Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Kandidatenturnier 2026 auf Zypern?

Seite 1 von 2Nächste

FIDE hält am Kandidatenturnier auf Zypern fest

Quelle: ChessBase India – Interview mit Emil Sutovsky zum Kandidatenturnier

Die FIDE plant das Kandidatenturnier weiter wie vorgesehen auf Zypern und sieht derzeit keinen Grund für eine Verlegung oder Verschiebung. Das erklärte jetzt FIDE-Generalsekretär Emil Sutovsky gegenüber ChessBase India. Im Gespräch mit Sagar Shah sagte er, die Vorbereitungen seien in der Schlussphase. Das Turnier solle in zwei Wochen beginnen. Zwar beobachte die FIDE die Lage wegen des Kriegs in der Region täglich, Zypern sei aber weder direkt beteiligt noch befinde sich das Land in einem Ausnahmezustand.

Werbung

Die größte Unsicherheit sieht Sutovsky derzeit nicht beim Turnier selbst, sondern bei einzelnen Flugverbindungen. Betroffen seien vor allem Spieler aus Indien und China, die oft über Drehkreuze im Nahen Osten anreisen. Dafür gebe es aber Ausweichrouten über europäische Städte wie London, Wien oder Frankfurt. Die FIDE habe Hilfe angeboten und übernehme die zusätzlichen Kosten. Nach Sutovskys Darstellung betrifft das nur fünf oder sechs Spieler und damit vor allem die Anreise, nicht die Durchführung des Turniers.

Sicherheit, Logistik und Lehren aus früheren Krisen

Sutovsky sagt, die FIDE stehe in engem Kontakt mit den Behörden auf Zypern. Die Regierung kenne den Stellenwert des Turniers, Präsident Nikos Christodoulides solle die Veranstaltung am 28. März selbst eröffnen. Der Weltverband plane auch für unwahrscheinliche Szenarien, sehe im Moment aber keine „significant or meaningful danger“. Man nehme die Sorgen der Spieler ernst, beantworte Anfragen direkt und beobachte die Lage laufend. Nichts sei in Stein gemeißelt, aber aktuell gebe es keinen Anlass für eine „force majeur action“.

Als Vergleich verweist Sutovsky auf das Kandidatenturnier 2020/21 in der Corona-Zeit. Damals habe die FIDE lernen müssen, flexibel auf eine sich rasch ändernde Lage zu reagieren. Diese Fähigkeit sei nun wieder wichtig. Zugleich betont er den Unterschied: Zypern sei kein Teil des Konflikts, anders als eine Pandemie betreffe die aktuelle Lage das Turnier nicht unmittelbar.

Fanzone, Ehrengäste und neue Fair-Play-Technik

Rund um das Turnier kündigt Sutovsky ein breites Rahmenprogramm an. Viswanathan Anand soll während der Veranstaltung als Gaststar in der Kommentierung, in der Fanzone und im VIP-Bereich präsent sein. Boris Gelfand und Alexandra Kosteniuk kommen ebenfalls für mehrere Tage, dazu ein noch nicht genannter Überraschungsgast zum Ende des Turniers. Geplant sind außerdem Vorträge zu Schach und Mathematik sowie zu Schach, Engines und KI, ein Hand-and-Brain-Turnier mit VIPs und Spitzenspielern, historische Ausstellungsstücke zu Kandidatenturnieren seit 1950 und tägliche Auftritte einzelner Spieler in der Fanzone.

Auch bei Übertragung und Sicherheit kündigt die FIDE Neuerungen an. Die Sendung soll mehr Daten, Vergleichswerte und Eröffnungsstatistiken liefern. Zugleich führt der Verband neue Technik für Fair Play ein, die später auch bei der Olympiade und im WM-Kampf genutzt werden soll. Sutovsky sagt, Zypern solle die Balance zeigen zwischen Schach als Sport, Tradition und öffentlichem Ereignis.

Koneru Humpy will Kandidatenturnier in Zypern wegen Sicherheitslage wohl absagen

Quelle: Hindustan Times – „Koneru Humpy likely to pull out of Candidates over Iran war safety concerns“, 16.03.2026, Susan Ninan

Koneru Humpy will das Frauen-Kandidatenturnier in Zypern nach jetzigem Stand wohl nicht spielen. Die Inderin hält eine Reise in die Region wegen des Kriegs zwischen den USA, Israel und Iran derzeit für zu gefährlich. Das berichtet Hindustan Times. Sie habe der FIDE ihre Bedenken mitgeteilt und fordert eine Verlegung oder Neuansetzung des Turniers.

Die frühere Weltmeisterin im Schnellschach sagt, es ergebe keinen Sinn, in einer Phase großer Spannung und Unsicherheit in der Nähe Westasiens zu spielen. Das Turnier beginnt in weniger als zwei Wochen. Für Humpy ist die Lage aus organisatorischer Sicht nicht vertretbar, zumal es sich um eines der wichtigsten Turniere im Schach handelt und nur 16 Spielerinnen und Spieler betroffen seien. Statt daran festzuhalten, solle die FIDE Alternativen und andere Termine prüfen.

Zweifel trotz Vorbereitung

Humpy qualifizierte sich über Platz zwei beim Frauen-Weltcup 2025 für das Turnier. Für sie hat das Kandidatenturnier große Bedeutung. Sie sagt, es könne ihr letztes sein. Zugleich betont sie, dass die größere Lage schwerer wiege als ein einzelnes Event. Sie habe zwei Jahre auf die Qualifikation hingearbeitet und monatelang trainiert, sehe aber keinen Sinn darin, für ein Turnier ein unnötiges Risiko einzugehen.

Werbung

Flugticket bleibt bestehen

Noch hält sich Humpy die Möglichkeit einer Teilnahme offen. Ihr Flugticket nach Zypern liegt bereit. Sie würde über Frankfurt statt über Doha reisen, falls sich die Lage beruhigt und es zu einer Feuerpause kommt. Im Moment sieht sie dafür jedoch keine Anzeichen. 

Schach-Kandidatenturnier 2026 startet in Zypern

Quelle: FIDE – „Road to the crown: 2026 Candidates Tournament begins in Cyprus", veröffentlicht am 20. März 2026

Das Kandidatenturnier 2026 des Weltschachverbands steht kurz vor seinem Beginn im zyprischen Badeort Paphos. Das berichtet FIDE. Sechzehn Spielerinnen und Spieler – acht Männer und acht Frauen – reisen dafür zum Cap St Georges Hotel & Resort in Peyia, wo sie um das Recht kämpfen, den amtierenden Weltmeister herauszufordern.

Parallel zum Turnier richtet die Pafos Municipality & Pafos Chess Club vom 13. bis 19. April ein internationales Open-Turnier aus – ein Neun-Runden-Schweizer-System mit einem Preisgeld von 5.000 Euro. Eine Fan-Zone unter Leitung von Angelika Valkova bietet Meisterklassen, Simultan-Vorführungen und Fragerunden mit namhaften Spielern wie Vishy Anand, Nigel Short, Boris Gelfand, Victor Bologan und Alexandra Kosteniuk.

Experteneinschätzungen vor dem Start

Fünffach-Weltmeister Anand hob die besondere Motivation der Teilnehmer hervor und verwies darauf, dass jüngere Spieler in langen Turnieren oft über mehr Energie verfügen. Als mögliche Überraschungsnamen nannte er Bluebaum, Wei Yi und Esipenko.

Kommentator Jan Gustafsson beschrieb die typische Turnierdynamik: Spieler auf Plus-drei neigten dazu, das Risiko zu reduzieren und auf günstige Gelegenheiten zu warten. Sein Co-Moderator Peter Svidler, achtfacher russischer Meister und dreifacher Kandidaten-Teilnehmer, sieht Fabiano Caruana wegen seiner Konstanz und seiner starken Bilanz in diesem Format als Favoriten – räumte aber ein, dass auch Praggnanandhaa gute Chancen besitze.

Werbung

***

Mit diesem Beitrag, veröffentlicht am Tag nach Wadim Rosensteins Anregung, das Turnier nach Deutschland zu verlegen, dürfte Zypern als Austragungsort endgültig feststehen. 

Wadim Rosensteins Angebot an die FIDE: Kandidatenturnier 2026 in Deutschland?

Von größeren Stromausfällen auf Zypern ist nichts bekannt, aber Nakamura stellt fest:

Humpy Koneru zieht zurück:

Koneru Humpy zieht sich aus Kandidatenturnier zurück

Quelle: Chess Topics – „BREAKING: Koneru Humpy Officially Withdraws from Women's Candidates Tournament", veröffentlicht am 22. März 2026

Die indische Schachgroßmeisterin Koneru Humpy hat ihren offiziellen Rückzug vom FIDE Women's Candidates Tournament 2026 erklärt. Das berichtet Chess Topics. In einer auf Twitter veröffentlichten Erklärung begründete sie die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken gegenüber dem Austragungsort Zypern: „Kein Ereignis, egal wie wichtig, kann vor persönlicher Sicherheit und dem Wohlbefinden stehen. Trotz der gegebenen Zusicherungen fühle ich mich unter den aktuellen Umständen nicht vollständig sicher."

Humpy hatte zuvor bereits öffentlich Bedenken zur Sicherheitslage in Zypern geäußert und eine Verlegung oder Verschiebung des Turniers gefordert. Der Schachverband FIDE hielt dennoch an den ursprünglichen Plänen fest. Der Rückzug einer der erfahrensten Spielerinnen des Feldes erhöht nun den Druck auf den Verband erheblich. Beobachter warten ab, ob weitere Teilnehmerinnen dem Beispiel folgen oder FIDE kurzfristig einen Wechsel des Austragungsorts in Betracht zieht.

Nachrückerin aus der FIDE-Weltrangliste

Gemäß den Turnierregeln wird der freie Startplatz an die nächstplatzierte, noch nicht qualifizierte Spielerin aus den FIDE Women's Events 2024–25 vergeben. Als erste Anwärterin gilt demnach Großmeisterin Anna Muzychuk. Ob sie die Einladung mit nur einer Woche Vorlaufzeit annehmen wird, ist noch offen.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Koneru Humpy zieht sich vom Kandidatenturnier zurück

Quelle: The Zugzwang Blog – „Miedo en el Torneo de Candidatos 2026: Primer abandono de Koneru Humpy", veröffentlicht am 22. März 2026

Weniger als eine Woche vor Beginn des Kandidatenturniers 2026 im zyprischen Paphos hat die indische Schachspielerin Koneru Humpy ihren Rückzug aus dem Frauen-Kandidatenturnier erklärt. Das berichtet The Zugzwang Blog. Die Nummer eins Indiens begründete ihre Entscheidung mit Sicherheitsbedenken angesichts der militärischen Spannungen in der Region. In einer öffentlichen Erklärung schrieb sie, kein Wettkampf, so bedeutend er auch sei, könne über die persönliche Sicherheit und das Wohlbefinden gestellt werden.

Der unmittelbare Auslöser der Bedenken ist ein Drohnenangriff vom 1. März auf eine britische Militärbasis auf Zypern, die sich nur rund 60 Kilometer vom Turnierort entfernt befindet. Humpy hatte bereits 2017 auf eine Teilnahme am Weltmeisterschaftsturnier in Teheran aus Prinzip verzichtet.

Nakamura kritisiert Infrastruktur, FIDE hält an Zypern fest

Neben den Sicherheitsbedenken steht auch die Infrastruktur der Insel in der Kritik. Der US-amerikanische Großmeister Hikaru Nakamura wies öffentlich auf langanhaltende Stromausfälle in Teilen Zyperns hin und bezeichnete dies als kein gutes Zeichen für ein Turnier dieser Größenordnung.

Der Unternehmer Wadim Rosenstein bot Deutschland als alternative Austragungsstätte an. Die Schachorganisation FIDE, vertreten durch Generaldirektor Emil Sutovsky und Vizepräsident Vichy Anand, hält jedoch an Zypern als Turnierort fest. Die Lage werde beobachtet und sei unter Kontrolle, hieß es. Das Turnier soll planmäßig am 28. März beginnen.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Muzychuk rückt für Koneru ins Kandidatenturnier nach

Quelle: Chessdom – „Anna Muzychuk enters FIDE Candidates 2026, replaces Humpy Koneru", veröffentlicht am 22. März 2026

Humpy Koneru hat ihren Rückzug vom FIDE Women's Candidates Tournament 2026 erklärt. Das berichtet Chessdom. In einer Erklärung begründete die Spielerin ihre Entscheidung mit Sicherheitsbedenken: „Kein Turnier, egal wie bedeutend, kann vor persönlicher Sicherheit und dem eigenen Wohlbefinden stehen. Trotz der gegebenen Zusicherungen fühle ich mich unter den derzeitigen Umständen nicht vollständig sicher."

Gemäß den Turnierregeln der FIDE rückt nun Anna Muzychuk nach. Sie war die nächstplatzierte Spielerin in der Women's Events Series 2024–25, die noch keinen Qualifikationsplatz erhalten hatte, und tritt damit an Konerus Stelle ins Kandidatenturnier 2026 ein.

FIDE hält an Zypern fest, andere Sportverbände ziehen ab

Quelle: Chess Topics – „Candidates Proceed as Other Global Events Exit Cyprus?", veröffentlicht am 23. März 2026

Wenige Tage vor der geplanten Eröffnungszeremonie in Paphos häufen sich die Zweifel am FIDE Candidates Tournament 2026. Das berichtet Chess Topics. Während FIDE an seinem Austragungsort, dem Cap St Georges Hotel & Resort, festhält, haben mehrere internationale Sportorganisationen ihre geplanten Veranstaltungen in Zypern wegen Sicherheitsbedenken abgesagt.

Zuletzt strich die World Series of Poker (WSOP) ihr Super-Circuit-Event, das vom 25. April bis 11. Mai stattfinden sollte, mit Verweis auf „anhaltende Unsicherheiten in der Region". Zuvor hatten bereits die World Poker Tour, Guernsey Cricket sowie UK Athletics ihre Teilnahme an Veranstaltungen auf der Insel zurückgezogen.

Spielerin zieht sich zurück, Infrastruktur in der Kritik

Im Frauenturnier hat Koneru Humpy ihre Teilnahme offiziell abgesagt und begründete dies mit Sicherheitsbedenken angesichts des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten. FIDE bestätigte Anna Muzychuk als Ersatz, äußerte sich jedoch nicht zu möglichen Problemen mit dem Austragungsort. Zusätzlich kritisierte Spieler Hikaru Nakamura die lokale Infrastruktur, insbesondere häufige Stromausfälle in Zypern, die für ein global übertragenes Turnier ein erhebliches technisches Risiko darstellen könnten.

Wadim Rosenstein hat öffentlich angeboten, das Turnier nach Deutschland zu verlegen und sämtliche Logistikkosten zu übernehmen. FIDE behält laut eigenen Regularien das Recht, ein Turnier bei unvorhergesehenen Umständen zu verlegen oder zu verschieben – wie bereits 2020 beim Candidates-Turnier in Jekaterinburg, das wegen der Covid-19-Pandemie unterbrochen wurde. Ob das Turnier wie geplant startet, bleibt offen.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Streit um Schach-Kandidatenturnier auf Zypern

Quelle: Chessdom – „Mastrokoukos on the Humpy Koneru Candidates story, 'The attempts to frame a buzzing EU country as a warzone are unfortunate'", veröffentlicht am 23. März 2026

Mit dem Start des Candidates Chess 2026 in Paphos auf Zypern wächst die Spannung rund um das Turnier. Die indische Schachspielerin Humpy Koneru hat sich aus dem Damenturnier zurückgezogen, weil sie sich nach eigenen Angaben in Zypern nicht sicher fühle. Das berichtet Chessdom.

Der Internationale Meister und Schachkommentator George Mastrokoukos äußerte sich kritisch zu diesem Rückzug. Er bezeichnete Versuche, Zypern als „Kriegsgebiet" darzustellen, als „unglücklich und schlicht laienhaft". Zypern sei ein florierendes EU-Mitglied, das zudem durch die Militärstärke von NATO-Mitgliedern wie Großbritannien und Griechenland gesichert werde. Der Austragungsort Paphos liege überdies auf der entgegengesetzten Seite der Insel.

Veranstaltungen teils abgesagt, Lage bleibt angespannt

Tatsächlich wurden auf Zypern zuletzt mehrere internationale Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Darunter fallen das World Series of Poker Super Circuit, ursprünglich für Ende April geplant, sowie mehrere Ratstreffen der EU, die Zypern im Jahr 2026 als rotierendes Ratspräsidiumsmitglied ausrichtet. Auch ein UN-Ausstellungsprojekt und ein Jugend-Tennisturnier wurden gestrichen. Im Tourismus melden Hotels in Limassol und Paphos Stornierungsquoten von 25 bis 30 Prozent für März.

Hintergrund sind Flugausfälle an den Flughäfen Larnaca und Paphos sowie Luftraumsperrungen in der Region und ein Sicherheitsvorfall rund um die britische Militärbasis Akrotiri. Die USA haben ihre Reisewarnung für Zypern auf Stufe 3 angehoben. Ein offizieller Notfallplan von FIDE für das laufende Kandidatenturnier ist bislang nicht öffentlich bekannt. Das Fehlen einer klaren Kommunikation befeuere Spekulationen über den weiteren Verlauf des Turniers.

Automatisch KI-generierter Beitrag

Seite 1 von 2Nächste
Werbung