Pähtz vs. Lichess

Acht Siege aus den ersten acht Partien. Eine halbe Stunde war bei der Blitz Titled Arena gespielt, und in der Spitzengruppe lag jemand, der im Feld der Firouzjas und Fedoseevs eher nicht ganz vorne zu erwarten war. Würde Elisabeth Pähtz dieses Tempo halten können?

Noch eine gute halbe Stunde später war ihr Turnier vorbei. Lichess sperrte den Account der deutschen Spitzenspielerin, und sogleich stand der Cheating-Elefant im Raum. Allem Anschein nach hatte eine Reihe von Zuschauern ihren Account bei Lichess als verdächtig gemeldet, und die Seite reagierte, indem sie ihn schloss.

Zu Recht?

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Elisabeth Pähtz veröffentlichte auf ihrem Youtube-Kanal wenig später ein Video namens “Die Wahrheit”, das ihr Turnier zeigt.

Im Lauf des Sonntagnachmittags hat Pähtz das bis dahin etwa 500-mal gesehene Video für die Öffentlichkeit unzugänglich gemacht. Zu sehen gewesen war ihr Turnier aus ihrer Perspektive von der 1. bis zur 17. Partie, nach der sie der Lichess-Bannstrahl traf.

Wir haben am heutigen Sonntag bei Lichess um eine Stellungnahme gebeten, insbesondere darum, den Grund für das Schließen des Accounts zu nennen. Die Antwort änderte sich trotz mehrfachen Nachbohrens nicht: “No comment.” Eine Anfrage bei Elisabeth Pähtz führte nicht zu Erkenntnissen, die über die obige Stellungnahme hinausgehen.

Wären allein die Partien aus der Blitz Titled Arena die Grundlage für das Schließen ihres Accounts, zumindest aus der Perspektive eines Spielers aus der Bodenseeliga wäre das erstaunlich. Tatsächlich enthalten die Partien eine Reihe taktischer Übersehen. Sie sind gekennzeichnet von extrem aggressiver Eröffnungsbehandlung Pähtz’ (1.d4 d5 2.c4 e6 4.Sf3 Sf6 4.g4). Zwar schlägt sie mit den russischen GM Vladimir Fedoseev (Elo 2678) und Alexei Sarana (Elo 2654) zwei Schwergewichte, aber beide “beserkten” die Partie gegen Pähtz, d.h. sie spielten mit halber Bedenkzeit: 1,5 versus 3 Minuten. Obendrein spielte Pähtz live vor Publikum, das denkbar ungünstigste Setting, um zu betrügen.

Es wäre aber genau so erstaunlich, würde Lichess, wie von Pähtz vermutet, einen Account schließen, nur weil die allgegenwärtige Horde der Cheating-Paranoiker im Turnierchat jemanden aufs Korn genommen hat. Und schon gar nicht den Account eines Schach-Promis während eines laufenden Flagschiff-Turniers. Damit würde die Seite ihre bislang ausgezeichnete Reputation hinsichtlich Cheater-Erkennung riskieren und letztlich ihre Existenz.

Weltklasse: Elisabeth Pähtz beim Grand Prix der Frauen. | Foto: FIDE

Wer die Partien inklusive Bedenkzeitverbrauch und Engine-Bewertung nachspielen möchte, kann sie hier herunterladen.

Mittlerweile wird der Fall in mehreren Foren debattiert, auf Twitter ebenso. Hinsichtlich der Partien aus der Blitz Titled Arena sind sich die meisten Beobachter einig, dass diese allein kaum Anlass sein können, jemanden zu sperren.

Zwei abwägende Beiträge aus dem Reddit-Schachforum, der eine eher in diese, der andere eher in jene Richtung:

Elisabeth Pähtz hat in den Kommentaren zu ihrem Youtube-Video gesagt, sie wolle die Lichess-Entscheidung anfechten. Wie immer das ausgehen mag, der Fall könnte eine erste Bewährungsprobe für den bald zu installierenden Ehrenkodex des DSB für seine Kaderspieler sein. Eine Selbstverpflichtung, sich auch beim Online-Schach ans Fairplay-Gebot zu halten, wird aller Voraussicht nach Teil deses Kodex’ sein.

Abseits des Turniers, aber auf derselben Plattform ereignete sich ein weiterer Zwischenfall mit Pähtz-Beteiligung.

“Alle Araber benutzen Engines”, las Aghiad Mero aus Bahrain im Chat, nachdem er Pähtz im Drei-Minuten-Blitz geschlagen hatte. Besagter Schachfreund hat sich ein Lichess-Blitz-Rating von 2350 erspielt. Sein Elo laut seinem Profil: 1534. Auf seinem Youtube-Kanal hat er die Partie und deren Chat dokumentiert:

Von dieser Seite befragt, sagt Mero, der Cheating-Vorwurf gegen ihn sei “keine große Sache”. Die Partie sei offensichtlich beiderseits eine sehr menschliche voller Fehler gewesen. Eher hängen geblieben sei das mit dem Vorwurf verbundene Araber-Sentiment. Aghiad Mero:

“Die Partie, 3-Minuten-Blitz, habe ich sehr schnell gespielt und in der Eröffnung einen Bauern eingestellt. Aber im Mittelspiel kamen ihr beide Türme abhanden. Bevor ihre Zeit ablief, schrieb sie ‘Warum spielen alle Araber mit Engine-Hilfe’, danach ‘shame and blocked’. Ich war überrascht. Wie hätte ich betrügen sollen? Bauer eingestellt, superschnell gespielt. Ich habe dann das Video online gestellt um zu zeigen, dass in manchen Europäern ein Araber-Stereotyp verhaftet ist, das nicht der Wirklichkeit entspricht. Ich glaube aber, dass das nicht repräsentativ für Europa und seine Bewohner ist.”

Eine erfreulich Botschaft vom Titled Blitz gibt es aus deutscher Perspektive übrigens auch: Matthias Blübaum wurde Fünfter vor mehr als 600 Titelträgern.


Eine frühere Version dieses am Sonntagabend veröffentlichten Beitrags enthielt eine Übersetzung des Begleittexts zum “Wahrheit”-Video auf Pähtz’ Youtube-Kanal. Pähtz stellt fest, der Text sei nicht von ihr. Ihrer Bitte, ihn zu löschen, sind wir nachgekommen. Pähtz beteuert angesichts des Betrugsvorwurfs ihre Unschuld und kündigt an, es werde eine Stellungnahme zu dem Vorfall geben.

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Krennwurzn
Krennwurzn
1 Jahr zuvor

Eine Blackbox entscheidet und Widerstand ist zwecklos! Die Krennwurzn wurde heftig geprügelt, weil sie sich für mögliche “false positives” einsetzte, die zwar selten, aber real vorkommen müssen, denn die meisten Schachfreunde sagen: wenn die KI Betrug sagt, dann wird das stimmen, weil KI ist ja extrem ausgereift über die vielen Jahre. Diese Sichtweise stimmt ja fast immer, aber eben nur fast … Das grundlegende Problem ist aber die Blackbox. Jeder Serverbetreiber hat seine eigene Software (geheim und geschützt wie der Google-Algorithmus) und die Verbände und die Schachspieler lassen diese urteilen, wie sie wollen. Alle gehen den bequemen Weg: die Serverbetreiber… Weiterlesen »

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
1 Jahr zuvor
Reply to  Krennwurzn

Zur “Blackbox”: Da ist meiner Meinung nach ein Denkfehler drin. Du kritisierst, dass die Serverbetreiber ihre Anti-Cheating-Software (oder deren Code oder so) nicht veröffentlichen und vergleichst das mit vom IOC zu genehmigenden Dopingkontrollen. IOC = Profisport, durch Verbände organisiert, international gleiche Standards usw… Und ein Server wie zB Lichess ist halt all das nicht. Es ist eine “Privatveranstaltung”, an der jeder teilnehmen kann, wenn er möchte… und wenn nicht, kann er/sie es auch einfach bleibenlassen. Aber jeder, der auf einem Server eine Partie spielt, unterwirft sich ganz automatisch den dort geltenden Regeln. Zu denen halt auch Regelungen gehören, wie bei… Weiterlesen »

Krennwurzn
Krennwurzn
1 Jahr zuvor

Deine Conclusio “einem rechtschaffenen Bürger” kann nichts passieren ist mir hinlänglich bekannt. Das haben schon viele gedacht und sind eines Tages in einer Diktatur(=Willkürherrschaft) aufgewacht.

Daniel Hendrich
Daniel Hendrich
1 Jahr zuvor
Reply to  Krennwurzn

Hast Du es nicht vielleicht eine halbe Nummer kleiner?

Hm okay ich mache noch einen Versuch: Wie sollte Lichess denn Deiner Meinung nach vorgehen? Ihre “Cheating-Erkennungssoftware” schlägt an, die Partien werden maschinell und menschlich überprüft mit dem gleichen Ergebnis: Mit Computerunterstützung gespielt. Und dann?

Jochen Wege
Jochen Wege
1 Jahr zuvor

Das ist ja nun wirklich nicht schwer zu beantworten: Partie gegen xyz, 92% Übereinstimmung mit Stockfish, Partie gegen abc, im taktischen Mittelspiel 100% der Züge identisch mit denen von Komodo usw.

Ich weiß nicht, wie es im Kasus Pähtz war. Bei dem von mir geschilderten Fall kam einfach überhaupt keine Reaktion von Lichess.

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor
Reply to  Jochen Wege

Das Problem mit “XYZ ist passiert, in dieser Partie, etc” ist, dass jedes bisschen Info das du rausgibst, dein Anti-Cheat schwächer macht. Wenn du punktgenau erklärst, wieso eindeutig ist, dass Frau Pähtz geschummelt hat, dann ist der eine Fall für die Öffentlichkeit vllt zufriedenstellend, dafür weiß dann aber jeder zukünftige Cheater genau worauf er achten muss, und macht die Cheaterkennung schwieriger. Dementsprechend rar sind spezifische Kommentare.

Jochen Wege
Jochen Wege
1 Jahr zuvor
Reply to  Erklärbär

Guter Punkt. Ich hatte allerdings daran gedacht, die Erklärung nur für den – vermeintlichen! – Cheater herauszugeben.

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor
Reply to  Jochen Wege

Auch dann hast du zum einen keine Kontrolle darüber, inwieweit der Kommentar von dem Cheater veröffentlicht wird; zum anderen gibt Fr. Pähtz es dann vllt zu, macht sich einen neuen Account, und cheated diesmal etwas besser.

Gerald Fix
1 Jahr zuvor

Da ist meiner Meinung nach ein Denkfehler drin. Du kritisierst, dass die Serverbetreiber ihre Anti-Cheating-Software (oder deren Code oder so) nicht veröffentlichen und vergleichst das mit vom IOC zu genehmigenden Dopingkontrollen. IOC = Profisport, durch Verbände organisiert, international gleiche Standards usw… Und ein Server wie zB Lichess ist halt all das nicht. Es ist eine „Privatveranstaltung“, an der jeder teilnehmen kann, wenn er möchte… und wenn nicht, kann er/sie es auch einfach bleibenlassen. Das trifft meines Erachtens nicht zu. Zum Einen werden in Doping-Sportarten meines wissens auch private Veranstaltungen (z. B. Leichtathletik-Events) nach den offiziellen Doping-Richtlinien abgewickelt und zum Zweiten… Weiterlesen »

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor
Reply to  Krennwurzn

Ich hab mich mit dem Thema «Cheating» professionell vor etwa 15 Jahren im Backgammon auseinandergesetzt. Damals haben wir (ein US-amerikanerischer Mathematiker, ein deutscher IT-Kollege und ich) für einen Gamingserver, der hauptsächlich Poker und Backgammon im Angebot hatte, ein System für den Bereich Backgammon entwickelt. Beim Backgammon war diese Arbeit damals im Vergleich zu Schach sogar einfacher, weil es nur zwei ernstzunehmende schnelle Engines gibt (GNU Backgammon und eXtremeGammon). Wir haben die kritischen Verdachtsfälle damals anschließend auch noch manuell analysiert. Du wirst mit rein mathematischen Methoden zwar immer eine die Wissenschaft zufriedenstellende Konfidenz erreichen, aber ein False Positive auch nie zu… Weiterlesen »

Last edited 1 Jahr zuvor by acepoint
acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor
Reply to  acepoint

«Was mir bei dem Fall jetzt übrigens unklar ist: warum ist da eine Entscheidung offenbar innerhalb eines Tages getroffen worden?»

Eine Erklärung könnte sein, was auch schon bei Schachfeld diskutiert wurde, als ich auf folgendes hinwies:

«Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei durch Lichess «nachgewiesenem Cheating» irgendwas von «Account is closed because of Violation against the Rules» in Rot oder so ähnlich auf der Nutzerseite steht. Und nicht nur ein banales «Das Benutzerkonto ist geschlosssen». Finde nur grad kein Beispiel.»

Hier hat die Accountinhaberin selbst die Entscheidung getroffen?!

Last edited 1 Jahr zuvor by acepoint
acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Äh, ja, aber wenn Lichess einen Account schließt oder sperrt, dann steht da doch meines Wissens ein Begleittext in Rot. Nichts anderes sagt doch der von Dir zitierte englische Text.

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Ah, das wusste ich nicht.

grubengeist
grubengeist
1 Jahr zuvor

“Nobody is prosecutor, judge and executor all in one, not even Lichess”  
Es ist schon erstaunlich, wie einfach man solche rechtsstaatlichen Grundsätze über Bord werfen kann. Selbst Hexenprozesse im Mittelalter waren dagegen Muster an Rechtsstaatlichkeit.

JPS
JPS
1 Jahr zuvor
Reply to  grubengeist

Ich finde es auch eine Frechheit, dass ein Restaurantbetreiber einem pöbelnden Gast einfach Hausverbot erteilen darf und sich damit zum Staatsanwalt, Richter und Vollstrecker in einer Person aufschwingt!

Wolfgang de Cauter
Wolfgang de Cauter
1 Jahr zuvor
Reply to  Krennwurzn

“BlackBox” trifft auf die kommerziellen Server sicherlich zu.
Lichess hingegen ist komplett Open Source.
Hier die Übersicht:
https://lichess.org/source
Hier der Source Code zu Überprüfung des Cheatings:
https://github.com/clarkerubber/irwin
Dennoch erkenne ich an, dass dies längst nicht für jeden nachvollziehbar ist. Noch weniger lässt sich ohne extrem tiefes Einsteigen und ohne statistische Erhebungen feststellen, wie verlässlich die Prüfung ist. Die Fehlerrate bei falsch-negativ ist nicht so wichtig, sie prangert niemanden an, ärgert allenfalls die Benutzer, wenn sie zu hoch ist. Jeder einzelne Falsch-Positiv-Fall bzgl. Cheating ist hingegen eine min. kleine Katastrophe, bei Profis eher eine große.

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Thumbs up für die Recherche und die Links ;-). Kleiner Wermutstropfen: Leider weiß man weder, mit welcher Datenbank die AI trainiert wurde oder wird, noch ist ein aktuelles NN dabei.

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  acepoint

Ich sags mal so. Wenn ich mir alte Videos von Pähtz anschaue und auch die entsprechenden alten Partien auf dem Server, sieht man im Vergleich zu den alten Partien einen komplett anderen Zeitverbrauch und eine komplett andere Spielweise. Selbst ohne Software sehe ich zwei komplett unterschiedliche Fingerabdrücke. Pähtz kann schon Schach spielen, aber wie man anhand ihrer naiven Äußerungen in den sozialen Medien erkennen kann, ist sie wahrlich nicht die hellste Kerze auf der Torte. Sie ist keine professionelle Cheaterin und weiß offenbar überhaupt nicht, was Lichess alles prüft und wie genau Zuschauer hinschauen. Würde sie das Cheaten professionell betreiben,… Weiterlesen »

Wolfgang de Cauter
Wolfgang de Cauter
1 Jahr zuvor
Reply to  acepoint

In der Tat, für einen groß angelegten Test der Erkennungsraten wäre es sinnvoll, von Lichess dazu jeweils genutzte Neuronale Netz(e) in einer eigenen Umgebung zur Verfügung zu haben. Andernfalls müsste man solche Tests online machen. Wenn es auch bei Lichess ohne weiteres möglich ist, solche Tests mit einer großen Zahl kostenloser Accounts durchzuführen, wäre das zum einen sehr langsam und zum anderen ein schwerer Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen. Was ich allerdings meine, ist, dass man mittels des Source Codes sehr wohl sehen kann, welche verschiedenen Aspekte bei der Erkennung prinzipiell berücksichtigt werden. Die Gewichtung durch ein Neuronales Netz, also eine… Weiterlesen »

Last edited 1 Jahr zuvor by Wolfgang de Cauter
Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor

Warum mit Kanonen auf Spatzen schießen? Die Sache Pähtz ist dermaßen von belastenden Indizien geprägt das man schon ziemlich naiv sein muss, um das zu ignorieren.

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

«Was ich allerdings meine, ist, dass man mittels des Source Codes sehr wohl sehen kann, welche verschiedenen Aspekte bei der Erkennung prinzipiell berücksichtigt werden.» Yep, und das ist zumindest bei dieser KI überraschend – oder auch nicht überraschend – wenig, bzw das, was ich auch in meiner ersten Antwort im Thread aufgezählt habe. Hab mal hier und da die Pythonscripte überflogen, im Prinzip sind es nur die Parameter Übereinstimmung mit Stockfish11 (in Bauerneinheiten und Zugranking), Zeitverbrauch und Mausfocus (blurs). Letzteres geht aber anscheinend nicht ins Training und auch nicht in die Evaluation, sondern wird später nur im Report mit angezeigt.… Weiterlesen »

Krennwurzn
Krennwurzn
1 Jahr zuvor

Letzte Änderungen des Codes vor 9 Monaten bei IRWIN – ob das die aktuell eingesetzte Version ist …

Ebenso teile ich die die Bedenken von acepoint

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor
Reply to  Krennwurzn

Die länger zurückliegenden Codeänderungen haben keine Bedeutung. Wenn das Framework und die Methodik für das Trainieren einer KI steht, geht es eigentlich nur noch um den Input (Partien), Experimentieren mit den Lernparametern und die Lernkurve.

Last edited 1 Jahr zuvor by acepoint
Jochen Wege
Jochen Wege
1 Jahr zuvor

Ich kann bestätigen, dass die Cheater-Erkennung bei Lichess nicht gut funktioniert. Ein Spieler aus unserem Team wurde auch deswegen gesperrt. Es saßen drei Leute neben ihm, die bezeugen konnten, dass er keine Engine nutzte. Mit Lichess ließ sich aber auch in diesem Fall nicht reden.

Simon
Simon
1 Jahr zuvor
Reply to  Jochen Wege

Woher nehmen sie eigentlich die Info, dass es um Cheating geht ?Eigentlich steht doch dann ein anderer Text da, wenn man das Profil aufruft.

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor
Reply to  Simon

Das Benutzerkonto hätte aus mehreren Gründen geschlossen worden sein können (zB uU wg der rassistischen Äußerung am Ende des Artikels), aber nur im Falle der Schließung-wegen-Cheatings würden alle laufenden Partien im Turnier genullt (was geschah), somit ist die Sachlage relativ klar.

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor

Ja, sie wurde 100% wegen Cheatings gesperrt

Den Account zu schließen statt zu markieren ist Standardprozedere bei bekannten Spielern (u.a. Titelträgern, aber auch zB junge Talente), um sie zu “schützen”, da dann niemand außer den Mods weiß, warum der Acc geschlossen wurde (könnte auch eine Selbstschließung aus Wut über drei verlorene Partien o.ä. sein)

Ihr “Pech” war jetzt, dass die Schließung während des laufenden Turniers geschah, was all ihre bis dahin gespielten Partien nullte, und somit wenig Raum für Spekulationen lässt.

koedem
koedem
1 Jahr zuvor
Reply to  Jochen Wege

Interessant, saßen diese 3 Leute rund um die Uhr neben ihm? Falls nicht, woher wollen die wissen, ob er nicht vielleicht mal in irgendeinem Turnier gecheatet hat und danach wieder sauber gespielt hat?

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor

Nochmals – und ausdrücklich ohne den Fall hier zu werten – etwas Grundsätzliches zu Zugübereinstimmungen in Partieserien. Wesentlich entscheidender als die banale Prozentzahl von Übereinstimmungen in einer ganzen Partie ist die Antwort auf die Frage, wann, in welchen Partiephasen und in welchem Maße diese Übereinstimmungen passieren. So gilt es für Backgammon und – so denke ich – noch mehr für Schach. Beim Backgammon haben wir damals auch mit der Komplexität einer Stellung gearbeitet. Manche Cheater glauben, sie könnten verschleiern, in dem sie mehr oder weniger zufällige Fehler einstreuen. Zumindest denken sie, dass es zufällige Fehler sind. Mit dem Zufall und… Weiterlesen »

Simon
Simon
1 Jahr zuvor

Da weiß man wieder warum Internetschach keine ernste Alternative zu dem klassischen Brettspiel. Selbst starke Spieler, welche ein hohes Risiko haben, wenn sie als Cheater erkannt werden nehmen es in kauf. Deswegen werden online Ligen so oder so nie funktionieren !

Also Schluss mit den ganzen Online Projekten, ernste Spiele müssen auf einem Brett gespielt werden dort ist die Gefahr von Stockfisch Nutzung deutlich geringer

Damit sollte auch klar sein, dass es eine schnellst mögliche Fortsetzung der Saison überall braucht und nicht irgendso eine Online Liga, wo wahrscheinlich der Sieger ist, welcher die stärkste Engine hat.

StefanM64
StefanM64
1 Jahr zuvor

Hat Elisabeth gemogelt? Keine Ahnung. Aber eins ist sicher: Online-Schach ist kaputt. Geht doch ganz einfach: Partie parallel auf einem 2. Rechner mit Engine laufen lassen, mit einem Minibeamer an die Wand vor einem projizieren, nicht den erst- oder zweitbesten Zug spielen, wenn es in der Stellung nicht darauf ankommt (für gute Spieler reichen ein paar wenige “Tipps” während einer Partie, den Rest bekommen sie auch alleine hin), und fertig. Funktioniert mit etwas Geschick sogar, wenn man die Partie selbst live streamt.

StefanM64
StefanM64
1 Jahr zuvor
Reply to  StefanM64

Und zu dem Argument “Aber der allmächtige Algorithmus erkennt das trotzdem”: Mag sein, aber weil der nun mal geheim ist und sich das Ergebnis einer Nachprüfung weitestgehend entzieht, gibt es viele Möglichkeiten für Betroffene, das mehr oder weniger glaubhaft abzustreiten, und allein das erzeugt eine vergiftete Atmosphäre und macht das Spiel kaputt.

Steißlinger Schachgurke
Steißlinger Schachgurke
1 Jahr zuvor

Die Kontroverse über Frau Pähtz und ihr Verständnis von Fairplay und öffentlichem Auftreten im Schachsport wird ein gewisser Georg sicherlich genüsslich zur Kenntnis genommen haben.

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor

Genüsslich? Wir sitzen im Schachsport alle in einem Boot! Wenn Pähtz mit dem Boot unter geht, gehen wir alle unter. Cheatern geht es immer nur um das ICH und nicht um den Sport. Unabhängig davon, ob sie gecheatet hat, geht es bei den Äußerung von Pähtz ständig nur um das ICH. Schaut, was ICH für kostenlose Videos anbiete. ICH will mehr Förderung. ICH mag Georg Meier nicht. Das Pähtz noch nie Computerhilfe in Anspruch genommen hat, ist auch falsch. Als sie mit Kerkeling die Münchner beim Simultan vorführte, nutzte sie das Schachprogramm Fritz. In einem aktuellen Interview erzählte sie von… Weiterlesen »

Walter Rädler
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Beim Simultan bei Bayern München hatte E.P. keinen Computer dabei, sondern einen menschlichen Ratgeber, haben mir Spieler anvertraut, die dabei waren.

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  Walter Rädler

Also mir wurde von Spielern die dabei waren anvertraut das Pähtz den alten Fritz als Ratgeber hatte. Ich glaube mich auch erinnern zu können das man in dem Trailer zu der Show Pähtz und Kerkeling gesehen hat und im Hintergrund auf einem Monitor die Fritz Oberfläche.

Baron Munschausen
Baron Munschausen
1 Jahr zuvor

I cant say if she was cheating or not, but her performance from that event exceeds 3|2 blitz performances of any Titled Tuesday winner, including Magnus and other top level GM-s.
From that point, it’s understandable why lichess acted as they did.
Anyone can download those games and run PGN Spy or chessbase analysis, and compare with similar level players.

Claus Seyfried
1 Jahr zuvor

Ich fände es ziemlich schlimm, wenn sich der Cheating-Vorwurf als falsch erweist. Wovon ich ausgehe!! Einige der Partien habe ich mir natürlich angeschaut.

Felix
Felix
1 Jahr zuvor

Lichess sollen sich schämen ! Ich habe alle Partien Live gesehen ! Kein Scheiß Cheating! ganz eindeutig! Ich vermute Lichess ist einfach sauer auf Elisabeth weil sie Partnerin mit Chess.com ist, und Lichess Angebot abgelehnt hat ! das ist schlimm was sie mit ihr gemacht haben! Bezüglich Rassismus : Dr. Adi ist der beste Freund von Elisabeth und er ist Araber, Elisabeths ex man ist auch Ausländer, Ich glaube jemand versucht hier Ihre Reputation zu zerstören

Sebastian
Sebastian
1 Jahr zuvor
Reply to  Felix

Es ist doch egal, wie viele “Ausländer” Frau Pähtz kennt, mag oder liebt: eine Verallgemeinerung bezogen auf ein bestimmtes äußerliches Merkmal kombiniert mit dem Vorwurf des Cheatings ist einfach nicht ok!! Ihr muss doch, gerade wenn sie international verkehrt, bewusst sein, dass solche Äußerungen jemanden verletzten können.
Und dass ein Araber so eine Meinung im Chat von jemand ihm fremden vorgeworfen bekommt, kann er zu Recht als Rassismus auffassen.

Wolfgang Küchle
Wolfgang Küchle
1 Jahr zuvor
Reply to  Sebastian

Rassismus ist eine Grundhaltung. Einem anderen Menschen Rassismus vorzuwerfen bedarf umfassenderer Beweise als eine strunzdumme Bemerkung. Die Äußerung von Elisabeth war genau dies, aber deshalb noch lange kein Hinweis oder gar Beweis für Rassismus. Man kann den Ball auch mal flach halten. Wer hat nicht selbst im Zustand der Verärgerung schon mal völligen Schwachsinn abgesondert?

Fernando Offermann
1 Jahr zuvor

Klar, Rassismus allgemein vorwerfen ist die eine Sache, eine Äußerung als rassistisch zu bezeichnen ist die andere.

Matthias
Matthias
1 Jahr zuvor

Also ich kann mir nicht vorstellen aus Verärgerung über eine Schachpartie alle Araber zu verteufeln.

Georg Adelberger
Georg Adelberger
1 Jahr zuvor

Sie schaffen den völligen Schwachsinn auch ohne Verärgerung. Aber nehmen Sie´s nicht persönlich. Ist ja nicht meine Grundhaltung.

Franz
Franz
1 Jahr zuvor
Reply to  Sebastian

Habt ihr euch jemals die Frage gestellt, ob es überhaupt Frau Paehtz war, die diese Partie gespielt hat und hinterher einen solchen Kommentar abgibt?! Ich habe mir etwas Mühe gemacht und diese Partie auf den Youtube Kanals des Jungen angeschaut und mit ihren Blitz und Rapid Partien aus diesem Jahr verglichen. Sie spielt ausschließlich London oder Torre… Diese Partie allerdings war ein seltsamer Holländer, sauschlechte Qualität, und hinzu der Chatkommentar. Bemüht mal euren Menschenverstand und denkt über diese Aspekte nach, bevor ihr jemanden verurteilt. Es gibt immer Mittel und Wege sich eines fremden Accounts zu bedienen.

Georg Adelberger
Georg Adelberger
1 Jahr zuvor
Reply to  Franz

Rischtisch, Sherlock, Menschenverstand muß her. Pähtzens Account war bestimmt gehackt. Deswegen schweigt sie auch zu der Sache während die Diskussionen überall hochkochen, anstatt sich mit einem “war Tee trinken, ick war´s nich” zu melden.

Franz
Franz
1 Jahr zuvor

Das glaube ich auch, allerdings schweigt Sie vielleicht, weil sie gar keine andere Wahl hat. Wirst Du von offiziellen Seiten gelangt, obliegt es der Fide bzw. vielleicht auch Lichess oder DSB sich hierzu zu äußern. Das Problem ist einfach, dass die Mehrheit der Leute sie hier als Schuldige oder Rassistin entlarven wollen, statt das ganze mal aus einem objektiveren Gesichtspunkt zu betrachten: A) die Partien der Arèna entsprechen nicht ihrem Reportoire (London/Torre B) der Rassismus Skandal und das Level jener Partie ist Niveau 2000, wenn überhaupt. Warum sollte sie sich zumal rassistisch äußern und das öffentlich – ergibt keinen Sinn… Weiterlesen »

grubengeist
grubengeist
1 Jahr zuvor
Reply to  Franz

Ja, genau das habe ich auch gedacht als ich die Partie gesehen habe! Ich bin mir sicher dass Elisabeth reingelegt wurde. Dafür braucht man nur den Zugriff zu ihrem Account, bei den vielen Helfern ist das nicht unvorstellbar. Im besten Fall hat sich da jemand einen bösen Scherz erlaubt.

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  grubengeist

ja klar. Und dabei hat man auch gleich noch ihren YouTube Account gehackt und ihre Stimme im Stream wurde auch imitiert. Klingt logisch

grubengeist
grubengeist
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

was Sie hier für einen Unsinn von sich geben sollte man eigentlich nicht kommentieren. Die Unschuldsvermutung gilt auch für weibliche Schachspieler. Und Ankläger, Richter und Vollstrecker in einem gibt es in einem Rechtsstaat nicht. Setzen, sechs!

Simon
Simon
1 Jahr zuvor

Man muss halt heute genau aufpassen, was man sagt ansonsten ist es rassistisch z.b. sollte man nie sagen hier steht Schwarz immer etwas schlechter, das ist ein Grund um gebannt zu werden

Meinungsfreiheit im Jahre 2020

Georg Adelberger
Georg Adelberger
1 Jahr zuvor
Reply to  Simon

Wenn man nicht genau aufpasst, ist es manchmal auch einfach nur strunz dämlich.

Simon
Simon
1 Jahr zuvor

Da stimme ich Ihnen hzu , wer sagt alle … benutzen Engines ist schon ziemlich selbst dran schuld. Anders als wenn man z.b. sagt in manchen Endspielen von q.a. steht schwarz immer etwas schlechter, dass finde ich etwas übertrieben.

insorge64
insorge64
1 Jahr zuvor

Ohne Sichtung der Beweise bin ich schon jetzt nahezu sicher, dass Elisabeth nicht betrogen hat und kann ihr nur dazu raten Lichess gegebenenfalls auf Schadensersatz zu verklagen. Ich kenne ebenfalls einen Spieler der vom Lichessalogarithmus gesperrt wurde und nachweislich nicht betrogen hat. Auf Nachfragen antwortet man dort nicht. Und ein Mensch, der die Verdachtsfälle nochmal überprüft, ist offenbar nicht zwischengeschaltet. Solche unrechtmäßigen Verdächtigungen können für die Betroffenen erhebliche Schäden in vielerlei Hinsicht bedeuten. Mein Patron-Abo zur finanziellen Unterstützung von Lichess werde ich nun auf jeden Fall kündigen.

Der Tiger von Meppen
Der Tiger von Meppen
1 Jahr zuvor
Reply to  insorge64

Ohne Sichtung der Beweise bin ich schon jetzt nahezu sicher, dass Elisabeth nicht betrogen hat (…)

Sicher? Einfach “nach Gefühl”?
Chess.com hatte vor kurzem bekannt gegeben, dass man bereits mehr als 300 Personen mit bestätigtem FIDE-Titel – wo also klar ist, welche Person sich dahinter verbirgt – wegen Cheating gesperrt hat. Es kommt also auch in diesen Kreisen vor, dass geschummelt wird.

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor
Reply to  insorge64

Um wieviel wollen wir wetten?

Ich setze alles was ich habe 🙂

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor
Reply to  insorge64

«Gefühlte» Wahrheiten und Stichproben mit der Größe n=1 («Ich kenne aber einen, der…») sind mir in solchen Diskussionen immer am liebsten 🙂

Matthias
Matthias
1 Jahr zuvor
Reply to  insorge64

Ich kenne übrigens mehrere Spieler, die bei Lichess nicht gesperrt wurden.

Herman
Herman
1 Jahr zuvor

Es gibt nur 2-3 ernstzunehmende Schachseiten wo online gespielt wird. Wenn Benutzerkonten einfach mal so geschlossen werden ohne Kommunikation ist das sehr riskant , insbesondere wenn ein Benutzerkonto mehr als nur Hobby ist. Vielleicht erfährt man ja mal was wirklich los war. Man sieht sich auf chess.com oder C24 🙂

koedem
koedem
1 Jahr zuvor
Reply to  Herman

Warum ohne Kommunikation? Vielleicht ohne Kommunikation nach außen, mit EP selbst wurde mit Sicherheit Kontakt aufgenommen.

Und das nach außen nicht unbedingt kommuniziert wird, sollte auch klar sein, das wäre ja selten dämlich von lichess genau auszuführen, worauf sie achten, bzw. worauf man als Cheater achten muss.

(natürlich erübrigt sich diese Diskussion mit den neueren Erkenntnissen)

Zescht
Zescht
1 Jahr zuvor

Auch wenn mir der Vorfall suspekt erscheint: Wie erklären sich folgende Partien?

lichess.org/G58omiPy
https://lichess.org/2LHqM2Rd
https://lichess.org/dqX0KK4M
https://lichess.org/v8ka5RV1

Nahezu perfekt gespielt, im 3+0, gegen Meister…

MaDoWu
MaDoWu
1 Jahr zuvor
Reply to  Zescht

Sorry, aber in diesen 4 Partien sehe ich nix. Alle von der Eroeffnung in klar gewonnene Stellungen. Hier haben die “Meister” eher wie 1800er gespielt.

JPS
JPS
1 Jahr zuvor

Die Lage der Schachserver ist sicher keine beneidenswerte. Da es eine Anti-Cheating-Kontrolle mit einer Treffsicherheit von 100% nicht geben dürfte, müssen sie zwischen zwei Übeln wählen: Entweder gehen ihnen einige Cheater durch die Lappen oder es erwischt hin und wieder unschuldige Personen. Dem Vernehmen nach ist die Kontrolle bei chess.com und chess24 bislang eher lax, was dann verständlicherweise ebenfalls für Unmut sorgt. Der Wechsel der User zu einem anderen Anbieter, der hier gelegentlich ins Spiel gebracht wird, löst das Problem also überhaupt nicht. Dass Lichess die Einzelheiten der Kontrolle nicht preisgeben will, ist verständlich. Eine generelle Stellungnahme könnte man aber… Weiterlesen »

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor
Reply to  JPS

Bei jedem “populären” Fall, der nicht 1000% klar ist, werden multiple menschliche Nachkontrollen vorgenommen, und kein IM wird wegen 5 zu guten Partien gesperrt.
Bin kein Lichess Mod, aber kann ich dir versprechen.

JPS
JPS
1 Jahr zuvor
Reply to  Erklärbär

Das glaube ich gern. Aber wenn Lichess hier nicht komplett mauern würde, kämen Spekulationen über die “blackbox” gar nicht erst auf.

Gerald Fix
1 Jahr zuvor
Reply to  JPS

Dass Lichess die Einzelheiten der Kontrolle nicht preisgeben will, ist verständlich.

Warum? Bei Dopingkontrollen sind die Bedingungen auch bekannt. Eine Software, die den Wettbewerb zwischen Berufssportlern/innen regelt, muss durchschaubar agieren. Ich hoffe, dass das bald mal juristisch geklärt wird, in dem jemand klagt.

Martin Schulz
Martin Schulz
1 Jahr zuvor
Reply to  Gerald Fix

Warum sollte das juristisch geklärt werden? Es ist Lichess Sache, wie viele Leute es bannt und warum

Gerald Fix
1 Jahr zuvor
Reply to  Martin Schulz

Weil das Bannen auch eine öffentliche Aussage darstellt.

Stellen Sie sich vor, im Supermarkt ihrer Wahl hängt plötzlich ein Bild von Ihnen, unter dem steht, Sie hätten Hausverbot. Wer das sieht, geht davon aus, Sie hätten etwas Verbotenes getan.

Privatsache des Supermarkts, wem er Hausverbot erteilt?

Außerdem finden auf lichess auch Verbandsturniere statt. Für die gelten die Schiedsgerichtsordnungen und da steht vermutlich nirgend was von “die Entscheidungen können geheim getroffen werden”.

koedem
koedem
1 Jahr zuvor
Reply to  JPS

Natürlich findet menschliche Nachkontrolle statt, das findet man direkt unter dem entsprechenden FAQ-Eintrag: https://lichess.org/faq#marks

Zescht
Zescht
1 Jahr zuvor

https://www.youtube.com/watch?v=pLbTsMYUtBU&start=459

Man beachte den plötzlichen Wechsel von b4 zu g4 – hat man das PGN nicht richtig gelesen?

Matthias
Matthias
1 Jahr zuvor
Reply to  Zescht

In dem Video gibt es noch viel mehr zu beobachten! Nach so gut wie jedem Zug von Pähtz steht ihr Mauscursor still. Lichess ermittelt pixelgenau, ob die Hand eines Spielers dauerhaft auf der Maus liegt. Es ist nahezu unmöglich mit der Hand auf der Maus sekundenlang keine Verschiebung zu haben. In früheren Videos von Pähtz bewegt sie die Maus ständig. Gerade beim Blitzen und vor allen in 2 Minuten Partien gibt es keinen vernünftigen Grund, nach jedem Zug die Hand von der Maus zu nehmen. Das Pähtz in Deinem Ausschnitt den b Bauern zuerst anfasst und dann erst den g… Weiterlesen »

MaB
MaB
1 Jahr zuvor
Reply to  Zescht

Solche legasthenischen Fehler können schon mal vorkommen, siehe https://lichess.org/sy6cbOWh#36
18…Sa7 nach 4,1 Sekunden wäre erstaunlich, wenn man den Zug selbst macht und nicht Sh7 falsch interpretiert.

Nach Ansicht verschiedener Partien, den Zugzeiten, die oft zu gleichmäßig sind, und den Mausbewegungen im obigen Video, bin ich zu 100% davon überzeugt, dass sie mit Engine-Unterstützung gespielt hat.

JPS
JPS
1 Jahr zuvor
Reply to  MaB

Sa7, sehr schöner Fund! Was ich trotzdem noch nicht kapiert habe: Ist das oben verlinkte Video das zum besagten Turnier oder ein älteres? Ich dachte, EP hätte das Video gesperrt? Und die Sache mit der Maus: Soll der unbewegte Mauspfeil indizieren, dass sie die Hand weggenommen hat, um nach jedem Zug die Engine zu bedienen? Würde man als Cheater nicht versuchen, einen technisch schnelleren und eleganteren Weg zu finden? Und könnte man nicht wenigstens auf einem Tablet spielen, so dass es den verräterischen Mauspfeil gar nicht gibt? Kurz gesagt: Wenn EP wirklich betrogen hat, dann hat sie sich offenbar recht… Weiterlesen »

Elwetritsche
Elwetritsche
1 Jahr zuvor
Reply to  JPS

1) Es handelt sich um ein älteres Video.
2) Bzgl. der „Sache mit der Maus“ brauche ich auch noch ein wenig Nachhilfe: Zwar verstehe ich den Wert der Beobachtungen „(fast) …b4 statt …g4“ und „(tatsächlich!) …Sa7 statt …Sh7“. Aber wie passt das Argument bzgl. der Cursorbewegungen dazu?

Wenn eine Maschine den Cursor bewegt (bzw. unmenschlich stillhält) entsteht doch gar keine Gelegenheit, solche mutmaßlichen Lesefehler (oder gar Hörfehler?) zu begehen. Oder nimmt man umgekehrt an, dass Cheater zwischen den Zügen des Öfteren die Hand von der Maus nehmen? Wozu – wir haben doch alle Krennwurzens Tutorial („schneller lesen als rechnen“) gelesen?

Last edited 1 Jahr zuvor by Elwetritsche
insorge64
insorge64
1 Jahr zuvor

Krasse Geschichten das mit b4 und g4. Und Sh7 und a7. Ich hatte es für völlig unmöglich gehalten, dass sie cheatet. Bin gespannt auf ihre Stellungnahme und darauf was sich noch so alles zeigt.

Herman
Herman
1 Jahr zuvor
Reply to  insorge64

Ein Gedankenspiel: Du cheatest. Würdest du dann einen Stream auf YouTube dazu veröffentlichen? Wohl kaum.

Blablub
Blablub
1 Jahr zuvor
Reply to  Herman

Genau das hat Paehtz auch gedacht.

Peter
Peter
1 Jahr zuvor
Reply to  Herman

Mal angenommen du kokst wie ein Weltmeister, würdest du dann freiwillig eine Haarprobe nehmen lassen?
Aner unabhängig davon: jedem muss klar sein, dass man beim cheaten auffliegen kann, und wenn dein Renommee die Basis für dein Einkommen ist und du deine Existenz gefährdest, dann lässt man das wohl lieber.
Ein Christoph Daum war nicht so clever, aber EP ist garantiert klug genug das zu berücksichtigen.

MarkusG
MarkusG
1 Jahr zuvor

Twitteraccount von Elisabeth Pähtz nun eigens gelöscht… Ich denke, da erübrigt sich jeder weitere Kommentar – schuldig im Sinne der Anklage!

Krennwurzn
Krennwurzn
1 Jahr zuvor
Reply to  MarkusG

Neuer Account https://twitter.com/lisiko85

Aber ein Bild sagt oft mehr als 1000 Worte

t1.jpg
Last edited 1 Jahr zuvor by Krennwurzn
Ingram Braun
1 Jahr zuvor
Reply to  Krennwurzn

Das ist kein neuer Account, sondern der alte wurde umbenannt. Das geht bei Twitter erstaunlicherweise.

grubengeist
grubengeist
1 Jahr zuvor
Reply to  MarkusG

Der Twitteraccount ist nicht gelöscht

Peter
Peter
1 Jahr zuvor
Reply to  MarkusG

Weil der Twitteraccount eigens gelöscht wurde ist sie schuldig?
Seltsame Auffassung von Rechtssprechung haben Sie!

insorge64
insorge64
1 Jahr zuvor

Also wenn Elisabeth ein Team um sich herum hätte, dann hätte sie ganz bestimmt eine ganz andere Stellungnahme abgegeben. GM und Superstar in Deutschland wäre sie dann ebenfalls schon längst.
Möglich natürlich dennoch, dass jemand anders gespielt hat.

Last edited 1 Jahr zuvor by insorge64
Arne
1 Jahr zuvor

Hier ist das Statement von Pähtz: https://www.chess-international.com/?p=25785

Dome
Dome
1 Jahr zuvor

@ Schormann. Ich mag Ihren Schreibstil. In Sachen Päthz und Meier ist er zwar zu Gunsten Meiers geschrieben. Wenn ich aber sehe, was Frau Päthz sich so leistet (Cheating und Rassismusvorwurf) wirkt das auch in Causa Meier gegen Sie und lässt ihren Artikel von vor 3 Wochen noch mehr unter dem Stern der Wahrheit strahlen.

Enttäuschend, wie Frau Päthz zerfällt und unrühmlich die Bühne des Schach verlässt …

Last edited 1 Jahr zuvor by Dome
Walter Rädler
1 Jahr zuvor

Wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde!

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  Walter Rädler

Übeltäter soll ein arabischer Freund sein, der im Chat schreibt, daß alle Araber Cheater seien. In ihrem Truth/Wahrheit Video hat sie zwar nichts gesagt, aber “sie” hat das Video kommentiert. Schreibstil war eindeutig Pähtz und dort hat “sie” sich gerechtfertigt, daß sie nur Pfeile auf dem Brett in den Partien gemacht hat. Auch dieser aggressive “Ton” in dem Kommentar gegen Lichess, dass sie mit allen Mitteln dagegen vorgehen wird, liest sich wie von Pähtz. Das Video wurde anschließend mehrfach geschnitten und neu veröffentlicht. Klar muss sie das nicht gewesen sein, aber ich kann mir auch vorstellen, daß sie zumindest mit… Weiterlesen »

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor

Nur mal so am Rande

M5TWT4A.jpg
Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Die nachgereichte Erklärung kann nicht stimmen. Wenn sie angeblich von dem bösen Mitarbeiter so hintergangen wurde, hätte sie den Vorwurf sofort klarstellen können. Stattdessen streitet sie in gewohnter Manier das Cheating ab und schiebt den Accountverlust auf irgendwelche Patzer! Erst als sie merkte, daß sie aus der Nummer nicht mehr rauskommt, wird drei Tage später ein ominöser und anonymer Schuldiger bezichtigt und es war alles ganz ganz anders. Wo bleibt die Bitte um Entschuldigung, daß sie bei ihrem Statement auf dem Screenshot gelogen hat? Da kommt nix! Alles was sie noch am selben Tag gepostet hat und auch das Video… Weiterlesen »

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

WENN die Story so stimmt wie von ihr dargestellt, dann hat SIE hier nicht gelogen, sondern die Erklärungen auf Youtube sind noch immer die unbekannte 3.Person gewesen, die schließlich Zugriff auf ihren Account hatte.

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  Erklärbär

Ja klar 😉 Der hatte dann wohl auch Zugriff auf Twitter, Facebook und nen Hausschlüssel hat er dann wohl auch und ums Bankkonto von Pähtz kümmert er sich sowieso. Und weil Pähtz ja so unendlich wenig Zeit hat während der Coronakrise, spielt er nebenbei auch noch für sie Schach.

Leider kann sie den Buhmann nicht öffentlich nennen, weil Araber da ja so gar keinen Humor für haben.

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Hast du irgendwelche Tweets or Facebooknachrichten von ihr, die sich in irgendeiner Form auf die Paehtz85-Account beziehen?

Natürlich würde die Person, die auf Youtube gestreamed hat, auch in der Lage sein, auf Youtube Kommentare zu schreiben – und/oder die Videobeschreibung zu ändern.

Sollte es Hinweise darauf geben, dass diese Person auch auf anderes Zugriff hat, so wären mir die neu. Bitte dann posten!

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  Erklärbär

archive.org und google-cache sind Deine Freunde.

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Soll ich jetzt ganz archive.org durchforsten, oder den gesamten googlecache auswendig lernen?

Verlinke doch bitte etwas, oder gib mir einen Screenshot, oder zumindest eine genauere Anleitung, wie ich zu den fraglichen Dingen kommen soll.

grubengeist
grubengeist
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

was soll das?

Elwetritsche
Elwetritsche
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Einmal Widerspruch, einmal Zustimmung: Der Verweis auf „ihre“ Kommentare auf YT (Screenshot) führt in einen Zirkel, denn es handelt sich ja – laut ihrem Statement – um einen Kanal in den Händen des „arabischen Freundes“ (so schon Erklärbär und JPS). Man müsste schon zeigen, dass hinter dem interessanten Englisch der gelöschten Kommentare nicht Deutsch mit arabischen, sondern mit thüringischem Akzent steht und/oder die Emotionen/Inhalte einer ganz bestimmten Person zuzuordnen sind. Ein wichtiger Punkt ist hingegen das viertägige Schweigen. Wenn meine digitale Identität (oder Teile von ihr) gestohlen/missbraucht werden, tue ich das doch so schnell als möglich und so laut als… Weiterlesen »

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  Elwetritsche

Neneeeeee! Pähtz ist nicht so eine. Sie würde doch nie überstürzt irgendjemanden beleidigen oder Tweets löschen. Sie ist doch bekannt dafür, daß sie vor dem Schreiben nachdenkt und vor dem Absenden nochmal nachdenkt.

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Wo kommt das her? Screenshot Twitter? Und wenn ja, wer hat’s verteilt? Sorry, wenn ich immer so penetrant nach Quellen frage…

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  acepoint

comment image

Screenshot. Und genau so habe ich es auch mit eigenen Augen gesehen, als es noch online war.

JPS
JPS
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Kann EP evtl. einwenden, dass dieser Post eben genauso von Mr. X geschrieben wurde?

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  JPS

Ja kann sie. Nebenbei eine gute Möglichkeit, auch den Zoff mit Meier auf den Unbekannten zu schieben.

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor

Zum Glück hat Pähtz mehere Accounts bei Lichess:

https://lichess.org/@/Zazafromhell

😉

insorge64
insorge64
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

So unvorsichtig wird sie nun wirklich nicht sein. Das ist laut Nutzungsbedingungen bei Lichess doch ausdrücklich verboten.

Picard
Picard
1 Jahr zuvor

Diese Stellungnahme von EP macht es nicht besser! Die Antwort auf die Frage nach dem zuerst als Gegenbeweis hochgeladenen Video wäre super spannend – oder eben auch nicht, weil dann – so meine Vermutung – eine andere spannende Geschichte folgt, entweder hinsichtlich des Videos oder nach dem Motto, da ist etwas bei der Übersetzung meines Statements schief gelaufen, das wollte ich gar nicht so schreiben. Ich persönlich habe das Gefühl, dass wir über den Status der Mutmassungen hinaus sind … Schade, dass eine – und das ist ja nicht zwangsläufig negativ – “not always the easiest chess player” nun scheinbar/wahrscheinlich/so… Weiterlesen »

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor

Auf chess.com wurde ihr Account ElisabethPaehtz85 übrigens auch zurückgesetzt: https://www.chess.com/member/member5849

nachdem “sie” sich auf über 2700 hoch”gemogelt” hat.

acepoint
acepoint
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Glaubst Du eigentlich, dass von den Lesern hier niemand schachfeld.de kennt und liest? Oder warum postest Du öfter mal nach, was andere dort schon geschrieben haben?

Oliver
Oliver
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Das stimmt nicht, guckst Du hier: https://www.chess.com/member/ellipaehtz

Georg Adelberger
Georg Adelberger
1 Jahr zuvor

Wenn man sich die auf Schachfeld zusammengetragene Materialsammlung zum Thema 1.- und 2.-Accounts auf Lichess und Chess.com anschaut, und ein Krisenmanagement, das 4 Tage vergehen lässt, ehe zu dem wohl ehrabschneidendsten Vorwurf in der heutigen Schachwelt ein Statement veröffentlich wird, das in der Kurzform “Ich war´s nicht, mehr später, muß erst klären was da los war” auch schon am Sonntag auf Twitter hätte erscheinen können, fragt man sich schon, ob dieses angebliche Hintergrundteam eigentlich überhaupt irgendwas kann. Und aus einem Betrugsvorwurf ein jämmerliches Aufsichtsversagen durch die Teamleiterin, daß ich in´s Grübeln komme, was ich eigentlich schlimmer finde.

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor

Frau am Steuer…..

grubengeist
grubengeist
1 Jahr zuvor

Nach der aktuellen Erklärung von Elisabeth Pähtz https://www.chess-international.com/?p=25785 wäre es für einige der Vorverurteiler hier in diesem Thread an der Zeit, über ihr Rechtsverständnis nachzudenken.

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  grubengeist

Das erklärt leider nicht die g4+b4 und Sh7+Sa7 Schwäche. Das war vor dem Turnier.

Der Zoff mit Georg war dann wohl auch eine Idee von dem “Team”.

Die “Mein-Hund-hat-meine-Hausaufgaben-gefressen”-Nummer wirkt ziemlich abgedroschen. War aber dei einzige Chance, um aus der Nummer wieder rauszukommen.

JPS
JPS
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

In der Tat bleiben da noch einige Fragen offen, zumindest wenn man nicht alle Fakten kennt. Hat sie nicht zB zunächst mit dem “Wahrheits”-Video dementiert, obwohl ihr doch zu diesem Zeitpunkt längst hätte klar sein müssen, dass da einfach jemand unter ihrem Account bei der “Titled Arena” mitgespielt hat? (ihrer Version zufolge)
Eins ist jedenfalls klar: Alle Vorwürfe gegenüber Lichess haben sich als unbegründet erwiesen.

Elwetritsche
Elwetritsche
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

“Das erklärt leider nicht die g4+b4 und Sh7+Sa7 Schwäche. Das war vor dem Turnier.”

Das Statement beschränkt sich m.E. nicht nur auf die Titled Arena: “That team member … played on my account multiple times to keep it active…”

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  Elwetritsche

Und das Teammitglied hat dann auch die Stimme von Pähtz beim Kommentieren perfekt imitiert.

Sorry Leute, aber wenn man sich ihre Social-Accounts anschaut und ihre Webseite, ist da schon lange nix mehr aktualisiert worden.

Und jetzt wird plötzlich ein Team aus dem Hut gezaubert, dass im Prinzip nix Produktives gemacht hat, sondern nur ihren Lichess Account zum Zocken und den YT Kanal zum Streamen.

Es wird genug dumme geben, die ihr diesen Blödsinn glauben.

Karl Joachim
Karl Joachim
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

Die Videos waren ohne Stimme und Videobild. Mich würde interessieren, welche Stimme du gehört hast? Ihr aktueller Fb account “fanpage” wurde fast bei jedem ihrer Videos aktualisiert. Youtube SEO work ist viel Arbeit und erfordert Insiderwissen. Das Problem ist einfach, dass es beim Thema EP schon lange nicht mehr um den Sachverhalt an sich geht. Selbst wenn sie unschuldig ist, spielt dies für die meisten von Euch doch absolut gar keine Rolle. Ihr würdet so oder so auf sie eindreschen.

Balduin
Balduin
1 Jahr zuvor
Reply to  Karl Joachim

So ein Quatsch! Wenn man bei YT ein Video veröffentlicht macht man einfach ein Häkchen bei “Auf Twitter melden” und fertig.

grubengeist
grubengeist
1 Jahr zuvor
Reply to  Karl Joachim

das ist das Hauptproblem, die Hater breiten sich selbst hier aus: undifferenziert, unwissend, ohne Sachkenntnis, aber eine feste Meinung.

Elwetritsche
Elwetritsche
1 Jahr zuvor
Reply to  Balduin

1) Ich habe mich nur auf deine Aussage zu den Koordinatenvertauschungen bezogen. (Das b4+g4 Video ist übrigens unkommentiert.)
2) “Es wird genug dumme geben, die ihr diesen Blödsinn glauben.” Offenbar der DSB und Conrad in seltener Einigkeit. 😉

insorge64
insorge64
1 Jahr zuvor
Reply to  Elwetritsche

Naja er wird sicherlich erstmal den Pressesprecher um eine Stellungnahme bitten.

Elwetritsche
Elwetritsche
1 Jahr zuvor
Reply to  insorge64

Touché!

grubengeist
grubengeist
1 Jahr zuvor
Reply to  Elwetritsche

“berührt geführt” gibt’s beim online Schach nicht, das ist ein untaugliches Beispiel hier. Was soll es beweisen?

Elwetritsche
Elwetritsche
1 Jahr zuvor
Reply to  grubengeist

Es ging nicht um “berührt, geführt”: https://www.mundmische.de/bedeutung/12344-Touche

Erklärbär
Erklärbär
1 Jahr zuvor
Reply to  grubengeist

Das Gegenteil ist der Fall: Vielleicht sollten Leute, die Lichess hier Vorwürfe machten, das der Account zu Unrecht geschlossen wurde, jetzt mal tief in sich gehen, und überlegen ob sie in Zukunft vielleicht mal die Beweislage sichten sollten, statt blind zu behaupten, da wäre nichts gewesen, weil Lizzy ist ja unfehlbar. Die Ausrede “Mein kleiner Bruder wars”/”Mein Hund hat die Hausaufgaben gefressen”/”Mein Teammitglied hat auf dem Account gespielt und geschummelt” ist ziemlich alt.. nehme ich ihr hier aber sogar zu 90% ab (dass sie darüber nicht Bescheid wusste, glaube ich ihr nicht). Ändert aber so oder so nichts daran, dass… Weiterlesen »

grubengeist
grubengeist
1 Jahr zuvor
Reply to  Erklärbär

mir geht es um die Vorverurteilung, das gilt für die Scharfrichter in den diversen Chats wie auch für Lichess. Accounts sperren ohne Anhörung oder Information des Betroffenen geht einfach nicht.

JPS
JPS
1 Jahr zuvor
Reply to  grubengeist

Moment mal, Grubengeist, willst Du immer noch behaupten, die Sperrung sei nicht zu Recht erfolgt? Wieso soll Lichess sich zig Mal pro Tag noch dämliche Ausflüchte anhören, wenn für sie völlig klar ist, dass gegen ihre Regeln verstoßen wurde? Sollen sie erst einen richterlichen Beschluss beantragen müssen, oder was? Es geht hier nicht darum, jemanden ins Gefängnis zu stecken, sondern um die bloße Verweigerung des Zutritts zu einer privaten (!) und überdies kostenlosen (!) Dienstleistung. Lichess hat nicht mal ein Monopol; soll halt woanders spielen, wer sich ungerecht behandelt fühlt.