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Magnus Carlsen gegen die Welt: remis

Zur Partie Magnus Carlsen gegen die Welt

 

Magnus Carlsen spielt gegen die Welt – Start am 4. April

Am 4. April beginnt Magnus vs. The World, ein Vote-Chess-Match zwischen Magnus Carlsen und der Schach-Community. Carlsen spielt mit den weißen Steinen allein gegen alle Teilnehmenden, die per Abstimmung die schwarzen Züge bestimmen.

Das Match wird im Freestyle Chess (Chess960)-Format ausgetragen, bei dem die Grundstellung der Figuren zufällig festgelegt wird.

1999 spielte Garry Kasparov auf diese Weise gegen mehr als 50.000 Gegner, 2024 traten fast 70.000 Spieler gegen Viswanathan Anand an. Carlsen nimmt erstmals an einem solchen Format teil.

Das Match läuft über mehrere Tage. Einmal täglich wird der am häufigsten gewählte Zug ausgeführt. Schachtrainer begleiten das Event mit Analysen und Empfehlungen.

Jeder kann teilnehmen, indem er eine oder mehrere Stimmen abgibt.

Was der Bodensee vorschlägt, interessiert doch den Magnus nicht. Er hat mit 1.e4 begonnen. Die Mehrheit der Welt scheint für 1...e5 zu stimmen.

100.000 Spieler:innen fordern Magnus Carlsen heraus – Rekord 

Das Online-Duell Magnus vs. The World hat einen neuen Maßstab gesetzt: 100.000 registrierte Teilnehmer:innen fordern den früheren Weltmeister Magnus Carlsen in einer Freestyle-Partie heraus – so viele wie nie zuvor bei einem Online-Schachspiel.

Freestyle Chess (auch bekannt als Chess960) bedeutet: Die Partie beginnt aus einer zufällig ausgelosten Grundstellung. Damit wird jede Eröffnungsvorbereitung hinfällig – ein Format, das Carlsen besonders schätzt.

Die Partie begann am Freitag mit dem Zug 1.e4. Unterstützt wird „die Welt“ von fünf Coaches, darunter WGM Dina Belenkaya und GM Benjamin Bok. Ziel: gemeinsam den besten Zug finden und den Weltklassespieler herausfordern.

Der bisherige Rekord lag bei knapp 70.000 Teilnehmenden im Match Vishy vs. The World. Noch weiter zurück: Kasparov vs. The World von 1999 mit etwa 50.000 Spieler:innen.

Magnus Carlsen hält 143.000 Spieler in Schach – Partie endet remis
Quelle: Bericht auf Chess.com

Magnus Carlsen, Nummer eins der Welt, hat gegen mehr als 143.000 Gegner gespielt – und wurde nicht besiegt. Das Online-Event „Magnus vs. The World“ auf Chess.com war das größte seiner Art. Am Ende der sechs Wochen dauernden Partie sicherten sich die Spieler aus aller Welt ein Remis gegen Carlsen, nachdem sie in einem Damenendspiel eine dreifache Stellungswiederholung erzwangen.

Carlsen lobte die stabile Spielweise seiner Gegner: „Sehr, sehr solides Schach. Es gab vielleicht keine extremen Gewinnversuche, aber es hat diesmal gereicht.“ Auch die kritischen Momente – etwa Zug 5, als fast ein Figurenverlust drohte – überstanden die 143.000 mit gemeinsamer Analyse. In der Eröffnung war Carlsen nach eigener Aussage leicht im Vorteil, fand aber später keinen Weg zum Sieg.

Das Spiel wurde im Freestyle-Schach-Format (Chess960) ausgetragen. Am Ende war es die Masse an Mitspielern, die Carlsen standhielt: Über 508.000 Stimmen wurden abgegeben, mehr als 30.000 Kommentare im Forum geschrieben. Das Event übertraf den bisherigen Rekord von 70.000 Teilnehmenden deutlich.

„Das war eine einmalige Gelegenheit, sich mit dem besten Spieler der Welt zu messen“, kommentierte Chess.com. Für Carlsen war es bereits das zweite Remis gegen die Welt – schon 2002 hatte er als Elfjähriger bei einem ähnlichen Online-Match nicht verloren.