David Llada
Zitat von Conrad Schormann am 7. August 2026, 19:21 UhrLlada kandidiert für FIDE-Rat-Vizepräsidentschaft
Quelle: Chess News Network – „David Llada Announces Bid for FIDE Council Vice President", veröffentlicht am 7. August 2026
David Llada, Schachjournalist und ehemaliger FIDE-Kommunikationschef, hat am 7. August seine Kandidatur für einen der vier direkt von der Generalversammlung gewählten Vizepräsidentenposten im FIDE-Rat bekanntgegeben. Das berichtet Chess News Network.
Der FIDE-Rat fungiert als Bindeglied zwischen dem Management Board und der Generalversammlung. Er entscheidet über zentrale Fragen des Schachsports – zuletzt etwa über Änderungen am World-Cup-Format und die Teilnahme russischer Teams an FIDE-Veranstaltungen. Dem Gremium gehören 15 Mitglieder an, darunter Präsident und Vizepräsident, fünf vom Präsidialticket nominierte Personen, die vier Kontinentalpräsidenten sowie die vier von der Generalversammlung gewählten Vizepräsidenten.
Erfahrung und Kritik als Antrieb
Llada war von 2019 bis 2023 als Chief Marketing and Communications Officer für FIDE tätig. Er begründet seine Kandidatur mit dem Fehlen privatsektoraler Erfahrung und kommerzieller Kompetenz in der Schachverwaltung. Vier Marketingfachleute, darunter er selbst, hätten FIDE in den vergangenen Jahren verlassen – entlassen oder zurückgetreten. Den Posten bezeichnet er ausdrücklich als ehrenamtlich; er vertrete keine Verbände und strebe keine FIDE-Veranstaltungen an.
Lladas beruflicher Hintergrund umfasst fünf Jahre Schachunterricht, journalistische Tätigkeit für spanischsprachige Zeitungen und Schachmagazine sowie ab 2004 unternehmerisches Engagement in Bereichen wie Elektrofahrzeuge, Sportwetten und Sportmanagement. Von 2023 bis 2026 war er Kommunikationsdirektor beim Internet Chess Club.
Seine Kandidatur fällt in eine turbulente Phase der FIDE-Wahlen: Im September wird in Samarkand auch über die Präsidentschaft abgestimmt, bei der Timur Turlov, Wadim Rosenstein und Jan Henric Buettner gegeneinander antreten. Llada hatte Turlov zuletzt öffentlich kritisiert und dessen Staatsbürgerschaftsstatus infrage gestellt. Sein eigenes Mandat würde unabhängig vom Ausgang der Präsidentschaftswahl gelten.
Automatisch KI-generierter Beitrag
Llada kandidiert für FIDE-Rat-Vizepräsidentschaft
Quelle: Chess News Network – „David Llada Announces Bid for FIDE Council Vice President", veröffentlicht am 7. August 2026
David Llada, Schachjournalist und ehemaliger FIDE-Kommunikationschef, hat am 7. August seine Kandidatur für einen der vier direkt von der Generalversammlung gewählten Vizepräsidentenposten im FIDE-Rat bekanntgegeben. Das berichtet Chess News Network.
Der FIDE-Rat fungiert als Bindeglied zwischen dem Management Board und der Generalversammlung. Er entscheidet über zentrale Fragen des Schachsports – zuletzt etwa über Änderungen am World-Cup-Format und die Teilnahme russischer Teams an FIDE-Veranstaltungen. Dem Gremium gehören 15 Mitglieder an, darunter Präsident und Vizepräsident, fünf vom Präsidialticket nominierte Personen, die vier Kontinentalpräsidenten sowie die vier von der Generalversammlung gewählten Vizepräsidenten.
Erfahrung und Kritik als Antrieb
Llada war von 2019 bis 2023 als Chief Marketing and Communications Officer für FIDE tätig. Er begründet seine Kandidatur mit dem Fehlen privatsektoraler Erfahrung und kommerzieller Kompetenz in der Schachverwaltung. Vier Marketingfachleute, darunter er selbst, hätten FIDE in den vergangenen Jahren verlassen – entlassen oder zurückgetreten. Den Posten bezeichnet er ausdrücklich als ehrenamtlich; er vertrete keine Verbände und strebe keine FIDE-Veranstaltungen an.
Lladas beruflicher Hintergrund umfasst fünf Jahre Schachunterricht, journalistische Tätigkeit für spanischsprachige Zeitungen und Schachmagazine sowie ab 2004 unternehmerisches Engagement in Bereichen wie Elektrofahrzeuge, Sportwetten und Sportmanagement. Von 2023 bis 2026 war er Kommunikationsdirektor beim Internet Chess Club.
Seine Kandidatur fällt in eine turbulente Phase der FIDE-Wahlen: Im September wird in Samarkand auch über die Präsidentschaft abgestimmt, bei der Timur Turlov, Wadim Rosenstein und Jan Henric Buettner gegeneinander antreten. Llada hatte Turlov zuletzt öffentlich kritisiert und dessen Staatsbürgerschaftsstatus infrage gestellt. Sein eigenes Mandat würde unabhängig vom Ausgang der Präsidentschaftswahl gelten.
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