Jörg Palitzsch
Zitat von Conrad Schormann am 31. März 2022, 14:43 UhrDer Journalistenpreis des Schachverbands Württemberg geht an Jörg Palitzsch aus Ingersheim. Das hat der Verband jetzt auf seiner Website verkündet.
Schon vor acht Jahren hat Palitzsch als stellvertretender Redaktionsleiter der Bietigheimer Zeitung ein schachliches Zeichen gesetzt, das so schnell niemand wiederholen dürfte: acht Seiten Schach in einer Zeitung.
Mittlerweile ist Palitzsch im Ruhestand - und hat jetzt sein erstes Buch veröffentlicht: „64 Felder erobern die Welt – Das Schachspiel in Kultur und Alltag“, das am 24. Dezember erschienen ist. Darin verknüpft er eine seiner Leidenschaften, Schach, mit anderen: Literatur, Musik, Comics und Filme.
Seit 2019 schreibt Palitzsch, der 1986 den Schachclub Ingersheim mitgründete, für die Schachzeitungen „Rochade Europa“ und „Karl“. In der Rochade hat er sogar eine eigene Rubrik, in der er Filme, Schachmotive auf Plattencovern oder Bücher über Schach bespricht. In ihm keimte die Idee, aus diesen Artikeln ein Buch zu machen. „Ein Schach-Lehrbuch zu schreiben, ist nicht mein Ding, ich bin Journalist, ich recherchiere gerne und das Buch sollte unterhaltsam sein“, sagt Palitzsch.
An seinem zweiten Schachbuch arbeitet er schon. Eine Sammlung von Kurzgeschichten soll es werden.
Amazon-Beschreibung des Buchs:
Schach ist mehr als ein Spiel mit 32 Figuren auf 64 Feldern. Das königliche Spiel ist inzwischen in allen Kunst- und Kulturformen angekommen. Ein Beispiel ist „Die Schachnovelle". Eine limitierte Erstausgabe des Buches erschien am 7. Dezember 1942 in Buenos Aires. Am 2. September 1960 hatte der auf der Novelle basierende Film unter der Regie von Gerd Oswald und mit Curd Jürgens Premiere. Und im Jahr 2016 erschien die bekannte Geschichte in Form eines 128-seitigen Farb-Comics im großen Hardcoverformat – 74 Jahre nach ihrer Entstehung. Auch in vielen anderen Bereichen hat sich das Schachspiel verbreitet. Auf Briefmarken, in der Werbung und in der Politik. Mit Schachboxen wurde eine neue Sportart kreiert und selbst im Weltraum denkt man völlig losgelöst über die besten Züge nach. Dieses Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es soll dazu anregen sich mit dem Spiel aller Spiele auch abseits der 32 Figuren zu beschäftigen. Beste Unterhaltung ist garantiert.
Der Journalistenpreis des Schachverbands Württemberg geht an Jörg Palitzsch aus Ingersheim. Das hat der Verband jetzt auf seiner Website verkündet.
Schon vor acht Jahren hat Palitzsch als stellvertretender Redaktionsleiter der Bietigheimer Zeitung ein schachliches Zeichen gesetzt, das so schnell niemand wiederholen dürfte: acht Seiten Schach in einer Zeitung.
Mittlerweile ist Palitzsch im Ruhestand - und hat jetzt sein erstes Buch veröffentlicht: „64 Felder erobern die Welt – Das Schachspiel in Kultur und Alltag“, das am 24. Dezember erschienen ist. Darin verknüpft er eine seiner Leidenschaften, Schach, mit anderen: Literatur, Musik, Comics und Filme.
Seit 2019 schreibt Palitzsch, der 1986 den Schachclub Ingersheim mitgründete, für die Schachzeitungen „Rochade Europa“ und „Karl“. In der Rochade hat er sogar eine eigene Rubrik, in der er Filme, Schachmotive auf Plattencovern oder Bücher über Schach bespricht. In ihm keimte die Idee, aus diesen Artikeln ein Buch zu machen. „Ein Schach-Lehrbuch zu schreiben, ist nicht mein Ding, ich bin Journalist, ich recherchiere gerne und das Buch sollte unterhaltsam sein“, sagt Palitzsch.
An seinem zweiten Schachbuch arbeitet er schon. Eine Sammlung von Kurzgeschichten soll es werden.
Amazon-Beschreibung des Buchs:
Schach ist mehr als ein Spiel mit 32 Figuren auf 64 Feldern. Das königliche Spiel ist inzwischen in allen Kunst- und Kulturformen angekommen. Ein Beispiel ist „Die Schachnovelle". Eine limitierte Erstausgabe des Buches erschien am 7. Dezember 1942 in Buenos Aires. Am 2. September 1960 hatte der auf der Novelle basierende Film unter der Regie von Gerd Oswald und mit Curd Jürgens Premiere. Und im Jahr 2016 erschien die bekannte Geschichte in Form eines 128-seitigen Farb-Comics im großen Hardcoverformat – 74 Jahre nach ihrer Entstehung. Auch in vielen anderen Bereichen hat sich das Schachspiel verbreitet. Auf Briefmarken, in der Werbung und in der Politik. Mit Schachboxen wurde eine neue Sportart kreiert und selbst im Weltraum denkt man völlig losgelöst über die besten Züge nach. Dieses Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es soll dazu anregen sich mit dem Spiel aller Spiele auch abseits der 32 Figuren zu beschäftigen. Beste Unterhaltung ist garantiert.
Zitat von Conrad Schormann am 5. März 2025, 9:19 UhrJörg Palitzsch hat ein neues Buch geschrieben:
https://www.bietigheimerzeitung.de/inhalt.autor-aus-ingersheim-warum-man-an-verlorenen-partien-waechst.110fd171-74dd-45c4-ba30-e2db82f6789f.html
Zusammenfassung:
Der Ingersheimer Autor Jörg Palitzsch verknüpft in seinem neuen Buch „20 Antworten auf d2-d4“ das Schachspiel mit tiefgründigen Themen aus Kultur und Alltag. In 20 Kurzgeschichten erzählt er auf 100 Seiten von Menschen, die durch Schach gewinnen, verlieren und über sich hinauswachsen – manchmal dramatisch, manchmal heiter, oft mit einem unerwarteten Wendepunkt.
Schach als Lebenssymbol
Für Palitzsch ist Schach weit mehr als nur ein Spiel – es steht für Moral und Verantwortung, Schuld und Erlösung, Magie und Realität. Im Prolog gibt er Einblicke in seine eigene Biografie, seine musikalische und cineastische Prägung und seine ersten Begegnungen mit dem Schachspiel, das für ihn zu einer Leidenschaft wurde.
Erzählungen zwischen Rätsel und Realität
Die Geschichten reichen von der jungen Amelie, die durch das Narrenmatt eine persönliche Wandlung erfährt, bis hin zum Schachroboter Robo, der seinem Erfinder eine moralische Lektion erteilt, indem er im entscheidenden Moment den freien Willen über das bloße Gewinnen stellt.
In „Die Toten von Schacham“ stellt ein rätselhafter Fremder die Dorfbewohner vor eine Schachprüfung mit weitreichenden Konsequenzen – Sieger erfahren zwar ihre Zukunft, doch verlieren dabei Hoffnung und Lebenssinn.
Lernen aus Niederlagen
Immer wieder greift Palitzsch Themen wie Vergänglichkeit, gesellschaftlichen Wandel und das Altern auf. So warnt in „Eine Niederlage ist ein Anfang“ ein erfahrener Großmeister seinen Schüler vor den Folgen eines Spiels mit unheilvollen Figuren:
„Als ich das letzte Mal eine Figur verlor, verlor ich einen Teil von mir selbst.“
Doch aus Niederlagen kann man lernen – nicht nur im Schach, sondern im Leben.
Schach als Schule des Lebens
Palitzsch beschreibt seine Geschichten in einem knappen, pointierten Stil und überrascht den Leser immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Sein Buch zeigt, dass verlorene Partien nicht nur schmerzen, sondern auch Wahrheiten offenbaren – über uns selbst, unsere Verletzlichkeit und die Haltung unserer Gegner.
Verlagstext: In 20 Antworten auf d2-d4 entfaltet sich das Schachspiel als Schauplatz faszinierender Kurzgeschichten – mal dramatisch, mal heiter, mal mörderisch, mal schicksalhaft, mal tiefgründig. Figuren werden zu Charakteren mit einem eigenen Willen, Spieler geraten in ungewöhnliche Situationen. Sie leiden unter Zeitdruck, bis sie daran zerbrechen, geraten aus Geldgier auf die schiefe Bahn und verstecken Kokain in Schachfiguren. Unschuldige Menschen werden in den Bann eines zwielichtigen Schachspielers gezogen, der nach einer Verlustpartie etwas über die Zukunft seines Gegners sagen kann. Selbst das Spielbrett birgt Geheimnisse. Entwickelt man dafür eine große Sammelleidenschaft, kann es ungeahnte Ausmaße annehmen, ein Schachbrett kann aber auch zum Mordinstrument werden. Erzählt wird vom Schach-Duell auf einem Schiff an der norwegischen Küste, bei dem ein Großmeister eine kleine Betrügerei aufdeckt, und auch über das Leben eines Schachgroßmeisters, dessen größter Gegner seine eigene Vergangenheit ist. Man lernt in 20 Antworten auf d2-d4 einen ungewöhnlichen Raben kennen, der bei Turnieren zu Siegen verhilft, während ein Sekundant in Kroatien einen schändlichen Verrat begeht. Der Autor nimmt einen mit auf eine Reise nach Dresden in die ehemalige DDR zu einem Turnier Anfang der 1970er Jahre. Und schließlich lädt der Tod zu einer Partie ein, in der das Schachbrett zu einem trostlosen Schlachtfeld wird, das jede Illusion und jeden Glanz verloren hat. Die Geschichten ziehen mit ihren ungewöhnlichen Illustrationen die Leser in spannende und ungewöhnliche Partien. Ein Buch für Schachliebhaber und Erzählliebhaber gleichermaßen.
Jörg Palitzsch hat ein neues Buch geschrieben:
Zusammenfassung:
Der Ingersheimer Autor Jörg Palitzsch verknüpft in seinem neuen Buch „20 Antworten auf d2-d4“ das Schachspiel mit tiefgründigen Themen aus Kultur und Alltag. In 20 Kurzgeschichten erzählt er auf 100 Seiten von Menschen, die durch Schach gewinnen, verlieren und über sich hinauswachsen – manchmal dramatisch, manchmal heiter, oft mit einem unerwarteten Wendepunkt.
Schach als Lebenssymbol
Für Palitzsch ist Schach weit mehr als nur ein Spiel – es steht für Moral und Verantwortung, Schuld und Erlösung, Magie und Realität. Im Prolog gibt er Einblicke in seine eigene Biografie, seine musikalische und cineastische Prägung und seine ersten Begegnungen mit dem Schachspiel, das für ihn zu einer Leidenschaft wurde.
Erzählungen zwischen Rätsel und Realität
Die Geschichten reichen von der jungen Amelie, die durch das Narrenmatt eine persönliche Wandlung erfährt, bis hin zum Schachroboter Robo, der seinem Erfinder eine moralische Lektion erteilt, indem er im entscheidenden Moment den freien Willen über das bloße Gewinnen stellt.
In „Die Toten von Schacham“ stellt ein rätselhafter Fremder die Dorfbewohner vor eine Schachprüfung mit weitreichenden Konsequenzen – Sieger erfahren zwar ihre Zukunft, doch verlieren dabei Hoffnung und Lebenssinn.
Lernen aus Niederlagen
Immer wieder greift Palitzsch Themen wie Vergänglichkeit, gesellschaftlichen Wandel und das Altern auf. So warnt in „Eine Niederlage ist ein Anfang“ ein erfahrener Großmeister seinen Schüler vor den Folgen eines Spiels mit unheilvollen Figuren:
„Als ich das letzte Mal eine Figur verlor, verlor ich einen Teil von mir selbst.“
Doch aus Niederlagen kann man lernen – nicht nur im Schach, sondern im Leben.
Schach als Schule des Lebens
Palitzsch beschreibt seine Geschichten in einem knappen, pointierten Stil und überrascht den Leser immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Sein Buch zeigt, dass verlorene Partien nicht nur schmerzen, sondern auch Wahrheiten offenbaren – über uns selbst, unsere Verletzlichkeit und die Haltung unserer Gegner.
Verlagstext: In 20 Antworten auf d2-d4 entfaltet sich das Schachspiel als Schauplatz faszinierender Kurzgeschichten – mal dramatisch, mal heiter, mal mörderisch, mal schicksalhaft, mal tiefgründig. Figuren werden zu Charakteren mit einem eigenen Willen, Spieler geraten in ungewöhnliche Situationen. Sie leiden unter Zeitdruck, bis sie daran zerbrechen, geraten aus Geldgier auf die schiefe Bahn und verstecken Kokain in Schachfiguren. Unschuldige Menschen werden in den Bann eines zwielichtigen Schachspielers gezogen, der nach einer Verlustpartie etwas über die Zukunft seines Gegners sagen kann. Selbst das Spielbrett birgt Geheimnisse. Entwickelt man dafür eine große Sammelleidenschaft, kann es ungeahnte Ausmaße annehmen, ein Schachbrett kann aber auch zum Mordinstrument werden. Erzählt wird vom Schach-Duell auf einem Schiff an der norwegischen Küste, bei dem ein Großmeister eine kleine Betrügerei aufdeckt, und auch über das Leben eines Schachgroßmeisters, dessen größter Gegner seine eigene Vergangenheit ist. Man lernt in 20 Antworten auf d2-d4 einen ungewöhnlichen Raben kennen, der bei Turnieren zu Siegen verhilft, während ein Sekundant in Kroatien einen schändlichen Verrat begeht. Der Autor nimmt einen mit auf eine Reise nach Dresden in die ehemalige DDR zu einem Turnier Anfang der 1970er Jahre. Und schließlich lädt der Tod zu einer Partie ein, in der das Schachbrett zu einem trostlosen Schlachtfeld wird, das jede Illusion und jeden Glanz verloren hat. Die Geschichten ziehen mit ihren ungewöhnlichen Illustrationen die Leser in spannende und ungewöhnliche Partien. Ein Buch für Schachliebhaber und Erzählliebhaber gleichermaßen.



