Kandidatenturnier 2026 auf Zypern?
Zitat von Conrad Schormann am 24. März 2026, 14:16 UhrZyperns Schachpräsident kritisiert Koneru-Rückzug
Quelle: Chessdom – „The President of the Cypruss Chess Federation criticizes the withdrawal of Humpy Koneru from Candidates", veröffentlicht am 24. März 2026
Der Präsident des zypriotischen Schachverbands hat den Rückzug der indischen Großmeisterin Humpy Koneru vom Candidates-Turnier 2026 in Paphos scharf zurückgewiesen. Das berichtet Chessdom. Koneru hatte erklärt, sie fühle sich in Zypern nicht sicher, und war daraufhin aus dem Damenfeld des Turniers ausgeschieden.
Criton Tornaritis, Präsident des Cyprus Chess Federation, bezeichnete Konerous Begründung als sachlich falsch. Er erklärte, er sei „aufrichtig enttäuscht" von ihrer Entscheidung und betonte, die Behauptung, Zypern sei nicht sicher, sei schlicht unzutreffend.
„Eine schlechte Entscheidung"
Tornaritis warf Koneru vor, durch unbegründete Bedenken dem Sport zu schaden und den Organisatoren sowie den teilnehmenden Spielerinnen gegenüber mangelnden Respekt zu zeigen. Entscheidungen auf höchstem Schachniveau sollten auf Kalkulation und Fakten beruhen, nicht auf Angst oder Fehlinformationen, so Tornaritis. Er nannte den Rückzug einen „schlechten Zug".
Koneru hatte ihren Rückzug auch mit einem Vergleich verbunden: Sie fragte, ob die FIDE konsequenterweise auch Turniere in Konfliktregionen wie Jammu und Kaschmir ausrichten würde, wenn sie Zypern für geeignet halte.
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Zyperns Schachpräsident kritisiert Koneru-Rückzug
Quelle: Chessdom – „The President of the Cypruss Chess Federation criticizes the withdrawal of Humpy Koneru from Candidates", veröffentlicht am 24. März 2026
Der Präsident des zypriotischen Schachverbands hat den Rückzug der indischen Großmeisterin Humpy Koneru vom Candidates-Turnier 2026 in Paphos scharf zurückgewiesen. Das berichtet Chessdom. Koneru hatte erklärt, sie fühle sich in Zypern nicht sicher, und war daraufhin aus dem Damenfeld des Turniers ausgeschieden.
Criton Tornaritis, Präsident des Cyprus Chess Federation, bezeichnete Konerous Begründung als sachlich falsch. Er erklärte, er sei „aufrichtig enttäuscht" von ihrer Entscheidung und betonte, die Behauptung, Zypern sei nicht sicher, sei schlicht unzutreffend.
„Eine schlechte Entscheidung"
Tornaritis warf Koneru vor, durch unbegründete Bedenken dem Sport zu schaden und den Organisatoren sowie den teilnehmenden Spielerinnen gegenüber mangelnden Respekt zu zeigen. Entscheidungen auf höchstem Schachniveau sollten auf Kalkulation und Fakten beruhen, nicht auf Angst oder Fehlinformationen, so Tornaritis. Er nannte den Rückzug einen „schlechten Zug".
Koneru hatte ihren Rückzug auch mit einem Vergleich verbunden: Sie fragte, ob die FIDE konsequenterweise auch Turniere in Konfliktregionen wie Jammu und Kaschmir ausrichten würde, wenn sie Zypern für geeignet halte.
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Zitat von Conrad Schormann am 24. März 2026, 22:16 UhrFIDE veröffentlicht Sicherheits-FAQ für Kandidatenturnier
Quelle: Chessdom – „FIDE issues safety FAQ and instructions for Candidates 2026", veröffentlicht am 24. März 2026
Der Weltschachverband FIDE hat kurz vor dem Start des Kandidatenturniers 2026 im zyprischen Paphos einen umfangreichen Fragen-und-Antworten-Katalog zu Sicherheitsfragen, Stromausfällen und Flugreiseverbindungen veröffentlicht. Das berichtet Chessdom. Anlass war unter anderem der Rückzug der indischen Schachspielerin Humpy Koneru aus dem Frauenteil des Turniers, die erklärt hatte, sich in Zypern nicht sicher zu fühlen.
Das Fehlen klarer Sicherheitsanweisungen und eines offiziellen Notfallplans hatte zuvor Spekulationen ausgelöst. Koneru erhielt breite Unterstützung aus dem In- und Ausland, während andere, darunter der Präsident des zyprischen Schachverbands Criton Tornaritis, betonten, dass Zypern ein sicheres Reiseland sei.
FIDE: „Notfallpläne sind vorhanden"
In dem veröffentlichten FAQ versichert die FIDE, dass Zypern sicher sei und der Normalbetrieb im Land uneingeschränkt fortgesetzt werde. Das Organisationskomitee stehe in ständigem Kontakt mit den zuständigen nationalen Behörden. Das Turnierhotel Cap St Georges Hotel & Resort sei mit Notstromaggregaten sowie eigenen Schutzräumen ausgestattet. Das Veranstaltungsgelände liege im Westen der Insel, abseits militärisch sensibler Standorte und nicht auf Routen, die mit dem Nahost-Konflikt in Verbindung stehen.
Internationale Flüge aus nicht vom Militärkonflikt betroffenen Regionen würden nach Zypern normal und ohne Einschränkungen operieren. Die FIDE betonte zudem, die Lage kontinuierlich zu überwachen und in direktem Kontakt mit den zyprischen Behörden zu stehen. Für den Fall einer Lageänderung seien, wie bei jedem großen internationalen Ereignis, Notfallpläne vorhanden. Fragen können an die Adresse candidates@fide.com gerichtet werden.
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FIDE veröffentlicht Sicherheits-FAQ für Kandidatenturnier
Quelle: Chessdom – „FIDE issues safety FAQ and instructions for Candidates 2026", veröffentlicht am 24. März 2026
Der Weltschachverband FIDE hat kurz vor dem Start des Kandidatenturniers 2026 im zyprischen Paphos einen umfangreichen Fragen-und-Antworten-Katalog zu Sicherheitsfragen, Stromausfällen und Flugreiseverbindungen veröffentlicht. Das berichtet Chessdom. Anlass war unter anderem der Rückzug der indischen Schachspielerin Humpy Koneru aus dem Frauenteil des Turniers, die erklärt hatte, sich in Zypern nicht sicher zu fühlen.
Das Fehlen klarer Sicherheitsanweisungen und eines offiziellen Notfallplans hatte zuvor Spekulationen ausgelöst. Koneru erhielt breite Unterstützung aus dem In- und Ausland, während andere, darunter der Präsident des zyprischen Schachverbands Criton Tornaritis, betonten, dass Zypern ein sicheres Reiseland sei.
FIDE: „Notfallpläne sind vorhanden"
In dem veröffentlichten FAQ versichert die FIDE, dass Zypern sicher sei und der Normalbetrieb im Land uneingeschränkt fortgesetzt werde. Das Organisationskomitee stehe in ständigem Kontakt mit den zuständigen nationalen Behörden. Das Turnierhotel Cap St Georges Hotel & Resort sei mit Notstromaggregaten sowie eigenen Schutzräumen ausgestattet. Das Veranstaltungsgelände liege im Westen der Insel, abseits militärisch sensibler Standorte und nicht auf Routen, die mit dem Nahost-Konflikt in Verbindung stehen.
Internationale Flüge aus nicht vom Militärkonflikt betroffenen Regionen würden nach Zypern normal und ohne Einschränkungen operieren. Die FIDE betonte zudem, die Lage kontinuierlich zu überwachen und in direktem Kontakt mit den zyprischen Behörden zu stehen. Für den Fall einer Lageänderung seien, wie bei jedem großen internationalen Ereignis, Notfallpläne vorhanden. Fragen können an die Adresse candidates@fide.com gerichtet werden.
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