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Magnus Carlsen gewinnt das Chess.com Open 2026

Mit dem Chess.com Open 2026 startet am 14. März eines der größten Online-Open des Jahres. Das Turnier ist Teil der Qualifikation für den Esports World Cup und wird über mehrere Stufen gespielt – von offenen Vorrunden über Titelträger-Qualifikationen bis zu Play-ins nur für Großmeister. Gespielt wird Schnellschach mit 10 Minuten ohne Zeitbonus. Insgesamt stehen 250.000 Dollar Preisgeld bereit. Zu den bereits gesetzten Spielern gehören unter anderem Magnus Carlsen, Jan-Krzysztof Duda, Maxime Vachier-Lagrave, Arjun Erigaisi und Vincent Keymer. Alle Spieltage beginnen um 17 Uhr.

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Chess.com benennt Global Championship in „Chess.com Open“ um

Quelle: Chess.com News, 25.02.2026

Die Chess.com Global Championship trägt ab sofort den Namen Chess.com Open. Das berichtet Chess.com News.

Das Turnier beginnt am 14. März und soll als weltweit größtes offenes Schachturnier ausgetragen werden. Insgesamt werden 250.000 US-Dollar an Preisgeldern ausgeschüttet. Zudem winken bis zu drei direkte Startplätze für den nächsten Esports World Cup.

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Format bleibt unverändert

Am Format und am Qualifikationssystem ändert sich nichts. Der neue Name solle den offenen Charakter des Wettbewerbs betonen. Laut Michael Brancato, Events Commissioner von Chess.com, spiegele die Bezeichnung „Chess.com Open“ die inklusive Ausrichtung des Turniers besser wider.

Insgesamt 16 Spieler erreichen die Playoffs. Acht qualifizieren sich über das Winter Split des Titled Tuesday Grand Prix, acht weitere über offene Qualifikationsturniere.

Acht Spieler bereits qualifiziert

Mit dem Ende des Winter Splits am 24. Februar stehen die ersten acht Teilnehmer der Playoffs fest. Angeführt wird die Gruppe von der Weltnummer eins Magnus Carlsen, der den Split mit deutlichem Vorsprung abschloss. Ebenfalls qualifiziert sind die Großmeister Jan-Krzysztof Duda, Maxime Vachier-Lagrave, Denis Lazavik, Sam Sevian, Javokhir Sindarov, Arjun Erigaisi und Vincent Keymer.

Offene Qualifikation im März

Die verbleibenden acht Startplätze werden zwischen dem 14. und 25. März ausgespielt. Teilnehmen können alle registrierten Nutzer auf Chess.com. Für nicht titulierte Spieler gibt es Vorrunden, für titulierte Spieler gesonderte Qualifikationsturniere, für Großmeister Play-In-Wettbewerbe.

Neben dem Preisgeld spielen die Teilnehmer auch um Punkte für die CCT-Rangliste, die für die Qualifikation zum Esports World Cup entscheidend sein können. Die Übertragungen der Qualifikationen finden am 16., 18., 23. und 25. März statt, die Playoffs beginnen am 23. April.

Carlsen gewinnt Chess.com Open nach dramatischem Finale

Quelle: Chess.com – „Carlsen Wins Chess.com Open, Recovers From Tough Start Vs. Duda", veröffentlicht am 26. April 2026

Magnus Carlsen hat die Chess.com Open Playoffs 2026 gewonnen und dabei eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt. Das berichtet Chess.com. Im Grand Final unterlag er zunächst Jan-Krzysztof Duda mit 0,5 zu 2,5 Punkten, gewann anschließend jedoch das obligatorische Match-Reset mit 2:0 und sicherte sich damit den Turniersieg sowie ein Preisgeld von 50.000 US-Dollar. Duda erhält 35.000 US-Dollar. Beide Spieler haben sich zudem für den Esports World Cup 2026 qualifiziert.

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Duda, der aus der Verliererrunde stammte, dominierte das erste Duell an seinem 28. Geburtstag überzeugend. Carlsen hingegen zeigte sich nach dem Rückstand unbeeindruckt. Er verwies auf ein ähnliches Szenario beim Chess Champions Cup 2022, wo er ebenfalls zunächst gegen Duda verlor, dann aber im Reset mit 2:0 zurückschlug.

Zeitdruck als entscheidender Faktor

Im ersten Spiel des Resets nutzte Carlsen seine Überlegenheit in einem ausgeglichenen Endspiel. Duda unterlief in akutem Zeitdruck ein entscheidender Fehler: Mit nur noch elf Sekunden auf der Uhr übersah er eine drohende Gabel, die ihm gleichzeitig Läufer und Turm kostete. Auch im zweiten Spiel hatte Duda zwischenzeitlich Vorteile, konnte diese bei knapper Bedenkzeit jedoch nicht verwerten. Carlsen gewann schließlich auf Zeit.

Carlsen hob hervor, dass das schnelle Zeitkontrollformat ohne Inkrement das Schach grundlegend verändere und eine zusätzliche taktische Ebene schaffe. Er spielte das Turnier ungewöhnlicherweise auf einem Tablet, da ihm kurzfristig kein Laptop zur Verfügung stand.

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