Pavel Eljanov
Zitat von Conrad Schormann am 3. September 2025, 20:56 Uhrhttps://perlenvombodensee.de/2019/11/02/es-juckte-mich-in-den-fingern-pavel-eljanov-im-gespraech/
https://perlenvombodensee.de/2025/06/23/pavel-eljanov-fuehlt-sich-schuldig/
“Es juckte mich wieder in den Fingern”: Pavel Eljanov im Gespräch
Zitat von Conrad Schormann am 3. September 2025, 21:01 UhrUkrainische Großmeister im Krieg – Pawel Eljanow zwischen Front und Diaspora
Quelle: Helmut Pfleger, ZEITmagazin Nr. 38/2025, 3. September 2025In seiner neuesten Kolumne widmet sich Helmut Pfleger den Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine für die Schachwelt. Viele Spitzenspieler kämpfen an der Front, darunter Ihor Kowalenko und Georgy Timoshenko; etliche sind gefallen, andere haben das Land verlassen. Sachar Jefymenko wurde Bundestrainer des deutschen Frauenteams und trat damit ausgerechnet die Nachfolge des Russen Yuri Yakovich an.
https://perlenvombodensee.de/2025/07/26/neuer-bundestrainer-altes-problem-zahar-efimenko-und-die-suche-nach-stabilitaet/
Besonders schildert Pfleger das Schicksal von Pawel Eljanow, einst Nummer sechs der Welt. Der Großmeister aus Charkiw lebt seit 2023 mit Mutter und Tochter in München, unterstützt vom Schachmäzen Roman Krulich. Dort trainiert er unter anderem Dinara Wagner und Leonardo Costa, gewann das München Open mit 8,5/9 und engagiert sich zugleich über soziale Medien und Spendenaktionen für seine Landsleute.
Eljanow spricht offen über sein „Doppelleben“ (und zwar in der Süddeutschen Zeitung, die als Quelle zu nennen, zu zitieren und zu verlinken Pfleger versäumt): Physisch in Sicherheit, doch innerlich zerrissen. „Ich fühle mich schuldig, dass ich hier bin und nicht dort. Den Krieg aus der Ferne zu verfolgen, das ist im Grunde unerträglich“, sagt er. Gleichzeitig betont er Dankbarkeit: „Deutschland half ukrainischen Flüchtlingen am meisten.“
Zum Abschluss lädt Pfleger wie gewohnt zu einem Schachrätsel ein – diesmal zu einer Partie Eljanows gegen Zdenko Kožul in Sarajevo 2005, in der Eljanow mit Schwarz überraschend schnell mattsetzte.
Ukrainische Großmeister im Krieg – Pawel Eljanow zwischen Front und Diaspora
Quelle: Helmut Pfleger, ZEITmagazin Nr. 38/2025, 3. September 2025
In seiner neuesten Kolumne widmet sich Helmut Pfleger den Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine für die Schachwelt. Viele Spitzenspieler kämpfen an der Front, darunter Ihor Kowalenko und Georgy Timoshenko; etliche sind gefallen, andere haben das Land verlassen. Sachar Jefymenko wurde Bundestrainer des deutschen Frauenteams und trat damit ausgerechnet die Nachfolge des Russen Yuri Yakovich an.
Neuer Bundestrainer, altes Problem: Zahar Efimenko und die Suche nach Stabilität
Besonders schildert Pfleger das Schicksal von Pawel Eljanow, einst Nummer sechs der Welt. Der Großmeister aus Charkiw lebt seit 2023 mit Mutter und Tochter in München, unterstützt vom Schachmäzen Roman Krulich. Dort trainiert er unter anderem Dinara Wagner und Leonardo Costa, gewann das München Open mit 8,5/9 und engagiert sich zugleich über soziale Medien und Spendenaktionen für seine Landsleute.
Eljanow spricht offen über sein „Doppelleben“ (und zwar in der Süddeutschen Zeitung, die als Quelle zu nennen, zu zitieren und zu verlinken Pfleger versäumt): Physisch in Sicherheit, doch innerlich zerrissen. „Ich fühle mich schuldig, dass ich hier bin und nicht dort. Den Krieg aus der Ferne zu verfolgen, das ist im Grunde unerträglich“, sagt er. Gleichzeitig betont er Dankbarkeit: „Deutschland half ukrainischen Flüchtlingen am meisten.“
Zum Abschluss lädt Pfleger wie gewohnt zu einem Schachrätsel ein – diesmal zu einer Partie Eljanows gegen Zdenko Kožul in Sarajevo 2005, in der Eljanow mit Schwarz überraschend schnell mattsetzte.