Michael S. Langer
Zitat von Conrad Schormann am 17. September 2025, 17:33 UhrMichael S. Langer neuer Vorsitzender im NDR-Ausschuss
NSV-Meldung vom 16. September 2025
Der Präsident des Niedersächsischen Schachverbands, Michael S. Langer, wurde am 11. September zum Vorsitzenden des Rechts- und Eingabenausschusses des Norddeutschen Rundfunks gewählt. Das 14-köpfige Gremium bereitet Entscheidungen des Rundfunkrats vor und begleitet rechtliche Entwicklungen im Medienrecht.
Für den NSV ist die Wahl ein Zeichen für Langers breite gesellschaftliche Wirkung. Seit vielen Jahren prägt er das Schach in Niedersachsen, nun bringt er seine Erfahrung auch in die medienpolitische Arbeit beim NDR ein.
https://nsv-online.de/2025/09/michael-s-langer-uebernimmt-vorsitz-im-rechts-und-eingabenausschuss-des-ndr/
Michael S. Langer neuer Vorsitzender im NDR-Ausschuss
NSV-Meldung vom 16. September 2025
Der Präsident des Niedersächsischen Schachverbands, Michael S. Langer, wurde am 11. September zum Vorsitzenden des Rechts- und Eingabenausschusses des Norddeutschen Rundfunks gewählt. Das 14-köpfige Gremium bereitet Entscheidungen des Rundfunkrats vor und begleitet rechtliche Entwicklungen im Medienrecht.
Für den NSV ist die Wahl ein Zeichen für Langers breite gesellschaftliche Wirkung. Seit vielen Jahren prägt er das Schach in Niedersachsen, nun bringt er seine Erfahrung auch in die medienpolitische Arbeit beim NDR ein.
Michael S. Langer übernimmt Vorsitz im Rechts- und Eingabenausschuss des NDR
Zitat von Conrad Schormann am 28. November 2025, 9:40 UhrMichael S. Langer rechnet mit der DSB-Führung ab
Quelle: Schachmagazin 64 – „Neustart oder Dauerkonflikt? Interview mit Michael S. Langer“
Michael S. Langer, Präsident des Niedersächsischen Schachverbands und früher selbst zwölf Jahre im DSB-Präsidium, spricht im Interview offen über die Krise im Deutschen Schachbund. Seine Kernaussage: Der Verband steckt in einer tiefen Vertrauenskrise, ausgelöst durch mangelhafte Kommunikation, fragwürdige Personalentscheidungen und ein Präsidium, das zentrale Abstimmungen verweigert hat.
Langer erklärt, warum er den Misstrauensantrag mitgetragen hat: Die Landesverbände seien bei wichtigen Entscheidungen nicht informiert oder überzeugt worden. Die Kündigung der Geschäftsführerin Anja Gering nennt er ein Beispiel für fehlende Professionalität. Präsidentin Ingrid Lauterbach wirft er mangelnde Selbstreflexion vor und kritisiert, dass Verantwortung zu oft auf Mitarbeiter abgeschoben werde.
Er beschreibt den Weg zum außerordentlichen Bundeskongress: Der Antrag wurde im Oktober gestellt, bis Mitte Dezember muss eingeladen werden, der Kongress folgt spätestens acht Wochen später. Dort wird über jedes Präsidiumsamt einzeln abgestimmt. Langer betont, das Verfahren sei demokratisch und notwendig.
Inhaltlich fordern die antragstellenden Verbände Transparenz bei Personal und Verwaltung, klare Finanzplanung und verlässliche Kommunikation. Personelle Wechsel allein reichen Langer nicht: Ohne Kulturwandel, geregelte Abläufe und gegenseitiges Vertrauen gehe der Streit weiter.
Trotz sportlicher Erfolge sieht er die strukturellen Probleme des DSB ungelöst. Der Verband stehe vor wirtschaftlich riskanten Großprojekten, brauche nachhaltige Investitionen und müsse den demografischen Druck im Ehrenamt ernst nehmen.
Langer sagt, er wolle nicht als Präsident kandidieren. Er bleibt beim NSV, arbeitet aber mit daran, ein „handlungsfähiges, konstruktives Führungsteam“ für den DSB zu formen. Motiviert bleibt er, weil ihm Schach und die Entwicklung der Verbandsstrukturen wichtig sind.
Michael S. Langer rechnet mit der DSB-Führung ab
Quelle: Schachmagazin 64 – „Neustart oder Dauerkonflikt? Interview mit Michael S. Langer“
Michael S. Langer, Präsident des Niedersächsischen Schachverbands und früher selbst zwölf Jahre im DSB-Präsidium, spricht im Interview offen über die Krise im Deutschen Schachbund. Seine Kernaussage: Der Verband steckt in einer tiefen Vertrauenskrise, ausgelöst durch mangelhafte Kommunikation, fragwürdige Personalentscheidungen und ein Präsidium, das zentrale Abstimmungen verweigert hat.
Langer erklärt, warum er den Misstrauensantrag mitgetragen hat: Die Landesverbände seien bei wichtigen Entscheidungen nicht informiert oder überzeugt worden. Die Kündigung der Geschäftsführerin Anja Gering nennt er ein Beispiel für fehlende Professionalität. Präsidentin Ingrid Lauterbach wirft er mangelnde Selbstreflexion vor und kritisiert, dass Verantwortung zu oft auf Mitarbeiter abgeschoben werde.
Er beschreibt den Weg zum außerordentlichen Bundeskongress: Der Antrag wurde im Oktober gestellt, bis Mitte Dezember muss eingeladen werden, der Kongress folgt spätestens acht Wochen später. Dort wird über jedes Präsidiumsamt einzeln abgestimmt. Langer betont, das Verfahren sei demokratisch und notwendig.
Inhaltlich fordern die antragstellenden Verbände Transparenz bei Personal und Verwaltung, klare Finanzplanung und verlässliche Kommunikation. Personelle Wechsel allein reichen Langer nicht: Ohne Kulturwandel, geregelte Abläufe und gegenseitiges Vertrauen gehe der Streit weiter.
Trotz sportlicher Erfolge sieht er die strukturellen Probleme des DSB ungelöst. Der Verband stehe vor wirtschaftlich riskanten Großprojekten, brauche nachhaltige Investitionen und müsse den demografischen Druck im Ehrenamt ernst nehmen.
Langer sagt, er wolle nicht als Präsident kandidieren. Er bleibt beim NSV, arbeitet aber mit daran, ein „handlungsfähiges, konstruktives Führungsteam“ für den DSB zu formen. Motiviert bleibt er, weil ihm Schach und die Entwicklung der Verbandsstrukturen wichtig sind.