Deutsche Hochschulmeisterschaften: Krause und Kölle gewinnen
Zitat von Conrad Schormann am 3. November 2025, 15:05 UhrDeutsche Hochschulmeisterschaften wachsen rasant
Quelle: Deutscher Schachbund – „Deutsche Hochschul-Meisterschaften: Das größte Uni-Turnier in Europa“, Matthias Wolf, 3. November 2025Das Hochschulschach erlebt einen Boom: Für die Deutsche Hochschulmeisterschaft am 22. und 23. November in Berlin liegen bereits 250 Anmeldungen aus über 70 Hochschulen vor – doppelt so viele wie im Vorjahr. Ziel ist die 300-Marke, womit das Turnier das größte Unischach-Event Europas wäre. Gespielt wird in der Mensa Nord der Humboldt-Universität, ausgetragen werden neun Runden Schnell- und elf Runden Blitzschach.
Im Feld stehen 29 Titelträgerinnen und Titelträger, darunter Nationalspielerin Lara Schulze, die ihren Titel verteidigt, und Fiona Sieber. Elisabeth Pähtz ist mit einem Vortrag über Denkprozesse im Spitzenschach vertreten. Der Deutsche Schachbund organisiert das Turnier gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, unterstützt vom Berliner Schachverband und Partnern wie d-fine und der Emanuel-Lasker-Gesellschaft.
Organisator Christoph Barth, Beauftragter für Hochschulschach im DSB, sieht das Event als Ergebnis dreijähriger Aufbauarbeit und als „Schach-Highlight auf Uni-Ebene“. Gespielt wird an 150 DGT-Brettern mit Liveübertragung, Preisgelder von 2.200 Euro und ein kostenloses Buffet sollen das Wochenende abrunden.
Deutsche Hochschulmeisterschaften wachsen rasant
Quelle: Deutscher Schachbund – „Deutsche Hochschul-Meisterschaften: Das größte Uni-Turnier in Europa“, Matthias Wolf, 3. November 2025
Das Hochschulschach erlebt einen Boom: Für die Deutsche Hochschulmeisterschaft am 22. und 23. November in Berlin liegen bereits 250 Anmeldungen aus über 70 Hochschulen vor – doppelt so viele wie im Vorjahr. Ziel ist die 300-Marke, womit das Turnier das größte Unischach-Event Europas wäre. Gespielt wird in der Mensa Nord der Humboldt-Universität, ausgetragen werden neun Runden Schnell- und elf Runden Blitzschach.
Im Feld stehen 29 Titelträgerinnen und Titelträger, darunter Nationalspielerin Lara Schulze, die ihren Titel verteidigt, und Fiona Sieber. Elisabeth Pähtz ist mit einem Vortrag über Denkprozesse im Spitzenschach vertreten. Der Deutsche Schachbund organisiert das Turnier gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, unterstützt vom Berliner Schachverband und Partnern wie d-fine und der Emanuel-Lasker-Gesellschaft.
Organisator Christoph Barth, Beauftragter für Hochschulschach im DSB, sieht das Event als Ergebnis dreijähriger Aufbauarbeit und als „Schach-Highlight auf Uni-Ebene“. Gespielt wird an 150 DGT-Brettern mit Liveübertragung, Preisgelder von 2.200 Euro und ein kostenloses Buffet sollen das Wochenende abrunden.
Zitat von Conrad Schormann am 21. November 2025, 12:25 UhrDie Humboldt-Universität teilt mit:
Größtes Hochschulschachturnier Europas: 300 Teilnehmer*innen aus 80 Universitäten an der HU
Am 22. und 23. November 2025 richtet der Hochschulsport der Humboldt-Universität zusammen mit dem Deutschen Schachbund e. V. und dem Berliner Schachverband e. V. erneut die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schach aus.Es handelt sich um ein spannendes Einzelturnier mit über 300 Teilnehmer*innen von rund 80 deutschen Universitäten. Teilnehmen dürfen Studierende und Mitarbeitende deutscher Hochschulen. Das macht die Veranstaltung zu einem bundesweiten Treffpunkt für Schachbegeisterte. Gespielt wird in den Räumlichkeiten der Mensa Nord in der Hannoverschen Straße 7.
Das Turnier ist in diesem Jahr zudem das größte Hochschulschachturnier der Welt - außerhalb der Vereinigten Staaten. Gespielt werden ein Schnellschachturnier am 22. November und ein Blitzschachturnier am 23. November.
Die Humboldt-Universität zu Berlin ist auch dieses Jahr mit mehreren Spieler*innen vertreten. Das HU-Team wird von PD Dr. Michail Chatzidakis angeführt. Er ist Privatdozent am Institut für Kunst- und Bildgeschichte und nebenbei der elostärkste Spieler der Universität. Bereits im letzten Jahr konnte er in einem starken Teilnehmerfeld einen respektablen 12. Platz erreichen, dicht gefolgt von dem HU-Studenten Raphael Kracht auf dem 13. Platz.
Alle Partien werden auf dem Twitch-Kanal des Deutschen Schachbunds live übertragen und kommentiert. Es lohnt sich einzuschalten und den Humboldianern die Daumen zu drücken. Neben Ruhm, Ehre und Preisgeld können sie auch eine Qualifikation für die World University Games Schach 2026 in China gewinnen.
Die Humboldt-Universität teilt mit:
Größtes Hochschulschachturnier Europas: 300 Teilnehmer*innen aus 80 Universitäten an der HU
Es handelt sich um ein spannendes Einzelturnier mit über 300 Teilnehmer*innen von rund 80 deutschen Universitäten. Teilnehmen dürfen Studierende und Mitarbeitende deutscher Hochschulen. Das macht die Veranstaltung zu einem bundesweiten Treffpunkt für Schachbegeisterte. Gespielt wird in den Räumlichkeiten der Mensa Nord in der Hannoverschen Straße 7.
Das Turnier ist in diesem Jahr zudem das größte Hochschulschachturnier der Welt - außerhalb der Vereinigten Staaten. Gespielt werden ein Schnellschachturnier am 22. November und ein Blitzschachturnier am 23. November.
Die Humboldt-Universität zu Berlin ist auch dieses Jahr mit mehreren Spieler*innen vertreten. Das HU-Team wird von PD Dr. Michail Chatzidakis angeführt. Er ist Privatdozent am Institut für Kunst- und Bildgeschichte und nebenbei der elostärkste Spieler der Universität. Bereits im letzten Jahr konnte er in einem starken Teilnehmerfeld einen respektablen 12. Platz erreichen, dicht gefolgt von dem HU-Studenten Raphael Kracht auf dem 13. Platz.
Alle Partien werden auf dem Twitch-Kanal des Deutschen Schachbunds live übertragen und kommentiert. Es lohnt sich einzuschalten und den Humboldianern die Daumen zu drücken. Neben Ruhm, Ehre und Preisgeld können sie auch eine Qualifikation für die World University Games Schach 2026 in China gewinnen.
Zitat von Conrad Schormann am 24. November 2025, 17:27 UhrNeue Uni-Meister: Krause und Kölle gewinnen in Berlin
Quelle: Deutscher Schachbund – „Deutsche Uni-Meisterschaft: Gelbe Karte – und weiter geht’s“, Matthias WolfIM Benedict Krause und IM Tobias Kölle sind die neuen Deutschen Hochschulmeister im Schnell- und Blitzschach. In der Mensa Nord der Humboldt-Universität Berlin setzte sich Krause (Uni Kiel) im Rapid durch, Kölle (DHBW Stuttgart) holte den Titel im Blitz. Beste Frauen waren WFM Svenja Butenandt (TU München) im Schnellschach und WIM Antonia Ziegenfuß (Uni Magdeburg) im Blitz.
https://youtu.be/ytY3PIHz4jk
Rund 300 Studierende sorgten für ein Rekordfeld, der Deutsche Schachbund spricht vom aktuell größten Uni-Schachturnier Europas. Zwischen Nationalspielerinnen wie Fiona Sieber und Lara Schulze sowie Titelträgern wie Marco Dobrikov saßen zahlreiche Hobbyspielerinnen und -spieler, viele von ihnen zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft.
Weil bei so vielen Partien reihenweise regelwidrige Züge passierten, griff das Schiedsgericht zu einem ungewöhnlichen Mittel: Gelbe Karten wie im Fußball. Vor allem übersehene Schachs führten dazu, dass Partien mithilfe der Live-Übertragung zurückgedreht, Zeitstrafen verhängt und mit Gelb geahndet wurden. Schiedsrichter Carsten Haase und das Technik-Team um Björn Behrend nutzten Screenshots und Live-Bretter, um den Überblick zu behalten.
Die Meisterschaft war mehr als ein Turnier, sie war Treffpunkt einer wachsenden Hochschulschach-Szene. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) ist erst seit 2024 wieder mit Schach im Programm. Disziplinchefin Claire Henninger zeigte sich zufrieden: Solche Veranstaltungen zeigten, „dass Schach wieder dabei ist“, sagte sie in der DSB-Berichterstattung. Im Foyer wurde analysiert, geblitzt, geplaudert – und Kontakte geknüpft.
Für Geschichten sorgten Figuren neben dem Brett: Die Geschwister Lara und Lukas Schulze kombinierten Schachturnier und Museumsbesuch. Der frühere DSB-Online-Referent Christian H. Kuhn, 60 Jahre alt und Masterstudent in Saarbrücken, brachte es so auf den Punkt: „In dieser Mensa sitzen Jung und Alt – und alle sind schachbekloppt“, sagte er im Gespräch mit dem DSB.
Auch online war das Interesse groß. Der Stream von SchachdeutschlandTV mit Kommentator Jannik Liebelt und Gästen wie Johanna Blübaum kam am Rapid-Tag auf mehr als 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich durch die fast 150 Live-Bretter klickten.
Turnierdirektor Christoph Barth und sein Team denken schon weiter. 2025 stellte Berlin das größte Uni-Schachturnier Europas. 2026 soll in derselben Mensa der Weltrekord fallen – dann mit noch mehr Brettern, noch dichterem Zeitplan und wieder einem Mix aus Titelträgern, Breitenschach und gelben Karten, falls nötig.
Neue Uni-Meister: Krause und Kölle gewinnen in Berlin
Quelle: Deutscher Schachbund – „Deutsche Uni-Meisterschaft: Gelbe Karte – und weiter geht’s“, Matthias Wolf
IM Benedict Krause und IM Tobias Kölle sind die neuen Deutschen Hochschulmeister im Schnell- und Blitzschach. In der Mensa Nord der Humboldt-Universität Berlin setzte sich Krause (Uni Kiel) im Rapid durch, Kölle (DHBW Stuttgart) holte den Titel im Blitz. Beste Frauen waren WFM Svenja Butenandt (TU München) im Schnellschach und WIM Antonia Ziegenfuß (Uni Magdeburg) im Blitz.
Rund 300 Studierende sorgten für ein Rekordfeld, der Deutsche Schachbund spricht vom aktuell größten Uni-Schachturnier Europas. Zwischen Nationalspielerinnen wie Fiona Sieber und Lara Schulze sowie Titelträgern wie Marco Dobrikov saßen zahlreiche Hobbyspielerinnen und -spieler, viele von ihnen zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft.
Weil bei so vielen Partien reihenweise regelwidrige Züge passierten, griff das Schiedsgericht zu einem ungewöhnlichen Mittel: Gelbe Karten wie im Fußball. Vor allem übersehene Schachs führten dazu, dass Partien mithilfe der Live-Übertragung zurückgedreht, Zeitstrafen verhängt und mit Gelb geahndet wurden. Schiedsrichter Carsten Haase und das Technik-Team um Björn Behrend nutzten Screenshots und Live-Bretter, um den Überblick zu behalten.
Die Meisterschaft war mehr als ein Turnier, sie war Treffpunkt einer wachsenden Hochschulschach-Szene. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) ist erst seit 2024 wieder mit Schach im Programm. Disziplinchefin Claire Henninger zeigte sich zufrieden: Solche Veranstaltungen zeigten, „dass Schach wieder dabei ist“, sagte sie in der DSB-Berichterstattung. Im Foyer wurde analysiert, geblitzt, geplaudert – und Kontakte geknüpft.
Für Geschichten sorgten Figuren neben dem Brett: Die Geschwister Lara und Lukas Schulze kombinierten Schachturnier und Museumsbesuch. Der frühere DSB-Online-Referent Christian H. Kuhn, 60 Jahre alt und Masterstudent in Saarbrücken, brachte es so auf den Punkt: „In dieser Mensa sitzen Jung und Alt – und alle sind schachbekloppt“, sagte er im Gespräch mit dem DSB.
Auch online war das Interesse groß. Der Stream von SchachdeutschlandTV mit Kommentator Jannik Liebelt und Gästen wie Johanna Blübaum kam am Rapid-Tag auf mehr als 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich durch die fast 150 Live-Bretter klickten.
Turnierdirektor Christoph Barth und sein Team denken schon weiter. 2025 stellte Berlin das größte Uni-Schachturnier Europas. 2026 soll in derselben Mensa der Weltrekord fallen – dann mit noch mehr Brettern, noch dichterem Zeitplan und wieder einem Mix aus Titelträgern, Breitenschach und gelben Karten, falls nötig.
Zitat von Conrad Schormann am 28. November 2025, 23:06 UhrPressemitteilung vom DSB-Hochschulschach:
Spiel, Matt und Sieg – die Rückkehr der Deutschen Hochschulmeisterschaft im SchachDie letzte Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) im Schach liegt viele Jahre zurück. 2015 hatte der Deutsche Schachbund an der TU Dresden ein eigenes Format erprobt – damals mit lediglich 25 Teilnehmenden. Zehn Jahre später zeigt sich ein völlig neues Bild: Die diesjährige DHM erlebte in Berlin einen eindrucksvollen Neustart und verzeichnete mit 316 Spielerinnen und Spielern aus 80 Hochschulen eine Verzwölffachung der Teilnehmerzahl. Studierende, Hochschulbeschäftigte und sogar Professorinnen und Professoren trafen sich in der weitläufigen Mensa Nord, die an diesem Wochenende nicht der Essensausgabe, sondern dem Schachsport diente. Statt Tabletts standen 150 elektronische Live-Bretter bereit. Möglich wurde das Turnier vor allem durch die d-fine Unternehmensberatung, die als Hauptsponsor seit Jahren ein großzügiger Partner im Bereich Hochschulschach ist.
„Ich war noch nie bei einem Turnier, bei dem wirklich alle Bretter live übertragen werden. Das ist alles andere als selbstverständlich“, betont Claire Henninger, die als Disziplinchefin des allgemeinen deutschen Hochschulsportverbands (adh) eigens aus ihrem Erasmus-Aufenthalt in Toulouse anreiste. „Die Mischung aus Hobbyspielenden und Profis ist großartig – für viele ist es das erste große Schachturnier“. Auch Paul Meyer-Dunker, Disziplinchef und Präsident des Berliner Schachverbands, zeigte sich hochzufrieden. „Bei einer so gelungenen Veranstaltung ist es umso bedauerlicher, dass der adh die Bewerbung um die Ausrichtung der World University Championship 2028 abgelehnt hat“, kommentiert er am Rande des Turniers.
WerbungÜber zwei Tage hinweg wurden in insgesamt 2.348 Partien die neuen DHM-Titelträgerinnen und - träger ermittelt. Dabei verzockte sich Topfavorit IM Tobias Kölle von der DHBW Stuttgart zumindest am ersten Tag leicht. Mit zwei schnellen Remisen gegen die an zwei und drei gesetzten IM Benedict Krause (Uni Kiel) und IM Marius Fromm (Uni Rostock) musste er in der letzten Runde gewinnen, um sich den Schnellschachtitel zu holen – dies gelang nicht. Bei den Frauen setzte sich überraschend WFM Svenja Butenandt von der TU München gegen die zwei angereisten Nationalspielerinnen durch, auch wenn es nicht knapper hätte sein können.DHM Schnellschach
Open
1. IM Benedict Krause (Uni Kiel) – 8/9
2. FM Jonas Eilenberg (Uni Potsdam) – 7,5/9
3. IM Tobias Kölle (DHBW Stuttgart) – 7,5/9
4. IM Daniel Kopylov (Uni Kiel) – 7,5/9
5. IM Marius Fromm (Uni Rostock) – 7,5/9Frauen
1. WFM Svenja Butenandt (TU München) – 6,5/9
2. FM Lara Schulze (SRH Mobile University) – 6,5/9
3. WGM Fiona Sieber (Uni Heidelberg) – 6,5/9Teamwertung
1. Uni Halle – 20/27
2. HU Berlin – 20/27
3. Uni Potsdam – 19,5/27Aufgrund der hohen Teilnehmendenzahl und der damit verbundenen Verzögerungen in der Ergebniserfassung wurde die Blitzmeisterschaft auf neun Runden verkürzt. Am Kampfgeist mangelte es dennoch nicht. IM Tobias Kölle zeigte sich diesmal unantastbar und gewann mit 8,5 aus 9 Punkten.
DHM Blitzschach
Open
1. IM Tobias Kölle (DHBW Stuttgart) – 8,5/9
2. FM Benjamin Wagner (Uni Magdeburg) – 8/9
3. FM Diyap Büyükasik (TU Berlin) – 7,5/9Frauen
1. WIM Antonia Ziegenfuß (Uni Magdeburg) – 6/9
2.Rebecca Browning (Uni Bielefeld) – 5,5/9
3. Larissa Ziegenfuß (Norddeutsche HS Hildesheim) – 5,5/9Wer sich alles noch einmal ansehen möchte, findet alle 2.348 Partien unter:
https://www.chess.com/events/german-university-chess-championship-rapid-blitz-2025-rapid/games
Pressemitteilung vom DSB-Hochschulschach:
Die letzte Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) im Schach liegt viele Jahre zurück. 2015 hatte der Deutsche Schachbund an der TU Dresden ein eigenes Format erprobt – damals mit lediglich 25 Teilnehmenden. Zehn Jahre später zeigt sich ein völlig neues Bild: Die diesjährige DHM erlebte in Berlin einen eindrucksvollen Neustart und verzeichnete mit 316 Spielerinnen und Spielern aus 80 Hochschulen eine Verzwölffachung der Teilnehmerzahl. Studierende, Hochschulbeschäftigte und sogar Professorinnen und Professoren trafen sich in der weitläufigen Mensa Nord, die an diesem Wochenende nicht der Essensausgabe, sondern dem Schachsport diente. Statt Tabletts standen 150 elektronische Live-Bretter bereit. Möglich wurde das Turnier vor allem durch die d-fine Unternehmensberatung, die als Hauptsponsor seit Jahren ein großzügiger Partner im Bereich Hochschulschach ist.
„Ich war noch nie bei einem Turnier, bei dem wirklich alle Bretter live übertragen werden. Das ist alles andere als selbstverständlich“, betont Claire Henninger, die als Disziplinchefin des allgemeinen deutschen Hochschulsportverbands (adh) eigens aus ihrem Erasmus-Aufenthalt in Toulouse anreiste. „Die Mischung aus Hobbyspielenden und Profis ist großartig – für viele ist es das erste große Schachturnier“. Auch Paul Meyer-Dunker, Disziplinchef und Präsident des Berliner Schachverbands, zeigte sich hochzufrieden. „Bei einer so gelungenen Veranstaltung ist es umso bedauerlicher, dass der adh die Bewerbung um die Ausrichtung der World University Championship 2028 abgelehnt hat“, kommentiert er am Rande des Turniers.
DHM Schnellschach
Open
1. IM Benedict Krause (Uni Kiel) – 8/9
2. FM Jonas Eilenberg (Uni Potsdam) – 7,5/9
3. IM Tobias Kölle (DHBW Stuttgart) – 7,5/9
4. IM Daniel Kopylov (Uni Kiel) – 7,5/9
5. IM Marius Fromm (Uni Rostock) – 7,5/9
Frauen
1. WFM Svenja Butenandt (TU München) – 6,5/9
2. FM Lara Schulze (SRH Mobile University) – 6,5/9
3. WGM Fiona Sieber (Uni Heidelberg) – 6,5/9
Teamwertung
1. Uni Halle – 20/27
2. HU Berlin – 20/27
3. Uni Potsdam – 19,5/27
Aufgrund der hohen Teilnehmendenzahl und der damit verbundenen Verzögerungen in der Ergebniserfassung wurde die Blitzmeisterschaft auf neun Runden verkürzt. Am Kampfgeist mangelte es dennoch nicht. IM Tobias Kölle zeigte sich diesmal unantastbar und gewann mit 8,5 aus 9 Punkten.
DHM Blitzschach
Open
1. IM Tobias Kölle (DHBW Stuttgart) – 8,5/9
2. FM Benjamin Wagner (Uni Magdeburg) – 8/9
3. FM Diyap Büyükasik (TU Berlin) – 7,5/9
Frauen
1. WIM Antonia Ziegenfuß (Uni Magdeburg) – 6/9
2.Rebecca Browning (Uni Bielefeld) – 5,5/9
3. Larissa Ziegenfuß (Norddeutsche HS Hildesheim) – 5,5/9
Wer sich alles noch einmal ansehen möchte, findet alle 2.348 Partien unter:
https://www.chess.com/events/german-university-chess-championship-rapid-blitz-2025-rapid/games