Hans Niemann
Zitat von Conrad Schormann am 9. Oktober 2023, 9:22 UhrVielleicht hätte er sich informieren sollen, bevor er die Botez-Schwestern und Poker aufs Korn nimmt?
https://twitter.com/RealKidPoker/status/1706799442744283472
Viele Feinde, keine Freunde, und am liebsten sieht er seine Gegner weinen. Hans Niemann sagt Hans-Niemann-Sachen:
https://twitter.com/STLChessClub/status/1711241356708868291
Vielleicht hätte er sich informieren sollen, bevor er die Botez-Schwestern und Poker aufs Korn nimmt?
Wait, aren’t you the dude who allegedly stuck buzzing anal beads up his ass in a chess match?
That is you right? The anal bead guy?
Poker is a strategy game you clown
So is chess
You can gamble on either
Or you can play either for fun
— Daniel Negreanu (@RealKidPoker) September 26, 2023
Viele Feinde, keine Freunde, und am liebsten sieht er seine Gegner weinen. Hans Niemann sagt Hans-Niemann-Sachen:
It seems that @SabinaFoisor kept the best for last! Check out her interview with the one and only @HansMokeNiemann after today’s victory against the leader.#USChessChamps #STLChessClub pic.twitter.com/gNMsRMUb7H
— Saint Louis Chess Club (@STLChessClub) October 9, 2023
Zitat von Conrad Schormann am 26. Juni 2024, 8:09 Uhrhttps://youtu.be/OGYL4ob6SH8
Zusammenfassung (AI):
"Nur Kramnik und ich kämpfen gegen Chess.com." Hans Niemann spricht über seine kontroverse Reputation und seine Pläne, eigene Turniere zu organisieren, um unabhängig von Einladungen zu sein.
Schlüsselmomente (AI):
00:00 Hans Niemann spricht über seine Erfahrungen mit Ruhm und Kontroversen in der Schachwelt. Trotz Anfeindungen schätzt er seine Unabhängigkeit und die Möglichkeit, offen zu sprechen.
- Hans Niemann spricht über seine Bekanntheit in Osteuropa, insbesondere bei russischen Schachfans.
- Er erzählt von lustigen und seltsamen Begegnungen mit Fans, die ihm folgen und ihn erkennen, selbst in unerwarteten Situationen.
- Hans Niemann diskutiert seine kontroverse Reputation und die Freiheit, seine Meinung als unabhängiger Schachspieler äußern zu können.
06:02 Es wird diskutiert, wie Kontroversen und Anfeindungen eine Person stärken oder zerstören können, basierend auf der Interpretation des Drucks. Der Schachspieler plant eigene Wettkämpfe mit starken Gegnern und ungewöhnlichem Format in verschiedenen Städten.
- Die Auswirkungen von Kontroversen und Anfeindungen auf eine Person werden beleuchtet, indem diskutiert wird, wie sie stärken oder schwächen können. Es wird betont, wie wichtig es ist, den Druck richtig zu interpretieren und zu bewältigen.
- Der Schachspieler plant eigene Wettkämpfe mit einem einzigartigen Format, das sechs klassische Spiele an den ersten drei Tagen, gefolgt von Rapid- und Blitzspielen, umfasst. Die geplanten Gegner sind starke Spieler, darunter potenziell Top-10-Spieler.
12:05 Die Hauptfigur des Videos spricht über ein großes offenes Turnier mit Hunderten von Spielern, ein Promi-Event mit berühmten Sportstars und zukünftige Schachmatches im August. Trotz guter Leistungen und Top-Rankings wird die Hauptfigur von amerikanischen Turnieren ausgeschlossen und hat Probleme mit dem St. Louis Chess Club.
- Die Hauptfigur freut sich auf zukünftige Schachmatches im August, die eine Mischung aus klassischen und schnellen Partien sein werden.
- Die Hauptfigur spricht über Schwierigkeiten mit amerikanischen Schachturnieren, insbesondere dem St. Louis Chess Club, der sie von Turniereinladungen ausschließt.
- Die Hauptfigur diskutiert die Ungerechtigkeit bei Einladungen zu Schachturnieren und wie sie trotz guter Leistungen und Rankings benachteiligt wird.
18:08 Es wird diskutiert, wie Schachspieler aus finanziellen Gründen Länder wechseln, anstatt aus Patriotismus zu spielen, was zu Kontroversen und Fragen über die Loyalität gegenüber dem Herkunftsland führt.
- Die Bedeutung von Patriotismus und Loyalität bei der Vertretung eines Landes im Schachsport wird in Frage gestellt.
- Vergleich mit anderen Sportarten, in denen strenge Regeln für Länderwechsel gelten, wird hervorgehoben.
24:10 Die Olympischen Spiele sollten nicht davon abhängen, wer die besten Spieler kaufen kann, sondern ein internationaler Wettbewerb sein. Kritik an Hikaru Nakamura wird diskutiert, da er Machtmissbrauch und Zensur in der Schachwelt ausübt.
- Kritik an der Idee, dass die Olympischen Spiele von Geld und Kaufkraft bestimmt werden sollten, anstatt ein fairer internationaler Wettbewerb zu sein.
- Diskussion über den Machtmissbrauch und die Zensur, die Hikaru Nakamura in der Schachwelt ausübt, um Kritiker zum Schweigen zu bringen.
30:13 Die Glaubwürdigkeit von chess.com wird in Frage gestellt, da sie falsche Anschuldigungen machen und bevorzugte Behandlung bieten. Kritik an monopolistischen Strukturen und Machtgefügen im Schachwelt. Die Diskussion über Online-Schachbetrug und das Vertrauen in Top-Events werden angesprochen.
- Kritik an chess.com wegen falscher Anschuldigungen und bevorzugter Behandlung. Die Glaubwürdigkeit der Organisation wird in Frage gestellt.
- Diskussion über monopolistische Strukturen und Machtgefüge im Schachwelt. Die Rolle von Karu, Magnus und anderen einflussreichen Personen wird beleuchtet.
- Erörterung von Online-Schachbetrug und Vertrauen in Top-Events. Die Sicherheit und Fairness in hochrangigen Turnieren im Vergleich zu anderen Veranstaltungen werden thematisiert.
36:18 Das Hauptziel des Schachspielers ist es, seine eigene Karriere voranzutreiben, unabhängig von traditionellen Schachturnieren, um seine Stärke zu beweisen und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Er plant, eigene Schachturniere zu organisieren und sich so von den üblichen Schachmonopolen zu lösen.
- Finanzielle Unabhängigkeit durch eigene Schachprojekte und Kurse. Der Spieler nutzt die Aufmerksamkeit, um sein eigenes Geschäft aufzubauen und seine Schachkarriere zu unterstützen.
- Interesse an anderen Sportarten und früheren sportlichen Aktivitäten. Der Spieler spricht über seine Leidenschaft für Schwimmen, Radfahren und Wasserball sowie seine frühere Teilnahme an Triathlons.
- Schaffung eigener Schachmöglichkeiten und Turniere. Der Spieler plant, eigene Schachveranstaltungen zu organisieren, um seine Stärke zu beweisen und unabhängig von bestehenden Schachstrukturen zu agieren.
42:20 Es wird über ein Schachturnier gesprochen, bei dem die Spieler jeweils 1 Million Dollar investieren und der Gewinner 2 Millionen Dollar erhält. Es wird vorgeschlagen, das Schachsystem dem Tennis anzupassen, um mehr Zuschauer und Sponsoren anzulocken.
- Das Schachturnier erfordert, dass die Spieler jeweils 1 Million Dollar investieren und der Gewinner 2 Millionen Dollar erhält. Es wird diskutiert, wie das Preisgeld auf die Plätze verteilt wird.
- Es wird vorgeschlagen, das Schachsystem dem Tennis anzupassen, mit jährlichen Veranstaltungen, Grand Prix Turnieren und offenen Qualifikationen, um mehr Interesse und Einnahmen zu generieren.
48:25 Der Schachspieler spricht über seine Entwicklung im Schach, seine Überzeugung, dass er Weltmeister werden kann, und die Herausforderungen im Schachwelt und der Welt im Allgemeinen. Er kritisiert auch das amerikanische Unternehmenssystem und betont die Bedeutung von Meinungsfreiheit und dem Kampf gegen Monopole.
- Die Entwicklung des Schachspielers und sein Glaube, Weltmeister werden zu können.
- Kritik am amerikanischen Unternehmenssystem und Betonung der Meinungsfreiheit.
- Herausforderungen im Schachwelt und der Welt im Allgemeinen sowie die Macht von Technologie und sozialen Medien.
54:27 Es wird diskutiert, wie Voreingenommenheit und finanzielle Interessen die Berichterstattung beeinflussen. Die Bedeutung von Perspektive und Selbstkontrolle im Umgang mit Kritik wird betont.
- Die Auswirkungen von Voreingenommenheit und finanziellen Interessen auf die Berichterstattung werden beleuchtet.
- Die Bedeutung von Perspektive und Selbstkontrolle im Umgang mit Kritik wird hervorgehoben.
Zusammenfassung (AI):
"Nur Kramnik und ich kämpfen gegen Chess.com." Hans Niemann spricht über seine kontroverse Reputation und seine Pläne, eigene Turniere zu organisieren, um unabhängig von Einladungen zu sein.
Schlüsselmomente (AI):
00:00 Hans Niemann spricht über seine Erfahrungen mit Ruhm und Kontroversen in der Schachwelt. Trotz Anfeindungen schätzt er seine Unabhängigkeit und die Möglichkeit, offen zu sprechen.
- Hans Niemann spricht über seine Bekanntheit in Osteuropa, insbesondere bei russischen Schachfans.
- Er erzählt von lustigen und seltsamen Begegnungen mit Fans, die ihm folgen und ihn erkennen, selbst in unerwarteten Situationen.
- Hans Niemann diskutiert seine kontroverse Reputation und die Freiheit, seine Meinung als unabhängiger Schachspieler äußern zu können.
06:02 Es wird diskutiert, wie Kontroversen und Anfeindungen eine Person stärken oder zerstören können, basierend auf der Interpretation des Drucks. Der Schachspieler plant eigene Wettkämpfe mit starken Gegnern und ungewöhnlichem Format in verschiedenen Städten.
- Die Auswirkungen von Kontroversen und Anfeindungen auf eine Person werden beleuchtet, indem diskutiert wird, wie sie stärken oder schwächen können. Es wird betont, wie wichtig es ist, den Druck richtig zu interpretieren und zu bewältigen.
- Der Schachspieler plant eigene Wettkämpfe mit einem einzigartigen Format, das sechs klassische Spiele an den ersten drei Tagen, gefolgt von Rapid- und Blitzspielen, umfasst. Die geplanten Gegner sind starke Spieler, darunter potenziell Top-10-Spieler.
12:05 Die Hauptfigur des Videos spricht über ein großes offenes Turnier mit Hunderten von Spielern, ein Promi-Event mit berühmten Sportstars und zukünftige Schachmatches im August. Trotz guter Leistungen und Top-Rankings wird die Hauptfigur von amerikanischen Turnieren ausgeschlossen und hat Probleme mit dem St. Louis Chess Club.
- Die Hauptfigur freut sich auf zukünftige Schachmatches im August, die eine Mischung aus klassischen und schnellen Partien sein werden.
- Die Hauptfigur spricht über Schwierigkeiten mit amerikanischen Schachturnieren, insbesondere dem St. Louis Chess Club, der sie von Turniereinladungen ausschließt.
- Die Hauptfigur diskutiert die Ungerechtigkeit bei Einladungen zu Schachturnieren und wie sie trotz guter Leistungen und Rankings benachteiligt wird.
18:08 Es wird diskutiert, wie Schachspieler aus finanziellen Gründen Länder wechseln, anstatt aus Patriotismus zu spielen, was zu Kontroversen und Fragen über die Loyalität gegenüber dem Herkunftsland führt.
- Die Bedeutung von Patriotismus und Loyalität bei der Vertretung eines Landes im Schachsport wird in Frage gestellt.
- Vergleich mit anderen Sportarten, in denen strenge Regeln für Länderwechsel gelten, wird hervorgehoben.
24:10 Die Olympischen Spiele sollten nicht davon abhängen, wer die besten Spieler kaufen kann, sondern ein internationaler Wettbewerb sein. Kritik an Hikaru Nakamura wird diskutiert, da er Machtmissbrauch und Zensur in der Schachwelt ausübt.
- Kritik an der Idee, dass die Olympischen Spiele von Geld und Kaufkraft bestimmt werden sollten, anstatt ein fairer internationaler Wettbewerb zu sein.
- Diskussion über den Machtmissbrauch und die Zensur, die Hikaru Nakamura in der Schachwelt ausübt, um Kritiker zum Schweigen zu bringen.
30:13 Die Glaubwürdigkeit von chess.com wird in Frage gestellt, da sie falsche Anschuldigungen machen und bevorzugte Behandlung bieten. Kritik an monopolistischen Strukturen und Machtgefügen im Schachwelt. Die Diskussion über Online-Schachbetrug und das Vertrauen in Top-Events werden angesprochen.
- Kritik an chess.com wegen falscher Anschuldigungen und bevorzugter Behandlung. Die Glaubwürdigkeit der Organisation wird in Frage gestellt.
- Diskussion über monopolistische Strukturen und Machtgefüge im Schachwelt. Die Rolle von Karu, Magnus und anderen einflussreichen Personen wird beleuchtet.
- Erörterung von Online-Schachbetrug und Vertrauen in Top-Events. Die Sicherheit und Fairness in hochrangigen Turnieren im Vergleich zu anderen Veranstaltungen werden thematisiert.
36:18 Das Hauptziel des Schachspielers ist es, seine eigene Karriere voranzutreiben, unabhängig von traditionellen Schachturnieren, um seine Stärke zu beweisen und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Er plant, eigene Schachturniere zu organisieren und sich so von den üblichen Schachmonopolen zu lösen.
- Finanzielle Unabhängigkeit durch eigene Schachprojekte und Kurse. Der Spieler nutzt die Aufmerksamkeit, um sein eigenes Geschäft aufzubauen und seine Schachkarriere zu unterstützen.
- Interesse an anderen Sportarten und früheren sportlichen Aktivitäten. Der Spieler spricht über seine Leidenschaft für Schwimmen, Radfahren und Wasserball sowie seine frühere Teilnahme an Triathlons.
- Schaffung eigener Schachmöglichkeiten und Turniere. Der Spieler plant, eigene Schachveranstaltungen zu organisieren, um seine Stärke zu beweisen und unabhängig von bestehenden Schachstrukturen zu agieren.
42:20 Es wird über ein Schachturnier gesprochen, bei dem die Spieler jeweils 1 Million Dollar investieren und der Gewinner 2 Millionen Dollar erhält. Es wird vorgeschlagen, das Schachsystem dem Tennis anzupassen, um mehr Zuschauer und Sponsoren anzulocken.
- Das Schachturnier erfordert, dass die Spieler jeweils 1 Million Dollar investieren und der Gewinner 2 Millionen Dollar erhält. Es wird diskutiert, wie das Preisgeld auf die Plätze verteilt wird.
- Es wird vorgeschlagen, das Schachsystem dem Tennis anzupassen, mit jährlichen Veranstaltungen, Grand Prix Turnieren und offenen Qualifikationen, um mehr Interesse und Einnahmen zu generieren.
48:25 Der Schachspieler spricht über seine Entwicklung im Schach, seine Überzeugung, dass er Weltmeister werden kann, und die Herausforderungen im Schachwelt und der Welt im Allgemeinen. Er kritisiert auch das amerikanische Unternehmenssystem und betont die Bedeutung von Meinungsfreiheit und dem Kampf gegen Monopole.
- Die Entwicklung des Schachspielers und sein Glaube, Weltmeister werden zu können.
- Kritik am amerikanischen Unternehmenssystem und Betonung der Meinungsfreiheit.
- Herausforderungen im Schachwelt und der Welt im Allgemeinen sowie die Macht von Technologie und sozialen Medien.
54:27 Es wird diskutiert, wie Voreingenommenheit und finanzielle Interessen die Berichterstattung beeinflussen. Die Bedeutung von Perspektive und Selbstkontrolle im Umgang mit Kritik wird betont.
- Die Auswirkungen von Voreingenommenheit und finanziellen Interessen auf die Berichterstattung werden beleuchtet.
- Die Bedeutung von Perspektive und Selbstkontrolle im Umgang mit Kritik wird hervorgehoben.
Zitat von Conrad Schormann am 3. Juli 2024, 8:37 UhrHans Niemann gegen die Welt, eine Serie von Matches:
https://twitter.com/HansMokeNiemann/status/1807422406476063021
Hans' Website:
https://watch.gmhans.com/
Einiges vom freien Inhalt ist sehenswert und hochamüsant, zumindest nach Einschätzung des Schreibers dieser Zeilen:
https://twitter.com/Bodenseeperlen/status/1800541448091443601
Hans Niemann gegen die Welt, eine Serie von Matches:
Announcing the Hans Niemann against the World Series:
August 7-11 Utrecht-ANISH Giri
August 14-18 London- Nikita Vitiugov
August 20-24 Paris- Ettiene Bacrot
August 29-2 Sharjah-Nihal SarinEach match consists of:
3 days of double round classical(6 total)
1 day of 6 Rapid… pic.twitter.com/vQs95J4ds0— Hans Niemann (@HansMokeNiemann) June 30, 2024
Hans' Website:
Einiges vom freien Inhalt ist sehenswert und hochamüsant, zumindest nach Einschätzung des Schreibers dieser Zeilen:
An international pigeon index as an indicator of the political and economic status of the respective country. Go, Hans!
Randomly picked "Hans in Serbia" and immediately found the best content I've ever seen on a chessplayer's website! https://t.co/UcPHebdlmG pic.twitter.com/IxxqdkyHM9— Perlen vom Bodensee (@Bodenseeperlen) June 11, 2024
Zitat von Conrad Schormann am 21. August 2024, 18:48 UhrCarlsen vs. Niemann, die Nachwehen der Affäre:
https://www.hindustantimes.com/sports/others/hans-niemann-the-guy-who-s-up-against-the-world-101724162034596.html
Daraus zwei bemerkenswerte Zitate, Vidit und Aronian:
Vidit Gujrathi: „Ich denke, was Hans tut, ist gut für Schach. Jeder Sport hat besondere Charaktere, die Geld und Aufmerksamkeit ins Spiel bringen und starke Emotionen bei den Menschen hervorrufen. Du kannst ihn lieben oder hassen. Ich habe die freche, arrogante Seite, von der andere sprechen, nicht gesehen. Ich habe ihn als netten, freundlichen Kerl erlebt. Ich mag, dass er seine Meinung sagt.“
Levon Aronian: „Ich denke, Hans ist ein talentierter Spieler, der in Schach große Höhen erreichen kann. Aber ich kann nicht sagen, dass ich ihn unterstütze. In gewisser Weise nutzt er diese ganze Geschichte vielleicht zu seinem Vorteil.“
Carlsen vs. Niemann, die Nachwehen der Affäre:
Daraus zwei bemerkenswerte Zitate, Vidit und Aronian:
-
Vidit Gujrathi: „Ich denke, was Hans tut, ist gut für Schach. Jeder Sport hat besondere Charaktere, die Geld und Aufmerksamkeit ins Spiel bringen und starke Emotionen bei den Menschen hervorrufen. Du kannst ihn lieben oder hassen. Ich habe die freche, arrogante Seite, von der andere sprechen, nicht gesehen. Ich habe ihn als netten, freundlichen Kerl erlebt. Ich mag, dass er seine Meinung sagt.“
-
Levon Aronian: „Ich denke, Hans ist ein talentierter Spieler, der in Schach große Höhen erreichen kann. Aber ich kann nicht sagen, dass ich ihn unterstütze. In gewisser Weise nutzt er diese ganze Geschichte vielleicht zu seinem Vorteil.“
Zitat von Conrad Schormann am 20. März 2025, 18:15 UhrStatement von Hans Niemann, der nach eigener Einschätzung weiterhin vom Saint Louis Chess Club nicht gewollt ist und ignoriert wird:
https://twitter.com/HansMokeNiemann/status/1902098825491443834
Übersetzung:
Viele Schachfans haben nur ein oberflächliches Verständnis von meiner Schachkarriere und meiner Beziehung zur sogenannten „Schachmafia“. Angesichts der jüngsten Ereignisse, die den Saint Louis Chess Club (STLCC) und andere Turnierveranstalter betreffen, halte ich es für notwendig, den Kontext zu erläutern.
Im September 2022 gewann ich eine Schachpartie. Als Reaktion darauf brach die gesamte Schachwelt in einem umfassenden Verleumdungsangriff über mich herein, der mit der größten Fusion in der Schachgeschichte zusammenfiel. Jemandes Ego war verletzt und er beschloss, die volle Macht eines Milliardenunternehmens und seiner Gefolgsleute zu nutzen, um das Leben eines 19-Jährigen zu ruinieren. STLCC war der Organisator des Sinquefield Cup, und man sollte meinen, dass sie empört darüber sind, dass Magnus Carlsen ihr Turnier gestört hat. Man sollte auch annehmen, dass sie den amerikanischen Spieler unterstützen würden, der gerade den Weltmeister besiegt hatte. Anstatt mir beizustehen, als ich es am meisten brauchte, haben sie jegliche Kommunikation abgebrochen. Ich nahm später an der US-Meisterschaft und der Fall Chess Classic teil, aber es ist wichtig zu wissen, dass diese Verträge vor dem Sinquefield Cup unterzeichnet worden waren.
Ich hatte zunächst gehofft, dass Amerikas führender Schachclub und de facto Verband mich in dieser schwierigen Zeit unterstützen würden. Ich erkundigte mich nach der Teilnahme am American Cup 2023, der Spring Chess Classic und der Summer Chess Classic. Doch plötzlich hörte das STLCC auf, meine Existenz anzuerkennen. Meine E-Mails, Anrufe und SMS blieben unbeantwortet. Da wurde mir klar, dass ich zu Unrecht von Chesscom verbannt worden war, von fast allen amerikanischen Turnieren ausgeschlossen war und unzählige andere Einladungen nicht erhalten hatte. Als ich mich an die Organisatoren wandte, wurde mir langsam klar, dass die Schachmächte beschlossen hatten, mir die Möglichkeit zu nehmen, das Spiel zu spielen, dem ich mein Leben gewidmet hatte.
Das ging so weiter, bis ich endlich einen Anruf von Joy Bray und Tony Rich bekam. Sie versicherten mir, dass ich nicht auf einer schwarzen Liste stehe und dass meine unbeantworteten E-Mails einfach ein Versehen waren. Wenn man jedoch bedenkt, dass ich 2022 an den Spring und Fall Chess Classics teilgenommen habe, aber 2023 zu keinem Classic eingeladen wurde – obwohl ich eine Elo-Zahl von 2700 habe –, wird klar, dass sich das STLCC bewusst dafür entschieden hat, mich auszuschließen. Schließlich erhielt ich die Chance, zur US-Meisterschaft zurückzukehren.
Leider beschädigte ich nach zwei verlorenen schwierigen Spielen mein Hotelzimmer. Beim Verlassen des Hotels gab ich meine Karte ab, entschuldigte mich für den Schaden und bot an, die Kosten zu übernehmen. Ein paar Tage später wurde mir mitgeteilt, dass ich eine Geldstrafe von 5.000 US-Dollar zahlen müsse und Hausverbot im Hotel habe. Spulen wir vor ins Jahr 2024: Ich habe mich bezüglich der anstehenden Turniere an STLCC gewandt, wurde aber wieder einmal ignoriert. Schließlich habe ich sie gewarnt, dass ich eine öffentliche Erklärung abgeben würde, wenn sie mich weiterhin ignorieren würden. Als Reaktion darauf haben sie mich völlig überraschend mit einem vollständigen Verbot aller Einladungsturniere im Jahr 2024 belegt.
Ich kann nicht erkennen, inwiefern beschädigte Gegenstände in meinem Hotelzimmer meine Fähigkeit, Schach zu spielen, beeinträchtigen. Praktischerweise kündigten sie dieses Verbot an, kurz bevor ich mit meinen Bedenken an die Öffentlichkeit gehen wollte, und umgingen damit ihr inoffizielles Schattenverbot von 2023 vollständig. Selbst wenn man ihre Argumentation für das Verbot von 2024 akzeptiert, haben sie für ihr Vorgehen im Jahr 2023 absolut keine Rechtfertigung. Ich habe mich erneut an das Hotel gewandt, um mich zu entschuldigen und einen Weg zu finden, wieder als Gast aufgenommen zu werden. Der Leiter der Gästebetreuung teilte mir mit, dass ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % wieder aufgenommen werden würde und am nächsten Tag eine schriftliche Bestätigung erhalten würde. Wie erwartet hat er jedoch wahrscheinlich den STLCC konsultiert, der dann intervenierte, um meine Wiederaufnahme zu verhindern – und so sicherstellte, dass er immer noch einen Vorwand hatte, mich auf die schwarze Liste zu setzen.
Wenn STLCC wirklich an einer Versöhnung interessiert gewesen wäre, hätte es dem Hotel erlaubt, das Verbot aufzuheben, damit alle Beteiligten einen Neuanfang machen können. Als Journalisten das Hotel um eine Stellungnahme baten, wurden sie an STLCC weitergeleitet. Warum beeinflusst STLCC die Entscheidung des Hotels?
Ihre wahren Motive sind nun ganz offensichtlich. Ich war zutiefst enttäuscht über das Verbot für 2024, aber mir wurde klar, dass ich ihnen den Vorwand geliefert hatte, auf den sie gewartet hatten.Trotz der fehlenden Möglichkeiten nahm ich weiterhin an Wettkämpfen teil, veranstaltete meine eigenen Turniere und steigerte meine Bewertung auf einen Höchstwert von 2734, wodurch ich mich weiter als eines der vielversprechendsten jungen Talente Amerikas etablierte. Ich hatte gehofft, dass es nach meinem Erfolg 2025 anders sein würde. Bei der US-Meisterschaft 2024 unternahm ich erhebliche Anstrengungen, um die Situation mit STLCC zu schlichten, und bot auf deren Wunsch sogar weitere Entschuldigungen an. Als jedoch das neue Jahr anbrach und ich mich nach dem American Cup erkundigte, wurden meine Kommunikationsversuche erneut ignoriert.
Als Nummer 6 der US-Rangliste erwartete ich, zum American Cup eingeladen zu werden. Ich hoffte auch, dass mein jüngster Erfolg und meine Bemühungen um Versöhnung zur Lösung der Situation beitragen würden. Stattdessen lud STLCC zwei Spieler ein, die 50 Punkte niedriger eingestuft waren als ich, und einen Spieler, der 140 Punkte niedriger war. Angesichts der erheblichen öffentlichen Gegenreaktion versuchten sie, die Situation zu bereinigen, indem sie mich zum Spring Chess Classic einluden.
Obwohl ich über die Brüskierung beim American Cup enttäuscht war, war ich erleichtert, eine E-Mail-Einladung zu erhalten. Ich antwortete mit vernünftigen Fragen zum Teilnehmerfeld des Turniers, da die Teilnehmer bei früheren Veranstaltungen eine durchschnittliche Elo-Zahl von etwa 2600 hatten. Ich erkundigte mich auch nach der Teilnahme am American Cup Blitz – einem Turnier, das 100 Spielern Platz bietet. Eine Verhinderung meiner Teilnahme würde bedeuten, dass ich im dritten Jahr in Folge von Turnieren ausgeschlossen wäre, was schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Man sollte annehmen, dass STLCC professionell reagieren würde, doch sie haben alle weiteren E-Mails zum Spring Chess Classic ignoriert und nicht geklärt, ob meine Einladung noch gilt.
Dies ist die dritte Turnier-Einladung, die in den letzten sechs Monaten ohne Grund widerrufen wurde. Gashimov, das Chennai GM-Turnier und die Spring Chess Classic luden mich alle ein, nur um diese Einladungen später ohne Erklärung zu widerrufen – ein klarer Verstoß gegen die Ethikrichtlinien der FIDE. Nach rechtlichen Drohungen behauptete STLCC, dass der American Cup Blitz nur für Spieler aus Missouri offen sei. Das ist eine glatte Lüge; Spieler aus dem ganzen Land haben immer teilgenommen. Wenn auch nur ein Spieler aus einem anderen Bundesstaat zugelassen wird, wird ihre Täuschung aufgedeckt.
Bevor Sie voreilige Schlüsse ziehen oder hasserfüllte Kommentare schreiben, bitte ich Sie, den gesamten Kontext und die Geschichte zu berücksichtigen.
Warum sollte STLCC so etwas tun? Hassen mich die Führungskräfte persönlich? Ist das nur eine der üblichen hinterhältigen Taktiken von Magnus, Hikaru und Chesscom? Die Antwort ist einfach: STLCC organisiert die Grand Chess Tour und hat ein persönliches Interesse an der Teilnahme von Magnus und Hikaru. Sie haben Einfluss auf STLCC und haben deutlich gemacht, dass sie mich aus der Schachwelt verbannen wollen. Die Schachmafia flößt Turnierorganisatoren direkt oder indirekt Angst ein. Hikaru hat sogar öffentlich erklärt, dass er sich weigert, an denselben Turnieren wie ich teilzunehmen – ein Akt purer Feigheit, der Bände über seinen wahren Charakter spricht.
STLCC mag zwar glauben, dass es die Lösung ist, mich zu ignorieren, aber wir alle erinnern uns daran, wie es ausgegangen ist, als man die Situation von Alejandro Ramírez ignoriert hat.
Ich werde weiterhin für die Wahrheit und für die Möglichkeit kämpfen, mein Schachspiel für sich selbst sprechen zu lassen.
Wenn Sie bis hierher gelesen haben, danke ich Ihnen für Ihre Geduld.
Statement von Hans Niemann, der nach eigener Einschätzung weiterhin vom Saint Louis Chess Club nicht gewollt ist und ignoriert wird:
Part 2:
Their true motives have become blatantly clear. I was deeply disappointed by the 2024 ban, but I came to the realization that I had given them the excuse they had been waiting for.
Despite the lack of opportunities, I continued competing, created my own tournaments, and…
— Hans Niemann (@HansMokeNiemann) March 18, 2025
Übersetzung:
Viele Schachfans haben nur ein oberflächliches Verständnis von meiner Schachkarriere und meiner Beziehung zur sogenannten „Schachmafia“. Angesichts der jüngsten Ereignisse, die den Saint Louis Chess Club (STLCC) und andere Turnierveranstalter betreffen, halte ich es für notwendig, den Kontext zu erläutern.
Im September 2022 gewann ich eine Schachpartie. Als Reaktion darauf brach die gesamte Schachwelt in einem umfassenden Verleumdungsangriff über mich herein, der mit der größten Fusion in der Schachgeschichte zusammenfiel. Jemandes Ego war verletzt und er beschloss, die volle Macht eines Milliardenunternehmens und seiner Gefolgsleute zu nutzen, um das Leben eines 19-Jährigen zu ruinieren. STLCC war der Organisator des Sinquefield Cup, und man sollte meinen, dass sie empört darüber sind, dass Magnus Carlsen ihr Turnier gestört hat. Man sollte auch annehmen, dass sie den amerikanischen Spieler unterstützen würden, der gerade den Weltmeister besiegt hatte. Anstatt mir beizustehen, als ich es am meisten brauchte, haben sie jegliche Kommunikation abgebrochen. Ich nahm später an der US-Meisterschaft und der Fall Chess Classic teil, aber es ist wichtig zu wissen, dass diese Verträge vor dem Sinquefield Cup unterzeichnet worden waren.
Ich hatte zunächst gehofft, dass Amerikas führender Schachclub und de facto Verband mich in dieser schwierigen Zeit unterstützen würden. Ich erkundigte mich nach der Teilnahme am American Cup 2023, der Spring Chess Classic und der Summer Chess Classic. Doch plötzlich hörte das STLCC auf, meine Existenz anzuerkennen. Meine E-Mails, Anrufe und SMS blieben unbeantwortet. Da wurde mir klar, dass ich zu Unrecht von Chesscom verbannt worden war, von fast allen amerikanischen Turnieren ausgeschlossen war und unzählige andere Einladungen nicht erhalten hatte. Als ich mich an die Organisatoren wandte, wurde mir langsam klar, dass die Schachmächte beschlossen hatten, mir die Möglichkeit zu nehmen, das Spiel zu spielen, dem ich mein Leben gewidmet hatte.
Das ging so weiter, bis ich endlich einen Anruf von Joy Bray und Tony Rich bekam. Sie versicherten mir, dass ich nicht auf einer schwarzen Liste stehe und dass meine unbeantworteten E-Mails einfach ein Versehen waren. Wenn man jedoch bedenkt, dass ich 2022 an den Spring und Fall Chess Classics teilgenommen habe, aber 2023 zu keinem Classic eingeladen wurde – obwohl ich eine Elo-Zahl von 2700 habe –, wird klar, dass sich das STLCC bewusst dafür entschieden hat, mich auszuschließen. Schließlich erhielt ich die Chance, zur US-Meisterschaft zurückzukehren.
Leider beschädigte ich nach zwei verlorenen schwierigen Spielen mein Hotelzimmer. Beim Verlassen des Hotels gab ich meine Karte ab, entschuldigte mich für den Schaden und bot an, die Kosten zu übernehmen. Ein paar Tage später wurde mir mitgeteilt, dass ich eine Geldstrafe von 5.000 US-Dollar zahlen müsse und Hausverbot im Hotel habe. Spulen wir vor ins Jahr 2024: Ich habe mich bezüglich der anstehenden Turniere an STLCC gewandt, wurde aber wieder einmal ignoriert. Schließlich habe ich sie gewarnt, dass ich eine öffentliche Erklärung abgeben würde, wenn sie mich weiterhin ignorieren würden. Als Reaktion darauf haben sie mich völlig überraschend mit einem vollständigen Verbot aller Einladungsturniere im Jahr 2024 belegt.
Ich kann nicht erkennen, inwiefern beschädigte Gegenstände in meinem Hotelzimmer meine Fähigkeit, Schach zu spielen, beeinträchtigen. Praktischerweise kündigten sie dieses Verbot an, kurz bevor ich mit meinen Bedenken an die Öffentlichkeit gehen wollte, und umgingen damit ihr inoffizielles Schattenverbot von 2023 vollständig. Selbst wenn man ihre Argumentation für das Verbot von 2024 akzeptiert, haben sie für ihr Vorgehen im Jahr 2023 absolut keine Rechtfertigung. Ich habe mich erneut an das Hotel gewandt, um mich zu entschuldigen und einen Weg zu finden, wieder als Gast aufgenommen zu werden. Der Leiter der Gästebetreuung teilte mir mit, dass ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % wieder aufgenommen werden würde und am nächsten Tag eine schriftliche Bestätigung erhalten würde. Wie erwartet hat er jedoch wahrscheinlich den STLCC konsultiert, der dann intervenierte, um meine Wiederaufnahme zu verhindern – und so sicherstellte, dass er immer noch einen Vorwand hatte, mich auf die schwarze Liste zu setzen.
Wenn STLCC wirklich an einer Versöhnung interessiert gewesen wäre, hätte es dem Hotel erlaubt, das Verbot aufzuheben, damit alle Beteiligten einen Neuanfang machen können. Als Journalisten das Hotel um eine Stellungnahme baten, wurden sie an STLCC weitergeleitet. Warum beeinflusst STLCC die Entscheidung des Hotels?
Ihre wahren Motive sind nun ganz offensichtlich. Ich war zutiefst enttäuscht über das Verbot für 2024, aber mir wurde klar, dass ich ihnen den Vorwand geliefert hatte, auf den sie gewartet hatten.
Trotz der fehlenden Möglichkeiten nahm ich weiterhin an Wettkämpfen teil, veranstaltete meine eigenen Turniere und steigerte meine Bewertung auf einen Höchstwert von 2734, wodurch ich mich weiter als eines der vielversprechendsten jungen Talente Amerikas etablierte. Ich hatte gehofft, dass es nach meinem Erfolg 2025 anders sein würde. Bei der US-Meisterschaft 2024 unternahm ich erhebliche Anstrengungen, um die Situation mit STLCC zu schlichten, und bot auf deren Wunsch sogar weitere Entschuldigungen an. Als jedoch das neue Jahr anbrach und ich mich nach dem American Cup erkundigte, wurden meine Kommunikationsversuche erneut ignoriert.
Als Nummer 6 der US-Rangliste erwartete ich, zum American Cup eingeladen zu werden. Ich hoffte auch, dass mein jüngster Erfolg und meine Bemühungen um Versöhnung zur Lösung der Situation beitragen würden. Stattdessen lud STLCC zwei Spieler ein, die 50 Punkte niedriger eingestuft waren als ich, und einen Spieler, der 140 Punkte niedriger war. Angesichts der erheblichen öffentlichen Gegenreaktion versuchten sie, die Situation zu bereinigen, indem sie mich zum Spring Chess Classic einluden.
Obwohl ich über die Brüskierung beim American Cup enttäuscht war, war ich erleichtert, eine E-Mail-Einladung zu erhalten. Ich antwortete mit vernünftigen Fragen zum Teilnehmerfeld des Turniers, da die Teilnehmer bei früheren Veranstaltungen eine durchschnittliche Elo-Zahl von etwa 2600 hatten. Ich erkundigte mich auch nach der Teilnahme am American Cup Blitz – einem Turnier, das 100 Spielern Platz bietet. Eine Verhinderung meiner Teilnahme würde bedeuten, dass ich im dritten Jahr in Folge von Turnieren ausgeschlossen wäre, was schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Man sollte annehmen, dass STLCC professionell reagieren würde, doch sie haben alle weiteren E-Mails zum Spring Chess Classic ignoriert und nicht geklärt, ob meine Einladung noch gilt.
Dies ist die dritte Turnier-Einladung, die in den letzten sechs Monaten ohne Grund widerrufen wurde. Gashimov, das Chennai GM-Turnier und die Spring Chess Classic luden mich alle ein, nur um diese Einladungen später ohne Erklärung zu widerrufen – ein klarer Verstoß gegen die Ethikrichtlinien der FIDE. Nach rechtlichen Drohungen behauptete STLCC, dass der American Cup Blitz nur für Spieler aus Missouri offen sei. Das ist eine glatte Lüge; Spieler aus dem ganzen Land haben immer teilgenommen. Wenn auch nur ein Spieler aus einem anderen Bundesstaat zugelassen wird, wird ihre Täuschung aufgedeckt.
Bevor Sie voreilige Schlüsse ziehen oder hasserfüllte Kommentare schreiben, bitte ich Sie, den gesamten Kontext und die Geschichte zu berücksichtigen.
Warum sollte STLCC so etwas tun? Hassen mich die Führungskräfte persönlich? Ist das nur eine der üblichen hinterhältigen Taktiken von Magnus, Hikaru und Chesscom? Die Antwort ist einfach: STLCC organisiert die Grand Chess Tour und hat ein persönliches Interesse an der Teilnahme von Magnus und Hikaru. Sie haben Einfluss auf STLCC und haben deutlich gemacht, dass sie mich aus der Schachwelt verbannen wollen. Die Schachmafia flößt Turnierorganisatoren direkt oder indirekt Angst ein. Hikaru hat sogar öffentlich erklärt, dass er sich weigert, an denselben Turnieren wie ich teilzunehmen – ein Akt purer Feigheit, der Bände über seinen wahren Charakter spricht.
STLCC mag zwar glauben, dass es die Lösung ist, mich zu ignorieren, aber wir alle erinnern uns daran, wie es ausgegangen ist, als man die Situation von Alejandro Ramírez ignoriert hat.
Ich werde weiterhin für die Wahrheit und für die Möglichkeit kämpfen, mein Schachspiel für sich selbst sprechen zu lassen.
Wenn Sie bis hierher gelesen haben, danke ich Ihnen für Ihre Geduld.
Zitat von Conrad Schormann am 17. September 2025, 18:17 UhrHans Niemann: Zwischen Skandal und Aufstieg
Zusammenfassung der Kolumne von Anatol Vitouch auf Standard.at
Hans Moke Niemann hat eingeräumt, in Online-Blitzpartien betrogen zu haben – doch über die Frage, ob er auch 2022 beim Sinquefield Cup gegen Magnus Carlsen schummelte, gibt es bis heute keine Klarheit. Carlsen ist davon überzeugt, Niemann habe am Brett Computerhilfe genutzt, Beweise dafür existieren jedoch nicht. Die Affäre entwickelte sich zum größten Schachskandal der letzten Jahre, begleitet von bizarren Spekulationen wie der berüchtigten „Analkugel-Theorie“.
Drei Jahre später ist der Skandal ungelöst, Niemanns Ruf angekratzt – und doch steigt er sportlich weiter auf. Mit 2733 Elo ist er aktuell Nummer 20 der Welt, beim Grand Swiss in Samarkand kämpfte er bis zuletzt um ein Kandidatenticket und verpasste es nur knapp. Carlsen spielt inzwischen wieder gegen ihn, auch wenn er ihm in schnellen Partien demonstrativ Grenzen aufzeigt.
Vitouch betont: Hinweise auf neuerlichen Betrug gibt es nicht. Niemanns Partien wirken unverdächtig, und im Blitzschach, wo Schummeln praktisch unmöglich ist, zeigt er dieselbe Stärke wie mit klassischer Bedenkzeit. Möglich sei vielmehr, dass Carlsen 2022 Opfer seines eigenen Wissens wurde – das Wissen um Niemanns frühere Online-Vergehen könnte ihn so verunsichert haben, dass er selbst unter Normalform spielte.
Damit bleibt Niemann ein Sonderfall: ein Spieler, der trotz erwiesener Vergangenheit im Schummeln in die Weltspitze vorstößt – und dessen Gegner womöglich bis heute einen Restzweifel nicht loswerden. Wovon womöglich Niemann bis heute profitiert.
Hans Niemann: Zwischen Skandal und Aufstieg
Zusammenfassung der Kolumne von Anatol Vitouch auf Standard.at
Hans Moke Niemann hat eingeräumt, in Online-Blitzpartien betrogen zu haben – doch über die Frage, ob er auch 2022 beim Sinquefield Cup gegen Magnus Carlsen schummelte, gibt es bis heute keine Klarheit. Carlsen ist davon überzeugt, Niemann habe am Brett Computerhilfe genutzt, Beweise dafür existieren jedoch nicht. Die Affäre entwickelte sich zum größten Schachskandal der letzten Jahre, begleitet von bizarren Spekulationen wie der berüchtigten „Analkugel-Theorie“.
Drei Jahre später ist der Skandal ungelöst, Niemanns Ruf angekratzt – und doch steigt er sportlich weiter auf. Mit 2733 Elo ist er aktuell Nummer 20 der Welt, beim Grand Swiss in Samarkand kämpfte er bis zuletzt um ein Kandidatenticket und verpasste es nur knapp. Carlsen spielt inzwischen wieder gegen ihn, auch wenn er ihm in schnellen Partien demonstrativ Grenzen aufzeigt.
Vitouch betont: Hinweise auf neuerlichen Betrug gibt es nicht. Niemanns Partien wirken unverdächtig, und im Blitzschach, wo Schummeln praktisch unmöglich ist, zeigt er dieselbe Stärke wie mit klassischer Bedenkzeit. Möglich sei vielmehr, dass Carlsen 2022 Opfer seines eigenen Wissens wurde – das Wissen um Niemanns frühere Online-Vergehen könnte ihn so verunsichert haben, dass er selbst unter Normalform spielte.
Damit bleibt Niemann ein Sonderfall: ein Spieler, der trotz erwiesener Vergangenheit im Schummeln in die Weltspitze vorstößt – und dessen Gegner womöglich bis heute einen Restzweifel nicht loswerden. Wovon womöglich Niemann bis heute profitiert.
Zitat von Conrad Schormann am 19. April 2026, 10:48 Uhr„The truth is coming, and it's going to be expensive"
Hans Niemann im Gespräch mit Threadguy, YouTube, 18. April 2026
Er war der Letzte, der unterschrieb. Das sagte Hans Niemann im Gespräch mit Threadguy. Nachdem Magnus Carlsen und Chess.com den Netflix-Dokumentarfilm bereits zugesagt hatten, zögerte Niemann. Er misstraute der Produktion – zu groß die Befürchtung, dass die anderen die Narrative kontrollieren würden. Am Ende überwog das Kalkül: Netflix sei die größte Plattform der Welt und die beste Chance, seinen Namen zu rehabilitieren. Das Drehen begann im März 2024.
Den entscheidenden Moment des Films sieht Niemann darin, dass seine Gegner erstmals auf Kamera einräumten, keine Beweise für Betrug gehabt zu haben. Dass seine technische Erklärung zur Eröffnungsvorbereitung – er beschreibt, wie dieselbe Stellung durch unterschiedliche Zugfolgen, sogenannte Transpositionen, erreicht werden kann – im Schnitt fehlte, bedauert er ausdrücklich. Er sagt, er habe WhatsApp-Nachrichten, die seine Vorbereitung belegen. Sie kamen nicht ins Bild.
https://youtu.be/mHT1nKIdyFA
Die Mafia und ihr Monopol
Das Schach auf Spitzenniveau funktioniert nach Niemann als ein geschlossenes System, das er konsequent „Chess Mafia" nennt: Carlsen und Chess.com kontrollierten gemeinsam Turniereinladungen, Preisgelder und Öffentlichkeit. Wer sich nicht einfüge, werde ausgesperrt. Niemann selbst musste nach dem Betrugsvorwurf 2022 nach eigenen Angaben Starts in Kasachstan und anderen Rangturnieren organisieren, weil er im amerikanischen Schachbetrieb faktisch nicht mehr auftauchte.
Die Einkommensstruktur zeichnet er scharf: Ein Top-3-Spieler verdiene rund eine Million Dollar jährlich, ein Top-10-Spieler zwischen 300.000 und 500.000. Ab Platz 20 werde es eng, ab Platz 40 sei man froh, auf 100.000 Dollar zu kommen. Die meisten Großmeister überlebten finanziell nur, weil sie sich dem System anpassten. Niemann selbst gewann im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben rund 350.000 Dollar an Preisgeldern – deutlich unter seinem möglichen Potenzial, solange die Blacklist wirke.
Das Ratingproblem und die Scheintourniere
Ein weiteres strukturelles Problem ist für Niemann das FIDE-Ratingsystem: Es sieht keinen Ratingverfall vor. Carlsen spiele zehn bis zwanzig klassische Partien pro Jahr, schütze damit seine Ratingzahl und meide gleichzeitig jeden echten Wettbewerb. „There is no decay. Players sit on their ratings while the rest of us are in the trenches."
Nakamura geht in seiner Darstellung noch weiter: Um die Mindeststartvoraussetzungen für das Kandidatenturnier zu erfüllen, habe er vierzig Partien gegen schwache, ungelistete Spieler absolviert – technisch regelkonform, sportlich wertlos. Den Vergleich, den Niemann zieht: Ein NBA-Spieler, der seine MVP-Kandidatur durch vierzig Spiele in der untersten Amateurliga absichert.
Dazu kommt das Format der Einladungsturniere: Zehn Spieler, Round Robin, neun Partien – ein geschlossener Gentlemen's Club, der ab Platz zehn der Weltrangliste beginnt. Niemann steht auf Platz zwölf. Er organisiert seine Matches zunehmend selbst.
Endgame.ai und Hochstakes-Schach als Gegenmodell
Niemanns Antwort auf diese Struktur ist sein Unternehmen Endgame.ai, eine Schach-Plattform mit App und Website, deren Seed-Runde er nach eigenen Angaben innerhalb von zehn Tagen schloss – bewertet bei 30 Millionen Dollar. Die strategische Kernidee: Schach braucht echte Geldeinsätze, um kommerziell attraktiv zu werden.
Den bestehenden Turnierbetrieb hält er für ein Fass ohne Boden. Ein einwöchiges Turnier mit zehn Spielern in Las Vegas – er platzierte sich dort vor Carlsen – habe fünf Millionen Dollar gekostet, ohne nennenswerten kommerziellen Rückfluss. Seine Gegenrechnung: dieselbe Summe in ein Einzelmatch in einem Boxstadion, mit Pressekonferenz, Walkout, Tickets und Livestream. „You have to make the sport interesting."
Konkret plant Niemann über Endgame.ai Matches, bei denen jeder Spieler bis zu fünf Millionen Dollar einsetzt, auszahlbar in Bitcoin. Carlsen und Hikaru Nakamura habe er dieses Angebot direkt unterbreitet. Beide ließen es unbeantwortet. Als Proof of Concept bestreitet er in zwei Wochen ein privates Match über 24 Partien, bei dem jede Partie mit 5.000 Dollar dotiert ist. Ein früherer Anlauf mit vier Spielern à einer Million Dollar scheiterte, weil einzelne Teilnehmer die zugesagten Mittel nicht aufbringen konnten.
Das Modell lehnt sich an den Profipoker an: Spieler können Anteile ihrer Preisgelderwartung öffentlich verkaufen, wohlhabende Zuschauer werden so direkt in das Match eingebunden. Wer Chess.com als Plattform ersetzen wolle, brauche außerdem zwei Dinge, die Endgame.ai entwickle: einen KI-Schachcoach für personalisiertes Training und eine Wettfunktion auf laufende Partien. „Once you open that door, chess becomes like UFC – because it's all the money is in individuals and in rivalries."
„The truth is coming, and it's going to be expensive"
Hans Niemann im Gespräch mit Threadguy, YouTube, 18. April 2026
Er war der Letzte, der unterschrieb. Das sagte Hans Niemann im Gespräch mit Threadguy. Nachdem Magnus Carlsen und Chess.com den Netflix-Dokumentarfilm bereits zugesagt hatten, zögerte Niemann. Er misstraute der Produktion – zu groß die Befürchtung, dass die anderen die Narrative kontrollieren würden. Am Ende überwog das Kalkül: Netflix sei die größte Plattform der Welt und die beste Chance, seinen Namen zu rehabilitieren. Das Drehen begann im März 2024.
Den entscheidenden Moment des Films sieht Niemann darin, dass seine Gegner erstmals auf Kamera einräumten, keine Beweise für Betrug gehabt zu haben. Dass seine technische Erklärung zur Eröffnungsvorbereitung – er beschreibt, wie dieselbe Stellung durch unterschiedliche Zugfolgen, sogenannte Transpositionen, erreicht werden kann – im Schnitt fehlte, bedauert er ausdrücklich. Er sagt, er habe WhatsApp-Nachrichten, die seine Vorbereitung belegen. Sie kamen nicht ins Bild.
Die Mafia und ihr Monopol
Das Schach auf Spitzenniveau funktioniert nach Niemann als ein geschlossenes System, das er konsequent „Chess Mafia" nennt: Carlsen und Chess.com kontrollierten gemeinsam Turniereinladungen, Preisgelder und Öffentlichkeit. Wer sich nicht einfüge, werde ausgesperrt. Niemann selbst musste nach dem Betrugsvorwurf 2022 nach eigenen Angaben Starts in Kasachstan und anderen Rangturnieren organisieren, weil er im amerikanischen Schachbetrieb faktisch nicht mehr auftauchte.
Die Einkommensstruktur zeichnet er scharf: Ein Top-3-Spieler verdiene rund eine Million Dollar jährlich, ein Top-10-Spieler zwischen 300.000 und 500.000. Ab Platz 20 werde es eng, ab Platz 40 sei man froh, auf 100.000 Dollar zu kommen. Die meisten Großmeister überlebten finanziell nur, weil sie sich dem System anpassten. Niemann selbst gewann im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben rund 350.000 Dollar an Preisgeldern – deutlich unter seinem möglichen Potenzial, solange die Blacklist wirke.
Das Ratingproblem und die Scheintourniere
Ein weiteres strukturelles Problem ist für Niemann das FIDE-Ratingsystem: Es sieht keinen Ratingverfall vor. Carlsen spiele zehn bis zwanzig klassische Partien pro Jahr, schütze damit seine Ratingzahl und meide gleichzeitig jeden echten Wettbewerb. „There is no decay. Players sit on their ratings while the rest of us are in the trenches."
Nakamura geht in seiner Darstellung noch weiter: Um die Mindeststartvoraussetzungen für das Kandidatenturnier zu erfüllen, habe er vierzig Partien gegen schwache, ungelistete Spieler absolviert – technisch regelkonform, sportlich wertlos. Den Vergleich, den Niemann zieht: Ein NBA-Spieler, der seine MVP-Kandidatur durch vierzig Spiele in der untersten Amateurliga absichert.
Dazu kommt das Format der Einladungsturniere: Zehn Spieler, Round Robin, neun Partien – ein geschlossener Gentlemen's Club, der ab Platz zehn der Weltrangliste beginnt. Niemann steht auf Platz zwölf. Er organisiert seine Matches zunehmend selbst.
Endgame.ai und Hochstakes-Schach als Gegenmodell
Niemanns Antwort auf diese Struktur ist sein Unternehmen Endgame.ai, eine Schach-Plattform mit App und Website, deren Seed-Runde er nach eigenen Angaben innerhalb von zehn Tagen schloss – bewertet bei 30 Millionen Dollar. Die strategische Kernidee: Schach braucht echte Geldeinsätze, um kommerziell attraktiv zu werden.
Den bestehenden Turnierbetrieb hält er für ein Fass ohne Boden. Ein einwöchiges Turnier mit zehn Spielern in Las Vegas – er platzierte sich dort vor Carlsen – habe fünf Millionen Dollar gekostet, ohne nennenswerten kommerziellen Rückfluss. Seine Gegenrechnung: dieselbe Summe in ein Einzelmatch in einem Boxstadion, mit Pressekonferenz, Walkout, Tickets und Livestream. „You have to make the sport interesting."
Konkret plant Niemann über Endgame.ai Matches, bei denen jeder Spieler bis zu fünf Millionen Dollar einsetzt, auszahlbar in Bitcoin. Carlsen und Hikaru Nakamura habe er dieses Angebot direkt unterbreitet. Beide ließen es unbeantwortet. Als Proof of Concept bestreitet er in zwei Wochen ein privates Match über 24 Partien, bei dem jede Partie mit 5.000 Dollar dotiert ist. Ein früherer Anlauf mit vier Spielern à einer Million Dollar scheiterte, weil einzelne Teilnehmer die zugesagten Mittel nicht aufbringen konnten.
Das Modell lehnt sich an den Profipoker an: Spieler können Anteile ihrer Preisgelderwartung öffentlich verkaufen, wohlhabende Zuschauer werden so direkt in das Match eingebunden. Wer Chess.com als Plattform ersetzen wolle, brauche außerdem zwei Dinge, die Endgame.ai entwickle: einen KI-Schachcoach für personalisiertes Training und eine Wettfunktion auf laufende Partien. „Once you open that door, chess becomes like UFC – because it's all the money is in individuals and in rivalries."
Zitat von Conrad Schormann am 21. April 2026, 19:24 UhrHans Niemann will seinen Namen durch den Weltmeistertitel reinwaschen
ESPN, 6. April 2026, Aishwarya Kumar
Hans Niemann ist überzeugt, dass ihm seine Schachkarriere gestohlen wurde – und dass nur ein Titel sie zurückbringen kann. Das schreibt ESPN. Der 22-jährige US-amerikanische Großmeister, der seit September 2022 im Zentrum des größten Schachskandals seit Jahrzehnten steht, arbeitet sich zurück in die Weltspitze und erklärt den Weltmeistertitel zu seinem einzigen akzeptablen Freispruch.
Ein Sieg, der alles veränderte
Am 4. September 2022 besiegte Niemann den norwegischen Weltranglistenersten Magnus Carlsen beim prestigeträchtigen Sinquefield Cup in St. Louis und beendete damit dessen 53-Spiele-Serie ohne Niederlage. Niemann war der am niedrigsten gesetzte Spieler des Turniers; er begann Schach als Kind in den Niederlanden zu spielen und wurde mit 17 Jahren Großmeister. Carlsen antwortete auf die Niederlage mit einem Tweet, den die Öffentlichkeit als Betrugsvorwurf interpretierte. Ein Meme über angebliche Betrugsversuche mit Analperlen verbreitete sich von Twitch über Reddit bis zu Elon Musk.
Chess.com sperrte Niemann kurz darauf und veröffentlichte einen 72-seitigen Bericht, der feststellte, Niemann habe in mehr als 100 Online-Partien wahrscheinlich betrogen – ohne jedoch Belege für Betrug bei über dem Brett gespielten Partien zu finden. Niemann hatte zuvor selbst eingeräumt, als 12- und 16-Jähriger online betrogen zu haben, bestritt jedoch jeden Betrug in Präsenzturnieren. Carlsen bekräftigte den Vorwurf öffentlich. Niemann verklagte Carlsen und Chess.com auf 100 Millionen Dollar; die Klage wurde abgewiesen, die Parteien einigten sich außergerichtlich, ohne Fehlverhalten anzuerkennen.
Boykott, Ausgrenzung, Einzelkämpfer
Niemann berichtet, danach keine Turniereinladungen mehr erhalten zu haben. 2024 wurde er vom Saint Louis Chess Club nach einem Zwischenfall in einem Hotelzimmer für den Rest des Jahres ausgeschlossen; er entschuldigte sich und ersetzte den Schaden. Er reiste allein durch Europa und Asien, spielte in kleineren Turnieren und arbeitete an seinem Ranking. Im November 2023 gewann er als erster Amerikaner seit Bobby Fischer 1970 das Tournament of Peace in Kroatien. Im April 2024 gewann er das Grenke Chess Open, Ende 2024 erreichte er erstmals die Top 20. Im Oktober 2025 erzielte er mit 2738 seinen bisher höchsten FIDE-Wert.
Niemann beschreibt sich selbst als jemanden, der kaum Kontakt zur Schachgemeinschaft sucht. Er habe mit Schachspielern wenig gemein, sehe sich nicht als Teil ihres sozialen Umfelds und pflege lieber Freundschaften außerhalb der Szene. Gleichzeitig sagt er, Schach gebe seinem Leben Sinn – der Gedanke, es aufzugeben, sei für ihn nie real gewesen.
Rückkehr und neue Fronten
Carlsen räumte in einem Gespräch mit Joe Rogan zuletzt ein, die Analperlen-Theorie für absurd zu halten. Niemann sagt, einige Großmeister hätten sich bei ihm entschuldigt – sie seien dem „Seifenopern-Narrativ" erlegen. Den Vorwurf des Betrugs bei Präsenzturnieren hält er weiterhin für widerlegt.
Parallel zur sportlichen Rehabilitation hat Niemann eine eigene Online-Schachplattform namens Endgame gegründet, die in direkter Konkurrenz zu Chess.com steht. Er sagt, er habe innerhalb von zehn Tagen 4,8 Millionen Dollar eingeworben; das Unternehmen beschäftigt acht Vollzeitmitarbeiter. Zudem hat er sich für die Netflix-Dokumentation „Untold: Chess Mates" entschieden, die am 7. April 2026 erscheint – nach eigener Aussage, um sich gegen seine Kritiker zur Wehr zu setzen.
Den Großmeister und Kommentator Maurice Ashley zufolge hat Niemann das Potenzial, jeden Gegner zu schlagen. Niemann selbst formuliert sein Ziel ohne Umschweife: Der Weltmeistertitel sei die einzige Möglichkeit, seinen Namen endgültig zu rehabilitieren.
Hans Niemann will seinen Namen durch den Weltmeistertitel reinwaschen
ESPN, 6. April 2026, Aishwarya Kumar
Hans Niemann ist überzeugt, dass ihm seine Schachkarriere gestohlen wurde – und dass nur ein Titel sie zurückbringen kann. Das schreibt ESPN. Der 22-jährige US-amerikanische Großmeister, der seit September 2022 im Zentrum des größten Schachskandals seit Jahrzehnten steht, arbeitet sich zurück in die Weltspitze und erklärt den Weltmeistertitel zu seinem einzigen akzeptablen Freispruch.
Ein Sieg, der alles veränderte
Am 4. September 2022 besiegte Niemann den norwegischen Weltranglistenersten Magnus Carlsen beim prestigeträchtigen Sinquefield Cup in St. Louis und beendete damit dessen 53-Spiele-Serie ohne Niederlage. Niemann war der am niedrigsten gesetzte Spieler des Turniers; er begann Schach als Kind in den Niederlanden zu spielen und wurde mit 17 Jahren Großmeister. Carlsen antwortete auf die Niederlage mit einem Tweet, den die Öffentlichkeit als Betrugsvorwurf interpretierte. Ein Meme über angebliche Betrugsversuche mit Analperlen verbreitete sich von Twitch über Reddit bis zu Elon Musk.
Chess.com sperrte Niemann kurz darauf und veröffentlichte einen 72-seitigen Bericht, der feststellte, Niemann habe in mehr als 100 Online-Partien wahrscheinlich betrogen – ohne jedoch Belege für Betrug bei über dem Brett gespielten Partien zu finden. Niemann hatte zuvor selbst eingeräumt, als 12- und 16-Jähriger online betrogen zu haben, bestritt jedoch jeden Betrug in Präsenzturnieren. Carlsen bekräftigte den Vorwurf öffentlich. Niemann verklagte Carlsen und Chess.com auf 100 Millionen Dollar; die Klage wurde abgewiesen, die Parteien einigten sich außergerichtlich, ohne Fehlverhalten anzuerkennen.
Boykott, Ausgrenzung, Einzelkämpfer
Niemann berichtet, danach keine Turniereinladungen mehr erhalten zu haben. 2024 wurde er vom Saint Louis Chess Club nach einem Zwischenfall in einem Hotelzimmer für den Rest des Jahres ausgeschlossen; er entschuldigte sich und ersetzte den Schaden. Er reiste allein durch Europa und Asien, spielte in kleineren Turnieren und arbeitete an seinem Ranking. Im November 2023 gewann er als erster Amerikaner seit Bobby Fischer 1970 das Tournament of Peace in Kroatien. Im April 2024 gewann er das Grenke Chess Open, Ende 2024 erreichte er erstmals die Top 20. Im Oktober 2025 erzielte er mit 2738 seinen bisher höchsten FIDE-Wert.
Niemann beschreibt sich selbst als jemanden, der kaum Kontakt zur Schachgemeinschaft sucht. Er habe mit Schachspielern wenig gemein, sehe sich nicht als Teil ihres sozialen Umfelds und pflege lieber Freundschaften außerhalb der Szene. Gleichzeitig sagt er, Schach gebe seinem Leben Sinn – der Gedanke, es aufzugeben, sei für ihn nie real gewesen.
Rückkehr und neue Fronten
Carlsen räumte in einem Gespräch mit Joe Rogan zuletzt ein, die Analperlen-Theorie für absurd zu halten. Niemann sagt, einige Großmeister hätten sich bei ihm entschuldigt – sie seien dem „Seifenopern-Narrativ" erlegen. Den Vorwurf des Betrugs bei Präsenzturnieren hält er weiterhin für widerlegt.
Parallel zur sportlichen Rehabilitation hat Niemann eine eigene Online-Schachplattform namens Endgame gegründet, die in direkter Konkurrenz zu Chess.com steht. Er sagt, er habe innerhalb von zehn Tagen 4,8 Millionen Dollar eingeworben; das Unternehmen beschäftigt acht Vollzeitmitarbeiter. Zudem hat er sich für die Netflix-Dokumentation „Untold: Chess Mates" entschieden, die am 7. April 2026 erscheint – nach eigener Aussage, um sich gegen seine Kritiker zur Wehr zu setzen.
Den Großmeister und Kommentator Maurice Ashley zufolge hat Niemann das Potenzial, jeden Gegner zu schlagen. Niemann selbst formuliert sein Ziel ohne Umschweife: Der Weltmeistertitel sei die einzige Möglichkeit, seinen Namen endgültig zu rehabilitieren.

