
Zusätzlich zur Veröffentlichung der neuen Haushaltsvorschläge, möchten wir im Folgenden genau erläutern, wie die aktuelle Situation entstanden ist, warum nicht einfach "500.000 Euro verschwunden" sind, welche strukturellen Veränderungen es gab und worauf das aktuell geplante Defizit zurückzuführen ist.
2021
Am 1. Januar 2021 hatte der Deutsche Schachbund Rücklagen in Höhe von rund 637.000 Euro. Im Jahr 2021 wurde ein Haushaltsergebnis von -63.536 Euro erzielt. Dies entsprach in etwa dem für 2021 ursprünglich geplanten Defizit von 64.590 Euro. Was in diesen Zahlen aber lange nicht ersichtlich war, ist eine fatale Entwicklung, die erst nach dem Wechsel in der Geschäftsführung aufgedeckt wurde. Denn das Ergebnis im Jahr 2021 war massiv geschönt. Sponsorenmittel von UKA, die für 2021 und 2022 angedacht waren, flossen komplett im Jahr 2021. Statt dies kenntlich zu machen, wurden diese Mittel aber komplett für das Jahr 2021 verbucht. Aus den Verträgen und Vereinbarungen, die von der Geschäftsführung vorgelegt wurden, war nicht ersichtlich, dass diese Mittel aber für 2021 UND 2022 vorgesehen waren. Verschlimmert wurde diese Situation in der Folge noch dadurch, dass mit dieser Summe, die eigentlich für zwei Jahre gedacht war, auch komplett im Jahr 2022 geplant wurde, obwohl dort nicht ein einziger Euro mehr fließen sollte.
Ein weiteres Problem an dieser Vorgehensweise war, dass dies das tatsächliche Defizit des Deutschen Schachbundes verschleierte. Im August 2021 wurde auf Basis der angenommenen guten Haushaltslage zunächst ein Sportdirektor eingestellt, später noch eine zusätzliche Stelle in der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Schwerpunkt Social-Media geschaffen. Nach Abzug der Fördermittel für die Sportdirektor-Position entstehen hier zusammen zusätzlich jährliche Personalkosten von 70.000 Euro brutto.
2022
Am 1. Januar 2022 lagen die DSB-Rücklagen dann bei rund 573.000 Euro. Nach dem Ausscheiden unseres damaligen Geschäftsführers im September 2022 musste die neue Geschäftsführerin Dr. Anja Gering Ende 2022 feststellen, dass die Planungen im Haushalt des DSB sich nicht mit der tatsächlichen Einnahmen- und Ausgabensituation deckten. Für 2022 waren die erwähnten signifikanten Sponsoreneinnahmen, mit denen geplant wurde, nicht eingetreten. Neben der Sponsorensituation gab es auch keine öffentliche Förderung für den Schachgipfel 2022 in Magdeburg. Der Schachgipfel schloss daher statt mit einem Plus mit einem Defizit von rund 115.000 Euro ab. So ergab das Jahresergebnis für 2022 ein Minus von 186.247 Euro. Es sind keine Gelder "verschwunden" wie in der öffentlichen Debatte teilweise kolportiert wird. Die beschriebene Vorgehensweise hat hauptsächlich zur Situation beigetragen, die wirtschaftlichen Umstände verschärfen diese Lage zudem.
2023
Zum 1. Januar 2023 hat der Deutsche Schachbund Rücklagen von rund 387.000 Euro. Von einer Pleite ist der Deutsche Schachbund 2023 weit entfernt, allerdings ist klar, dass dringend gegengesteuert werden muss.
Bei einer umfangreichen Analyse und Aufarbeitung stellten Dr. Anja Gering und der Vizepräsident Finanzen Lutz Rott-Ebbinghaus fest, dass der Planung für 2023 dieselben unrealistischen Annahmen wie bei der Haushaltsplanung 2022 zugrunde lagen. Trotz daraufhin erfolgter Einsparungen sieht die korrigierte neue Haushaltsplanung, die heute vorgelegt wird, ein Minus von ~225.000 Euro vor.
Die Erklärung für dieses Minus im Plan für 2023 liegt in folgenden Punkten:
Zusätzliche jährliche Personalkosten Seit Ende 2021 haben wir zusätzliche jährliche Personalkosten von ca. 70.000 Euro aufgrund der Schaffung der beiden Stellen des Sportdirektors und des Mitarbeiters für Social Media.
Mivis Für die Neuentwicklung der Mitgliederverwaltung Mivis sind 2023 Kosten von ~ 90.000 Euro vorgesehen.
Ausrichterzuschüsse für Deutsche Meisterschaften Der Gipfel wurde zwar abgesagt und dadurch ein voraussichtliches Minus von über 100.000 Euro vermieden. Die Deutschen Meisterschaften finden aber trotzdem statt. Hierfür braucht es zuvor nicht eingeplante Ausrichterzuschüsse über insgesamt 33.000 Euro für alle Deutschen Meisterschaften zusammen. Bei einer zentralen Ausrichtung durch den DSB im Rahmen eines Schachgipfels fallen keine Ausrichterzuschüsse an. Durch die Absage des Schachgipfels müssen diese aber an die Ausrichter zur Durchführung der jeweiligen Deutschen Meisterschaften fließen und entsprechend in den Haushalt wieder eingestellt werden.
All diese Punkte summieren sich auf ein Minus von 193.000 Euro. Hier kommt nun noch hinzu, dass auch der DSB von der Inflation nicht verschont bleibt. Viele kleine Kostensteigerungen sorgen dafür, dass die Planung am Ende bei einem Minus für 2023 von 225.000 Euro landet.
Damit hätte der Deutsche Schachbund am 1. Januar 2024 noch Rücklagen von ca. 150.000 Euro.
Aufgrund dieser Lage beantragt das Präsidium des Deutschen Schachbundes eine Beitragserhöhung. Ab dem Jahr 2024 sollen diese um drei Euro von 10 Euro auf 13 Euro pro erwachsenem Mitglied erhöht werden, um das Defizit auszugleichen.
Wenn die Mitgliederversammlung dieser Beitragserhöhung zustimmt, würde das für den Deutschen Schachbund Mehreinnahmen von 200.000 Euro bedeuten, so dass ein Haushalt mit einem jährlichen Plus aufgestellt werden könnte und der Deutsche Schachbund finanziell auf soliden Beinen stehen würde.
Erläuterung der Erläuterung zum Haushalt, via DSB:
DSB-Haushalte 2023-2025
2. Mai 2023
Auf dem Kongress in Berlin wird auch über den Haushalt der kommenden Jahre beraten. Das DSB-Präsidium hat die Haushaltspläne für die kommenden drei Jahre an die Delegierten verteilt. Das DSB-Präsidium stellt außerdem zusätzliche Informationen zum Thema Beitragserhöhung und deren Auswirkungen auf den DSB-Haushalt zur Verfügung. Beide Dokumente findet ihr am Ende des Artikels.
Zusätzlich zur Veröffentlichung der neuen Haushaltsvorschläge, möchten wir im Folgenden genau erläutern, wie die aktuelle Situation entstanden ist, warum nicht einfach "500.000 Euro verschwunden" sind, welche strukturellen Veränderungen es gab und worauf das aktuell geplante Defizit zurückzuführen ist.
2021
Am 1. Januar 2021 hatte der Deutsche Schachbund Rücklagen in Höhe von rund 637.000 Euro. Im Jahr 2021 wurde ein Haushaltsergebnis von -63.536 Euro erzielt. Dies entsprach in etwa dem für 2021 ursprünglich geplanten Defizit von 64.590 Euro. Was in diesen Zahlen aber lange nicht ersichtlich war, ist eine fatale Entwicklung, die erst nach dem Wechsel in der Geschäftsführung aufgedeckt wurde. Denn das Ergebnis im Jahr 2021 war massiv geschönt. Sponsorenmittel von UKA, die für 2021 und 2022 angedacht waren, flossen komplett im Jahr 2021. Statt dies kenntlich zu machen, wurden diese Mittel aber komplett für das Jahr 2021 verbucht. Aus den Verträgen und Vereinbarungen, die von der Geschäftsführung vorgelegt wurden, war nicht ersichtlich, dass diese Mittel aber für 2021 UND 2022 vorgesehen waren. Verschlimmert wurde diese Situation in der Folge noch dadurch, dass mit dieser Summe, die eigentlich für zwei Jahre gedacht war, auch komplett im Jahr 2022 geplant wurde, obwohl dort nicht ein einziger Euro mehr fließen sollte.
Ein weiteres Problem an dieser Vorgehensweise war, dass dies das tatsächliche Defizit des Deutschen Schachbundes verschleierte. Im August 2021 wurde auf Basis der angenommenen guten Haushaltslage zunächst ein Sportdirektor eingestellt, später noch eine zusätzliche Stelle in der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Schwerpunkt Social-Media geschaffen. Nach Abzug der Fördermittel für die Sportdirektor-Position entstehen hier zusammen zusätzlich jährliche Personalkosten von 70.000 Euro brutto.
2022
Am 1. Januar 2022 lagen die DSB-Rücklagen dann bei rund 573.000 Euro. Nach dem Ausscheiden unseres damaligen Geschäftsführers im September 2022 musste die neue Geschäftsführerin Dr. Anja Gering Ende 2022 feststellen, dass die Planungen im Haushalt des DSB sich nicht mit der tatsächlichen Einnahmen- und Ausgabensituation deckten. Für 2022 waren die erwähnten signifikanten Sponsoreneinnahmen, mit denen geplant wurde, nicht eingetreten. Neben der Sponsorensituation gab es auch keine öffentliche Förderung für den Schachgipfel 2022 in Magdeburg. Der Schachgipfel schloss daher statt mit einem Plus mit einem Defizit von rund 115.000 Euro ab. So ergab das Jahresergebnis für 2022 ein Minus von 186.247 Euro. Es sind keine Gelder "verschwunden" wie in der öffentlichen Debatte teilweise kolportiert wird. Die beschriebene Vorgehensweise hat hauptsächlich zur Situation beigetragen, die wirtschaftlichen Umstände verschärfen diese Lage zudem.
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2023
Zum 1. Januar 2023 hat der Deutsche Schachbund Rücklagen von rund 387.000 Euro. Von einer Pleite ist der Deutsche Schachbund 2023 weit entfernt, allerdings ist klar, dass dringend gegengesteuert werden muss.
Bei einer umfangreichen Analyse und Aufarbeitung stellten Dr. Anja Gering und der Vizepräsident Finanzen Lutz Rott-Ebbinghaus fest, dass der Planung für 2023 dieselben unrealistischen Annahmen wie bei der Haushaltsplanung 2022 zugrunde lagen. Trotz daraufhin erfolgter Einsparungen sieht die korrigierte neue Haushaltsplanung, die heute vorgelegt wird, ein Minus von ~225.000 Euro vor.
Die Erklärung für dieses Minus im Plan für 2023 liegt in folgenden Punkten:
Zusätzliche jährliche Personalkosten Seit Ende 2021 haben wir zusätzliche jährliche Personalkosten von ca. 70.000 Euro aufgrund der Schaffung der beiden Stellen des Sportdirektors und des Mitarbeiters für Social Media.
Mivis Für die Neuentwicklung der Mitgliederverwaltung Mivis sind 2023 Kosten von ~ 90.000 Euro vorgesehen.
Ausrichterzuschüsse für Deutsche Meisterschaften Der Gipfel wurde zwar abgesagt und dadurch ein voraussichtliches Minus von über 100.000 Euro vermieden. Die Deutschen Meisterschaften finden aber trotzdem statt. Hierfür braucht es zuvor nicht eingeplante Ausrichterzuschüsse über insgesamt 33.000 Euro für alle Deutschen Meisterschaften zusammen. Bei einer zentralen Ausrichtung durch den DSB im Rahmen eines Schachgipfels fallen keine Ausrichterzuschüsse an. Durch die Absage des Schachgipfels müssen diese aber an die Ausrichter zur Durchführung der jeweiligen Deutschen Meisterschaften fließen und entsprechend in den Haushalt wieder eingestellt werden.
All diese Punkte summieren sich auf ein Minus von 193.000 Euro. Hier kommt nun noch hinzu, dass auch der DSB von der Inflation nicht verschont bleibt. Viele kleine Kostensteigerungen sorgen dafür, dass die Planung am Ende bei einem Minus für 2023 von 225.000 Euro landet.
Damit hätte der Deutsche Schachbund am 1. Januar 2024 noch Rücklagen von ca. 150.000 Euro.
Aufgrund dieser Lage beantragt das Präsidium des Deutschen Schachbundes eine Beitragserhöhung. Ab dem Jahr 2024 sollen diese um drei Euro von 10 Euro auf 13 Euro pro erwachsenem Mitglied erhöht werden, um das Defizit auszugleichen.
Wenn die Mitgliederversammlung dieser Beitragserhöhung zustimmt, würde das für den Deutschen Schachbund Mehreinnahmen von 200.000 Euro bedeuten, so dass ein Haushalt mit einem jährlichen Plus aufgestellt werden könnte und der Deutsche Schachbund finanziell auf soliden Beinen stehen würde.
Ullrich Krause wollte gar nicht spalten, sondern vereinen. Dass ihm all die Ehrenamtlichen abhanden gekommen sind, lag an der unsäglichen Kritik von außen. Dass jetzt kaum noch jemand mitmachen will, auch.
Vor dem Kongress wirbt Krause für eine Beitragserhöhung und seine potenzielle Nachfolgerin:
"Ullrich Krauses 33-minütiges Interview auf ChessBase ist nichtssagend und vielsagend zugleich. Zum ehemaligen Geschäftsführer will er nichts sagen. Das behält er sich für den Kongress vor – wenn die Öffentlichkeit ausgeschlossen ist. Er selbst hätte wohl in bestimmten Fällen früher handeln müssen, ist seine einzige Selbstkritik. Zur Entschuldigung zählt er auf, dass ihm während seiner Amtszeit insgesamt 11 Vizepräsident*innen abhandengekommen seien. Woran das liegt? Ullrich Krause gerät ins Stocken (ca. 26. Minute) „Hömma Ullrich!“, hätte ich ihm gern zugerufen, „könnte es vielleicht an deiner Amtsführung gelegen haben?“
Ullrich Krause wollte gar nicht spalten, sondern vereinen. Dass ihm all die Ehrenamtlichen abhanden gekommen sind, lag an der unsäglichen Kritik von außen. Dass jetzt kaum noch jemand mitmachen will, auch.
Vor dem Kongress wirbt Krause für eine Beitragserhöhung und seine potenzielle Nachfolgerin:
"Ullrich Krauses 33-minütiges Interview auf ChessBase ist nichtssagend und vielsagend zugleich. Zum ehemaligen Geschäftsführer will er nichts sagen. Das behält er sich für den Kongress vor – wenn die Öffentlichkeit ausgeschlossen ist. Er selbst hätte wohl in bestimmten Fällen früher handeln müssen, ist seine einzige Selbstkritik. Zur Entschuldigung zählt er auf, dass ihm während seiner Amtszeit insgesamt 11 Vizepräsident*innen abhandengekommen seien. Woran das liegt? Ullrich Krause gerät ins Stocken (ca. 26. Minute) „Hömma Ullrich!“, hätte ich ihm gern zugerufen, „könnte es vielleicht an deiner Amtsführung gelegen haben?“
Uwe Pfenning, Präsident des Badischen Schachverbands, wirbt dafür, das Präsidium zu entlasten. Für die erstinstanzliche Verurteilung von Dirk Jordan empfindet er weder "Freude noch Verständnis", sieht aber eine unerwartete Finanzspritze für den DSB am Horizont:
Uwe Pfenning, Präsident des Badischen Schachverbands, wirbt dafür, das Präsidium zu entlasten. Für die erstinstanzliche Verurteilung von Dirk Jordan empfindet er weder "Freude noch Verständnis", sieht aber eine unerwartete Finanzspritze für den DSB am Horizont:
Am 20. und 21. Mai findet im Hotel Steglitz International der Bundeskongress des Deutschen @Schachbund statt. Kommt vorbei! Wie die Berliner Delegation aussehen wird & eine eigene kleine Einschätzung findet ihr auf der Seite des Berliner @schachverband'es.https://t.co/BFgtGve3fwpic.twitter.com/5ShcDtR3N5